Gewerf


Gewerf

Gewerf, in der mittelalterlichen Kriegskunst soviel wie Schuß- und Wurfzeug; in der Jägersprache soviel wie Gewehr (s.d.).


http://www.zeno.org/Meyers-1905. 1905–1909.

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  • Gewerf, das — Das Gewêrf, des es, plur. die e, bey den Jägern, die Hau oder Fangzähne der wilden Schweine, weil sie damit gleichsam um sich werfen; das Gewehr, Gewäff …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • Wurfzins — Der Wurfzins war eine Grundsteuer, die vom 13. bis zum 19. Jahrhundert von den Markgrafen der Mark Meißen für städtische Grundstücke verlangt wurde. In Quellen wird er auch als Hufenzins (von Hufe) oder Worfzins oder worfzcins beschrieben.[1]… …   Deutsch Wikipedia

  • Gewehr [2] — Gewehr (Gewehre, Gewerf, Gewäff, Waffen), die Hauzähne im Unterkiefer der männlichen Wildschweine, die bei starken Keilern bis 10 cm lang hervorragen und durch das Wetzen an den in dem Oberkiefer ihnen gegenüberstehenden Haderern sehr scharf… …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Gewäff, das — Das Gewäff, des es, plur. inus. bey den Jägern, die Waffen der Thiere, oder diejenigen Theile, welche ihnen die Natur zur Vertheidigung gegeben hat, besonders die großen hervor stehenden Hauzähne der wilden Schweine, welche auch das Gewerf, das… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • Gewehr (2), das — 2. Das Gewêhr. des es, plur. die e, von dem Zeitworte wehren. 1) Alles, wodurch man zur Wehre, d.i. nicht nur zur Vertheidigung, sondern auch zum Angriffe geschickt wird. In dieser weitesten Bedeutung ist es nur noch in einigen Fällen üblich. So… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • Haderer (1), der — 1. Der Haderer, des s, plur. ut nom. sing. bey den Schweinen, die vier großen hervor stehenden Zähne, welche auch Wehrzähne, das Gewerf, das Gewäff, die Waffen genannt werden. Vielleicht ist es aus Hauer verderbt, welchen Nahmen sie im gemeinen… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • Wehrzahn, der — Der Wêhrzahn, des es, plur. die zähne, die vier Hauzähne der wilden Schweine, welche Collective das Gewehr, das Gewerf, ingleichen die Waffen, genannt werden …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • Bede —   [mittelniederdeutsch] die, / n, mittellateinisch petitio, die vom 13. bis 17. Jahrhundert durch den Fürsten von seinen Landständen zunächst erbetene, bald aber geforderte außerordentliche Vermögenssteuer, auch Schatzung, Schoss, Gewerf genannt …   Universal-Lexikon

  • Kloster — 1. Da einer ins Kloster fuhr, erbt er keinen Pfennig. – Graf, 210, 196. Zu den Fällen, welche erbunfähig machten, gehörte auch der Eintritt ins Kloster. Nach dem Sachsenspiegel und den Goslarischen Statuten tritt sofortige Erbfolge ein, als wäre… …   Deutsches Sprichwörter-Lexikon


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