Nokia-Bahn

Nokia-Bahn
Redundanz Die Artikel Bahnstrecke Bochum–Essen/Oberhausen und Bahnstrecke Bochum–Gelsenkirchen überschneiden sich thematisch. Hilf mit, die Artikel besser voneinander abzugrenzen oder zu vereinigen. Beteilige dich dazu an der Diskussion über diese Überschneidungen. Bitte entferne diesen Baustein erst nach vollständiger Abarbeitung der Redundanz. Global Fish 09:23, 13. Mär. 2009 (CET)
Bochum–Gelsenkirchen
Kursbuchstrecke (DB): 428
Streckennummer: 2153
Streckenlänge: 17,8 km
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Streckenübersicht
Legende
Güterzugstrecke nach Ruhrort
Rhein-Herne-Kanal
33,1 Abzw Nordstern
nach Ge-Hessler und Essen Hbf
31,9 Gelsenkirchen-Schalke Nord
Gelsenkirchen-Schalke
Bahnstrecke nach Dorsten über Rhein-Herne-K.
29,8 Gelsenkirchen-Bismarck
29,6 Gelsenkirchen-Zoo
27,8 Wanne-Unser Fritz
Gelsenkirchen Hbf
Abzw Bickern nach Schalke /Abzw Unser Fritz
ehem. Abzw Pluto nach Bochum-Riemke
alter Abzweig
Wanne-Eickel Hbf
25,3 Abzw Crange
Recklinghausen
23,5 Abzw Herne-Rottbruch Hgn
Herne an Bahnstrecke Duisburg–Dortmund
Herne-Rottbruch auf Autobahnbrücke
22,4 Herne-Rottbruch (alt)
20,4 Bochum-Graetz/Nokia
19,3 Bochum-Riemke Nord
nach Wanne-Röhlinghausen
18,5 Bochum-Riemke
17,3 Bochum-Hamme
nach Bochum-Langendreer
Bo-Präsident/Bochum-Nord
16,0 Bochum-West
15,3 Bochum-Süd und -Hbf

Inhaltsverzeichnis

Bahnstrecke Bochum–Gelsenkirchen

Die Bahnstrecke Bochum–Gelsenkirchen bezeichnet zum einen die Personenzugverbindung Glückauf-Bahn von Bochum Hbf nach Gelsenkirchen Hbf (Regionalbahn RB46), zum anderen die Güterzugverbindung von Bochum-Ehrenfeld und Bochum-Präsident nach Gelsenkirchen-Schalke Nord. Die Bahnstrecke wurde zwischen 1867 und 1876 in Abschnitten von der Bergisch-Märkischen Eisenbahn erbaut. Die Verbindungskurve zum Bochumer Hbf wurde erst 1979 in Betrieb genommen.

Personenverkehr

Akku-Triebwagen der Baureihe 515 Anfang der 90er Jahre bei Bochum-Nokia

Bis 1978 verkehrten Personenzüge der DB von Bochum-Langendreer über Bochum-Nord, Bochum-Riemke nach Wanne-Eickel. Nach Neubau einer Verbindungskurve vom Bochumer Hauptbahnhof auf die Strecke Richtung Riemke im Jahre 1979 führte die Personenzugverbindung bis 1990 von Bochum Hbf bis Herne, wurde dann aber über Wanne-Eickel nach Gelsenkirchen Hbf umgeschwenkt. Der Haltepunkt Herne-Rottbruch stellt einen betrieblichen Sonderfall dar, denn er befindet sich mitten auf einer Brücke über die Bundesautobahn 43, wird aber seit 1990 nicht mehr bedient. Anfang der 90er Jahre sponserte der an der Strecke ansässige Elektronikhersteller NOKIA die Modernisierung des Fuhrparks (zunächst drei Fahrzeuge der Baureihe 515, dann Dieseltriebwagen der Baureihe 628), als Gegenleistung wurde die Bahnlinie in "Nokia-Bahn" und der Haltepunkt Bochum-Graetz in Bochum-Nokia umbenannt. Ende 2008 - nach Rückzug von Nokia aus Bochum - wurde die Linie in "Glückauf-Bahn" umbenannt. Im Dezember 2009 wird die Deutsche Bahn den bisherigen Haltepunkt "Bochum Nokia" ebenfalls wieder umbenennen. Aktuell wird die Regionalbahn der Linie 46 "Glückauf-Bahn" von der Privatbahn Abellio betrieben.

