Nord-Karolina


Nord-Karolina
North Carolina
(Details) (Details)
Karte der USA, North Carolina hervorgehoben
Liste der Bundesstaaten
Hauptstadt: Raleigh
Staatsmotto: Esse quam videri
(lat.:Mehr sein als scheinen)
Fläche: 139.389 [1] km²
Einwohner: 8.856.505 (2006) (63 E./km²)
Mitglied seit: 21. November 1789
Zeitzone: Eastern: UTC-5/-4
Höchster Punkt: 2.037 m (Mount Mitchell)
Durchsch. Höhe: 215 m
Tiefster Punkt: 0 m Atlantischer Ozean
Gouverneur: Michael Easley (D)
Post / Amt / ISO NC / / US-NC
Karte von North Carolina
Karte von North Carolina
Geographische Karte North Carolinas
Geographische Karte North Carolinas

North Carolina [ˈnɔːɹθ ˌkæɹəˈlaɪnə] (dt. auch Nordkarolina oder Nordkarolinien) ist ein an der Atlantikküste gelegener Bundesstaat im Südosten der Vereinigten Staaten. Der Staat grenzt im Süden an South Carolina und Georgia, im Westen an Tennessee und im Norden an Virginia. North Carolina ist eine der 13 ehemals britischen Kolonien in Nordamerika und damit einer der Gründungsstaaten der Vereinigten Staaten. Er wurde nach dem englischen König Karl I. Carolina benannt. Seit 1710 ist Raleigh Hauptstadt des Staates, ihren Namen erhielt die Stadt zu Ehren des Entdeckers der Küste North Carolinas, Sir Walter Raleigh. North Carolina gehörte während des Amerikanischen Bürgerkriegs 1861–1865 zu den Konföderierten Staaten von Amerika und wird zu den Südstaaten gezählt.

Der Bundesstaat zeichnet sich durch ein stetiges Bevölkerungswachstum und eine diversifizierte Ökonomie aus. Im Juli 2007 wurde die Bevölkerung des Staates auf knapp über 9 Millionen Menschen geschätzt,[2] die bevölkerungsreichste Stadt ist Charlotte.

North Carolina trägt die Beinamen „The Old North State“ und „Tar Heel State“ – Alter Nord-Staat oder Staat der Teerfersen, die Einwohner werden als „Tar Heels“ bezeichnet. Die genaue Herkunft des Ausdrucks ist unklar, aber die meisten Experten vermuten, dass die Ursprünge in der Gewinnung von Teer, Pech und Terpentin aus den weitläufigen Pinienwäldern der ehemaligen britischen Kolonie liegen.[3]

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Hauptartikel: Geographie North Carolinas

Lage und Ausdehnung

North Carolina liegt an der Südostküste der Vereinigten Staaten und grenzt an die Bundesstaaten South Carolina und Georgia im Süden, Tennessee im Westen und Virginia im Norden. Im Osten liegt der Atlantik. Der Staat erstreckt sich zwischen dem 34° bis 36°21′ nördlichen Breitengrad und dem 75°30′ bis 84°15′ östlichen Längengrad, seine Ausdehnung in ostwestlicher Richtung bemisst sich damit etwa auf 800 Kilometer und erstreckt sich in nordsüdlicher Richtung über 240 Kilometer. Der Staat umfasst eine Fläche von 139.509 Quadratkilometern und ist damit etwas größer als Griechenland.

Regionen

Topographische Karte North Carolinas

Geographisch lässt sich North Carolina von Ost nach West in drei wesentliche Teile gliedern: die Küstenebene am Atlantik, das Piedmont Plateau und die Bergregion der Appalachen. Der höchste Gipfel der Appalachen, der Mount Mitchell (2.037 m ü. NN), liegt in North Carolina.

Leuchtturm auf Kap Hatteras

Etwa zwei Drittel des Bundesstaates werden von der atlantischen Küstenebene eingenommen. Die Böden der sehr flachen Ebene sind sandig und werden von dichten Wälder bewachsen, die überwiegend aus Pinien und anderen immergrünen Bäumen bestehen. Die Böden eignen sich besonders für den Anbau von Tabak, Soja, Melonen und Baumwolle. Diese Region, zu der die Inner Banks gehören, ist die ländlichste North Carolinas, mit nur wenigen größeren Städten und Gemeinden. Dem Land vorgelagert sind die Outer Banks, eine Kette extrem sandiger, schmaler und variabler Inseln, die eine Barriere zwischen dem Atlantik und den im Landesinneren gelegenen Wasserwegen bilden. Die Outer Banks bilden zwei große Meerengen, den Albemarle Sound im Norden und den Pamlico Sound im Süden, deren Fläche jene des Staates Connecticut übersteigt. Diese beiden Sunde bilden die größten mit dem Festland verbundenen Meerengen der Vereinigten Staaten. Auf einer der Inseln der Outer Banks befindet sich der südöstlichste Punkt der Ostküste der Vereinigten Staaten, Kap Hatteras. Wegen der vorgelagerten Inseln mangelt es an einem geeigneten natürlichen Hafen, weshalb sich in North Carolina nie eine wichtige Hafenstadt entwickelte. Der einzige größere Hafen des Landes ist Wilmington, etwa 25 Kilometer im Landesinneren am Cape Fear River gelegen.

Die Küstenebene wird im Westen durch die fall zone (dt. Wasserfall-Gegend) begrenzt; dort fällt das Piedmont Plateau aus etwa 90 Metern Höhe relativ steil zur Küstenregion hin ab und die in den Appalachen entspringenden Flüsse des Staates weisen hier Stromschnellen und Wasserfälle auf. Die Piedmont-Region im Zentrum des Staates ist die am stärksten urbanisierte und am dichtesten besiedelte Region North Carolinas. Das Piedmont ist eine hügelige Landschaft, die häufig durch kleinere Ausläufer der Berge sowie durch von Flüssen geformte Täler unterbrochen wird und aus beinahe völlig erodierten Überresten höherer Berge entstanden ist. Die Höhe des Piedmonts reicht von etwa 90 Metern im Westen bis hin zu 300 Metern über dem Meeresspiegel im Osten. Die Böden bestehen überwiegend aus dünnen steinigen Schichten auf Lehmbasis; nur am östlichen Rand des Plateaus finden sich sandige Hügel, die eine frühere Küstenlinie mit ihren Dünen und Stränden markieren. Auf den gut durchfeuchteten Böden wachsen vor allem Pfirsiche und Melonen, für die die Region bekannt ist. Durch die seit den 1970ern schnell voranschreitende Verstädterung der Landschaft wurde und wird die Landwirtschaft weitgehend verdrängt und weicht einer suburbanen Struktur.

Die Blue Ridge Mountains im Westen des Staates

Die Gebirgskette der Appalachen bildet die Westgrenze des Staates. Die Berge auf dem Gebiet North Carolinas lassen sich in vier Bergzüge einteilen. Die Blue Ridge Mountains sind der größte Gebirgszug North Carolinas und verlaufen in einem gewundenen Kurs durch den Westen des Staates mit gelegentlichen hohen Ausläufern über das umliegende Terrain. Die Black Mountains, die zum Blue Ridge gehören, bilden die höchsten Gipfel östlich der Rocky Mountains, der höchste davon, der Mount Mitchell, bildet den höchsten Punkt östlich des Mississippi. Die Great Smoky Mountains, die auch als die Smokies bezeichnet werden, bilden die Westgrenze des Staates und sind der zweithöchste Gebirgszug North Carolinas. Die Brushy Mountains sind deutlich kleiner und niedriger, ihr höchster Gipfel ist der Pores Knob liegt 817 Meter über dem Meeresspiegel. Die Uwharrie Mountains sind der östlichste sowie zugleich älteste und niedrigste Gebirgszug North Carolinas. Die höchste Erhebung dieses Gebirgszugs ist der High Rock Mountain mit nicht einmal 350 Metern über den Meeresspiegel. Zwischen den Bergen liegen fruchtbare Täler, die reichlich mit Flüssen und Bächen durchzogen sind. Die Berge selbst sind mit üppigen Wäldern bewachsen, lediglich einige wenige Gipfel sind kahl mit einer prärieartigen Vegetation. Obwohl die Landwirtschaft in dieser Region noch eine wichtige Rolle spielt, nimmt die Bedeutung des Tourismus stetig zu und ist zum wichtigsten Wirtschaftszweig der Bergregion geworden.

