Malaische Schutzstaaten


Malaische Schutzstaaten

Malaische Schutzstaaten (Eisenbahnen). Die malaische Halbinsel erstreckt sich vom südlichen Hinterindien gegen Süden, sie wird begrenzt im Westen vom Indischen Ozean, im Osten von dem Meerbusen von Siam und der chinesischen Südsee und gegen Südwesten durch die Straße von Malaka von Sumatra getrennt. (Umfang ungefähr 154 km2 mit rd. 1 Mill. Einwohner.) Die 4 Sultanate Perak, Selangor, Negri-Sembilan und Pahang, die die Schutzstaaten bilden, stehen unter britischer Oberhoheit und Verwaltung. Die ersten Eisenbahnen sind in den Jahren 1884 und 1885 gebaut worden, u.zw. eine Eisenbahn von Thaipeng nach Port Weld (13 km) und eine Eisenbahn von Kuala Lumpur nach Bukit Kuda (32 km). Seitdem hat sich das Eisenbahnnetz zuerst langsam, dann in den letzten Jahren schneller vergrößert. Die Eisenbahnen sind von der englischen Regierung durch Beihilfen stark unterstützt worden, ihre Eigentumsverhältnisse haben wiederholt gewechselt, jetzt ist der größere Teil Staatsbahnen, die im allgemeinen und ungeachtet des Wettbewerbs der Küstenschiffahrt befriedigende Ergebnisse liefern. Einen wichtigen Fortschritt bildete die am 1. Juli 1909 eröffnete, 195 km lange Johore-Staatsbahn, die Singapore mit Gemas verbindet und damit eine durchgehende Linie Penang-Singapore über Kuala-Lumpur (die Bundeshauptstadt) herstellt. Über den Meeresarm zwischen Singapore und Johore gehen die Züge auf einer Fähre. Seit dem 1. Juni 1911 ist der Nachtdienst auf dieser Strecke eingeführt mit Schlaf- und Speisewagenbetrieb.

Betriebsergebnisse 1909–1911:


Malaische Schutzstaaten

v. der Leyen.


http://www.zeno.org/Roell-1912. 1912–1923.


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