Akku-Triebwagen der Baureihe 515 Anfang der 90er Jahre bei Gelsenkirchen-Zoo

Der Abschnitt (Wanne-Eickel)–Gelsenkirchen-Zoo–(Dorsten) wird im Personenverkehr von der Regionalbahn 43 genutzt. Bis 1988 fuhren die Züge (damals Akkutriebwagen der Baureihe 515) vom nördlichsten Gleis des Wanne-Eickeler Hauptbahnhofes über eine Verbindungskurve direkt zum Haltepunkt Wanne-Unser Fritz. Heute ist die Verbindungskurve abgebaut und der Haltepunkt stillgelegt. Seit der Stilllegung fahren die Personenzüge vom südlichsten Bahnsteig in Wanne-Eickel über die längere, südliche Verbindungskurve ohne Halt bis Gelsenkirchen Zoo.

Im Fahrplan 1968/69 war eine Personenzugverbindung Wanne-Eickel – Gelsenkirchen-Zoo – Gelsenkirchen-Schalke – Bottrop-Süd – Oberhausen Hbf verzeichnet. 1940 gab es eine Personenzugverbindung Wanne-Eickel – Gelsenkirchen-Bismarck – Gelsenkirchen-Schalke Nord – Gelsenkirchen-Hessler – Essen Hbf.

DB-Diesellok der Baureihe 221 Mitte der 80er Jahre am Abzweig Herne Rottbruch Hgn

Güterverkehr

Im Güterverkehr wird die Bahnstrecke 2153 vom Bochumer Osten (Langendreer) und Westen (Wattenscheid) ausgehend befahren. Unter Umfahrung der Bahnhöfe von Wanne-Eickel und Herne wird Recklinghausen und Gelsenkirchen-Bismarck direkt erreicht.

Weblinks




Bochum-Riemke–Wanne-Eickel
Kursbuchstrecke (DB): 233a,c
Streckennummer: 2154
Streckenlänge: 6,3 km
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Gelsenkirchen–Wanne-Eickel
Streckennummer: 2232
Streckenlänge: 10,1 km
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Streckenübersicht 2232(links), 2154(rechts)
Legende
Gelsenkirchen Hbf
8,4 Wanne-Eickel Hbf
6,7 Abzw.Pluto nach Gelsenkirchen Hbf
6,3 Mannesmann Stahlwerk Wanne-Eickel
5,7 Wanne-Röhlinghausen
Zeche Königsgrube
4,8 Zeche Hannover
4,1 Wanne-Eickel Süd
nach Gelsenkirchen (s.o.)
2,1 Bochum-Riemke
Bochum-Hamme
nach Bo-Präsident/Bo-Nord/Bo-Langendreer
Gelsenkirchen-Wattenscheid
an Bahnstrecke Osterath–Dortmund Süd

Bahnstrecke Bochum-Riemke – Wanne-Eickel

Die Nebenbahn Bochum-Riemke–Wanne-Eickel wurde zwischen 1886 und 1960 im Personen- und Güterverkehr betrieben. Neben Personenverkehr (Bochum-Langendreer – Bochum-Nord – Bochum-Riemke – Wanne-Eickel) sorgten die Anschlüsse der Zeche Hannover (bis 1973) und des Mannesmann-Stahlwerks Wanne-Eickel (bis zu dessen Schließung 1980) für regen Güterverkehr. An der Zeche Hannover führte die Strecke östlich vorbei und ist am heute noch erhaltenen Malakowturm der Zeche erkennbar. Westlich der Zeche (incl. der Nachbarzeche Königsgrube) lag die z.T. weniger als 100 meter entfernte Bahnstrecke Gelsenkirchen-Wattenscheid – Wanne-Eickel (Strecke 2232, siehe unten). In Wanne-Eickel unterquerte die Strecke auf der heutigen Görresstraße zunächst den Südast der Verbindung Gelsenkirchen Hbf–Wanne-Eickel Hbf (exakt an der Stelle, an der auch die Parallelstrecke Gelsenkirchen-Wattenscheid – Wanne-Eickel (Strecke 2232) einfädelte), dann den Abzweig Bickern, um dann an der Plutostraße auf den Nordast der Strecke Gelsenkirchen Hbf–Wanne-Eickel Hbf einzufädeln.

Bahnstrecke Gelsenkirchen Hbf – Gelsenkirchen-Wattenscheid – Wanne-Eickel

Diese nur 10 km lange Bahnstrecke von Gelsenkirchen Hbf über den südlich auf der Stadtgrenze gelegenen Bahnhof Gelsenkirchen-Wattenscheid und wieder nördlich nach Wanne-Eickel wurde bis auf ein kurzes Intermezzo um das Jahr 1880 ausschließlich im Güterverkehr betrieben. Ursprünglich als Zechenbahn erbaut wurde der Abschnitt von Gelsenkirchen Hbf nach Gelsenkirchen-Wattenscheid bereits in den 1960er Jahren wieder abgebaut, während der östliche Zweig entlang der Bochumer Zechen Hannover und Königsgrube bis 1990 sogar elektrifiziert in Betrieb war.

Weblinks

51.5057.20138888888897Koordinaten: 51° 30′ 18″ N, 7° 12′ 5″ O


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