Fahrkartenschneidmaschinen

Fahrkartenschneidmaschinen. Mittels der F. werden die Kartenbogen, aus denen die Edmonson-Fahrkarten hergestellt werden, nach dem für diese Karten gegebenen Format zugeschnitten. Ihre Anwendung und Einrichtung ist durch den Massenverbrauch an Fahrkarten gegeben und weil die einzelnen Pappstücke (Karten) bei der weiteren Behandlung namentlich in den Fahrkartendruckpressen und -Schränken eine ganz exakte Form verlangen.

Gewöhnlich bedient man sich zweier Apparate, von denen der eine (die Streifenschneidmaschine) zum Zerschneiden der Kartenbogen dient, während der zweite Apparat die Streifen auf die Fahrkartenlänge zuschneidet.

Die Abb. 371 u. 372 veranschaulichen die von der Gandenbergerschen Maschinenfabrik in Darmstadt für Hand- oder Motorbetrieb gelieferten Apparate.

Bei den Streifenschneidmaschinen fallen die Streifen in die 10 Rinnen des Ablegetisches, aus denen sie packweise herausgenommen werden können, ohne daß die Maschine abgestellt wird. Sie kann mit einer Einrichtung zur Strichperforierung der Streifen versehen werden.

Die Kartenschneidmaschine zerschneidet die von der Streifenmaschine kommenden Streifen in je 10 Karten von genau 30∙5 mm Breite, die sich ordnungsmäßig in den 10 aufrecht stehenden Kanälen der Kartensammler aufschichten. Die Maschine kann mit einer Einrichtung zum gleichmäßigen Lochen der Fahrkarten in der Mitte versehen und es kann ferner ein Zählwerk mit Glocken nebst Stillsetzvorrichtung angebracht werden.

Leistung bei Kraftbetrieb in 10 Stunden 300.000 Karten.

v. Zluhan.

Abb. 371.
Abb. 371.
Abb. 372.
Abb. 372.

http://www.zeno.org/Roell-1912. 1912–1923.

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