Aristide Maillol
Aristide Maillol 1925, Photographie von Alfred Kuhn

Aristide Maillol (katalanisch Aristides Maillol, * 8. Dezember 1861 in Banyuls-sur-Mer, Pyrénées-Orientales; † 27. September 1944 ebenda) war ein französischer Bildhauer, Maler und Grafiker. Er galt in Frankreich als der wichtigste Antipode Auguste Rodins und beeinflusste die europäische Plastik in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nachhaltig.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Banyuls-sur-mer, Geburtsort und zweiter Wohnsitz

Erste Schritte

Als 20jähriger zog Maillol 1881 nach Paris, um Kunst zu studieren. Seine ersten Bewerbungen an die École nationale supérieure des beaux-arts de Paris blieben aber zunächst erfolglos. Am 17. März 1885 wurden 80 von 223 Kandidaten aufgenommen, Maillol belegte Platz 64. Bis 1893 studierte er dann bei Alexandre Cabanel und Jean-Léon Gérôme. Seine Malerei wurde besonders durch seine Zeitgenossen Pierre Puvis de Chavannes und Paul Gauguin beeinflusst, mit dem er persönlich bekannt war. Zunächst beschäftigte er sich hauptsächlich mit Keramiken, Gemälden und Tapisserien.

École des Beaux-Arts, Paris

1892 trat er der Künstlergruppe Nabis bei, deren dekorative und flächenbetonte Kunst ihn zu dieser Zeit prägte. Für die Umsetzung der Textilkunst richtete er 1893 in seinem Heimatdorf Banyuls ein kleines Tapisserie-Atelier ein und beschäftigte einheimische Frauen mit Webarbeiten, so auch seine spätere Ehefrau Clotilde Narcis (1873–1952) und deren Schwester Angélique. Bereits 1894 kehrte er mit Clotilde nach Paris zurück und bezog mit ihr eine Wohnung in der Rue Saint-Jacques. Im Juli 1896 heirateten sie und im Oktober desselben Jahres kam ihr einziges Kind Lucien zur Welt. Clotilde wurde für mehr als ein Jahrzehnt zu Maillols Idealmodell, ihr Typ und ihre Proportionen wurden für ihn wegweisend:

„Ich habe eine kleine Frau geheiratet. Ich habe immer kurze Beine vor Augen gehabt. Deshalb suchte ich die Harmonie der kurzen Beine. Wäre ich mit einer langbeinigen Pariserin verheiratet, dann hätte ich vielleicht die Harmonie der langen Beine gesucht.“

Aristide Maillol[1]

Den Lebensunterhalt verdiente er sich zunächst mit der Restaurierung von Stuckarbeiten. Ab etwa 1900 schuf er dann fast ausschließlich Skulpturen. Sein Hauptthema wurde dabei der weibliche Akt. 1899 zog Maillol nach Villeneuve-Saint-Georges, eine Gemeinde im Département Val-de-Marne. Sein Kunsthändler Ambroise Vollard organisierte für ihn 1902 die erste Ausstellung. 1903 folgte der Umzug nach Marly-le-Roi bei Paris.

Der Mäzen

Harry Graf Kessler

1904 lernte Maillol durch eine Empfehlung Rodins seinen bedeutendsten Mäzen Harry Graf Kessler kennen, der ihm Aufträge verschaffte und Reisen ermöglichte. Auf einer im Jahre 1908 gemeinsam mit Kessler und Hugo von Hofmannsthal unternommenen Griechenlandreise fand Maillol in den antiken Skulpturen wohl die Quelle, aus der er seine „Idee der reinen Plastik“ mit vereinfachten, statuarischen, monumentalen rundplastischen Formen entwickelte. War schon La Mediteranée auf Wunsch seines Förderers Kessler entstanden, so schuf Maillol 1908 ebenfalls auf dessen Anregung die männliche Bronzeplastik Le Cycliste (‚Der Radfahrer‘) und Le Desir. Seine erste Ausstellung im Ausland fand im Jahre 1913 im Rotterdamer Kunstring (Niederlande) statt. 1925 wurden seine Werke erstmals in den Vereinigten Staaten ausgestellt. 1928 und 1930 folgten weitere Reisen nach Deutschland und 1936 nach Italien.

