Anemótis

ANEMÓTIS, ĭdis, Gr. Ἀνεμῶτις, ιδος, ein Beynamen der Minerva, welcher Diomedes einen Tempel in der Stadt Mothona erbauete, als die Winde in der Gegend dereinst einen großen Schaden verursacheten, welches denn auch so viel geholfen haben soll, daß nicht nur damals, sondern auch nachher dergleichen nicht mehr erfolget. Pausan. Messen. c. 35. Es kömmt also solche Benennung von ἄνεμος, der Wind, her, und kann daher lateinisch auch wohl Ventosa gegeben werden. Gyrald. Synt. XI. p. 251.


http://www.zeno.org/Hederich-1770.

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  • ANEMOTIS — Palladis nomen, inde tractum, quod, oum Mothonem Peloponnesi civitatem, locaque vicina, venti paulo violentiores, minusque tempestive perflantes insigniter oblaederent, Diomedis, qui cum ibi imperabat, suasu, simulacrum Palladi erectum est,… …   Hofmann J. Lexicon universale

  • Diomedes — (griechisch Διομήδης) ist in der griechischen Mythologie der Sohn des Tydeus und der Deipyle. Er heiratete Aigiale, die Tochter des Adrastos und wurde König von Argos …   Deutsch Wikipedia

  • Minerva — MINERVA, æ, Gr. Ἀθηνᾶ, ᾶς, Poët. Ἀθήνη, ης, (⇒ Tab. X.) 1 §. Namen. Diesen hat sie nach einigen von minuo, Cicer. de N.D. l. II. c. 24. p. 1183. b. & l. III. c. 24. ich verringere, weil durch die Kriege, deren Göttinn sie mit ist, der Menschen… …   Gründliches mythologisches Lexikon

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