Schäsburg

Schäsburg, 1) Bezirk im siebenbürgischen Kreise Hermannstadt, gebirgig, fruchtbar u. vom großen Kokel bewässert; die Ew., meist Sachsen, treiben Landbau u. Weberei; 2) (Segesvar), Stadt u. Hauptort darin am großen Kokel in sehr schöner Lage, mit Bezirks-, Steuer- u. Postamt, drei gothischen Kirchen, evangelischen Obergymnasium, evangelischer Unterrealschule, Franciscanerconvent, Hospital, Gewerbeverein, Pensionsinstitut für Magistratsbeamte, Baumwoll- u. Leinweberei, Wein- u. Obstbau; 8000 Ew. Hier 31. Juli 1849 Niederlage der ungarischen Insurgenten durch die Russen. Dabei die Burgruine Sandau.


Pierer's Lexicon. 1857–1865.

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  • Schäsburg — Schäsburg, Segesvar. siebenbürg., etwas befestigte Stadt im Distrikt Hermannstadt, am großen Kokel, hat 6500 meistens protest. E., Gymnasium, Wein und Obstbau, Leine und Baumwollefabrikation …   Herders Conversations-Lexikon

  • Martin Chladen — Martin Chladni Martin Chladni, auch Chladen, Chladenius, Chladenio, (* 25. Oktober 1669 in Kremnitz, damals Königreich Ungarn, heute Slowakei; † 12. September 1725 in Wittenberg), war ein lutherischer Theolog …   Deutsch Wikipedia

  • Martin Chladenio — Martin Chladni Martin Chladni, auch Chladen, Chladenius, Chladenio, (* 25. Oktober 1669 in Kremnitz, damals Königreich Ungarn, heute Slowakei; † 12. September 1725 in Wittenberg), war ein lutherischer Theolog …   Deutsch Wikipedia

  • Martin Chladenius — Martin Chladni Martin Chladni, auch Chladen, Chladenius, Chladenio, (* 25. Oktober 1669 in Kremnitz, damals Königreich Ungarn, heute Slowakei; † 12. September 1725 in Wittenberg), war ein lutherischer Theolog …   Deutsch Wikipedia

  • Martin Chladni — Martin Chladni, auch Chladen, Chladenius, Chladenio, (* 25. Oktober 1669 in Kremnitz, Königreich Ungarn, heute: Slowakei; † 12. September 1725 in Wittenberg), war ein lutherischer Theologe …   Deutsch Wikipedia

  • Martin Cladenius — Martin Chladni Martin Chladni, auch Chladen, Chladenius, Chladenio, (* 25. Oktober 1669 in Kremnitz, damals Königreich Ungarn, heute Slowakei; † 12. September 1725 in Wittenberg), war ein lutherischer Theolog …   Deutsch Wikipedia

  • Siebenbürgen [2] — Siebenbürgen (Gesch.). S. gehörte zu der Römer Zeiten zu Dacien u. wurde unter Decebalus von Trajan 105 n. Chr. unterworfen. Seit 274 verließen die Römer das Land, u. les brachen über dasselbe u. die daselbst zurückgebliebenen Walachen die Wogen… …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Segesvar — Segesvar, Stadt, so v.w. Schäsburg 2) …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Siebenbürgen — (ungar. Erdely Orszag d.h. Waldland, lat. Transsylvania), österr. Kronland, ist 1054 QM. groß u. zählt 2285572 E. (1855). S. ist vollständiges Gebirgsland, von Gebirgen rings umgeben, durch welche 18 Pässe (2 in die Bukowina, 3 in die Moldau, 6… …   Herders Conversations-Lexikon

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