Übergangssteuern

Übergangssteuern (Übergangsabgaben) werden in Deutschland als Ausgleichungssteuern von solchen, im allgemeinen Verbrauchssteuergebiet anders als in bestimmten Einzelstaaten (Bayern, Württemberg, Sachsen, Baden) belasteten Gegenständen (Bier, Malz, Fleisch) erhoben, welche die Grenzen ihres Steuerbezirks überschreiten. Diejenigen Staaten, die Gegenstände des Verbrauchs besteuern, können den gesetzlichen Betrag der Steuer bei der Einfuhr solcher Gegenstände aus dem andern Staate voll erheben. Dagegen darf das Erzeugnis eines andern Staates unter keinem Vorwand höher oder in lästigerer Weise besteuert werden als dasjenige der übrigen.


http://www.zeno.org/Meyers-1905. 1905–1909.

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  • Ausgleichungssteuern — (Ausgleichungsabgaben), s. Übergangssteuern …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Zölle — (griech. télos, latein. telonea, engl. toll; Mauten, v. mittellat. muta) sind Abgaben, die teils aus finanz teils aus handelspolitischen Gründen erhoben werden. Als Mittel der Finanzpolitik sind sie uralt. Im deutschen Mittelalter hatten sie… …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Übergangsabgaben — Übergangsabgaben, Übergangssteuern, die Abgaben, die von Staaten des Deutschen Reichs, die innere Steuern auf die Hervorbringung und Zubereitung eines Verbrauchsgegenstandes (bes. Bier) gelegt haben, bis zum gesetzlichen Betrage derselben bei der …   Kleines Konversations-Lexikon

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