Gewässer

Davidson River, Transylvania County

Die Flusssysteme North Carolinas lassen sich im Wesentlichen in zwei Gruppen aufteilen, die durch die östliche Hauptwasserscheide Amerikas in westlicher Richtung fließen und in den Golf von Mexiko münden oder nach Osten fließen Flüsse und in den Atlantik münden. Letztere werden noch hinsichtlich ihrer Mündung unterteilt, die sich entweder auf dem Staatsgebiet North oder South Carolinas befindet. Die Trennung zwischen den Flusssystemen, die im Atlantik münden, wird durch eine Erhebung verursacht, die sich von den Ausläufern der Blue Ridge Mountains in südöstlicher Richtung fast bis zur Hafenstadt Wilmington entlang der Grenze zu Virginia zieht.

Die Flüsse, die auf der Ostflanke der Appalachen entspringen und in South Carolina münden, der Catawba River und der Yadkin River, versorgen mit ihren Zuflüssen etwa 30 Countys des Staates. Sie ziehen sich wie ein Fächer durch das Land und bewässern einen großen Teil des Piedmont, bevor sie über die Grenze nach South Carolina fließen und dort die Küste erreichen. Der Chowan, Roanoke, Tar, Neuse und Cape Fear River münden in North Carolina und waren vor Erbauung der Eisenbahnrouten wichtige Handelswege. Nur einer der Flüsse fließt direkt ins Meer, die anderen fächern sich in der Küstenebene immer weiter auf und münden in die beiden Sunde. Diese Einbuchtungen und die dort mündenden Flüsse schaffen ein Netzwerk von Wasserwegen mit einer Länge von etwa 1800 Kilometern, die sich für die Dampf- und Segelschifffahrt eignen. Sie sind durch die vorgelagerten Inseln vom offenen Meer getrennt.

Fontana Lake

Die Flüsse werden von meist flachen, mit Zypressen und Harthölzern bewaldeten Ufern gesäumt. In ihrem Verlauf von den Hochplateaus zu den Niederungen überwinden sie Höhenunterschiede von mehreren hundert Metern durch Stromschnellen und Wasserfälle. Diese bieten regenerative Energien für verschiedene Maschinen an. In der kolonialen Vergangenheit nutzten vielfach Baumwollmühlen und andere Betriebe wie Sägewerke das Angebot und begünstigten damit den Aufstieg vieler Städte und Ortschaften. Die Sounds und die flacher verlaufenden Flüsse in der niedrig gelegenen Küstenebene bieten reiche Fischbestände und Kolonien von Wasservögeln.

In North Carolina finden sich überall kleinere natürliche Seen; durch die Eindämmung der Flüsse durch Energieversorgungsfirmen sind aber auch größere Stauseen und Reservoire entstanden, die neben der Flutkontrolle und der Energiegewinnung auch als touristische Ziele, Naherholungsgebiete und Jagd- und Angelregionen dienen. Ein größeres Seengebiet entstand beispielsweise durch den Rückstau des Yadkin River an den Ausläufern der Uwharrie Mountains: die Uwharrie Lakes. Der größte dieser Seen ist der High Rock Lake, ein beliebtes Ziel für Angler und Erholungssuchende. Der größte durch Menschenhand in North Carolina geschaffene See ist mit einer Fläche von 129 Quadratkilometern der Lake Norman, ein Stausee am Catawba River, an dessen Ufer der Lake Norman State Park entstanden ist.

Geologie

Die Geologie North Carolinas lässt sich im Wesentlichen ebenfalls in drei Regionen einteilen, die ebenso in west-östlicher Richtung verlaufen. Dabei befindet sich der mit über eine bis etwa eineinhalb Milliarden Jahren älteste Teil des Staates im Westen. Der als Blue Ridge Belt bezeichnete Gürtel, zu dem auch die kleineren Abschnitte Murphy Belt und Grandfather Mountain Window gezählt werden, besteht aus vulkanischem, sedimentärem und metamorphem Gestein, wie beispielsweise Feldspat, Glimmer und Quarz.

Nach Osten hin schließt sich das Piedmont an, zu dem neben dem Inner Piedmont Belt mit einem Alter von 750 bis 500 Millionen Jahren der Kings Mountain Belt, Milton Belt, Charlotte Belt, Carolina Slate Belt, Raleigh Belt und der Eastern Slate Belt gehören, die alle ein Alter zwischen 650 und 300 Millionen Jahren aufweisen. Ebenfalls Teil des Piedmont sind die mit 200 bis 190 Millionen Jahren deutlich jüngeren Triassic Basins, ehemalige Senkungsgräben, die durch Schlamm und ausgespülte Sedimente der angrenzenden höheren Gebiete aufgefüllt wurden. Im Carolina Slate Belt wurden bereits vor dem Goldrausch Minen zur Goldgewinnung betrieben, heute werden neben Lithium und Ton in dieser Region vor allem Granit, Gneis und andere Materialien für das Baugewerbe abgebaut.

Der größte und zugleich jüngste geologische Abschnitt des Staates ist die atlantische Küstenebene, die etwa 45 % des Staates bedeckt und sich vom Piedmont bis zum Atlantik erstreckt. Nach Westen wird die Küstenebene durch die sogenannte fall zone abgegrenzt, die etwa 90 Meter über dem heutigen Meeresspiegel liegende drei Millionen Jahre alte Küstenlinie. Sie besteht hauptsächlich aus Sedimentgestein, meist Sand und Lehm, im Süden der Küstenebene findet sich auch Kalkstein. Das wirtschaftlich bedeutsamste Mineral des Staates, für Dünger verwendbares Phosphat, wird in dieser Region abgebaut.[4]

Klima

Die Einflüsse und das Klima North Carolinas unterscheiden sich in den verschiedenen Regionen des Staates. Die Berge dienen oft als „Schild“ der Piedmont-Region, der kalte Temperaturen und Stürme aus dem Mittleren Westen abhält.[5] Im größten Teil des Staates herrscht warmgemäßigtes Regenklima; ausgenommen sind die höher gelegenen Gebiete in den Appalachen, die zur Zone des vollfeuchten borealen Klimas gerechnet werden. Die durchschnittliche Tagestemperatur in den meisten Gebieten des Staates liegt im Juli um 32 °C. Im Januar liegen die Temperaturen im Mittel bei 10 °C.[6]

Die Küstenebene wird klimatisch vom Atlantischen Ozean beeinflusst, der im Winter für milde und im Sommer für nicht allzu heiße Temperaturen sorgt. Die Tageshöchsttemperatur an der Küste liegt im Sommer bei 31 °C, während die Temperaturen im Winter selten unter 4 °C fallen. Die durchschnittliche Tageshöchsttemperatur in den Wintermonaten liegt in der Küstenebene um 15 °C, Temperaturen unter dem Gefrierpunkt sind äußerst selten. In der Küstenebene fallen jährlich etwa zwei Zentimeter Schnee, viele Winter sind völlig schnee- und eisfrei. Im Piedmont hingegen sind die Sommer wärmer und die Winter kälter als in der Küstenregion. Die Tageshöchsttemperaturen liegen im Sommer durchschnittlich bei über 32 °C, steigen aber selten über 37 °C. Im Winter liegen die Tagestemperaturen im Mittel um 10 °C und fallen nachts oft unter den Gefrierpunkt. Die jährlichen Schneefälle betragen zwischen 7 bis 20 Zentimeter. Das Winterwetter im Piedmont ist bekannt für Graupelschauer und Eisregen, der in manchen Stürmen so heftig ausfallen kann, dass Bäume und Stromleitungen unter der Last zusammenbrechen. Obwohl die jährlichen Niederschlagsmengen und die Luftfeuchtigkeit im Piedmont niedriger sind als an der Küste oder in den Bergen, werden jährlich etwa 100 Liter pro Quadratmeter Niederschläge gemessen. Das kühlste Gebiet North Carolinas sind die Appalachen; dort steigt die Temperatur im Sommer selten über 26 °C. Die durchschnittlichen Tagestemperaturen liegen im Winter zwischen -1 °C und 5 °C, oft sinken sie unter -9 °C. Es fällt zwischen 36 und 51 Zentimeter Schnee pro Jahr, in den höheren Region meist mehr.

