3. Wiener Gemeindebezirk
III. Wiener Gemeindebezirk
Wappen Karte
Name: Landstraße
Fläche: 7,42 km²
Einwohner: 84.360 (1. Jän. 2007)[1]
Bevölkerungsdichte: 11.383 Einwohner je km²
Postleitzahl: 1030
Adresse des
Bezirksamtes:
Karl-Borromäus-Platz 3
1030 Wien
Offizielle Website: www.wien.gv.at/bezirke/landstrasse
Politik
Bezirksvorsteher: Erich Hohenberger (SPÖ)
Bezirksvertretung
(54 Bezirksräte)
SPÖ 24, ÖVP 12, Grüne 11,
FPÖ 6, KPÖ 1

Landstraße ist der 3. Wiener Gemeindebezirk und entstand 1850 durch Eingemeindung ehemaliger Vorstädte. Als einziger der inneren Bezirke liegt er sowohl innerhalb als auch – zu einem geringen Teil – außerhalb des Wiener Gürtels, der an Stelle des ehemaligen Linienwalls angelegt wurde. Auf dem Bezirksgebiet findet man Sehenswürdigkeiten wie das Schloss Belvedere, das Hundertwasserhaus und das Arsenal sowie zahlreiche Botschaften.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Lage

Der Bezirk Landstraße ist im südöstlichen Zentrum der Stadt Wien situiert und nimmt eine Fläche von 7,42 km² bzw. 1,8 % der Wiener Stadtfläche ein. Damit liegt die Landstraße im Mittelfeld der Wiener Gemeindebezirke. Als Teil der „Inneren Bezirke“ verfügt der Bezirk über einen vergleichsweise hohen Anteil an Betriebsbaugebieten und Grünflächen. Der Bezirk liegt entlang mehrerer Terrassen der Donau, wobei der Donaukanal die östliche und die Wien die nordwestliche Grenze bildet. Im Süden des Bezirks grenzt der Laaer Berg an Landstraße.

Geologie

Das Bezirksgebiet der Landstraße wurde vor allem durch die Donau geformt, die im Laufe der Zeit mehrere Terrassen bildete. Insbesondere während der Eiszeit kam es durch Frost zur Bildung großer Schuttmassen, die von der Donau in das Wiener Becken verfrachtet wurden. In den warmzeitlichen Phasen schnitt sich in der Folge die Donau in den Schotterkörper und bildete Terrassen heraus, wobei die Terrassen mit zunehmender Entfernung zur Donau bzw. des Donaukanals immer älter werden. Auf dem Bezirksgebiet liegt drei Donauterrassen, deren Höhe ausgehend vom Donaukanal nach Westen ansteigt. Nahe am Donaukanal liegt die "Zone der rezenten Mäander", die Stadtterrasse (Risseiszeit) folgt auf der Höhe der Landstraßer Hauptstraße (172 Metern) und die Arsenalterrasse (Mindeleiszeit) auf dem Gelände des Arsenals. Der höchste Punkt wurde mit 193,1 Metern an der Kreuzung Landstraßer Gürtel/Kärchergasse (am Arsenal) gemessen.

Der Aufbau der Terrassen ist mit Ausnahme der jüngsten Terrasse (Zone der rezenten Mäander) immer gleich. Der Untergrund besteht überwiegend aus Tegel sowie teilweisen sandigen Ablagerungen aus dem Pannonium, darüber Kiesschichten die während der Eiszeiten aufgeschüttet wurden. Die oberste Schicht wird aus Löss gebildet, der aus dem Alpenvorland geweht wurde. Bei der jüngsten Terrasse liegen über der Kiesschicht hingegen Ausedimente wie Feinsande und Silite. Die Gesteine der Kiesschicht wurden überwiegend aus Abtragungen der Alpen und der Böhmischen Masse gebildet. An der Landstraßer Hauptstraße erreicht diese Kiesschicht eine Höhe von zwölf Metern. Bei den plattigen Steinen handelt es sich in der Regel um Sandstein aus dem nahe gelegenen Wienerwald. Die runden Gerölle bestehen zum Großteil aus kristallinen Gesteinen wie Granit, Gneis und Quarze. Die Granite stammen ebenso wie die schwarzen Amphibolite aus der Böhmischen Masse. Der graue bis grünliche Gneis wurde aus den Zentralalpen und der Böhmischen Masse abgetragen. Weitere runde bis ovale Kiese bestehen aus Kalk und stammen aus den Nördlichen Kalkalpen.[2]

Flächennutzung

Die Baufläche der Landstraße umfasst 57,96 % (Wienweit 33,32 %) der Bezirksfläche, wobei dies der siebthöchste Wert eines Wiener Gemeindebezirks ist. Der Anteil von Wohnbaufläche am gesamten Bauland beträgt für Wien sehr niedrige 46,54 %. Weitere 25,85 % entfallen auf Betriebsbaugebiet und 22,33 % auf Flächen die dem kulturellen, religiösen, sportlichen oder öffentlichen Bereich gewidmet sind. Grünflächen nehmen in der Landstraße einen Gesamtanteil von 13,18 % ein, wobei die Landstraße im unteren Mittelfeld der Wiener Bezirke liegt. 73,82 % der Grünfläche entfallen auf Parkanlagen, 11,67 % auf Sport- und Freizeitflächen, der Rest auf Kleingärten, Wiesen und einen kleinen Rest landwirtschaftlicher Nutzfläche. Da der Bezirk kaum Anteile an Wienfluss und Donaukanal hat, entfallen nur 0,12 % der Bezirksfläche auf Gewässer. Der Anteil der Verkehrsflächen am Bezirksgebiet ist mit 28,74 % der siebthöchste Wert Wiens.[3]