„Vor einer antiken Venus im Louvre, die an der afrikanischen Küste jahrhundertelang vom Meer bespült und von den Wellen wie von den Händen eines großen Künstlers geglättet und vereinfacht worden ist, aber um so gewaltiger heute in unverwüstlicher Schönheit dasteht, sagte mir Maillol einmal: »Sehen Sie, diese Figur ist meine Lehrmeisterin gewesen. Von einem Rodin, der das durchgemacht hätte, wäre nichts geblieben. Diese Figur hat mich gelehrt, was Plastik ist. Eine Statue muß schön sein, auch wenn ihre Oberfläche zerstört und kieselglatt geschliffen ist.« Dann bleibt nämlich das Wesentliche ihrer Schönheit, wenn sie wirklich plastisch erfunden ist, das Wunder einer beglückenden Harmonie ihrer Massen. Daher spielen die Extremitäten, Hände und Füße, die bei den Pathetikern der späten Gotik und des Barock oft erst den Akzent geben, bei Maillol eine geringe Rolle; manchmal sind sie fast nur angedeutet: das künstlerische Schwergewicht liegt bei seinen Figuren im Mittelpunkt der Körpermasse, im Becken, in den Schenkeln, in der Brust, im Rücken; der Torso von den Knien bis zum Halsansatz ist das plastische Motiv: das übrige, selbst Kopf und Arme, sind nur eine Begleitmusik zu dieser Grundmelodie, deren Massen wie die Töne eines musikalischen Motivs nur so und nicht anders sein können.“

Harry Graf Kessler[2]

Das geliebte Modell

Marly-le-Roi, Grande Rue
Arno Breker, Schüler und Freund

Die in Chișinău, Moldawien geborene Dina Vierny, deren jüdische Eltern aus Odessa wegen der Revolutionswirren geflohen waren, wurde ab 1934 im Alter von nur 15 Jahren Maillols Hauptmodell und gewann auch seine persönliche Zuneigung. Der 73-jährige galt als ihr „verfallen“. Er sagte über sie: „Ich brauche sie wie Luft zum Atmen“. Auf eine Skizze schrieb er: „Ich kenne drei göttliche Blumen, die Nelke, die Rose und Dina“. Bis zum Tod Maillols im Jahre 1944 stand Dina Vierny dem greisen Künstler in seinem Atelier Modell. Er schuf nach ihr bedeutende Werke: La Rivière (‚Der Fluss‘), La Montagne (‚Das Gebirge‘) und die unvollendet gebliebene Skulptur L´Harmonie. Die Sommermonate verbrachte er mit ihr häufig in Marly-le-Roi, den Winter in seinem Heimatort Banyuls-sur-mer.

Im Gegensatz zu Maillol vermied Dina Vierny jeden Kontakt zu den deutschen Besatzern, nahm Verbindung zum französischen Widerstand auf und führte Flüchtlinge über die französisch-spanische Grenze. Der alte Maillol zeigte ihr noch selbst Routen nach Portbou, die nur von Schmugglern, Maultieren und Ziegenherden genutzt wurden. Im Frühjahr 1943 wurde sie gefasst und landete im berüchtigten Gefängnis von Fresnes bei Paris. Auf dringende Bitten von Maillol setzte der mit ihm eng befreundete Bildhauer Arno Breker sich für sie ein und nutzte seine Popularität bei NS-Größen in Berlin und Paris, um die junge Schönheit aus der Todeszelle des Gefängnisses zu holen. Nach 1945 vermittelte Breker der inzwischen zur Kunsthändlerin aufgestiegenen Vierny ihren ersten Verkauf einer Maillol-Figur in Deutschland. Der Industrielle Hugo Henkel stiftete den bronzenen Mädchentorso Harmonie, der in Düsseldorf als Heine-Denkmal aufgestellt wurde.

Der Unfalltod

1944 starb Maillol an den Folgen eines Autounfalls auf einer Dorfstraße. Der Unfall gab Anlass zu Spekulationen und Gerüchten. Seine guten Kontakte zu den deutschen Besatzern diskreditierten Maillol nach dem Krieg. An die Künstlerfreundschaft mit Arno Breker erinnern u.a. eine Porträtbüste und ein Reliefporträt, die Arno Breker 1942 von Maillol in Banyuls und Paris schuf. Dina Vierny hat sich um das Werk Maillols sehr verdient gemacht und ihn im öffentlichen Bewusstsein gehalten.

