Arnold Ferdinand Ewald

Arnold Ferdinand Ewald (* 1815 in Berlin; † 1884) war ein deutscher Maler.

Ewald studierte (1839) an der Akademie der Bildenden Künste München[1] in München und war Schüler der Berliner Akademie[2]; außerdem war er unter dem Pseudonym Canaletto Mitglied der literarischen Gesellschaft Tunnel über der Spree.

Köln, Groß St. Martin (1852)

Zitat aus dem Monogrammisten-Verzeichnis von Nagler:[3]

„(Ewald) gehörte zu den vorzüglichsten jüngeren Künstlern des preussischen Staates. Er machte seine Studien in der Akademie in Berlin und trat um 1848 (erstmals) mit Werken auf. Sie bestehen in Genrebildern und Darstellungen aus der Geschichte des Mittelalters. ... Treffliche Gemälde letzterer Art sind Galilei vor der vom Papste Urban VIII. eingesetzten Congregation im Feuer der Verteidigung seiner Lehre [4] oder Königin Elisabeth (I.) übergiebt dem Dawison das Todesurtheil der Maria Stuart [5]. Auf Zeichnungen und kleineren Genrebildern findet man das Monogramm des Meisters. So signiert er ein radiertes Blatt im 2. Heft des Albums des jüngeren Künstlervereins in Berlin von 1853 18 Æ 53)“

Die (abgebildete) Arbeit Groß St. Martin zu Köln, Blick von Nord; Öl auf Leinwand, 25 × 21cm, trägt die Signatur 18 Æ 52.

Weitere Ausstellungsteilnahmen u.a.:

Anmerkungen

  1. Matrikelnummer 02583 im Verzeichnis der AdBK
  2. Academie der Mahler-, Bildhauer- und Architectur-Kunst
  3. Georg Kaspar Nagler: Die Monogrammisten. I. Band, München 1858
  4. Berliner Akademische Kunstausstellung, 1852
  5. Münchner Allgemeine deutsche Kunstausstellung, 1854

Literatur

  • Friedrich von Boetticher: Malerwerke des neunzehnten Jahrhunderts - Beitrag zur Kunstgeschichte. 1. Band, Leipzig 1891
  • Georg Kaspar Nagler: Die Monogrammisten und diejenigen bekannten und unbekannten Künstler aller Schulen. 1. Band, München 1858
  • Joachim Busse: Internationales Handbuch aller Maler und Bildhauer des 19. Jahrhunderts. Wiesbaden 1977 (Busse-Verzeichnis)
  • Emmanuel Bénézit (Hrsg.): Dictionaire des peintres, sculpteurs, dessinateurs et graveurs, Band 4, Paris 1976
  • Ulrich Thieme (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künste. Band 11, Leipzig 1915

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