3. Lothringisches Feldartillerie-Regiment Nr. 69

Das 3. Lothringische Feldartillerie-Regiment Nr. 69 war ein in Sankt Avold aufgestelltes Regiment, das mit A.K.O. vom 25. März 1899 aus dem II. und III. Bataillon des 1. Lothringischen Feldartillerie-Regiments Nr. 33 gebildet wurde und bis zur Demobilisierung am 23. Dezember 1918 bestand.

Inhaltsverzeichnis

Unterstellung

  • 2. August 1914 bis 12. Oktober 1916 --- 34. Feldartillerie-Brigade
  • 13. Oktober 1916 bis 10. Dezember 1918 --- Heeresfeldartillerie

Gefechtskalender

Das Regiment macht mit Ausbruch des Ersten Weltkriegs am 2. August 1914 mobil und kam im Verband mit der 34. Division an der Westfront zum Einsatz. Dort beteiligte es sich an folgenden Gefechten:

Am 23. Dezember 1918 wurde das Regimant in Roda demobilisiert. Aus Teilen bildete sich die Freiwilligen-Batterie Wuppermann, die bei der Bildung der vorläufigen Reichswehr in der Infanterie-Geschütz-Batterie 49 aufging.

Gefallene

Im Ersten Weltkrieg fielen 23 Offiziere, 45 Unteroffiziere und 172 Mannschaften.

Denkmal

Der Gedenkstein, ein Lothringer Kreuz aus Stein, befindet sich im Park des Fürstbischöflichen Schlosses in Münster. Es wurde gestaltet von Wilhelm Wucherpfennig und Albert Mazzotti.

Literatur

  • Major Marx: "Geschichte des 3. lothr. Feldartillerie-Regiments Nr. 69", ohne Ort und Verlag (1920); 163 Seiten.
  • Jürgen Kraus: Handbuch der Verbände und Truppen des deutschen Heeres 1914-1918, Teil IX: Feldartillerie Band 1, Verlag Militaria, Wien 2007, ISBN 978-3-902526-15-1, S.289-290

Weblinks

Gedenkstein des 3. Lothringischen Feldartillerie-Regiments Nr. 69


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