305. Infanterie-Division
305. Infanterie-Division

Eines der vier Truppenkennzeichen der 305. ID[1]
Aktiv 15. Dezember 1940[2]–1945 US-Gefangenschaft in Italien[2]
Land Deutsches Reich
Streitkräfte Wehrmacht
Teilstreitkraft Heer
Truppengattung Infanterie
Typ Infanteriedivision
Grobgliederung Gliederung
Stärke 15.000
Unterstellung 6. Armee
Aufstellungsort Ravensburg
Zweiter Weltkrieg Krieg gegen die Sowjetunion 1941–1945
Schlacht von Stalingrad

Alliierte Invasion in Italien

Kommandeure
Liste der Kommandeure
Insignien
Weiteres Truppenkennzeiche : Meerjungfrau[1]
Ein weiteres Truppenkennzeichen[1]
Ein weiteres Truppenkennzeichen

Die 305. Infanterie-Division war ein Großverband der Wehrmacht und kam in der Schlacht von Stalingrad zum Einsatz.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die 305. ID wurde am 15. Dezember 1940 als bodenständige Division der 13. Welle im Raum Ravensburg aus je einem Drittel der 78. Infanterie-Division und der 296. Infanterie-Division aufgestellt. Mit Verfügung vom 7. Februar 1942 wurde die Division in eine Angriffs-Division umformiert. Im Juli 1942 erfolgte die Verlegung an die Ostfront. Im Oktober nahm die 305. ID an der Offensive auf die nördlichen Industriekomplexe in der Schlacht um Stalingrad teil und wurde bis Mitte November 1942 in schwere Gefechte um die Geschützfabrik „Rote Barrikaden“ verwickelt. Die Division wurde im Januar 1943 bei Stalingrad vollständig vernichtet. Bereits mit Verfügung vom 17. Februar 1943 wurde die 305. ID in der Bretagne neu aufgestellt. Andere Quellen berichten, dass die Neuaufstellung erst im Sommer 1943 stattfand. Die Division kam 1945 nördlich des Gardasees in amerikanische Gefangenschaft.

Kommandeure

  • Dezember 1940 Generalleutnant Kurt Pflugradt
  • April 1942 Generalleutnant Kurt Oppenländer
  • November 1942 Generalleutnant Bernhard Steinmetz
  • März 1943 General der Artillerie Friedrich-Wilhelm Hauck
  • Dezember 1944 Oberst Friedrich Trumpeter
  • Dezember 1944 Generalmajor Friedrich von Schellwitz

Gliederung

  • Infanterie-Regiment 576
  • Infanterie-Regiment 577
  • Infanterie-Regiment 578
  • Artillerie-Regiment 305
  • Pionier-Bataillon 305
  • Feldersatz-Bataillon 305
  • Panzerjäger-Abteilung 305
  • Aufklärungs-Abteilung 305
  • Infanterie-Divisions-Nachrichten-Abteilung 305
  • Divisions-Nachschubführer 305

Quellen

  • Friedrich Wilhelm Hauck, „Eine deutsche Division in Russland und Italien - 305. Infanteriedivision 1941 - 1945“, Podzun, Dorheim 1975, 468 Seiten, ISBN 3-7909-0031-1

Weblinks

Einzelnachweise

  1. a b c Jason Pipes, „ 305.Infanterie-Division“ (engl.), Feldgrau, Abgerufen 11. Dezember 2008
  2. a b Lexikon der Wehrmacht „305. Infanterie-Division", Abgerufen 24. November 2008

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