Schwertgroschen

Schwertgroschen, sächsische Groschen, welche Kurfürst Friedrich II. seit 1457 prägen ließ; sie galten Anfangs 12, nachher 15–18 Pfennige, man hatte auch halbe, von denen 305 auf die sechslöthige Mark gingen.


Pierer's Lexicon. 1857–1865.

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  • Schwertgroschen — Schwertgroschen, meißnische und sächsische Landmünzen aus der Zeit von ca. 1400–1600, die auf der Vorderseite ein Schild mit den Kurschwertern zeigen …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Schwertgroschen, der — Der Schwrtgróschen, des s, plur. ut nom. sing. ein Nahme der ehemahligen Chursächsischen, besonders des 15ten Jahrhundertes, wegen der darauf geprägten Churschwerter. 1482 wurden dergleichen Schwertgroschen geschlagen, welche 6 Pf. galten. Ein… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

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  • Münzstätte Zwickau — Die in der Regierungszeit des Kurfürsten Friedrich II. (1428–1464) und seines Bruders Sigismund (ab 1440 Bischof von Würzburg) wahrscheinlich 1437 gegründete Münzstätte Zwickau war mit Unterbrechungen bis 1493[1] in Betrieb. Unter Kurfürst Johann …   Deutsch Wikipedia

  • Münzstätte Colditz — Kurfürst Friedrich II., der Sanftmütige (1428–1464) errichtete 1456[1] seiner Gemahlin Margaretha, Tochter des Erzherzogs Ernst I. von Österreich, als Ausgleich für das ihr zustehende hohe Leibgedinge die Münzstätte Colditz (auch Kolditz genannt) …   Deutsch Wikipedia

  • Margaretha II. von Österreich — Margaretha von Österreich (* um 1416 in Innsbruck; † 12. Februar 1486 in Altenburg, in der dortigen Schlosskirche begraben), Kurfürstin von Sachsen, war die Tochter des Erzherzogs Ernst I. ( des Eisernen ) und der wegen ihrer Körperkraft (sie… …   Deutsch Wikipedia

  • Schwertschock — Schwertschock, ein Schock alter Schwertgroschen, zum Unterschied von dem Krenzschock …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Schock (2), das — 2. Das Schock, des es, plur. die e. 1. Eigentlich, so wohl ein Haufe, als auch eine Menge; eine im Hochdeutschen veraltete Bedeutung, außer daß man noch im gemeinen Leben eine beträchtliche unbestimmte Menge zuweilen ein Schock zu nennen pflegt.… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

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