Flächennutzung in ha 2001 [3]
Baufläche Grünfläche Gewässer Verkehrsflächen
431,88 98,21 0,93 214,14
Wohnbau Betriebsgebiet öffentliche Einrichtungen Landwirtschaft Parks Wälder Wiesen Kleingärten Freizeit- Flächen
200,99 111,64 96,45 2,62 72,50 0 6,09 5,54 11,64

Nachbarbezirke

Die Landstraße gehört zu den sogenannten „Inneren Bezirken“. Im Nordosten und Osten bildet das rechte Ufer des Donaukanals die Grenze zur Leopoldstadt. Die südliche Grenze verläuft im Zickzack durch das Betriebsbaugebiet der Bezirke Landstraße und Simmering. Im Südwesten grenzt Landstraße entlang der Arsenalstraße an den Bezirk Favoriten, im Westen bildet die Prinz-Eugen-Straße die Grenze zu Wieden. Im Norden trennt schließlich der Wienfluss die Landstraße von der Inneren Stadt.

Bezirksteile

Die Gemeinden des späteren Bezirks um 1850

Der Bezirk Landstraße besteht aus der gleichnamigen Katastralgemeinde sowie kleinen Anteilen an der Katastralgemeinde Simmering im Süden des Bezirksgebietes. Ursprünglich wurde das Bezirksgebiet jedoch aus aus den drei ehemals selbstständigen Gemeinden Weißgerber, Erdberg und Landstraße gebildet. Der Bezirksteil Weißgerber liegt im Norden des Bezirksgebietes und umfasst im Wesentlichen das Gebiet zwischen Donaukanal, Wienfluss und Marxergasse. Das Gebiet ist großteils mit Wohnbauten (unter anderem dem Hundertwasserhaus) verbaut. Daneben haben sich Institutionen wie Statistik Austria, die Finanzlandesdirektion, das Justizzentrum Wien-Mitte und das KunstHausWien angesiedelt. Südöstlich des Bezirksteils Weißgerber liegt der namengebende Bezirksteil Landstraße. Der vielseitige Bezirksteil umfasst zahlreiche Botschaftsgebäude und Wohnanlagen mit einem höheren Grünflächenanteil. Neben mehreren Parks (Teile des Stadtparks, Arenbergpark, Botanischer Garten der Universität Wien) befinden sich auch mehrere Schlösser (Palais Schwarzenberg, Schloss Belvedere) in diesem Bezirksteil. Auch die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, das Wiener Konzerthaus und die Münze Österreich befinden sich in der Landstraße. Südlich der Marxer Gasse und östlich der Landstraßer Hauptstraße liegt der Bezirksteil Erdberg. Neben Wohnbauten ist vor allem der Süden von Erdberg von Betriebsflächen dominiert. Auch ein großes Sportzentrum, das Postzentrum, die Zentrale der Wiener Linien und das Staatsarchiv liegen hier. 1939 wurden dem Bezirk auch das Gebiet des Arsenals und das südöstlich angrenzende Gebiet angeschlossen, das vom Bezirk Favoriten abgetrennt wurde. Neben den ursprünglichen Gemeinden gibt es im volkstümlichen Verständnis abgrenzbare Viertel, so genannte Grätzl wie etwa das Fasanviertel um die Fasangasse oder Sankt Marx.

Eine statistische Gliederung des Bezirksgebiets besteht in den Zählbezirken, in denen die Zählsprengel des Gemeindebezirks zusammengefasst sind. Die elf Zählbezirke in Landstraße sind Weißgerber, Landstraße, Belvedere-Diplomatenviertel, Fasangasse, Rudolfspital-Rennwegkaserne, Erdberg, Erdberger Mais-St. Marx, Arsenal, Ungargasse, Altes Gaswerk und Wildganshof.

Geschichte

Vorgeschichte

Erste Besiedelungsspuren im heutigen dritten Bezirk stammen aus der Bronzezeit. Im 9. Jahrhundert v. Chr. wurde das Gebiet von den Kelten besiedelt, die die La Tène-Kultur verbreiteten. Die keltische Siedlung auf dem Gebiet zwischen dem heutigen Rennweg und dem oberen Schloss Belvedere dürfte bis zur Römerzeit bestanden haben. Mit der Eingliederung des Gebietes befand sich hier eine zum römischen Militärlager Vindobona gehörige Zivilstadt. Durch den Bezirk führten die Munzipalstraße und die Limesstraße. Das Zentrum der Zivilstadt lag auf dem heutigen Gebiet des Aspangbahnhofes. Durch einen Einfall der Markomannen wurde sie um 395 zerstört.

1715 wurde das Krankenhaus St. Elisabeth in der Landstraßer Hauptstraße gegründet.

