Labyrinthkoralle


Labyrinthkoralle

Labyrinthkoralle (Maeandrina Lam.), Gattung der Poren- (Stern-) korallen; sitzt fest, ist entweder Überzug od. halbkugelig, hat auf der Oberfläche verschieden laufende Furchen (wie die Windungen des Gehirns, daher auch Gehirnkorall), über welche parallele, quere Blättchen hinlaufen. Die Polypen sind gallertartig u. stehen in vertieften Gängen hinter einander. Werden auch getheilt in Eigentliche L. (Maeandrina, mit unregelmäßigen Furchen) u. Hügelkorallen (mit kreisförmigen Furchen): Arten: Gemeine L. (Gehirnkorall, M. labyrinthica, Madrepora maeandrites Esp.), halbkugelig, 1 Fuß oft im Durchmesser, bis 40 Pfund schwer, in den amerikanischen Gewässern, auch versteinert; Gekröskorall (M. areola)..


Pierer's Lexicon. 1857–1865.

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  • Gehirnkoralle — Gehirnkoralle, so v.w. Labyrinthkoralle …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Gekröskorall — Gekröskorall, s.u. Labyrinthkoralle …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Korallen — Korallen, I. Corallia, Abtheilung der Pflanzenthiere aus der Klasse der Polypen. Es gibt nämlich Polypen, die nicht aus einer, sondern aus zwei verschiedenen Substanzen bestehen, indem sie entweder eine härtere im Innern enthalten od. von einer… …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Mäandrine — Mäandrine, s. Labyrinthkoralle, s. Korallen …   Meyers Großes Konversations-Lexikon


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