Kirchentonarten

Kirchentonarten oder Kirchentöne, die Oktavgattungen des Mittelalters, d.h. die Tonarten, die vor Ausbildung der Dur- und Molltonleiter in Gebrauch waren und welche durch die sog. Grundskala dargestellt wurden. Die Tonart von D zu d hieß die dorische, die von E aus die phrygische, von F die lydische, von G mixolydische, von A äolische, von C ionische Tonart; die beiden letztern entsprachen unserm Moll und Dur. Dies waren die sog. authentischen Tonarten; außerdem gab es noch plagalische, wo der Grund-(Anfangs- resp. Schluß-)Ton in der Mitte lag. Die K. haben sich in der Kirchenmusik, namentlich im Choral, noch erhalten.


http://www.zeno.org/Brockhaus-1911. 1911.

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  • Kirchentonarten — Die Modi Ionisch Dorisch Phrygisch Lydisch Mixolydisch Äolisch Lokrisch Eine Kirchentonart (auch Kirchentonleiter, lat. tonus ecclesiasticus) ist eine diatonische, heptatonische, hiatuslose Tonleiter im Halbtonraum …   Deutsch Wikipedia

  • Kirchentonarten — Modi * * * Kirchentonarten,   modale Leitern.   …   Universal-Lexikon

  • Kirchentonarten — Kirchentöne нем. [ки/рхэнтонэ] Kirchentonarten нем. [ки/рхэнто/нартэн] церк. лады …   Словарь иностранных музыкальных терминов

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  • Kirchentonleiter — Die Modi Ionisch Dorisch Phrygisch Lydisch Mixolydisch Äolisch Lokrisch Eine Kirchentonart (auch Kirchentonleiter, lat. tonus ecclesiasticus) ist eine diatonische, heptatonische, hiatuslose Tonleiter im Halbtonraum …   Deutsch Wikipedia

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  • Kirchentonart — Die Modi Ionisch Dorisch Phrygisch Lydisch Mixolydisch Äolisch Lokrisch Die Kirchentonarten (lat. modi, toni, tropi), auch Kirchentöne oder Modi genannt, bilden das tonale Ordnungsprinzip der abendländischen Musik vom frühen Mittelalter bis zum… …   Deutsch Wikipedia

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