Anchvrvs

ANCHVRVS, i, Gr. Ἄγχουρος, ου, des Königes in Phrygien, Midas, Sohn, stürzete sich bey einer großen Ueberschwemmung des Landes, die von einem zu Celänä entstandenen Schlunde verursachet wurde, freywillig in denselben. Denn da solche viele Häuser mit ihren Einwohnern hinweg riß und das Orakel gesaget hatte, man sollte das Kostbarste hinein werfen, solche Landplage zu heben, alles hinein geschmissene Gold und Silber aber noch nichts hatte helfen wollen: so hielt er dafür, es sey nichts kostbarer, als eines Menschen Leben, und opferte seines also großmüthig auf. Plutarch. in Parall. p. 306. T. II. Opp.


http://www.zeno.org/Hederich-1770.

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