Älteln

Älteln, verb. reg. neutr. mit dem Hülfsworte haben, welches das Diminutivum des folgenden ist, ein wenig alt werden, sein zunehmendes Alter durch äußere Merkmahle verrathen. Er hat seit einiger Zeit ziemlich geältelt. Figürlich auch, nach dem Alter riechen oder schmecken. Das Fleisch, die Butter ältelt, ist ein wenig anbrüchig. Der Wein ältelt, im guten Verstande, verräth sein Alter durch den Geschmack.


http://www.zeno.org/Adelung-1793. 1793–1801.

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  • älteln — ạ̈l|teln 〈V. intr.; hat; veraltet〉 (langsam) anfangen, alt zu werden * * * ạ̈l|teln <sw. V.; ist (veraltet): langsam alt werden: er ältelt …   Universal-Lexikon

  • Alten — Alten, verb. reg. neutr. welches das Hülfswort haben erfordert, alt werden. Wer jung erschossen wird, der pfleget nicht zu alten, Opitz. Der graue Nestor kann noch ferner friedlich alten, ebend. Im Hochdeutschen kommt dieses Zeitwort nur sparsam… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • Eln — Êln, eine Endsylbe vieler abgeleiteten Zeitwörter, welche vermittelst derselben zuweilen von Nennwörtern, am häufigsten aber von andern Zeitwörtern gemacht werden, und eine verschiedene Bedeutung haben. 1) Einige sind Diminutiva, und verkleinern… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • altern — 1. älter werden, alt werden, vergreisen, welken; (geh.): dahinwelken, hinwelken; (ugs.): Moos ansetzen; (verhüll.): in die Jahre kommen; (veraltet): älteln. 2. sich ändern, anders werden, sich umformen, sich umgestalten, sich verändern, sich… …   Das Wörterbuch der Synonyme

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