Arbeiter TV Innsbruck

Der Innsbrucker AC ist ein Fußballverein aus der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck in Österreich. Die Fußballsektion der Männer spielte bis zur Saison 2006/07 in der Regionalliga West, jedoch erfolgte hier der Abstieg in die Telesystem Tiroler Liga. Die Frauenmannschaft spielte bis zur Saison 2005/06 in der ÖFB-Frauenliga, löste sich aber im Sommer 2006 auf. Die Lizenz wurde an die neugegründet Damenmannschaft des FC Wacker Innsbruck übertragen, zu der auch der Großteil der Spielerinnen wechselte.

Homepage: Homepage des IAC

Inhaltsverzeichnis

Frauenmannschaft

Die Fußballsektion der Frauen spielte 2005/06 in der ÖFB-Frauenliga unter dem Namen Innsbrucker AC/FC Tiroler Loden. Gegründet wurde die Sektion im Jahr 1991. Bereits 1992/93 spielten die Innsbruckerinnen erstmals in der Tiroler Meisterschaft und wurden auf Anhieb Meister der Tiroler Frauenliga. Zudem nahmen die Innsbruckerinnen 1992 auch erstmals am ÖFB-Pokal teil. In der Saison 1993/94 wurde der Titel in der Tiroler Liga erfolgreich verteidigt und der Verein entschloss sich in die Westliga aufzusteigen. Den ersten großen Erfolg feierte die Mannschaft ebenfalls 1994 mit dem Gewinn des ÖFB-Frauen-Cup als erst zweiter Tiroler Frauenfußballverein nach dem FC Wacker Innsbruck, der den Titel 1985 erringen konnte. Im Endspiel besiegten die damals zweitklassigen Tirolerinnen den österreichischen Traditionsverein und Rekordmeister, USC Landhaus Wien nach einem 1:1 Remis im Elfmeterschießen mit 3:2. Auch 1996 stand der Verein im Pokalendspiel, verlor das Finale jedoch gegen Union Kleinmünchen mit 0:2. In den Jahren 1995 und 1997 wurde in der Regionalliga West jeweils der Meistertitel errungen und der Verein entschloss sich, vom Aufstiegsrecht in die Frauenbundesliga Gebrauch zu machen.

Seit der Saison 1997/98 spielt der Innsbrucker AC in der Österreichischen Frauenfußball-Bundesliga. Der Verein etablierte sich sofort in der höchsten Spielklasse und war Jahr für Jahr im Spitzenfeld zu finden. In der Saison 2001/02 feierten die Tirolerinnen den ersten österreichischen Meistertitel mit nur zwei Punkten Vorsprung auf den sich im Aufstieg befindlichen SV Neulengbach. Im Herbstdurchgang verzeichnete der Innsbrucker AC nur eine Niederlage gegen den regierenden Meister USC Landhaus. Nach einer weiteren Niederlage gegen die Wienerinnen im Frühjahr schien sich der Titelkampf auf ein Duell zwischen USC Landhaus und SV Neulengbach zu beschränken. Mit einem 3:0 Heimsieg gegen Neulengbach brachte sich Innsbruck wieder zurück in den Kampf um den Meistertitel und nachdem die restlichen Spiele gewonnen wurden feierte der Innsbrucker AC seinen bis heute größten Erfolg. Innerhalb kurzer Zeit wurde der Innsbrucker AC damit zum erfolgreichsten Frauenfußballverein Westösterreichs und machte Innsbruck damit zur erst vierten Stadt eines österreichischen Frauenfußballmeisters nach Wien, Linz und Leoben. Nachdem 2001 auch bei den Frauen der Supercup eingeführt wurde, durfte Innsbruck aufgrund des Meistertitels 2002 erstmals um diesen Titel spielen. Das Spiel ging jedoch gegen USC Landhaus Wien mit 3:6 klar verloren.

Mit dem Gewinn der Meisterschaft qualifizierten sich die Tirolerinnen auch für den UEFA Women’s Cup der Saison 2002/03. Die Vorrundenspiele wurden in Gruppen mit jeweils vier Mannschaften ausgetragen. Die Tirolerinnen bewarben sich um die Austragung ihrer Gruppe und bekamen auch von der UEFA den Zuschlag. Mit CSK VVS Samara aus Russland , FCL Kilmarnock aus Schottland und Sociedade Uniao 1° de Dezembro aus Portugal hatte der Innsbrucker AC jedoch zu übermächtige Gegner und musste sich in allen Spielen geschlagen geben.

