Ari Rasilainen

Ari Rasilainen (* 1959 in Tampere, Finnland), ist einer der herausragenden Dirigenten seiner Generation.

Leben

Rasilainen studierte Dirigieren an der Sibelius-Akademie in Helsinki in der Dirigentenklasse von Jorma Panula sowie in Berlin bei Arvid Jansons. Aleksander Labko war in Berlin sein Lehrer im Fach Violine. Danach spielte Rasilainen zunächst als Geiger im Finnischen Radio-Sinfonie-Orchester und, von 1980 bis 1986, als Stimmführer der zweiten Violinen im Helsinki Philharmonic Orchestra. Gleichzeitig konzertierte er als Solist und wirkte in Kammermusik-Ensembles mit.

Nun erst begann seine Dirigentenlaufbahn, zunächst – von 1985 bis 1989 – als Chefdirigent des Lappeenrata City Orchestra in Finnland und anschließend, bis 1994, als Prinicipal Guest Conductor des Tampere Philharmonic Orchestra. 1994 bis 2002 leitete Rasilainen das Norwegische Radioorchester Oslo. Ab der Saison 2002/03 wählte ihn das Aalborg Symfoniorkester zum ständigen Gastdirigenten. Gleichzeitig, ebenfalls ab der Saison 2002/03, wurde er als Nachfolger von Theodor Guschlbauer Generalmusikdirektor der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz in Ludwigshafen. Diese Tätigkeit übte er bis zum Beginn der Saison 2009/10 aus.

Rasilainen arbeitet seither regelmäßig auch mit weiteren bedeutenden Orchestern in Europa und in Nordamerika. An der finnischen Nationaloper in Helsinki dirigierte er Opern, u. a. „Lohengrin“, „Die Zauberflöte“ und „Tosca“. Die wichtigsten deutschen Rundfunk-Sinfonieorchester kennen und schätzen Rasilainen als Gastdirigenten. Mit seiner Staatsphilharmonie hat er in den letzten Jahren eine Reihe von sehr erfolgreichen Tourneen unternommen, wie beispielsweise im Mai 2005 nach China.

Zahlreiche CD-Einspielungen unterstreichen Rasilainens vielfältige Aktivitäten. Unter seiner Leitung wurden bisher über 50 Tonträger eingespielt, dazu zählen die Einspielungen der Symphonien des schwedischen Spätromantikers Kurt Atterberg.

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