Anköpfen


Anköpfen

Anköpfen, das Anbringen des Kopfes an Stecknadeln, Stiften, Nägeln u. dergl. durch Pressen.

Bei Stecknadeln z.B. geschieht dies durch ein Fallwerk, indem zwei auf den Nadelschaft geschobene Windungen einer Drahtspirale zwischen zwei Stempel kugelförmig gepreßt und dabei zugleich mit der Nadel fest verbunden werden.

Dalchow.


http://www.zeno.org/Lueger-1904.

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  • Anköpfen — Anköpfen, verb. reg. act. bey den Nadlern, den Kopf einer Nadel mit der Wippe aufstampfen, welches auch aufköpfen und anstampfen genannt wird. Daher die Anköpfung …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • Stecknadeln — Stecknadeln, 1) Stückchen Draht, gewöhnlich möglichst harter u. steifer Messingdraht, auf der einen Seite mit einer Spitze, auf der andern mit einem Knopfe versehen, um Kleidungsstücke u. dgl. damit zusammen od. an einen andern Gegenstand… …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Nadeln — Nadeln, schlanke, spitz zulaufende Werkzeuge aus Metall (Stahl, Messing, Gold, Silber), Horn, Knochen, Elfenbein, Holz etc., zu den verschiedensten Zwecken dienend, hauptsächlich zum Zusammenfügen von Geweben u. dgl. mittels Fäden (Näh , Pack ,… …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Anstampfen — Anstampfen, verb. reg. act. fest an einen andern Körper stampfen. Die Nadler stampfen den Kopf an, wenn sie ihn auf die Nadel stampfen, welches auch anköpfen genannt wird. So auch die Anstampfung …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart


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