Armgard (Rietberg)
Armgard und Walburgis von Rietberg, Detail eines Familienportraits von Hermann tom Ring

Armgard von Rietberg (auch Irmgard oder Ermengard; † 13. Juli 1584) war 1565 bis 1584 Gräfin von Rietberg.

Sie war die ältere der beiden Töchter von Johann II. und Agnes von Steinfurt-Bentheim. Sie heiratete am 3. Januar 1568 Graf Erich von Hoya. In einer Erbteilung am 27. September 1576 erhielt sie Rietberg, ihre Schwester Walburgis das Harlingerland. Nach dem Tod ihres ersten Mannes heiratete sie am 26. Juni 1578 Simon VI. zur Lippe.

Armgard starb am 13. Juli 1584 kinderlos und die Grafschaft Rietberg fiel an ihre Schwester Walburgis, so dass die Grafschaft und das Harlinger Land wieder in einer Hand vereinigt waren.[1]

Literatur

  • Onno Klopp: Geschichte Ostfrieslands von 1570-1751. Rümpler, 1856, S. 25f..

Einzelnachweise

  1. Armgard und Walburgis, abgerufen am 12. Februar 2010


Vorgänger Amt Nachfolger
Johann II. Gräfin von Rietberg
1565–1584
Walburgis

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