Shenandoah-Nationalpark im Winter

Durchschnittlich wird der Staat einmal pro Jahrzehnt voll von einem Hurrikan getroffen, tropische Stürme treffen den Staat etwa alle drei bis vier Jahre. In manchen Jahren kann North Carolina mehrmals von einem Hurrikan und tropischen Stürmen heimgesucht werden oder die Auswirkungen der Ausläufer dieser Stürme in der Küstenebene spüren. Nur die Bundesstaaten Florida und Louisiana werden häufiger von Hurrikans getroffen als North Carolina. Durchschnittlich werden an 50 Tagen pro Jahr Gewitter verzeichnet, einige davon so schwer, dass sie Hagel und Windböen von Orkanstärke verursachen. Obwohl die meisten Hurrikans Schäden in den Küstenregionen des Landes anrichten, können sie durchaus das Landesinnere erreichen und dort große Zerstörungen verursachen. Im Jahresdurchschnitt erlebt North Carolina weniger als 20 Tornados[7], die meisten werden durch Hurrikans oder tropische Stürme in der Küstenebene verursacht. Aus Gewitterstürmen entstehende Tornados kommen in den östlichen Teilen des Staates vor, während das westliche Piedmont oft durch die Berge vor solchen Stürmen geschützt wird. Ein weiteres Wetterphänomen namens Cold Air Damming, der Aufstau kalter Luftmassen, findet im Westen des Staates gelegentlich statt. Das kann die Stürme abschwächen, führt aber auch zu massivem Eisregen im Winter.

Fauna und Flora

Venusfliegenfalle

Die Fauna und Flora des Staates bietet aufgrund der geographischen Lage ein sehr vielfältiges Bild, das von dem sparsamen und flachwurzelnden Bewuchs der Küstenregion und den dort lebenden amerikanischen Alligatoren bis hin zu den von Bären und Weißwedelhirschen bewohnten Nadelwäldern in den Appalachen reicht. Dabei sind die typischen Pflanzen und Tiere des Südostens vertreten, insgesamt etwa 300 Baumarten und -unterarten, sowie etwa 3000 verschiedene blühende Pflanzen. Etliche der in North Carolina vorkommenden Pflanzen und Tierarten gelten als gefährdet, teilweise bezieht sich das auf das Vorkommen im Staat, aber auch landesweit gefährdete Arten haben ihren Lebensraum in North Carolina, beispielsweise der Weißkopfseeadler, verschiedene Wale und die Blue Ridge Goldrute.[8][9]

In der Küstenregion siedeln sich in den Salzwiesen und Marschen vor allem Strandhafer und Schlickgräser an. An Bäumen wachsen vor allem virginische Zedern und Pinien, in den Schwarzwassersümpfen der Region finden aber auch Zypressen, Eukalyptus und Mangroven gute Wachstumsbedingungen. Weltweit ausschließlich in der Region um Wilmington ist die Venusfliegenfalle verbreitet. Neben verschiedenen Salz- und Süßwasserfischen leben auch Austern, Seeschildkröten und die geschützten Mississippi-Alligatoren in den Flüssen, Seen und an der Küste des Staates. Eine Besonderheit der Outer Banks sind die Bank Ponys, die halbverwildert auf der Inselkette leben.

Schwarzbär

Im Piedmont können die Bäume tiefer wurzeln, es gibt Mischwälder und offene Landstriche, in denen Pappeln, Birken, Linden, Rosskastanien und Ahorn wachsen, dazu kommen beispielsweise der Carolina-Schierling und verschiedene Orchideenarten. Verbreitete Tierarten sind neben Waschbären und Eichhörnchen auch Opossums, einige von Aussterben bedrohte Fledermausarten und Biber. Die Flüsse und Seen werden von Barschen, Welsen und anderen Fischen besiedelt, außerdem gibt es eine Vielzahl verschiedener Wasservögel, vor allem Enten- und Gänsearten.

Zu den Bergen hin geht die Vegetation in Nadelwälder über, teilweise überschneiden sich hier die Lebensräume der Tiere mit dem Piedmont. Bereits ausgestorben sind Grauwölfe und Berglöwen, allerdings kommen Rotluchse in den Wäldern North Carolinas vor. Im Bereich des Great Smoky Mountain leben außerdem Schwarzbären, die inzwischen eine Touristenattraktion darstellen. Die erst im 19. Jahrhundert eingeführten Wildschweine treten verbreitet auf, genauso wie Weißwedelhirsche. In den klaren Flüssen der Berge leben Forellen und Barsche.

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung

Sozioökonomische Regionen

Die Bevölkerung North Carolinas steigt seit Jahrzehnten stetig und wuchs in den Jahren zwischen 1990 und 2000 von 6,6 Millionen auf 8 Millionen Einwohner. Nach Angaben des U.S. Census Bureau lebten am 1. Juli 2006 8.856.505 Einwohner auf dem Staatsgebiet, dies ist ein Anstieg um 2,1 %, beziehungsweise 184.046 Einwohnern zum Vorjahr und ein Anstieg um 10 %, beziehungsweise 810.014 Einwohnern seit dem Jahr 2000.[10] Damit übersteigt die Wachstumsrate North Carolinas die der gesamten USA. Das Wachstum beinhaltet einen natürlichen Bevölkerungsanstieg um 293.761 Menschen, es wurden 749.959 Kinder geboren und 456.198 Menschen starben. Im besagten Zeitraum migrierten 527.991 Einwanderer nach North Carolina, davon 180.986 aus dem Ausland. Zwischen 2005 und 2006 überholte North Carolina den Bundesstaat New Jersey und rangiert damit auf Platz 10 der bevölkerungsreichsten Staaten.[11]

Die Bewohner North Carolinas gliedern sich in folgende Bevölkerungsgruppen: 70,3 % Weiße, 21,4 % Afro-Amerikaner, 6,7 % Mittel- bzw. Lateinamerikaner, 1,8 % Asiaten, 1,1 % Indianer.[12]. 6,7 % der Bevölkerung ist jünger als 5 Jahre, 24,4 % sind unter 18 und 12 % sind 65 Jahre alt oder älter. Der geschätzte Anteil der Frauen an der Bevölkerung beträgt 51 %.

Bevölkerungsdichte

Bevölkerungsdichte

In North Carolina befinden sich drei Metropolregionen mit einer Gesamtbevölkerung von über einer Million Einwohner:

Die Metrolina im Gebiet der Städte Charlotte-Gastonia-Salisbury auf dem Gebiet North und South Carolinas, Bevölkerung: 2 191 604
Das Triangle ein Dreieck zwischen Raleigh-Durham-Cary auf dem Gebiet North Carolinas, Bevölkerung: 1 565 223
Die Piedmont Triad zwischen Greensboro-Winston-Salem-High Point ebenfalls auf dem Gebiet North Carolinas, Bevölkerung: 1 513 576

Die großen Städte North Carolinas befinden sich fast ausschließlich in den drei Metropolregionen, in denen mehr als die Hälfte der Gesamtbevölkerung des Staates lebt. Die größten drei Städte sind Charlotte mit 671.588, Raleigh mit 375.806 und Greensboro mit 247.183 Einwohnern. Weitere Städte und Orte sind in der Liste der Städte in North Carolina aufgeführt.

Bevölkerungsgruppen

Afroamerikaner

Ethnische Aufteilung

Etwas über ein Fünftel der Bevölkerung des Staates sind afroamerikanischer Abstammung; seit den 1970er Jahren steigt ihre Zahl besonders in der Mittelschicht. Die afroamerikanische Bevölkerung lebt vorwiegend in der im Osten gelegenen Küstenebene und in Teilen des Piedmont Plateaus, historisch eine Region, in der Schwarze gearbeitet haben und in der noch heute die meisten Arbeitsplätze entstehen. Afroamerikanische Gemeinden existieren zu Hunderten in den ländlichen Countys im zentralen Süden und im Nordwesten des Staates; Stadtteile mit überwiegend schwarzer Bevölkerung gibt es in den Städten Charlotte, Raleigh, Durham, Greensboro, Fayetteville, Wilmington und Winston-Salem.

Die Familiengeschichte derer, die beim staatlichen Zensus zwischen 1790 und 1810 als „andere freie Personen“ erfasst wurden, zeigt, das diese zu 80 % von den migrierten freien Schwarzen aus dem kolonialen Virginia abstammten. Die meisten stammten von freien afroamerikanischen Familien aus Verbindungen zwischen freien weißen Frauen oder Vertragsarbeiterinnen und freien, in Arbeitsverträgen gebundenen oder versklavten afrikanischen Männern ab. Indianer, die englische Gebräuche annahmen, wurden Teil der afroamerikanischen Gemeinden und heirateten in diese Familien ein. Einige hellhäutigere Abkömmlinge bildeten ihre eigenen, von den anderen getrennten Gemeinschaften und bezeichneten sich selbst oft als Indianer oder Portugiesen, um den negativen Konsequenzen einer schwarzen Abstammung zu entgehen.[13] In den Bergregionen und dem ländlichen Piedmont leben nur wenige Afroamerikaner, in einigen Countys in den Appalachen betrug die Zahl der schwarzen Bewohner in der Vergangenheit nie mehr als ein paar Dutzend Bürger.

