Ardmore (Whiskybrennerei)
Ardmore
Ardmore Distillery - geograph.org.uk - 258702.jpg
Land Schottland
Region Highland
Geographische Lage 57° 21′ 3,7″ N, 2° 44′ 42″ W57.351027777778-2.745Koordinaten: 57° 21′ 3,7″ N, 2° 44′ 42″ W
Typ Malt
Status aktiv
Eigentümer Beam Global Spirits & Wine
Gegründet 1898
Gründer Adam Teacher
Wasserquelle Quellen am Knockandy Hill
Washstill(s) 4 × 15.000 l
Spiritstill(s) 4 × 15.000 l
Produktionsvolumen 5.200.000 l

Ardmore ist eine Whiskybrennerei bei Kennethmont, Aberdeenshire, Schottland, Großbritannien.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Brennerei am Ortsrand von Kennethmont wurde 1898 durch Adam Teacher gegründet. 1955 wurde sie von zwei auf vier und 1974 von vier auf acht Brennblasen erweitert. 1976 übernahm Allied Distillers Ltd., einer Tochter von Allied Domecq die Firma William Teacher & Sons und damit die Brennerei und schloss die Mälzerei. Am 5. Juli 2005 übernahm der Spirituosen Konzern Pernod Ricard Allied Domecq und damit auch die Destillerie. Diese mussten sich aber, um die Auflagen des Kartellamtes zu erfüllen, von Ardmore trennen, so dass nun Beam Global Spirits & Wine, eine Tochter von Fortune Brands, der neue Eigentümer der Brennerei und der zu ihr gehörenden Kupferschmiede ist. [1] [2]

Von 1817 bis 1835 gab es auf der Isle of Islay schon einmal eine, von Archibald Campbell gegründete, Destillerie gleichen Namens. Diese war von 1821 bis 1823 geschlossen und wurde 1837 mit Lagavulin zusammengelegt. Sie hat keinerlei Bezug zu der heutigen Ardmore Brennerei.

Produktion

Das Wasser der zur Region Highland gehörenden Brennerei stammt aus Quellen am Knockandy Hill. Sie verfügt über einen Maischbottich (mash tun) (12,5 t) aus Edelstahl und 14 hölzerne Gärbottiche (wash backs) (je 90.000 l) aus Douglasienholz. Destilliert wird in vier wash stills (je 15.000 l) und vier spirit stills (je 15.000 l) die bis April 2001 durch Kohle erhitzt wurden, inzwischen wird Dampf benutzt.

Vertrieb

In Deutschland erfolgt der Vertrieb seit 2007 über die Borco-Marken-Import GmbH & Co. KG

Quellen

  1. Misako Udo: The Scottish Whisky Distilleries. Black & White Publishing, Edinburgh 2006, ISBN 1-84502-130-4.
  2. Ingvar Ronde: Malt Whisky Yearbook 2008. MagDig Media Ltd., Shrewsbury 2007, ISBN 0-9552607-2-8.

Siehe auch


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