1,2,3-Triacetoxypropan
Strukturformel
Strukturformel des Triacetins
Allgemeines
Name Triacetin
Andere Namen
  • Glycerintriacetat
  • 1,2,3-Propantrioltriacetat
  • Triacetylglycerin
  • 1,2,3-Triacetoxypropan
  • Triessigsäureglycerinester
  • E 1518
Summenformel C9H14O6
CAS-Nummer 102-76-1
PubChem 5541
Kurzbeschreibung brennbare farblose Flüssigkeit mit ranzigem Geruch
Eigenschaften
Molare Masse 218,21 g·mol−1
Aggregatzustand

flüssig

Dichte

1,16 g·cm−3 (20 °C)[1]

Schmelzpunkt

−77,8 °C [1]

Siedepunkt

258 °C[1]

Dampfdruck

<0,1 Pa (25 °C)[1]

Löslichkeit

gering löslich in Wasser: 64 g·l−1 (20 °C) [1]

Sicherheitshinweise
Gefahrstoffkennzeichnung [1]
keine Gefahrensymbole
R- und S-Sätze R: keine R-Sätze
S: keine S-Sätze
MAK

nicht festgelegt

Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Triacetin (Glycerintriacetat) ist eine Esterverbindung von Glycerin und Essigsäure.

Inhaltsverzeichnis

Eigenschaften

Triacetin ist eine farblose, ölig bis ranzig riechende Flüssigkeit. In Alkoholen und Ethern löslich, nicht jedoch in aliphatischen Kohlenwasserstoffen und natürlichen oder mineralischen Ölen. Zudem ist es etwas löslich in Wasser.[2]

Verwendung

Es wird verwendet als Weichmacher für Lacke und Klebstoffe, als Zusatzstoff für spezielle Härter oder als Verklebungsmittel für die Herstellung von Zigarettenfiltern auf Celluloseacetat-Basis.

In der Lebensmittelindustrie wird es unter anderem als Weichmacher für Kaugummi oder als Aromenträger verwendet.[2] Es wirkt antimikrobiell und wird als Weichmacher und wegen seiner hygroskopischen Wirkung auch als Feuchthaltemittel verwendet.

Es ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff ausschließlich für Kaugummis und Aromen zugelassen und trägt die Bezeichnung E 1518.


Herstellung

Es wird aus Glycerin und Essigsäure synthetisiert.

Quellenangaben

  1. a b c d e f Eintrag zu CAS-Nr. 102-76-1 in der GESTIS-Stoffdatenbank des BGIA, abgerufen am 07.01.2008 (JavaScript erforderlich)
  2. a b RÖMPP Online, 5. Oktober 2006

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