Glückstadt


Glückstadt

Glückstadt, Stadt im preuß. Regbez. Schleswig, Kreis Steinburg, an der Elbe und der Staatsbahnlinie Elmshorn-Hvidding, hat eine evangelische und eine kath. Kirche, ein Rathaus (1642 erbaut, 1873–1874 restauriert), Hafen (für Schiffe von höchstens 5,5 m Tiefgang), Gymnasium, Fachschule für Schornsteinfeger, Strafgefängnis, Korrektionsanstalt, Amtsgericht, eine Eisenbahnreparaturwerkstatt, Fabrikation von Schuhmacher- und Sattlerwaren, Möbeln, Goldleisten, Wagen, Zigarren etc., Gemüse- und Obstverwertungsfabrik, Holzbearbeitungsanstalt, Gerberei, Eisengießerei, Ziegelbrennerei, Fischerei, Schiffahrt, Pferdeausfuhr und (1966) 6586 meist evang. Einwohner. – G., das früher zeitweise die Hauptstadt des königlichen Anteils von Holstein war, wurde 1617 unter König Christian IV. erbaut und 1620 befestigt und mit großen Handelsprivilegien ausgestattet. Die Stadt war damals der Stapelplatz der isländischen Waren. Im Dreißigjährigen Kriege wurde G. 1627/28 von den Kaiserlichen vergeblich belagert. Die Festung wurde 1814 durch die Verbündeten genommen und geschleift. Vgl. Lucht, Glückstadt. Beiträge zur Geschichte dieser Stadt (Kiel 1854).


http://www.zeno.org/Meyers-1905. 1905–1909.

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