Staatskanzler Metternich, der bis 1848 amtierte, wird der Satz Der Balkan beginnt am Rennweg zugeschrieben. Auch der Name Ungargasse verweist darauf, dass hier die damaligen Fernverkehrsstraßen von Wien nach Ungarn und auf den Balkan ihren Ausgang nahmen.

Seit der Eingemeindung in Wien 1850

Der heutige Bezirk Landstraße entstand durch Eingemeindung mehrerer, im Mittelalter bzw. in der frühen Neuzeit entstandener Ortschaften. Mit einer Kundmachung vom 20. März 1850 wurden die Grenzen des neu zu bildenden 3. Bezirks Landstraße gezogen. Er wurde aus den Vorstädten Landstraße, Weißgerber und Erdberg gebildet. Hinzu kamen Gebiete zwischen dem Liniengraben und der Eisenbahn Wien - Bruck an der Leitha, Sankt Marx und das Flussbett der Wien vom Mondscheinsteg bis zur Mündung in den Donaukanal. Eine geringfügige Änderung der Grenzen gab es 1938, als in der Folge der Errichtung Groß-Wiens Gebiete um das Arsenal und die südöstlich davon gelegenen Gebiete des Bezirks Favoriten zum Bezirk Landstraße kamen.

Nach der Eingemeindung entwickelte sich der Bezirk in vielerlei Hinsicht. Um die heutige Reisnerstraße siedelten sich zahlreiche Botschaften an. Mitte des 19. Jahrhunderts entstand das Fasanviertel zwischen Rennweg und Landstraßer Gürtel. In Erdberg siedelte sich der Zentralviehmarkt mit seinen Stallungen an und das bestehende Schlachthaus wurde ausgebaut (vgl. Fleischversorgung von Wien).

Noch bis ins 20. Jahrhundert war der Bezirk vor allem Heimat der mittleren Bevölkerungsschichten, durch den Aufstieg von Handel und Industrie entwickelte er sich aber immer mehr zum Arbeiterbezirk. Deshalb erfolgte in der Zwischenkriegszeit auch ein starker Ausbau des kommunalen Wohnbaus. Ein wichtiges Beispiel dafür ist der Rabenhof zwischen Hainburger Straße und Baumgasse.

Der letzte Bundeskanzler der Ersten Republik, Kurt Schuschnigg, wohnte bis 1938 im Schloss Belvedere. Während des Zweiten Weltkrieges erfolgte vom heute nicht mehr bestehenden Aspangbahnhof die Deportation Tausender jüdischer Bürger in die Vernichtungslager. Daran erinnert der Platz der Opfer der Deportation. Im Arenbergpark wurden zwei Flaktürme zur Abwehr feindlicher Flugzeuge und als Luftschutzbunker errichtet; einer der beiden wird als Contemporary Art Tower vom MAK genützt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg kam es noch fünfmal zu kleineren Änderungen bei den Bezirksgrenzen. Die Grenze zu Simmering wurde 1995 (im Bereich Schlechtastraße und Hüttenbrennergasse zwischen Gudrunstraße und St. Marxer Friedhof)[4], 2000 (im Bereich Urschenböckgasse und Litfaßstraße)[5] und 2003 (im Bereich Döblerhofstraße, Guglgasse, Paragonstraße und Erdbergstraße)[6] verschoben. Betroffen davon waren neben Verkehrsflächen vor allem Industrie- und Gewerbegebiete. Im Jahr 1999 kam es zu einer geringfügigen Grenzänderung zu Wieden (im Bereich Schwarzenbergplatz und Prinz-Eugen-Straße)[7] und im Jahr 2000 zu Favoriten (im Bereich Arsenalstraße).[8]

Seit Beginn der 1990er-Jahre ist der Bezirk durch die neu gebaute U-Bahnlinie U3 an das Wiener U-Bahnnetz angeschlossen. Im Bezirk befinden sich fünf U-Bahn-Stationen, darunter der Verkehrsknotenpunkt Wien Mitte / Landstraße (früherer Name: Hauptzollamt), wo diverse S-Bahnlinien, der CAT (City Airport Train), U3 und U4 sowie Straßenbahn und Autobus miteinander verknüpft sind.

Zukünftige Entwicklungen

Die Planungen konzentrieren sich vor allem auf zwei Bereiche: Erdberg und den Bahnhof Wien Mitte. Um den Bahnhof selbst sind schon einige Neubauten entstanden, um die Gegend aufzuwerten, etwa das Justizzentrum Wien-Mitte, der Bahnhof selbst wartet aber noch auf seinen Abriss. Seit den mittleren 1990er-Jahren gibt es Planungen für den Bahnhof, die teilweise sehr weit gediehen waren, aber an der Unverträglichkeit mit dem UNESCO-Weltkulturerbe-Status der Altstadt scheiterten. Mittlerweile wurde eine revidierte Planung entworfen, der Baubeginn ist für Anfang 2008, die Fertigstellung ist für 2011 geplant.

Ein weiterer stadtplanerischer Schwerpunkt ist das Industriegebiet in Erdberg, vor allem beim Ehemaligen Schlachthof Sankt Marx, wo auf einem ausgedehnten Gebiet Wohnungen und Industriebetriebe (11.000 Einwohner und 45.000 Arbeitsplätze) entstehen sollen. Am Rand dieses Gebiets befinden sich auch das biologische Forschungszentrum Vienna Bio Center und das T-Mobile-Hauptgebäude, die eine Art Visitenkarte für dieses Entwicklungsgebiet darstellen sollen.

