Arnfast

Arnfast war ein Abt des Ryd-Klosters in Schleswig im 13. Jahrhundert.

Er wird verdächtigt, König Christoph I. von Dänemark 1259 mit vergiftetem Abendmahlswein getötet zu haben. Im Jahr darauf wurde er von Erzbischof Jakob Erlandsen zum Erzbischof von Arhus geweiht, obgleich die Wahl unentschieden verlaufen war: Sechs Mitglieder des Kapitels hatten für und sechs gegen ihn und für Magister Tyge gestimmt. Der Erzbischof wurde wegen der Weihe vom Papst scharf gerügt. Arnfast kam nie in den Besitz des Bistums, da Papst Alexander IV. einen anderen, nämlich Tyge, ausgewählt hatte. Er blieb Abt des Ryde-Klosters, lebte aber nicht mehr lange, da 1263 bereits ein anderer Abt in den Dokumenten auftaucht.

Quellenangaben
Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text („public domain“) aus dem schwedischsprachigen Lexikon Nordisk familjebok in der 1. Auflage von 1876 bis 1899 oder der 2. Auflage von 1904 bis 1926. Bitte entferne diesen Hinweis nur, wenn Du den Artikel soweit überarbeitet oder neu geschrieben hast, dass der Text den aktuellen Wissensstand zu diesem Thema widerspiegelt.
Quellenangaben
Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text („public domain“) aus dem dänischsprachigen Lexikon Dansk biografisk leksikon in der 1. Auflage von 1887 bis 1905. Bitte entferne diesen Hinweis nur, wenn Du den Artikel soweit überarbeitet oder neu geschrieben hast, dass der Text den aktuellen Wissensstand zu diesem Thema widerspiegelt.

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