Asiatische Amerikaner

Der früheste Nachweis asiatischer Immigration geht auf die Anwerbung aus China stammender Arbeiter in der Landwirtschaft Mitte des 18. Jahrhunderts zurück. Die berühmten chinesisch-malaiischen siamesischen Zwillinge Chang und Eng Bunker ließen sich 1839 in Wilkesboro nieder. japanische, philippinische, und koreanische Amerikaner siedelten sich ab dem Beginn des 20. Jahrhunderts in North Carolina an. Der Staat beherbergt eine der am schnellsten wachsenden asiatisch-amerikanischen Bevölkerungsgruppen des Landes, diese setzt sich vor allem aus Indoamerikanern (Desi) und vietnamesischen Amerikanern zusammen. Deren Bevölkerungszahlen haben sich in den Jahren zwischen 1990 und 2002 nahezu vervierfacht. Die Zahlen der aus dem Volk der Hmong stammenden Personen ist in North Carolina seit den 1980ern auf 12000 gestiegen.[14]

Europäische Amerikaner

Die zuerst besiedelte Küstenregion zog vor allem englische Immigranten an, darunter Vertragsarbeiter, die in die Kolonien transportiert wurden, und Nachkommen der Einwanderer aus Virginia. Dazu gab es Wellen europäisch-protestantischer Einwanderung, darunter Einwanderer von den britische Inseln, Franzosen, Hugenotten[15] und Deutschschweizer, die sich in New Bern niederließen. Die walisischen Einwanderer siedelten im 18. Jahrhundert, gemeinsam mit anderen Gruppen von den britischen Inseln, östlich des heutigen Fayetteville.

Amerikaner schottisch-irischer und englischer Abstammung leben überall in North Carolina, während historisch der Piedmont und das Hinterland von den schottisch-irischen und nord-englischen Einwanderern besiedelt wurde. Sie waren die letzte und zahlreichste Gruppe der englischen Einwanderer, die vor dem Unabhängigkeitskrieg in North Carolina eintraf. Sie besiedelten den Süden der Bergregion und konnten dort ihre althergebrachte unabhängige Lebensweise, meist als selbstständige Farmer, führen.[16]

In der Region um Winston-Salem stammt ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung von deutschen Einwanderern ab, die aus dem Gebiet des heutigen Tschechien stammen. Diese wanderten im Zuge einer Immigrationswelle der protestantischen Herrnhuter Brüdergemeine Mitte des 18. Jahrhunderts nach North Carolina ein. Während des frühen 20. Jahrhunderts siedelte sich eine Gruppe orthodoxer Einwanderer aus der Ukraine in Pender County an.[17]

Hispanics und Latinos

Seit 1990 steigt die Zahl der Hispanics und Latinos in North Carolina rapide an. Ursprünglich Wanderarbeiter, arbeiten sie meist als ungelernte Hilfskräfte auf der untersten Ebene des Arbeitsmarktes. Der Zugang zu diesem Bereich wurde vereinfacht und in Folge dessen siedeln sich immer mehr Hispanics im Staat an. Sie stammen überwiegend aus Mexiko, Zentralamerika und der Dominikanischen Republik. Inzwischen gibt es in vielen Städten hispanische Viertel, es gibt größere Zahlen kubanischer Amerikaner und Puerto Ricaner. Das Pew Hispanic Center schätzte 2005 basierend auf den Zahlen des U.S. Census Bureaus, dass etwa 65 % der Latinos, also 300.000 Menschen, als illegale Einwanderer in das Land eingereist sind.[18] Die spanischstämmige Bevölkerung ist damit von 77.726 Menschen im Jahre 1990 auf 517.617 Einwohner gewachsen, ein Anstieg von 13,5 % pro Jahr.[18]

Nordamerikanische Ureinwohner

Nur in fünf anderen Bundesstaaten, namentlich Kalifornien, Arizona, Oklahoma, New Mexiko und Texas, leben mehr amerikanische Ureinwohner als in North Carolina.[19] Insgesamt gibt es in den USA 2.824 751 Personen indianischen beziehungsweise alaskanischen Ursprungs, das sind 0,95 % der Gesamtbevölkerung. In North Carolina lebten 2004 nach Schätzungen 110.194 Indianer. Der Staat erkennt acht Stämme innerhalb seiner Grenzen an. [20]

  • Der Eastern Band of Cherokee Indians wurde von den Vereinigten Staaten im Jahre 1868 und von North Carolina 1889 anerkannt. Sie leben mit etwa 13.400 eingetragenen Stammesmitgliedern überwiegend im östlichen Anteil der Countys Swain, Graham und Jackson. Die meisten leben in der „Qualla Boundary Cherokee Indian Reservation“, die ein 230 km² großes Gebiet umfasst, Hauptstadt und Verwaltungssitz der Eastern Band of Cherokee ist Cherokee.
  • Der Stamm der Haliwa-Saponi erhielt 1965 die staatliche Anerkennung und umfasst etwas mehr als 3800 eingetragene Mitglieder, die im Nordosten der Countys Halifax und Warren leben
  • Die beinahe 2000 Mitglieder der Waccamaw Sioux leben in den Countys Bladen und Columbus an der Atlantikküste. Sie wurden von North Carolina 1971 anerkannt.
  • Der Stamm der Coharie siedelt im Gebiet der Countys Sampson und Harnett, sie erhielten die Anerkennung der USA bereits 1911, die Anerkennung des Stammes wurde jedoch zunächst von North Carolina nicht akzeptiert. Ein weiteres Anerkennungsverfahren im Jahre 1971 war erfolgreich.
  • Die Saponi erhielten die staatliche Anerkennung 1911, der Stamm umfasst 850 eingetragene Mitglieder.
  • Der Occaneechee Band of the Saponi Nation lebt mit 800 Mitgliedern in den Countys Orange und Alamance und seit 2002 als Stamm staatlich anerkannt.
  • Die Meherrin stammen vom Volk der Irokesen ab, der Stamm lebt überwiegend in den ländlichen Gebieten der Countys Hertford, Bertie und Gates und umfasst 557 Mitglieder.

Einen Sonderfall bilden die Lumbee. Diese sind vom Bundesstaat North Carolina als indianisches Volk anerkannt, jedoch nicht vollumfänglich von der Bundesregierung. Es gibt, überwiegend im südöstlichen Teil des Staates, zahlreiche Menschen, die sich selbst als Lumbee bezeichnen. Ihr kulturelles Zentrum befindet sich in Pembroke. Forscher identifizieren die Lumbee als eine isolierte Bevölkerungsgruppe, die von drei Ethnien abstammt, weißen sowie schwarzen Amerikanern und Indianern. Mit über 50.000 Mitgliedern sind die Lumbee der achtgrößte Indianerstamm der USA und der größte in North Carolina. [21]

Religion

Baptist Church in Four Oaks

North Carolina ist Teil des Bible Belts (engl. für Bibelgürtel), in dem die Bevölkerung traditionell mit einer überwältigenden Mehrheit protestantisch war und im späten 19. Jahrhundert die Southern Baptists dominierten. Durch den Zuzug von Bürgern aus den nördlichen Staaten und Immigranten aus Lateinamerika steigt der Anteil der Katholiken und der Juden kontinuierlich, 2007 betrug der Anteil der Katholiken 7%, der der Juden 1%. Die zahlenmäßige Überlegenheit der Baptisten beginnt abzunehmen. Der Wechsel ist vor allem in den urbanen Gebieten des Staates sichtbar, dort haben sich die meisten der Einwanderer niedergelassen und die Bevölkerung stammt aus den unterschiedlichsten Kulturkreisen. Auf dem Land bleibt die baptistische Kirche mit 38% die vorherrschende christliche Denomination, gefolgt von der zweitgrößten protestantischen Kirche, den Methodisten mit 9%. Diese sind im nördlichen Piedmont stark vertreten, vor allem in Guilford County. Dort und im Nordosten des Staates gibt es auch einen beträchtlichen Anteil von Quäkern. Die Mitglieder der presbyterianischen Kirche, ursprünglich schottischer und irischer Abstammung, machen 3% der Gläubigen aus. Sie sind in Charlotte, der größten Stadt North Carolinas und in Scotland County besonders stark vertreten. Andere Denominationen im Staat sind unter anderen die Lutheraner, die Kongregationalisten, Mormonen und die Church of God. Der Anteil nicht religiöser Bewohner des Staates, beziehungsweise von Atheisten und Agnostikern, beträgt 10%.[22]

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte North Carolinas

Ureinwohner und englische Besiedelung

Hauptartikel: Indianer Nordamerikas, Roanoke Island

Entwicklung der Kolonie Carolina zwischen 1663 und 1776

Ursprünglich wurde das heutige North Carolina von unterschiedlichen indigenen Gesellschaften bewohnt. Die Besiedelung reicht bis in die paleoindianischen Ära um 12.000 v. Chr. zurück. Aus der archaischen Periode, die etwa um 9500 v.u.Z. beginnt, finden sich etliche Nachweise indianischer Siedlungsstätten und Artefakte. Dies gilt ebenso für die nachfolgenden Perioden Woodland und Mississippi-Kultur. Aus letzterer stammen beispielsweise die Mounds Nununyi und Town Creek.[23] Als der erste Europäer, Giovanni da Verrazano im Jahre 1524 die Region auf der Suche nach einer Passage in den Pazifik betrat, besiedelten Stämme der Cherokee, Tuscarora, Muskogee, Cheraw, Tutelo, Catawba und einige kleinere, mit den Irokesen und den Algonkin verwandte Stämme, das Land.