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung
Daten lt. Statistik Austria [4]

Bevölkerungsentwicklung

Der Bezirk Landstraße umfasste 1869 88.678 Einwohner. Durch die Erschließung neuer Wohngebiete konnte die Einwohnerzahl bis 1910 auf 166.981 Menschen beinahe verdoppelt werden. Nach dem Zusammenbruch Österreich-Ungarns sank die Einwohnerzahl um etwa 12 % ab, blieb danach jedoch bis in die 30er Jahre konstant. Im Vorfeld des Zweiten Weltkriegs begann ein neuerlicher Rückgang der Bevölkerungszahlen, wobei sich auch die Vertreibung und Ermordung der jüdischen Bevölkerung des Bezirkes auswirkte. Nach dem Zweiten Weltkrieg sank die Einwohnerzahl kontinuierlich ab, wobei die größten Einbrüche in den 1960er und 1970er Jahren erfolgten. Nach einem Tiefststand im Jahr 2001 begann die Einwohnerzahl in den letzten Jahren wieder zu steigen und betrug Anfang 2007 84.360 Menschen.

Bevölkerungsstruktur

Die Altersstruktur der Landstraßer Bevölkerung wich 2001 kaum vom Wiener Durchschnitt ab. Nur die Zahl der Kinder unter 15 Jahren lag mit 13,3 %, etwas stärker unter dem Wiener Durchschnitt von 14,7 %. Der Anteil der Bevölkerung zwischen 15 und 59 Jahren lag bei 64,4 % (Wien: 63,6 %). Der Anteil der Bevölkerung im Alter von 60 oder mehr Jahren war mit 22,3 % leicht über dem Wiener Wert von 21,7 %. Die Geschlechterverteilung im Bezirksgebiet entsprach mit einem Anteil von 46,9 % Männern und 53,1 % Frauen dem Wiener Durchschnitt, während die Landstraßer Bevölkerung mit 38,4 % gegenüber 41,2 % etwas weniger oft verheiratet waren als die Durchschnittswiener.[9]

Herkunft und Sprache

Der Anteil der ausländischen Bezirkseinwohner lag 2005 bei 21,4 % (Wien: 18,7 %), und weist gegenüber 2001 (18,5 %) wie im gesamten Bundesland eine steigende Tendenz auf. Den höchsten Anteil der Ausländer stellten 2005 mit rund 4,9 % Anteil an der Bezirksbevölkerung Staatsbürger aus Serbien und Montenegro. Weitere 2,2 % waren türkische, 1,9 % deutsche, 1,5 % polnische und je 1,0 % kroatische oder bosnische Staatsbürger. Insgesamt waren 2001 26,9 % der Landstraßer Bevölkerung nicht in Österreich geboren worden. 7,1 % sprachen daher als Umgangssprache Serbisch, 4,5 % Türkisch und 2,4 % Kroatisch.[9] [10]

Religion

Das Religionsbekenntnis der Bevölkerung im Bezirk Landstraße wich bei der Volkszählung 2001 kaum vom Durchschnitt Wiens ab. 2001 gaben 48,6 % der Bewohner an der römisch-katholischen Kirche anzugehören (Wien: 49,2 %). Es gibt im Gemeindebezirk sieben römisch-katholische Pfarren, die das Stadtdekanat 3 bilden. 7,5 % der Bewohner waren islamischen Glaubens, 7,0 % gehörten der Orthodoxen Kirche an und 5,0 % waren evangelisch. 24,8 % der Bezirksbevölkerung gehörter keiner Religionsgemeinschaft an, 7,2 % hatten kein oder ein anderes Religionsbekenntnis angegeben.[9]

Politik

Bezirksvorsteher seit 1945
Ludwig Fischer (ÖVP) 4/1945–1946
Josef Pfeifer (SPÖ) 1946–1959
Franz Seitler (SPÖ) 1959–1973
Jakob Berger (SPÖ) 1973–1982
Günther Reciczky (SPÖ) 1982–1983
Rudolf Berger (SPÖ) 1983–1989
Erich Hohenberger (SPÖ) 1989–