Trotz guter Spiele konnte der Innsbrucker AC seinen Meistertitel in der Folgesaison nicht verteidigen und belegte hinter dem SV Neulengbach den zweiten Rang. 2005 erreichten die Innsbruckerinnen erneut das Pokalfinale im ÖFB-Frauencup, verloren jedoch knapp mit 1:2 gegen Neulengbach. Das Spiel um den Supercup musste wie bei den Herren auf Grund von Terminproblemen abgesagt werden.

Titel

Erfolge

Meisterschaftsplatzierungen ÖFB-Frauenliga

  • 1997/98: 4. Platz, 22 Punkte als FFC Tirol/IAC
  • 1998/99: 3. Platz, 17 Punkte als FFC Tirol/IAC
  • 1999/00: 4. Platz, 25 Punkte
  • 2000/01: 4. Platz, 31 Punkte
  • 2001/02: 1. Platz, 54 Punkte
  • 2002/03: 2. Platz, 42 Punkte
  • 2003/04: 3. Platz, 35 Punkte
  • 2004/05: 3. Platz, 35 Punkte
  • 2004/05: 4. Platz

Jugend

Die U15 Mannschaft unter Trainer Rudi Grumser ist in der Saison 2004/05 Tiroler Meister geworden. In der Halle sind sie dann auch noch Innsbrucker Stadtmeister geworden, da sie sich in einem Spannenden Finale im 7 meter Schießen gegen die Union Innsbruck durchgesetzt haben.

Weblinks


Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Österreichische Fußballmeisterschaft 1923/24 — Saison 1923/24 Meister Wiener Amateur SV (1) Schützenkönig Gustav Wieser (16) Die Österreichische Fußballmeisterschaft 1923/24 wurde vom Verein WFV ausgerichtet und von dessen Mitgliedern bestri …   Deutsch Wikipedia

  • Österreichische Fußballmeisterschaft 1924/25 — Saison 1924/25 Meister SC Hakoah Wien (1) Schützenkönig Gustav Wieser (19) Die Österreichische Fußballmeisterschaft 1924/25 wurde vom Verein WFV ausgerichtet und von dessen Mitgliedern bestritte …   Deutsch Wikipedia

  • Österreichische Fußballmeisterschaft 1922/23 — Saison 1922/23 Meister SK Rapid Wien (8) Schützenkönig Ferdinand Swatosch (22) Die Österreichische Fußballmeisterschaft 1922/23 wurde vom Verein NFV ausgerichtet und von dessen Mitgliedern bestritten. Als Unterbau zur …   Deutsch Wikipedia

  • Österreichische Fußballmeisterschaft 1925/26 — Saison 1925/26 Meister Wiener Amateur SV (1) Schützenkönig Gustav Wieser (25) Die Österreichische Fußballmeisterschaft 1926/27 wurde vom Verein WFV ausgerichtet und von dessen Mitgliedern bestri …   Deutsch Wikipedia

  • Bundesebene (Österreich) — Republik Österreich …   Deutsch Wikipedia

  • Bundesrepublik Österreich — Republik Österreich …   Deutsch Wikipedia

  • Rechtswesen Österreichs — Republik Österreich …   Deutsch Wikipedia

  • Republik Österreich — Republik Österreich …   Deutsch Wikipedia

  • Fernsehen in Österreich — Schulgebäude Singrienergasse (Wien Meidling): erstes TV Studio des ORF Die Geschichte des Fernsehens in Österreich besteht bis in die jüngste Vergangenheit im Wesentlichen aus der Geschichte des ORF. Der Österreichische Rundfunk geht historisch… …   Deutsch Wikipedia

  • Österreichisches Fernsehen — Schulgebäude Singrienergasse (Wien Meidling): erstes TV Studio des ORF Die Geschichte des Fernsehens in Österreich besteht bis in die jüngste Vergangenheit im Wesentlichen aus der Geschichte des ORF. Der Österreichische Rundfunk geht historisch… …   Deutsch Wikipedia

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”