Königin Elisabeth I. erteilte Sir Walter Raleigh im Jahre 1584 die Erlaubnis, eine englische Kolonie zu gründen. Der erste Besiedlungsversuch in den frühen 1580ern scheiterte jedoch. Der zweite Versuch begann im Frühjahr 1587. Eine Gruppe aus 110 Personen besiedelte die Insel Roanoke. Dort wurde am 18. August 1587 Virginia Dare geboren, das erste in der Neuen Welt geborene Kind englischsprachiger Siedler. Als der Anführer der Siedler nach einer Reise nach 1590 wieder auf der Insel eintraf, fand er dort nur die Überreste der Siedlung vor. Es konnte nie geklärt werden, was in der Siedlung wirklich geschah. Dieser zweite gescheiterte Besiedlungsversuch, die Lost Colony, gilt als eines der mysteriösesten Ereignisse der amerikanischen Geschichte.

Um 1650 zogen englische Siedler von Norden her in das Gebiet um den Albemarle Sound. Charles II. erlaubte 1663 die Gründung einer neuen Kolonie und legte dafür die Gemarkung fest. Er übergab das Land an acht Lord Proprietoren und benannte es zu Ehren seines Vaters Charles I. (lat. Carolus) Carolina. Im Jahr 1705 wurde Bath, die erste Stadt im heutigen North Carolina, gegründet. Carolina begann sich 1710 wegen Differenzen über Fragen der Regierungsform zu spalten, North Carolina und South Carolina entstanden. Letzteres wurde 1729 englische Kronkolonie, wodurch die Trennung auch offiziell vollzogen wurde.

North Carolina während des Unabhängigkeitskrieges

Hauptartikel: Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg

In den späten 1760er Jahren entstanden Spannungen zwischen den aus den unteren Bevölkerungsschichten stammenden Landwirten des Piedmont und den wohlhabenden Pflanzern der Küstenregionen. Die offensichtliche Verschwendung öffentlicher Gelder durch Governor William Tryon zum Bau eines neuen Regierungssitzes in New Bern brachte das Fass zum Überlaufen und die Farmer erhoben sich im Aufstand der Regulatoren. Tryon siegte am 17. Mai 1771 in der Schlacht von Alamance und beendete damit den sieben Jahre andauernden Konflikt. Einige Historiker sehen in diesem Aufstand einen der begünstigenden Faktoren für den Ausbruch – oder bereits einen der ersten militärischen Akte – des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges.

In Charlotte wurde von den Einwohnern des Mecklenburg County am 20. Mai 1775 angeblich die erste Unabhängigkeitserklärung während der Amerikanischen Revolution abgegeben, allerdings gibt es keinen Nachweis für eine solche Erklärung. Das Datum der Mecklenburg Declaration of Independence wird aber dennoch vom heutigen Bundesstaat North Carolina in Siegel und Flagge geführt.[24][25][26] Am 12. April 1776 wurde im Provincial Congress, dem Kongress der Provinz North Carolina, beschlossen, die Unabhängigkeit von der britischen Krone zu erklären. Damit war North Carolina die erste Kolonie, die ihre zum zweiten Kontinentalkongress abgeordneten Delegierten durch die sogenannten Halifax Resolves[27] ermächtigte, sich von England loszusagen. An dieses Ereignis wird ebenfalls durch das Datum im Siegel und der Flagge North Carolinas erinnert.[25][26]

North Carolina blieb in den ersten Jahren des Unabhängigkeitskrieges weitgehend von Kriegshandlungen verschont, wurde jedoch in den Jahren 1780 und 1781 ein wichtiger Kriegsschauplatz. Einen wesentlichen Sieg errangen die sich lossagenden Amerikaner am 7. Oktober 1780 in der Schlacht von Kings Mountain. Nach dem Sieg über die Briten am 17. Januar 1781 in der Schlacht von Cowpens lockte Nathanael Greene die britischen Truppen in das Kernland. Er schnitt sie damit von den englischen Vorratslagern in Charleston ab. Dieses Manöver wurde als „The Race to the Dan“ (engl. für „Das Rennen zum Dan“) bekannt.[28]

Die Generäle Greene und Cornwallis trafen am 15. März 1781 in der Schlacht von Guilford Court House aufeinander. Obwohl die britischen Truppen siegten, wurden sie durch die erlittenen Verluste stark beeinträchtigt. Dies führte letztlich zur endgültigen Niederlage 1781 in der Schlacht von Yorktown. Der Sieg der amerikanisch-französischen Armee stellte die Unabhängigkeit Amerikas von der Krone sicher. Die Kriegsparteien unterzeichneten im September 1783 den Pariser Frieden und Amerika wurde auch von England als souveräner Staat anerkannt.

Zwischen den Kriegen (1783–1825)

Der 1787 vorgelegte Entwurf zur Verfassung der Vereinigten Staaten wurde in North Carolina unterschiedlich aufgenommen. Erst ein Jahr später einigten sich die Delegierten in Fayetteville auf die Zustimmung und North Carolina ratifizierte als zwölfter und letzter Bundesstaat die Verfassung. Im Jahr 1790 unterstellte North Carolina die westlichen Landstriche der Regierung; diese Gebiete wurden zwischen 1790 und 1796 als Tennessee Territory bezeichnet. Im Jahr 1796 wurde daraus schließlich Tennessee gebildet, der 16. Bundesstaat der Union.

State Capitol in Raleigh, N.C.

Der Wohlstand und das ökonomische Wachstum des stark ländlich geprägten Staates basierten auf Sklavenarbeit, in den Anfangsjahren vor allem im Bereich des Tabakanbaus. Nach der Revolution bemühten sich Quäker und Mennoniten, die Sklavenbesitzer zur Befreiung ihrer Sklaven zu überreden. Die Zahl freier Schwarzer in North Carolina stieg während der ersten Jahrzehnte nach dem Unabhängigkeitskrieg stetig an.[29] Obwohl die Sklavenhaltung weniger verbreitet war als in manchen anderen Staaten, waren nach der 1860 durchgeführten Volkszählung mehr als 330.000 Menschen, 33 % der Bevölkerung, in Sklaverei lebende Afroamerikaner.[30]

Im Jahre 1840 wurde das heute noch erhaltene Regierungsgebäude in Raleigh fertiggestellt. Anders als in vielen anderen Bundesstaaten im Süden, entwickelte sich in North Carolina keine dominierende Schicht aus den Reihen der Sklavenhalter, die sogenannte Baumwoll-Aristokratie, sondern der Staat und seine Regierung wurde überwiegend durch unabhängige Farmer aus der Mittelschicht kontrolliert. Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die ländlichen Regionen North Carolinas durch die 208 Kilometer lange „Eisenbahn der Bauern“ (engl. „farmer’s railroad“) verbunden. Sie führte von Fayetteville im Osten nach Bethania, nordwestlich von Winston-Salem und bestand aus Holzschienen.[28]

Amerikanischer Bürgerkrieg und Wiedereingliederung

Hauptartikel: Sezessionskrieg, Reconstruction

Im Jahre 1860 blickte North Carolina auf eine lange Tradition der Sklavenhaltung zurück. Trotzdem stimmte North Carolina anfangs nicht für den Beitritt zur Konföderation; erst der Aufruf des Präsidenten Abraham Lincoln, in den Schwesterstaat South Carolina einzumarschieren, veranlasste North Carolina sich den Konföderierten anzuschließen. Selbst nach der Sezession verweigerten einige North Carolinier den Konföderierten ihre Unterstützung, überwiegend waren dies Farmer, die nicht zu den Sklavenhaltern gehörten. Trotzdem waren Männer aus allen Teilen North Carolinas als Teil der Army of Northern Virginia, einem der wichtigsten Großverbände der Konföderierten, an den wesentlichen Schlachten des Sezessionskrieges beteiligt.