Nach der Eingemeindung des Bezirkes blieben die Gemeindevorstände der drei ehemaligen Vororte noch bis zum Jahr 1862 im Amt. In diesem Jahr übernahm schließlich Matthäus Mayer als Erster das Amt des Bezirksvorsteher des neuen Bezirks. Die Ansiedlung von Gewerbe und Industrie bewirkte einen starken Zuzug von Arbeitern, es folgte ein Aufstieg der Sozialdemokraten. Bei den ersten Wahlen nach dem Ersten Weltkrieg errangen die Sozialdemokraten die absolute Mehrheit im Bezirk. Im Zuge des Justizpalastbrandes kam es im 3. Bezirk 1927 zu Kämpfen zwischen dem Republikanischem Schutzbund und dem Bundesheer. Die Sozialdemokraten blieben jedoch die dominierende Partei. Bei den Bezirksvertretungswahlen 1932 erreichten sie 16 von 30 Mandaten, je 7 Sitze entfielen auf die Christlichsozialen und die Nationalsozialisten. Nach den Februarkämpfen im Jahr 1934 wurden die Sozialdemokraten landesweit verboten, der Bezirksvorsteher Adolf Lahner wurde durch Viktor Kainzmayer abgelöst. Bei den ersten Landtagswahlen 1945 erlangte die SPÖ mit 57% erneut die absolute Mehrheit, gefolgt von der ÖVP mit ca. 35% und der KPÖ mit 8% der Stimmen. Analog dazu wurde die Bezirksvertretung besetzt. Ende der 80er Jahre begann der Aufstieg der FPÖ, die ihren Stimmanteil bis 1996 bis auf 25% steigern konnte, während die SPÖ auf knapp 36% zurückfielen. 2001 drehte sich dieser Trend um, die SPÖ erreichte 41,35% der Stimmen, die FPÖ nur noch 18,44% und die ÖVP 18,65%. Stark steigern konnten ihre Mandatszahl die Grünen, die mit 17,14 schon knapp zur ÖVP aufschließen konnten. Das LIF erreichte 3,42%. Am 23. Oktober 2005 erreichte die SPÖ 42,68%, die ÖVP 21,68%, die Grünen 20,45%, die FPÖ 11,58%, die KPÖ 1,94%. BZÖ und LIF blieben unter einem Prozent und schafften kein Mandat.

Wappen

Wappen des Bezirks Landstraße

Das Wappen des Bezirks Landstraße vereint die Wappen jener Gemeinden, aus denen der 3. Bezirk 1850 gebildet wurde. Der linke, obere Wappenteil steht für den Bezirksteil Landstraße. Er zeigt den Heiligen Nikolaus im bischöflichen Ornat. Dieser war der Patron des Frauenklosters Sankt Niklas. In der rechten Hand hält Nikolaus drei auf einem Buch liegende Kugeln. Diese Kugeln soll Nikolaus im 4. Jahrhundert der Tochter eines verarmten Edelmannes geschenkt haben. Der rechte, obere Wappenteil symbolisiert den Bezirksteil Erdberg. Die beiden Erdbeerblüten und die hängende, rote Erdbeere symbolisieren eine unrichtige Herleitung des Namens von Erdberg. Dieser rührt nicht von den Erdbeeren, sondern von einer Ertpurch (Befestigungsanlage) her. Der untere Wappenteil steht schließlich für den Bezirksteil Weißgerber. Die beiden in Kampfposition stehenden, silbernen Böcke entstammen verschiedenen Zunftwappen der Gerber. Diese hatten sich wegen der Geruchsbelästigung außerhalb von Wien ansiedeln müssen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Dieser Artikel oder Abschnitt besteht hauptsächlich aus Listen, an deren Stelle besser Fließtext stehen sollte.

Bauwerke

Ehemaliger Schlachthof St. Marx
Russisch-Orthodoxe Kathedrale in Wien
Die Rochuskirche
Beethovenhaus - Tafel

Parkanlagen und Friedhöfe

Parkanlagen haben im Bezirk Landstraße auf Grund der Vielzahl an Palais eine lange Tradition. Prinz Eugen von Savoyen ließ zwischen 1700 und 1721 durch den Architekten Johann Lucas von Hildebrandt sein Schloss Belvedere errichten, für das der Gartenkünstler Dominique Girard einen barocken Garten entwarf. Nahe am Belvederegarten liegt auch der Botanische Garten der Universität Wien, der auf einen 1754 angelegten „Hortus Medicus“ (Medizinalpflanzengarten) von Erzherzogin Maria Theresia zurückgeht. Ebenfalls in unmittelbarer Nähe befindet sich der rund 75.000 m² große Schwarzenberg'sche Privatpark, der wie der Belvederegarten Anfang des 18. Jahrhunderts angelegt worden war. Er ist im Gegensatz zum Belvederegarten nicht öffentlich zugänglich und steht nur den Hotelgästen des Hotels im Palais Schwarzenberg zur Verfügung. Aus dem 18. Jahrhundert stammt auch der rund 31.500 m² große Arenbergpark, der um 1785 für das heute nicht mehr bestehende Palais des Fürsten Nikolaus Esterhazy angelegt worden war. Der Arenbergpark, benannt nach den späteren Besitzerin Prinzessin Franziska Arenberg beherbergt heute noch zwei der 1940 errichteten Flaktürme. Gegenüber dem Arenbergpark befinden sich zwei kleine Parks am Ziehrerplatz und Sebastianplatz. Der Modenapark, mit rund 8.000 m² wesentlich kleiner als andere herrschaftliche Gartenanlagen stellt heute nur noch den Überrest eines ehemals weitläufigen Parks dar. Der um 1700 als Zierpark angelegte Garten erstreckte sich ursprünglich weit nach Osten und gehörte im 19. Jahrhundert zum Besitz des Herzogs Franz von Modena.