Werk

Die Skulptur

La Nuit, 1902, Stuttgart
L'Air,1939, Skulpturenpark vor dem Kröller-Müller Museum

Maillol wird oft als „Cézanne der Bildhauerei“ bezeichnet, weil er der Plastik – so wie Cézanne der Grafik – den Weg zur Abstraktion ebnete.[3] Erst ab 1895 begann Maillol, sich der Bildhauerei zuzuwenden. Zunächst fertigte er Kleinplastiken aus Holz und Terrakotta, aus denen er dann seine monumentalen Stein- und Bronzefiguren entwickelte. 1902 trat er mit einer großen Ausstellung in der Galerie Ambroise Vollard mit seinen bildhauerischen Werken erstmals in die Öffentlichkeit.

Das Hauptthema seines bildhauerischen Schaffens war der weibliche Akt. Mit seinen voluminösen, sinnlich weiblichen Figuren in vollendetem Ebenmaß schuf Maillol eine plastische „Liebespoesie“ (Harry Graf Kessler). Maillol verzichtete weitgehend auf Details und individuelle Züge, dafür strahlen seine Akte in ihrem geschlossenen Volumen unendliche Ruhe und harmonische Ausgewogenheit aus.

1905 stellte er sein erstes monumentales Hauptwerk La Méditerranée (‚Das Mittelmeer‘) im Salon d'Automne aus. Seine Frau Clotilde hatte dafür Modell gestanden. Diese Großplastik verkörpert seine Verbundenheit mit der Mittelmeerkultur. Sie ist typisch für sein gesamtes bildhauerisches Schaffen. Mit harmonisch ausgewogenen Proportionen und einem leidenschaftslos ruhigen Ausdruck bewältigt er die monumentale Form. Die Oberfläche ist gleichmäßig geglättet und steht ganz im Gegensatz zu dem dramatischen Werk Rodins mit seinen aufgewühlten Oberflächen und bewegten Silhouetten. Für Maillol ist das allegorische Allgemeingültige von Bedeutung, das Individuelle wird nebensächlich. Seine Werke sind klar aufgebaut und ruhen in sich, ohne klassizistisch zu wirken.

„Maillol ist den größten Bildhauern an die Seite zu stellen. Sehen Sie, in dieser kleinen Bronze gibt es etwas, das den Werken der alten Meister gleichkommt, und an dem sich die jungen Anfänger ein Beispiel nehmen können. Ich bin glücklich, daß ich das gesehen habe. Wenn das Wort Genie, das heute so unangemessen vielen Leuten zuerkannt wird, überhaupt noch einen Sinn hat: Hier ist es angebracht. Ja, Maillol verkörpert in sich das Genie der Skulptur. Man muß schon böswillig oder sehr unwissend sein, um das nicht zu erkennen! Welche Sicherheit des Geschmacks! Welche im Einfachen zutage tretende Lebensweisheit! Ein flüchtig Vorübergehender bleibt niemals davor stehen, weil er vor dem, was einfach ist, nicht stehen bleibt. Er glaubt, die Kunst muß etwa Kompliziertes und Unverständliches sein. Er bleibt nur vor dem stehen, was mit unlauteren Mitteln seine Neugier erregt. Und genau das, was es an Maillols Kunst Bewundernswertes, ich möchte sagen Ewiges gibt, das ist die Reinheit, die Klarheit, die Durchsichtigkeit im Handwerklichen und im Gedanken. In keinem seiner Werke findet sich irgend etwas, das die Neugier des Vorübergehenden erregen könnte.“

Auguste Rodin[4]

Die Graphik

Zum graphischen Werk Maillols gehören neben Zeichnungen, Radierungen und Lithographien insbesondere Holzschnitte. Beispiel hierfür ist etwa der Gedichtband „Chansons pour elle. 25 Gedichte von Paul Verlaine“, Paris 1939, der mit 28 Holzschnitten Maillols illustriert wurde. Er wurde zu einem der bedeutendsten Illustratoren antiker Literatur; besonders bekannt sind seine Bildfolgen zu Vergils Eclogae et Georgica sowie Ovids Ars amandi. Wie die Plastik zeichnet sich auch sein graphisches Werk durch die Betonung einfacher Linien und Konturen aus.