Die größte Schlacht auf dem Gebiet North Carolinas war die Schlacht von Bentonville im Frühjahr 1865. Sie war ein verzweifelter und erfolgloser Versuch des konföderierten Generals Joseph E. Johnston, den Vormarsch der Unionstruppen unter Generalmajor William T. Sherman durch die Carolinas aufzuhalten.[28] Damit kapitulierte der letzte größere Kampfverband der Konföderierten, was die militärischen Auseinandersetzungen beendete. Wilmington als letzter Hafen der Konföderation fiel ebenfalls im Frühsommer des Jahres 1865.

North Carolina wurde nach Verabschiedung einer neuen Verfassung, die sich durch die Förderung der Bildung, das Verbot der Sklaverei, das allgemeine Wahlrecht und die Schaffung sozialer Einrichtungen auszeichnete[31], am 4. Juli 1868 wieder in den Staatenbund aufgenommen. Der 14. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten, der die Gleichbehandlung der Bürger nach dem Bürgerkrieg regelte, wurde ebenfalls ratifiziert. Während dieser schwierigen Phase der Reconstruction diente Andrew Johnson, ein gebürtiger North Carolinier, in den Jahren 1865 bis 1869 als 17. Präsident der Vereinigten Staaten.

Entwicklung North Carolinas nach dem Bürgerkrieg

Im späten 19. Jahrhundert entwickelte sich im Piedmont die Baumwoll- und Textilindustrie; die Entwicklung dieser Industrien half dem Staat, eine Alternative zur bislang überwiegenden Landwirtschaft zu entwickeln. Am 17. Dezember 1903 starteten die Gebrüder Wright den ersten erfolgreichen bemannten Motorflug der Menschheit in Kitty Hawk, North Carolina.

Als Reaktion auf die Rassentrennung, die Entrechtung und die Schwierigkeiten in der Landwirtschaft verließen zehntausende Afroamerikaner in der ersten Welle der afroamerikanischen Bevölkerungswanderung zwischen 1910 und 1930 North Carolina. Sie zogen in der Hoffnung auf bessere Lebensbedingungen und Arbeit vor allem in die Großstädte im Norden des Landes.[32]

Anfang des 20. Jahrhunderts begann North Carolina mit einer großangelegten Bildungsinitiative und Straßenbau, um die Wirtschaft des Staates anzukurbeln. Das staatliche Straßenbauprojekt begann in den 1920ern, nachdem das Automobil sich zu einem beliebten Fortbewegungsmittel entwickelt hatte. Während der ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts wurden etliche wichtige Einrichtungen der amerikanischen Streitkräfte, beispielsweise Fort Bragg, in North Carolina angesiedelt.

North Carolina nach dem New Deal

Das Levine Science Research Center an der Duke University

Nach dem New Deal, einem Programm zu Wiederbelebung der Binnenkonjunktur von Franklin D. Roosevelt, entwickelte sich North Carolina im Bereich der Bildung und der Produktion besonders stark. Während des Zweiten Weltkrieges versorgte North Carolina die Streitkräfte des Landes mit etlichen lokal produzierten Waren. North Carolina legte darüber hinaus einen Schwerpunkt auf die Forschung und die universitäre Entwicklung.

1931 bildete sich in Raleigh die Negro Voters League, die sich für die Wahlregistrierung afroamerikanischer Bürger einsetzte.[33] Die Arbeit im Bereich der Aufhebung der Rassentrennung und der Wiederherstellung der Bürgerrechte für die afroamerikanische Bevölkerung wurde im ganzen Staat fortgesetzt. Afroamerikanische Studenten der North Carolina Agricultural and Technical State University begannen die Greensboro-Sit-Ins, diese Form des Widerstandes verbreitete sich über den ganzen Süden.[34] Nach der Verabschiedung des Civil Rights Act von 1964 und dem Voting Rights Act von 1965 begann die afroamerikanische Bevölkerung des Staates sich in vollem Umfang an dem politischen Leben zu beteiligen. 1973 schrieb Clarence Lightner mit seiner erfolgreichen Kandidatur um das Amt des Bürgermeisters von Raleigh amerikanische Geschichte: Er war der erste Afroamerikaner, der in den USA als Bürgermeister gewählt wurde, der erste schwarze Bürgermeister der Stadt und der erste schwarze Bürgermeister in einer Gemeinde mit überwiegend weißer Bevölkerung.[33]

1971 wurde die dritte Verfassung des Bundesstaates North Carolina ratifiziert, ein Zusatz von 1997 gibt dem Gouverneur das Veto-Recht über die meisten legislativen Entscheidungen. 1994 wird die Region Raleigh-Durham zum lebenswertesten Platz der USA gewählt. Während Jim Hunt 1996 zum vierten Mal wiedergewählt wurde und damit einen einsamen Rekord aufstellte, wurde mit Elaine F. Marshall[35] erstmalig eine Frau in das Amt des Secretary of State und damit in ein Amt mit staatsweiter Bedeutung gewählt.

Politik

Politische Struktur

Hauptartikel: Politisches System der Vereinigten Staaten

Wie in den anderen US-Bundesstaaten sieht die Verfassung von North Carolina die Gewaltenteilung zwischen Legislative, Exekutive und Judikative vor.

Die Legislative besteht aus einer Generalversammlung im Zweikammersystem, der North Carolina General Assembly. Diese besteht aus einem Repräsentantenhaus mit 120 vom Volk für zwei Jahre gewählten Abgeordneten sowie einem Senat mit 50 Mitgliedern. Die Senatoren werden für eine Amtszeit von zwei oder vier Jahren gewählt. Der Vizegouverneur des Staates ist in North Carolina ex officio zugleich auch der Präsident des Senates. Als stellvertretender Präsident des Senats fungiert analog der Amtsbezeichnung in der Union der President Pro Tempore of the North Carolina Senate. Für die Legislaturperiode 2007/2008 wird dieses Amt durch Marc Basnight wahrgenommen, ein Mitglied der Demokratischen Partei. Der Sprecher des Repräsentantenhauses, Speaker of the North Carolina House of Representatives ist Joe Hackney, ebenfalls ein Demokrat.

Beverly Perdue, Gouverneurin North Carolinas seit 2009

An der Spitze der Exekutive steht der Gouverneur, der für eine Amtszeit von jeweils vier Jahren gewählt wird. Amtierende Gouverneurin des Bundesstaates ist seit 2009 die Demokratin Beverly Perdue. Die Regierung wird durch den Gouverneur, den Vizegouverneur sowie acht gewählte Minister gebildet und als North Carolina Council of State bezeichnet. Zehn weitere Minister werden durch den Gouverneur benannt und bilden, analog zum Kabinett der Vereinigten Staaten, das Kabinett North Carolinas.

An der Spitze der Rechtsprechung steht der Oberste Gerichtshof von North Carolina mit Sitz in der Hauptstadt Raleigh. Das sieben Richter umfassende Supreme Court ist das höchste Appellationsgericht des Bundesstaates. Unterhalb des Supreme Courts steht als einziges Berufungsgericht der North Carolina Court of Appeals. Es besteht aus 15 Richtern, die in einem rotierendem System Recht sprechen. Es entscheiden jeweils fünf Gruppen zu drei Richtern. Diese beiden Gerichte, der Supreme Court und der Court of Appeals, bilden gemeinsam das Berufungssystem des Staates. Prozesse werden vor dem Superior Court und dem untergeordneten District Court geführt, alle Strafprozesse wegen Kapitalverbrechen, Zivilklagen mit einem Streitwert über $10.000 und Berufungen zu Gesetzesübertretungen und Ordnungswidrigkeiten aus den District Courts werden vor dem Superior Court verhandelt, dabei werden Strafrechtsprozesse vor einer zwölfköpfigen Jury gehört. Zivilrechtliche Prozesse, beispielsweise Scheidungen, Sorgerechts- und Unterhaltspflichtregelungen, werden vom District Court entschieden, wobei hier auch minderschwere Fälle aus dem Strafrecht verhandelt werden. Strafrechtsprozesse vor dem District Court werden immer ohne Jury verhandelt, ebenso finden vor diesen Gerichten alle Jugendgerichtsverhandlungen statt, solange die Kinder und Jugendlichen als Straftäter unter 16 Jahre alt und als Opfer beispielsweise einer Vernachlässigung oder eines Kindesmissbrauchs unter 18 Jahre alt sind. Friedensrichter nehmen Schuldbekenntnisse in minderschweren Fällen und bei Verkehrsübertretungen an, sie akzeptieren Verzichtserklärungen und dürfen zivilrechtliche Verhandlungen bis zu einer Summe von $4.000 führen und Zwangsräumungen anordnen. Sie führen außerdem standesamtliche Eheschließungen durch.