Jüngeren Datums, aber wesentlich bekannter ist der rund 65.000 m² große Wiener Stadtpark, der 1862 auf einer Fläche des ehemaligen Wasserglacis am Wienfluss eröffnet wurde. Der Stadtpark war dabei der erste öffentlich zugängliche Park Wiens. Am Rande des Stadtparks liegt die Stadtgartendirektion, die hier 1907 in ein Gebäude im späten Jugendstil einzog. Auch der mit rund 165.000 m² größte Park des Bezirkes, der Schweizer Garten, wurde nach dem Abriss eines Befestigungsbauwerks, des Linienwalls, angelegt. Der Schweizer Garten beherbergt große Teiche, einen Alpenpflanzengarten, ein Rosarium sowie zahlreiche exotische Bäume. Neben den großen Parkanlagen liegen noch weitere Gärten und Parks im Bezirk Landstraße. Der Kardinal-Nagl-Park (rund 7.500 m²) mit Spiel- und Sportflächen für Kinder und Jugendliche liegt direkt an der gleichnamigen Station der U-Bahnlinie U3, im Zuge der Verlängerung der U3 wurde der Park umfassend saniert. Ebenfalls im Bereich einer U-Bahnstation liegen der Rochuspark (3.500 m²) und Grete-Jost-Park (1.500 m²), die im Zuge des Baus der U-Bahn in diesem Bereich angelegt wurden. Der 1995 benannte „Park der Opfer der Deportation“ auf den Gründen des Aspangbahnhofs erinnert an die von den Nationalsozialisten von hier in die Vernichtungslager abtransportierten Menschen.

Auf dem Landstraßer Bezirksgebiet existiert heute lediglich ein erhaltener Friedhof. Der Sankt Marxer Friedhof wurde auf Weisung von Kaiser Joseph II. zusammen mit vier weiteren Friedhöfen außerhalb des Linienwalls angelegt. Dieses Friedhöfe dienten bis zur Eröffnung des Wiener Zentralfriedhofes als Hauptbegräbnisstätten. Ältere Friedhöfe, wie jener um die Erdberger Pfarrkirche wurden aufgelöst. Der Friedhof, der auch das Grabmal von Wolfgang Amadeus Mozart beherbergt, wurde nach der Eröffnung des Zentralfriedhofs geschlossen und wird heute als Parkanlage geführt.[13]

Kultur

Museen

Die Österreichische Galerie Belvedere im Schloss Belvedere beherbergt eine bedeutende Sammlung österreichischer Kunst und die weltweit größte Gustav Klimt-Sammlung. Im Unteren Belvedere können zudem die ehemaligen Wohn- und Repräsentationsräume des Prinzen Eugen besichtigt werden. Die Räumlichkeiten werden ebenso wie die Orangerie für Sonderausstellungen genutzt. Ebenfalls zu den meistbesuchten Museen in Wien zählt das KunstHausWien, dass über eine permanente Ausstellung mit Werken des Künstlers Friedensreich Hundertwasser verfügt. Auch das nahe Hundertwasserhaus kann besucht werden, gegenüberliegend befindet sich die Village-Galerie mit einer ständigen Ausstellung von Hundertwasserwerken. Ein weiteres bekanntes Museum ist das Heeresgeschichtliche Museum im Arsenal, das die Militärgeschichte der Habsburgermonarchie vom Ende des 16. Jahrhunderts bis 1918 sowie Österreichs bis 1945 darstellt. Zudem werden den Besuchern im Museum 200 Jahre österreichische Marinegeschichte näher gebracht. Ebenfalls im Bezirk Landstraße befindet sich das Wiener Straßenbahnmuseum, das größte Straßenbahnmuseum der Welt, das ausschließlich die Geschichte des öffentlichen Verkehrs einer Stadt darstellt. Des Weiteren befinden sich im Bezirk das Arnold Schönberg Center und das Böhmerwaldmuseum.

Das Bezirksmuseum Landstraße setzt seine Schwerpunkte auf die Darstellung der römischen Zivilstadt sowie der Bezirks-, Kultur- und Kunstgeschichte. Ein Gedenkraum des Museums ist den etwa 13.000 jüdischen Bewohnern des Bezirks gewidmet, die während der NS-Diktatur beraubt, zur Flucht gezwungen oder – meist in den Konzentrationslagern – ermordet wurden. Die Personen sind in einer Datenbank erfasst, die im Museum eingesehen werden kann.[14]