Wirkung

Aristide Maillol 1899 (Porträt von József Rippl-Rónai)

Das Werk Maillols war von immensem Einfluss auf die europäische, insbesondere die deutsche Bildhauerei. Beispiele hierfür sind u.a. die Werke der deutschen Bildhauer Wilhelm Lehmbruck, Georg Kolbe und Arno Breker, der lange Zeit auf dem Montmartre ein Atelier unterhalten und bei Maillol gelernt hatte. Aber auch Constantin Brâncuși und Henry Moore wurden zur Erneuerung der klassischen Formensprache von Maillol inspiriert. Mit Henri Matisse war er zeitlebens befreundet. Das Musée Maillol in Paris, Rue de Grenelle 61, gewährt Einblicke in das Leben und Werk des Künstlers.

Einige der Werke Maillols wurden bereits postum auf der documenta 1 (1955) und der documenta III im Jahr 1964 in Kassel gezeigt. Vom 18. September 2011 bis zum 8. Januar 2012 läuft anlässlich des 150. Gbeburtstags des Künstlers im Clemens-Sels-Museum in Neuss die Ausstellung: Aristide Maillol und Maurice Denis – Eine Künstlerfreundschaft.

Einzelne Werke

  • La Méditerranée, 1902/05
  • L'Action enchaînée, 1905
  • La Méditerranée, 1905–1907, Bronze, Museum Boijmans van Beuningen, Rotterdam
  • Flora, um 1910/12, Bronze, 163,5 × 49,5 × 39 cm, München, Neue Pinakothek, (Inv. Nr. B 154)
  • Vénus, 1924, Paris, Musée d'art moderne
  • L'Île-de-France, 1925
  • Les trois nymphes, 1930/37, Paris
  • L'Air, 1940, Toulouse
  • Harmonie, 1940/44

Literatur

  • Ursel Berger u. Jörg Zuttner: Aristide Maillol. Prestel 1996
  • Carola Breker: Der frühe Maillol. Würzburg 1992
  • Henry Frère: Gespräche mit Maillol. Frankfurt a.M. 1961
  • Gabriele Genge: Artefakt Fetisch Skulptur: Aristide Maillol und die Beschreibung des Fremden in der Moderne. Deutscher Kunstverlag 2008
  • Waldemar George: Aristide Maillol. Berlin 1964
  • Rolf Linnenkamp: Aristide Maillol – Die großen Plastiken. München 1960
  • Aristide Maillol: Hirtenleben - 36 Holzschnitte. Insel-Verlag, Wiesbaden 1954
  • Hans-Dieter Mück: Aristide Maillol & Harry Graf Kessler: eine Dokumentation nach Quellen. Utenbach, 2005
  • Hans Albert Peters (Hrsg.): Maillol. 17. Juni - 3. September 1978, Staatliche Kunsthalle Baden-Baden. Baden-Baden 1978
  • Sabine Walter: Harry Graf Kessler: Sammler und Mäzen der modernen Kunst und seine Beziehung zu Aristide Maillol. Magisterarbeit, Tübingen 1995

Weblinks

 Commons: Aristide Maillol – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Zitiert nach Ursel Berger u. Jörg Zutter (Hrsg.): Aristide Maillol. Katalogbuch anläßlich der Ausstellung "Aristide Maillol" im Georg-Kolbe-Museum, Berlin (14.1. bis 5.5.1996) ... Städtische Kunsthalle Mannheim (25.1. bis 31.3.1997), Prestel, München 1996, S. 45
  2. Harry Graf Kessler: Aristide Maillol (1925), in: Aufsätze und Reden 1899-1933. Künstler und Nationen, tredition (Projekt Gutenberg), Berlin 2011, S. 257 f.
  3. Vgl. W. Grohmann, Bildende Kunst und Architektur, Berlin 1953, S.238: „Maillol ist der Wendepunkt in der Plastik wie Cezanne in der Malerei“.
  4. Rodin über Maillol, Bericht von Octave Mirbeau, zitiert nach: Waldemar George, Aristide Maillol, Berlin 1964, S. 213

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