Arealwissenschaft

Eine Regionalwissenschaft (auch: Arealwissenschaft) beschäftigt sich mit Gesellschaft, Kultur und Geschichte einer bestimmten Weltregion sowie ihren Sprachen, deren zugehörigen Literaturen und linguistischer Analyse. Zudem spielt auch die aktuelle Politik eine nicht unbedeutende Rolle. Sie ist also insgesamt von starker Interdisziplinarität geprägt und lässt sich den Kulturwissenschaften zurechnen.

Bedeutende Regionalwissenschaften, die an zahlreichen Universitäten als eigenständige Studienfächer angeboten werden, sind z. B. Sinologie, Japanologie, Indologie, Südostasienwissenschaften, Afrikanistik oder Skandinavistik. Im Studium nimmt der Spracherwerb regelmäßig eine herausragende Stellung ein.

Zu unterscheiden sind die Philologien, wie z. B. Anglistik, die sich speziell mit der englischen Sprache und Literatur befasst, während es sich bei der Amerikanistik um eine Regionalwissenschaft im o. g. Sinne handelt.


Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Koreanologie — Die Koreanistik (in Österreich: Koreanologie) ist eine Arealwissenschaft, deren Forschungsgegenstand Korea im weiteren Sinne bildet. Bedeutende Themenfelder sind die koreanische Sprache, Literatur, Kultur (auch Kunst oder Musik) und Geschichte.… …   Deutsch Wikipedia

  • Koreanistik — Die Koreanistik (in Österreich: Koreanologie) ist eine Arealwissenschaft, deren Forschungsgegenstand Korea im weiteren Sinne bildet. Bedeutende Themenfelder sind die koreanische Sprache, Literatur, Kultur (auch Kunst oder Musik) und Geschichte.… …   Deutsch Wikipedia

  • Thaiistik — ist eine Arealwissenschaft, die sich mit der Thailändische Sprache, Bevölkerung, Geschichte und Kultur von Thailand beschäftigt. Zur Thaiistik können auch Forschungen gezählt werden, die sich mit ethnischen Gruppen der Tai außerhalbs des heutigen …   Deutsch Wikipedia

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”