Arbeitskreis für Gerechtigkeit und Frieden

Arbeitskreis für Gerechtigkeit und Frieden

Seit dem Jahr 1981 verleiht der Arbeitskreis Shalom für Gerechtigkeit und Frieden den Shalom-Preis an Personen oder Projekte, die sich für die Menschenrechte einsetzen.

Inhaltsverzeichnis

Der Shalom-Preis

Der Shalompreis ist eine ideelle und materielle Auszeichnung, die der Arbeitskreis für Gerechtigkeit und Frieden jedes Jahr an eine verdiente Persönlichkeit oder Gruppe stellvertretend für ein unterdrücktes Volk oder eine unterdrückte Minderheit verleiht. Mit dem Preis werden Menschen ausgezeichnet, die sich:

  • aus ihrer menschlicher Gesinnung heraus
  • unter Einsatz ihres Lebens und ihrer persönlichen Freiheit
  • für Gerechtigkeit, Frieden, Freiheit aller, Solidarität mit Unterdrückten, Toleranz,
  • für eine gerechte Wirtschaftsordnung, Demokratie und Schutz der Umwelt einsetzen und somit helfen, die Verwirklichung der Menschenrechte zu wahren bzw. zu fördern.

Der Schirmherr der Aktion ist der jeweilige Oberbürgermeister der Stadt Eichstätt.

Der Shalompreis ist auf mindestens 5.000 Euro dotiert und durch Spenden finanziert. Meist konnten etwa 15.000 Euro gesammelt werden. Das Geld fließt dabei direkt in ein konkretes Projekt, das der Preisträger vorschlägt und über das der Arbeitskreis weiterhin Bericht erhält.

Bisherige Preisträger

  • 1982 Bischof Rivera y Damas (El Salvador)
  • 1983 Lech Wałęsa (Polen) und Sr. Pilar Verzosa (Philippinen)
  • 1984 Bischof Juan Gerardi Conedera (Guatemala)
  • 1985 Bischof Revelo (El Salvador)
  • 1987 Padre Tomás Garcia (Guatemala)
  • 1989 Cimi Indiandermissionsrat (Brasilien)
  • 1993 Carmelita Santos (Guatemala)
  • 1994 Sr. Caroline Mayer (Chile)
  • 1995 „People for Peace“ (Kenia)
  • 1996 Prof. Obiora Ike (Nigeria)
  • 1997 ATPDH und AJAC (Tschad)
  • 1998 Yanette Bautista (Kolumbien)
  • 1999 Chris Hunter (Tschetschenien)
  • 2000 Marguerite Barankitse (Burundi)
  • 2001 Yusuf Akbulut und Isa Gülten (Türkei)
  • 2002 „Open House“ (Israel/Palästina)
  • 2003 Vilma Nunez mit ihren Projekten CENIDH und CCER (Nicaragua)
  • 2004 Pater Tadeo Nguyen Van Ly (Vietnam)
  • 2005 Pater Luciano Verdoscia mit seinem Projekt Abna Wadi al Nil (Ägypten)
  • 2006 Women and Development Project und The Ark Foundation Ghana (Ghana)
  • 2007 Joseph Coutts (Pakistan)

Der Arbeitskreis Shalom für Gerechtigkeit und Frieden

Angeregt durch die internationale Justitia und Pax–Bewegung wurde der Arbeitskreis 1981 von Studierenden gegründet. Der Arbeitskreis versteht sich als Menschenrechtsorganisation besteht heute noch immer aus Studenten an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und einigen Personen aus der Eichstätter Bevölkerung. Das gesamte Engagement findet auf ehrenamtlicher Basis statt.

Ziel des Arbeitskreises ist es, selbst einen Beitrag für weltweiten Frieden und die Wahrung der Menschenrechte zu leisten. Ihren Beitrag wollen die Mitglieder leisten durch einen bewussten Lebensstil, bewusstseinsbildende Maßnahmen (Gottesdienste, Mahnwachen, Seminare, etc.) sowie die jährliche Vergabe des Shalom-Preises.

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