Siehe auch: Liste der Gouverneure von North Carolina

Vertretung im Kongress

North Carolina wird derzeit von 13 Abgeordneten im Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten in Washington vertreten und von zwei Senatoren im Senat der Vereinigten Staaten. Dem seit 2009 amtierenden 111. Kongress der Vereinigten Staaten gehören neun Demokraten und sechs Republikaner an, darunter die beiden Senatoren Richard Burr (Senior Senator, Republikaner) und Kay Hagan (Junior Senator, Demokraten).

Siehe auch: Liste der Senatoren von North Carolina

Politische Entwicklung

John Edwards, Senator North Carolinas (1998–2004)

North Carolina war, wie ursprünglich der ganze Süden, demokratisches Kernland. Erst seit der Wahl von 1968 verschoben sich die Mehrheiten zugunsten der Republikaner. Heute ist zwar in North Carolina der Wandel von der Plantagenwirtschaft hin zur Dienstleistungs- und Zukunftsindustrie weitgehend vollzogen, die konservative Grundhaltung blieb jedoch mit Ausnahme der Innenstädte und der Teile des Staates mit schwarzer Bevölkerungsmehrheit nahezu im ganzen Staat bestehen. Daher konnte auch seit Jimmy Carters Sieg 1976 erstmals Barack Obama 2008 North Carolina wieder für die Demokraten gewinnen. 2004 hatten noch die Republikaner gewonnen, und das, obwohl der Vizepräsidentschaftskandidat der Demokraten, John Edwards, diesen Staat im Senat repräsentiert hatte. Allerdings erlaubt eine günstige Wahlkreiseinteilung den Demokraten, im Moment eine überproportionale Anzahl Abgeordnete ins Repräsentantenhaus zu schicken. Im Electoral College konnte North Carolina seine Stellung in den letzten Jahren ausbauen. 1988 waren es 13 Stimmen, 1992 14 und 2004 15 Stimmen.[36]

Regionale Verwaltungsbezirke

North Carolina ist seit 1911 in 100 Countys untergliedert. Im Schnitt sind die Countys 1393,91 Quadratkilometer groß, der kleinste der Countys ist mit etwa 350 Quadratkilometern Clay County, der größte ist Dare County mit rund 2500 Quadratkilometern. In bevölkerungsärmsten Verwaltungsbezirk, Tyrrell County, leben 4149 Menschen, im bevölkerungsreichsten County Mecklenburg leben 695.454 Menschen. Mecklenburg County verfügt zugleich auch mit 510,22 Einwohnern pro Quadratkilometer über die höchste Bevölkerungsdichte des Staates, am wenigsten besiedelt ist Hyde County mit 3,67 Einwohnern pro Quadratkilometer.[37]

Siehe: Liste der Countys in North Carolina

Staatssymbole

DerTar Heel auf einer Postkarte aus dem Sezessionskrieg

Neben der Flagge und dem Siegel North Carolinas hat der Staat eine Reihe weiterer Symbole, die als Wahrzeichen des Staates dienen. Darunter sind die Sumpfkiefer, der Staatsbaum North Carolinas, die Staatsblume ist der Blüten-Hartriegel, der Rotkardinal als Staatsvögel und das verbreitete Grauhörnchen ist das Staatstier. Die traditionell verzehrten Süßkartoffeln und Scuppernongs gehören zu den Staatslebensmittel, ebenso symbolisieren die Farben Rot und Blau als Staatsfarben North Carolina. Neben diesen offiziellen Symbolen existieren eine Reihe weiterer Symbole, die sich auf den Staat beziehen, das bekannteste ist der Tarheel, ein Fußabdruck mit einer geschwärzten Ferse, der sowohl als Bild, Name oder als Bezeichnung für die Einwohner North Carolinas verwendet wird.

Kultur

Freizeitangebot

North Carolina verfügt aufgrund seiner geographischen Lage und seiner Geschichte über vielfältige kulturelle und historische Sehenswürdigkeiten, eine reizvolle Landschaft sowie verschiedene Naturschutzgebiete. Der Staat bietet eine Vielfalt von Erholungseinrichtungen und -möglichkeiten, darunter den 2007 durch den bekannten Strandtester Stephen Leatherman alias Dr. Beach zu Amerikas schönsten Strand gekürten Ocracoke Lifeguarded Beach, Outer Banks. Neben Schwimmen an der Atlantikküste und Skifahren in den Appalachen bietet North Carolina im Herbst das Naturschauspiel des Indian Summer. Mögliche Aktivitäten in der Natur sind auch Süß- und Salzwasserfischen, Jagd, Vogelbeobachtung, Wandern, Mountainbiking, Ballonfahrten, Bergsteigen, Wassersport, Segeln, Camping sowie die Besichtigung von Gärten und Arboreten. Darüber hinaus verfügt North Carolina über Freizeitparks, Aquarien, Zoos, Museen, historische Stätten, Leuchttürme, Theaterhäuser, Konzerthallen und gehobene Gastronomie[38]

Museen und Ausstellungen

Von zentraler Bedeutung ist das seit 1947 existierende North Carolina Museum of Art in Raleigh, das einzige Museum des Staates, das mit öffentlichen Geldern aufgebaut wurde und das die größte Kunstsammlung North Carolinas unterhält. Im Gegensatz zu den meisten anderen Kunstmuseen des Staates beschäftigt sich dieses auch mit außeramerikanischer Kunst und Kunstgeschichte. Viele Orte verfügen über ein Arts Council das sich mit der Förderung der regionalen Künstler und der Organisation derer Ausstellung beschäftigt.

Die meisten Museen North Carolinas beschäftigen sich jedoch überwiegend mit der Geschichte, der Natur und den Künstlern des Staates selbst und sind in privater Trägerschaft häufig direkt an die entsprechenden historischen oder militärischen Stätten, an Naturparks oder Universitäten angeschlossen.[39] Einen Gesamtüberblick über die Naturgeschichte des Staates gibt das North Carolina Museum of Natural Sciences, das Museum ist das größte naturhistorische Museum im Südosten des Landes und hat eine überregionale Bedeutung.[40] Zu der Gruppe der naturwissenschaftlichen Museen gehört auch das von der University of North Carolina unterhaltene North Carolina Arboretum im Pisgah National Forest, ein weitläufiger öffentlicher Garten, in dem unter anderem die Folgen der Umweltverschmutzung und die aussterbenden Pflanzenarten des Staates dargestellt werden.

Zu der weiteren Museenlandschaft gehören vor allem kleinere Museen wie das Graveyard of the Atlantic Museum in Hatteras, das sich mit den Schiffswracks in den Outer Banks befasst oder das Museum of the Cherokee Indian in Cherokee, in dem die Geschichte des Eastern Band of Cherokee Indians für den Besucher aufbereitet wird. Vielfach werden historische Bauten wie das Graves-Florance-Gatewood House aus dem Jahre 1822, die Buckner Hill Plantation von 1855 oder die 1767 entstandene Old Mill of Guilford restauriert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht oder für Ausstellungen zu regional wichtigen Ereignissen genutzt.

State und National Parks

In North Carolina können 34 State Parks und 14 Naturdenkmäler oder National Historic Sites besucht werden, darunter sind sowohl geschützte Strände, Wälder aber auch national bedeutsame historische Schlachtfelder und Routen. Der meist frequentierteste Nationalpark der Vereinigten Staaten ist der Great Smoky Mountains National Park, die Wälder des teilweise auch in Tennessee liegenden Parks gehören zu den ältesten Wäldern der Erde. Weitere vom National Park Service betreute Waldgebiete sind der Uwharrie National Forest und der Croatan National Forest. An der Ostküste sind zwei Küstenabschnitte als National Seashore ausgezeichnet, der Cape Hatteras National Seashore und der Cape Lookout National Seashore. Beide verfügen über historische Gebäude, Leuchttürme und seltene Tierarten. North Carolina betreut eine Reihe weiterer Naturparks, die in der Liste der State Parks in North Carolina aufgeführt werden.

Eine der bekanntesten Routen (engl. Trail) ist der Appalachian National Scenic Trail, der den Staat im Westen entlang der Appalachen durchquert und mit etwa 3440 Kilometern einer der längsten Fernwanderwege der Welt ist. Ebenfalls in den Bergen verläuft der Overmountain Victory National Historic Trail, der entlang der Route der Overmountain Men von der Westseite der Appalachen bis zum Schlachtfeld bei Kings Mountain im heutigen Kings Mountain National Military Park führt. In North Carolina beginnt auch der Trail of Tears National Historic Trail, der durch neun Bundesstaaten führt und an die Vertreibung der Indianer während des 19. Jahrhunderts erinnert. Bedeutende historische Stätten auf den Gebiet North Carolinas sind beispielsweise die Carl Sandburg Home National Historic Site, die an den Lyriker und Historiker erinnert; das dem ersten Flug der Wright Brothers gewidmete Wright Brothers National Memorial und die Old Salem National Historic Site, das sich innerhalb des restaurierten Stadtteils der ehemaligen moravischen Siedlung in Winston-Salem befindet. Bekannte Schlachtfelder und Ausflugsziele sind die Fort Raleigh National Historic Site, der Guilford Courthouse National Military Park und das Moores Creek National Battlefield.

