Verschnappen


Verschnappen

Verschnappen, verb. regul. recipr. Sich verschnappen. 1. Fehl schnappen, nach etwas schnappen, ohne es zu erhaschen; ingleichen figürlich, die gehoffte Beute verfehlen, beydes nur im gemeinen Leben. 2. Sich im Reden aus Übereilung bloß geben, aus Unbedachtsamkeit etwas sagen, was uns nachtheilig werden kann, sich durch Worte verrathen. Wie kommts, daß man sich so außerordentlich betroffen findet, wenn man sich verschnappt hat? Hermes. Verschnappe dich nicht. In manchen gemeinen, besonders niederdeutschen Mundarten, verschnubbeln, versnaveln, verslabbeseren.


http://www.zeno.org/Adelung-1793. 1793–1801.

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  • verschnappen — ver|schnạp|pen 〈V. refl.; hat; umg.〉 sich verschnappen sich durch eine unüberlegte Äußerung verraten * * * ver|schnạp|pen, sich <sw. V.; hat (landsch.): durch unüberlegtes Reden etw. verraten, sich verplappern: ∙ ... dachte er: Ich bin noch… …   Universal-Lexikon

  • verschnappen — verschnappenv 1.refl=sichdurchseineeigenenWorteverraten;unüberlegtausplaudern.Eigentlichsovielwie»verkehrtschnappen;sichvergreifen«.1500ff. 2.tr=etwversehentlichpreisgeben,verraten.1600ff …   Wörterbuch der deutschen Umgangssprache

  • verschnappen — ver|schnạp|pen, sich (landschaftlich für sich verplappern) …   Die deutsche Rechtschreibung

  • verschnappen (sich) — verschnappe (sich) …   Kölsch Dialekt Lexikon

  • Ja — 1. Da noch blos Ja, blos Nein im Brauche ging, stand s mit der Welt nicht so gering. – Körte, 3104 u. 3880. 2. Der eine sagt Ja, der andere Nein. Frz.: Hippocrate dit oui et Gallien dit non. (Leroux, II, 38.) 3. Ein hastig Ja macht gern ein… …   Deutsches Sprichwörter-Lexikon


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