Vorsetzlich


Vorsetzlich

Vorsêtzlich, -er, -ste, adj. et adv. in der letzten Bedeutung des Zeitwortes, was mit einem Vorsatze geschiehet, in einem Vorsatze gegründet ist, mit Wissen und Genehmhaltung; im Gegensatze des unvorsetzlich. Den Nächsten nicht vorsetzlich schlagen, 5 Mos. 19, 4. Jemanden vorsetzlich beleidigen. Eine vorsetzliche Beleidigung. Vorsetzliche Sünden, in der Theologie, die mit Genehmhaltung und Vorsatz geschehen. Daher die Vorsetzlichkeit, die Eigenschaft einer Handlung, da sie mit Vorsatz geschiehet. Fehler der Kinder, welche Vorsetzlichkeit und Bosheit verrathen.


http://www.zeno.org/Adelung-1793. 1793–1801.

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  • Übelthäter, der — Der Übelthäter, des s, plur. ut nom. sing. Fämin. die Übelthäterinn, eine Person, welche die bürgerlichen und göttlichen Gesetze, besonders, so fern die erstern die öffentliche Ruhe betreffen, vorsetzlich und freventlich übertritt; der… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • Aufbinden — Aufbinden, verb. irreg. act. S. Binden. 1) In die Höhe binden. Die Haare aufbinden. Mit aufgebundenem Haar, Raml. Oder ich hülfe dir, die flatternden Gewächse an Stäben aufbinden, Geßn. 2) Das abgehauene Getreide in Garben zusammen binden und… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • Berathen — Berathen, verb. irreg. act. (S. Rathen,) welches nach dem verschiedenen Gebrauche des Wortes Rath auch verschiedene Bedeutungen hat. 1. Mit dem nöthigen Geräthe versorgen, und zwar, 1) * in der weitesten Bedeutung, begaben, begiften. Ein… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • Brechen — Brếchen, verb. irreg. ich breche, du brichst, er bricht, wir brechen u.s.f. Imperf. ich brāch, Conj. brǟche; Mittelw. gebróchen; Imperativus brích. Es ist in doppelter Gattung üblich. I. Als ein Neutrum, da es eigentlich eine Nachahmung des… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • Ehrendieb, der — Der Ehrendieb, des es, plur. die e, in den niedrigen Sprecharten, eine Person, welche uns vorsetzlich unserer Ehre, d.i. unsers guten Nahmens, beraubet. Ehrenabschneider, Ehrenräuber, sind eben so niedrige Ausdrücke. S. Ehrenschänder …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • Ereignen — Ereignen, verb. reg. recipr. sich ereignen, sichtbar werden, sich zeigen; in dieser eigentlichen Bedeutung nur noch im Oberdeutschen. Im Hochdeutschen gebraucht man es nur in engerer Bedeutung von Begebenheiten, für unvermuthet wirklich werden,… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart


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