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft

Wirtschaftsgeschichte

Die Lebensgrundlage der frühen Siedlungen auf dem Bezirksgebiet war die Landwirtschaft. So war die Haupteinnahmequelle der ersten Bewohner von Erdberg der Weinbau. Zusammen mit dem Gemüseanbau blieb der Weinbau bis ins 19. Jahrhundert die Lebensgrundlage der Erdberger Bevölkerung. Alttunaw, die Vorgängersiedlung des Vorortes "Unter den Weißgerbern" war bereits vor der Ersten Wiener Türkenbelagerung von Fleischhauern, Darmwäschern aber auch Gärtnern bewohnt. Nach Weißgerber übersiedelten 1561 auch die Rot- und Weißgerber, Flecksieder und Lederer Wiens, nachdem ihr Viertel während der Türkenbelagerung zerstört worden war und die Verwaltung die Berufsgruppen auf Grund der Geruchsbelästigung aus der Innenstadt absiedeln wollte. Weißgerber behielt lange der Charakter einer Siedlung von Gärtnern, Gerbern und Fleischern. Die Fleischhauer hielten bis Ende des 18. Jahrhunderts ihre Märkte auf dem Gelände des Bahnhofs Wien Mitte ab, 1797 wurde der Viehmarkt nach St. Marx verlegt. Mit der beginnenden Industrialisierung siedelten sich ab der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in den Vorstädten immer mehr Manufakturen und Gewerbebetriebe an. So gab es chemische Fabriken, Tuchfabriken, Spiegelfabriken und Buchdruckereien. Die Ansiedlung neuer Fabriken forcierte gleichzeitig den Zuzug von Arbeitern aus allen Teilen der Monarchie, sodass der Charakter des Gebietes nachhaltig verändert wurde. Auf dem Bezirksgebiet bestehen heute noch mehrere traditionsreiche Unternehmen. Bereits seit 1882 betreibt hier die Firma Siemens eine Niederlassung. Auch die Firma Henkel betreibt seit 1893 eine Zweigniederlassung auf dem Bezirksgebiet und beschäftigt in der heutigen Österreich-Zentrale rund 700 Mitarbeiter. Ein weiterer bekannter Betrieb auf dem Bezirksgebiet ist der Süßwarenhersteller Niemetz.[15] 2004 verlagerte auch die österreichische T-Mobile Tochter T-Mobile Austria ihren Firmensitz in das neu errichtete T-Center.

Arbeitsstätten und Beschäftigte

Die im Rahmen der Volkszählung durchgeführte Arbeitsstättenzählung ergab 2001 im Bezirk Landstraße 5.924 Arbeitsstätten mit 67.812 Beschäftigten, wobei 94 Prozent unselbständig Beschäftigte waren. Gegenüber dem Jahre 1991 war die Anzahl der Arbeitsstätten um 20,8 Prozent gestiegen, die Anzahl der Beschäftigten hatte sich im gleichen Zeitraum um 9,9 Prozent erhöht. Der Wirtschaftszweig mit der höchsten Beschäftigungszahl war das Realitätenwesen und Unternehmensdienstleister mit 1.706 Arbeitsstätten (28,8 Prozent) und 12.838 Beschäftigten (18,9 Prozent). Bezogen auf die Beschäftigungszahlen folgen dahinter die Öffentliche Verwaltung und Sozialversicherungen (13,7 Prozent), die Branche Verkehr und Nachrichtenübermittlung (12,7 Prozent), der Handel (12,6 Prozent) und die Sachgütererzeugung (9,0%). Insgesamt 49 Betriebe beschäftigten 2001 mehr als 200 Personen, wobei die Betriebsgrößen vor allem in der öffentlichen Verwaltung und im Verkehr und Nachrichtenübermittlung signifikant hoch waren. Im Bezirk Landstraße war die Pendlerrate 2001 sehr hoch. Von den 37.804 Erwerbstätigen die im Bezirk wohnten, arbeiteten lediglich 10.994 (29,1 Prozent) am Wohnort. 26.810 Einwohner des Bezirkes mussten hingegen zur Arbeit auspendeln, wobei 85,8 Prozent der Auspendler in einem anderen Bezirk (vor allem Innere Stadt, Alsergrund, Favoriten, Leopoldstadt und Liesing), 13,5 Prozent in Niederösterreich und die übrigen in anderen Bundesländern oder im Ausland Arbeit fanden. Während eine hohe Zahl der Landstraßer Bevölkerung zur Arbeit aus dem Bezirk auspendelte, gab es eine große Anzahl von Einpendlern in den Bezirk. 84,4 Prozent der im Bezirk Landstraße Erwerbstätigen stammten demnach nicht von hier. Die 59.464 Einpendler stammten dabei vor allem aus anderen Bezirken Wiens (65,5 Prozent), insbesondere aus der Donaustadt, Favoriten, Simmering, Floridsdorf und der Leopoldstadt, aus Niederösterreich (26,5 Prozent) und dem Burgenland (4,1 Prozent).[9]

Gesundheit und Soziales

Neben zahlreichen im Bezirk niedergelassenen Ärzten der verschiedensten Fachrichtungen bestehen in Landstraße die vom Wiener Krankenanstaltenverbund geführte Krankenanstalt Rudolfstiftung der Stadt Wien sowie zwei geistlich geführte Spitäler, nämlich das Krankenhaus St. Elisabeth und das Herz-Jesu-Krankenhaus. Ein weiterer Stützpunkt der medizinischen Versorgung ist das „Gesundheitszentrum Wien-Mitte“ der Wiener Gebietskrankenkasse.

Weitere wichtige Stellen in Gesundheitsfragen sind das

  • Bezirksgesundheitsamt im Magistratischen Bezirksamt (verschiedene Schutzimpfungen, Beratung in medizinischen Fragen, aber auch behördliche Funktionen), die
  • Elternberatungsstelle (früher Mutterberatungsstelle, Beratung zur Pflege und Betreuung des Kindes, aber auch Untersuchungen nach dem Mutter-Kind-Pass und Impfungen nach dem österreichischen Impfplan), eine von fünf
  • Vorsorgeuntersuchungsstellen, die vom Gesundheitsamt der Stadt geführt werden (Hainburger Straße 57 – 63) sowie das
  • „Impfservice und reisemedizinische Beratung“ der Stadt Wien am Thomas-Klestil-Platz.

