Armeria maritima ssp. calaminaria
 

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Galmei-Grasnelke
Galmei-Grasnelke (Armeria maritima ssp. calamaria)

Galmei-Grasnelke (Armeria maritima ssp. calamaria)

Systematik
Klasse: Dreifurchenpollen-
Zweikeimblättrige
(Rosopsida)
Unterklasse: Nelkenähnliche (Caryophyllidae)
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Bleiwurzgewächse (Plumbaginaceae)
Gattung: Grasnelken (Armeria)
Art: Galmei-Grasnelke
Wissenschaftlicher Name
Armeria maritima ssp. calaminaria
W. Ernst

Die Galmei-Grasnelke (Armeria maritima ssp. calaminaria) ist keine Nelke, sondern gehört zur Familie der Bleiwurzgewächse (Plumbaginaceae). Sie gedeiht auf Schwermetallböden und zählt zu den Galmeipflanzen. Mit manchen von ihnen bildet sie in einer Pflanzengesellschaft die Galmeiflora. Ihre Vorfahren stammen von den Salzwiesen an der Meeresküste und sind wahrscheinlich durch Kupferimport in die heutigen Verbreitungsgebiete gelangt. Sie wurde manchmal als A. maritima ssp. elongata und A. maritima ssp. halleri beschrieben, ist jedoch von letzterer, Hallers Grasnelke, der Leitpflanze der Grasnelkenflur, zu unterscheiden.

Inhaltsverzeichnis

Pflanzenbeschreibung

Die Galmei-Grasnelke ist eine mehrjährige, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 10 bis 20 Zentimetern erreicht. Diese Pflanzenart bildet Polster, hat eine tief reichende Pfahlwurzel, einen kurzen Wurzelstock und mag sandige, durchlässige Böden. Ihre Laubblätter sehen aus wie kleine Gräser und sind wie die Stängel mit Wachs überzogen, um übermäßige Verdunstung zu verhindern und sind 5 bis 10 cm lang.

Die von weiß über rosa bis rot gehenden, kugeligen Blütenstände haben einen Durchmesser von 1,5 bis 2 cm. Die Hauptblütezeit ist Mai bis Juli.

Siehe auch

Literatur

  • Ernst, Wilfried (1965): Ökologisch-soziologische Untersuchungen in den Schwermetall-Pflanzengesellschaften Mitteleuropas unter Einschluß der Alpen. – Abh. Westf. Mus. Naturkde. 27(1): 1–54, Münster.
  • Ernst, Wilfried (1974): Schwermetallvegetation der Erde. Stuttgart.
  • Schwickerath, Mathias (1931): Das Violetum calaminariae der Zinkböden in der Umgebung Aachens. – Beitr. zur Naturdenkmalpflege 14: 463–503, Berlin.

Weblinks


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