Historische Spitäler des Bezirks sind das Bürgerspital in Sankt Marx, das von Kaiser Karl VI. gegründete Heiliggeistspital mit dem später hierher verlegten Kaiserspital. Sie alle wurden von Kaiser Joseph II. geschlossen und einer anderen Verwendung zugeführt. Ebenfalls von Kaiser Joseph II. geschlossen wurde das von Kardinal Sigismund von Kollonitz mit Hilfe von Kaiser Karl VI. und anderen Wohltätern gegründete Armen- und Versorgungshaus, der es 1784 in ein Invalidenhaus für Soldaten umwandelte. 1909 erfolgte der Abbruch, nachdem die Bewohner in das Militärinvalidenhaus in Hietzing verlegt worden waren. Zwischen 1884 und 1920 bestand in der Leonhardgasse 3 – 5 die private Nervenheilanstalt Svetlin. Prominente Patienten hier waren etwa Hugo Wolf und Carl Schuch. Außerdem war ein Bestandteil der Rennweger Kaserne das Garnisonsspital II.

Von Adolf Ignaz Ritter von Markhof und seiner Ehefrau wurde 1872 das Kronprinz-Rudolf-Kinderspital in der Baumgasse gestiftet. 1921 wurde es in Mautner Markhof´sches Kinderspital umbenannt und 1924 – nach der Aufhebung der Stiftung – von der Gemeinde Wien übernommen und bis zur am 16. Dezember 1998 erfolgten Schließung weitergeführt. Später wurde das Spital abgerissen.

Persönlichkeiten

Siehe auch

Fußnoten

  1. Statistik Austria [1]
  2. Thomas Hofmann: Landstraßer Geologie. In: Wiener Bezirkshandbücher. 3. Bezirk Landstraße. Wien 2002, S. 23-26;
    ders.:Thomas Hofmann: Donaustädter Geologie - eine runde Sache. In: Wiener Bezirkshandbücher. 22. Bezirk Donaustadt. Wien 2002, S. 15-18
  3. a b Magistratsabteilung 5 (MA5): Nutzungsarten nach Bezirken [2]
  4. Gesetz über eine Änderung der Grenze zwischen dem 3. und 11. Bezirk. Landesgesetzblatt für Wien. Abgerufen am 15. Dezember 2008.
  5. Gesetz über Änderungen der Grenze zwischen dem 3. und 11. Bezirk. Landesgesetzblatt für Wien. Abgerufen am 15. Dezember 2008.
  6. Gesetz über Änderungen der Grenzen zwischen dem 3. und 11. Bezirk. Landesgesetzblatt für Wien. Abgerufen am 15. Dezember 2008.
  7. Gesetz über Änderungen der Grenzen zwischen dem 3., 4. und 5. Bezirk. Landesgesetzblatt für Wien. Abgerufen am 15. Dezember 2008.
  8. Gesetz über eine Änderung der Grenze zwischen dem 3. und 10. Bezirk Wien 6/2000). Landesgesetzblatt für Wien. Abgerufen am 15. Dezember 2008.
  9. a b c d Statistik Austria, Volkszählung 2001
  10. MA 5 Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeit und Bezirken 2001-2005 [3]
  11. Liste der Denkmäler im 3. Bezirk des Bundesdenkmalamts
  12. Artikel Jugendstil im Österreich-Lexikon von aeiou
  13. Wiener Stadtgartenamt - Parks und Gärten auf der Landstraße
  14. Wiener Zeitung – Nicht nur Namen
  15. Wiener Bezirkshandbücher: 3. Bezirk Landstraße. Wien 2002, S. 32-38

Literatur

  • Felix Czeike: Wiener Bezirkskulturführer: III. Landstraße. Jugend und Volk, Wien 1984, ISBN 3-224-10611-5
  • Helmut Kretschmer: Landstraße: Geschichte des 3. Wiener Gemeindebezirks und seiner alten Orte. Jugend und Volk, Wien 1982, ISBN 3-7141-6216-X
  • Carola Leitner (Hg.): Landstraße: Wiens 3. Bezirk in alten Fotografien. Ueberreuter, Wien 2006, ISBN 978-3-8000-7247-7
  • Birgit Trinkler, Michael Strand: Wiener Bezirkshandbücher. 3. Bezirk Landstraße. Pichler Verlag, Wien 2002, ISBN 3-85431-246-6
  • Christoph Römer: Wien – Landstraße – Ein Bilderbogen. Sutton Verlag, Wien 2001, ISBN 3-89702-315-6
  • Franz Schäfer: Die Landstraße – ein Bezirk mit Tradition und Zukunft: Geschichte der Landstraßer Sozialdemokratie. Verl. d. SPÖ Wien, Wien 1989
  • Alexander Stollhof, Doris Weißmüller-Zametzer (Hg.): Die Landstraße 1933 – 1955: ein Bezirk schreibt sein Buch. Böhlau, Wien 2006, ISBN 3-205-77536-8
  • Karl Ziak: Das neue Landstraßer Heimatbuch: Geschichte eines Wiener Bezirks. Europaverlag, Wien 1975, ISBN 3-203-50537-1

Weblinks

48.19638888888916.3958333333337Koordinaten: 48° 12′ N, 16° 24′ O


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