Medienlandschaft

In North Carolina werden eine Reihe kleinerer Fernsehsender, Regionalstudios und Spartenkanäle betrieben, die Unterhaltungs-, Sport-, und Regionalprogramme anbieten. Die meisten Fernsehstationen gehören oder kooperieren mit einem der großen landesweiten Sender wie der CBS Corporation oder der American Broadcasting Company. Die Sendestationen werden zumeist in den Metrolinas betrieben.[41] Mehrere Radiosender decken ein breites Unterhaltungs- und Regionalprogramm ab, darunter sind auch sehr kleine Sender, die beispielsweise von den Universitäten oder Kleinstädten betrieben werden.[42] Zeitungen erscheinen in beinahe jeder größeren Stadt, in vielen Kleinstädten erscheinen die Lokalnachrichten jedoch nur an zwei bis drei Tagen pro Woche. Die älteste Zeitung des Staates ist der Fayetteville Observer, der seit 1816 ununterbrochen erscheint.[43] Der News and Obsever, der in Raleigh verlegt wird, ist das auflagenstärkte Blatt North Carolinas und gehörte 2008 zu den 100 größten Zeitungen der Vereinigten Staaten.[44] Viele Städte unterhalten zusätzlich ein Weblog, um die Einwohner mit lokalen Nachrichten zu versorgen.

Essen und Trinken

Die Südstaatenküche ist die traditionelle Küche des Staates, zu den wichtigsten gesellschaftlichen Ereignissen gehört das Barbecue. Bei der Zubereitung in North Carolina wird beinahe ausschließlich Schweinefleisch verwendet, im Osten üblicherweise in Stücken, im Westen am Stück. Die Frage der dazugehörigen Saucen trennt das Land in Anhänger des Eastern und Lexington Style. Typische Beilagen sind Kartoffeln oder Süßkartoffeln sowie Hushpuppies. Ein regionales Gericht des Piedmont ist das Livermush, das aus Schweineleber, Teilen des Schweinekopfes und Maismehl besteht.[45] Moravian Cookies (engl. für Moravier-Kekse) oder Pfirsichkuchen werden als Nachtisch gereicht.[46] In North Carolina verbreitet ist die Traubenart Scuppernong, aus der sowohl Wein, Marmelade und Saft hergestellt werden. Zu den Getränken gehört neben dem traditionell bevorzugten Pepsi, das 1898 in North Carolina entwickelt wurde, auch Moonshine, der selbst- und meist auch schwarzgebrannte Whisky aus der Bergregion des Staates.

Sport

Verhältnis zum College- und Profisport

Die sportinteressierten Bewohner North Carolina haben traditionell eine Vorliebe für den Hochschulsport sowie Stock-Car-Rennen, was durch das früher fehlende Engagement im professionellen Sportbetrieb erklärt wird. Denn obwohl North Carolina über 8 Millionen Einwohner hat und die Metropolregionen über entsprechende Mittel verfügen, war Profisport in North Carolina lange Zeit kein Thema. Der erste Verein einer Profi-Liga wurde 1974 nach North Carolina gebracht. Eine wirkliche Entwicklung im Bereich des Profisports hat in den 1980ern eingesetzt. Trotz intensiver Bemühungen konnte bis heute kein Major-League-Baseball-Team nach North Carolina gebracht werden; der Versuch, die Florida Marlins 2006 umzusiedeln, scheiterte. Hingegen werden die hart umkämpften Meisterschaften zwischen den Universitäten in North Carolina im ganzen Staat sehr aufmerksam und leidenschaftlich verfolgt.

North Carolina verfügt seit Februar 1963 über die North Carolina Sports Hall of Fame, welche die Handelskammer der Stadt Charlotte sponserte. Die Sports Hall of Fame hat ihren Sitz in Raleigh. Die ersten fünf Sportler wurden im Dezember 1963 aufgenommen.[47]

Profisport

Carolina Panthers
Heimspiel der Bobcats

Der erste Major-League-Verein, der in North Carolina ansässig wurde, waren 1974 die New York Stars, ein Mitglied der World Football League (International Federation of American Football). Die National Football League wird durch die Carolina Panthers repräsentiert, die in Charlotte ihre Heimspiele austragen. Die einzige Basketballmannschaft North Carolinas sind die Charlotte Bobcats, die in der National Basketball Association spielen. Der erfolgreichste Major-League-Verein North Carolinas sind die Carolina Hurricanes, eine Eishockey-Mannschaft, die zur National Hockey League gehört und am 19. Juni 2006 den Stanley Cup gewann. Damit sind sie der erste professionelle Sportverein North Carolinas, der je die wichtigste Meisterschaft seines Sportes erringen konnte.

In North Carolina existieren auch einige professionelle Fußballmannschaften. In der zweithöchsten amerikanischen Profiliga, der USL First Division spielen die Carolina RailHawks aus Cary. Zwei weitere Teams, die Charlotte Eagles und die Wilmington Hammerheads, spielen in der USL Second Division. In der Jugendliga, der Premier Development League, spielen die Carolina Dynamos aus Greensboro und die Cary RailHawks U23, die Jugendmannschaft der Carolina Railhawks.

Von den 1930ern bis in die 1990er hatte die Mid Atlantic Championship Wrestling, ein Verband für professionelle Wrestler, ihren Sitz in Charlotte. Mid Atlantic gehört zu den langjährigen Mitgliedern der National Wrestling Alliance (NWA) und ihre Stars sind bei der NWA, sowie später bei der World Championship Wrestling oder World Wrestling Federation aufgetreten. Heute leben viele ehemalige und aktive Wrestler in der Region um Charlotte und Lake Norman, darunter Ric Flair, Ricky Steamboat, Matt und Jeff Hardy sowie Shannon Moore.

Das professionelle Bullenreiten hat in North Carolina Tradition. Der Weltmeister von 1995 (PRCA World Champion Bull Rider), Jerome Davis, stammt aus North Carolina und viele Manager, Veranstalter sowie Bullenbesitzer kommen ebenfalls aus dem Staat, beispielsweise Thomas Teague von Teague Bucking Bulls. Das Hauptquartier der Southern Extreme Bull Riding Association hat seinen Sitz in Archdale.

Zwei Motocross-Rennen der Grand National Cross Country (GNCC) werden in North Carolina ausgetragen, das eine in Morganton das andere in Yadkinville.

Hochschulsport

Das Carter-Finley-Stadion, Heimat des Wolfpack-Footballteams der North Carolina State University

Der in North Carolina sehr beliebte Collegesport ist in der National Collegiate Athletic Association (NCAA) organisiert. Die Sportteams der Universitäten treten in rund 20 verschiedenen Sportarten gegeneinander an, die wichtigste der Sportarten ist dabei der College Football. Jede Universität verfügt über ein Sportteam, deren Name für alle Sportarten gleich ist, beispielsweise heißt das Sportteam der Appalachian State University in allen Sparten Mountaineers. Die Mannschaften der Duke, Wake Forest, North Carolina at Chapel Hill und North Carolina State University sind Teil in der Atlantic Coast Conference, die Appalachian State ist Teil der Southern Conference. Die Universitäten unterhalten in der Regel auch professionell ausgestattete Sportstätten für ihre Teams, die bis zu 40.000 Zuschauer aufnehmen können und deren Spiele auch im Fernsehen übertragen werden. Besondere Aufmerksamkeit erhalten dabei die sogenannten Rivalrys (engl. für Rivalität), die zwischen den Universitäten ausgetragen werden. Dazu gehören die verbissen geführten Spiele der Footballteams der University of Virginia und der University of North Carolina at Chapel Hill und die als die South's Oldest Rivalry bezeichnet werden. Weitere solcher Spiele finden zwischen den Universitäten North Carolina und der North Carolina State in den Sportarten Baseball, Football und Basketball, sowie zwischen der University of North Carolina at Chapel Hill und Duke University im Basketball statt. Die Universitäten selbst, die umliegenden Städte und Regionen identifizieren sich oft sehr stark mit den Collegeteams. Die Leistungen der Teams fließen auch in die Bewertung der Leistungsfähigkeit und das Ranking der Universitäten ein. Schülern und Studenten wird bei entsprechenden sportlichen Leistungen ein Stipendium verliehen. Da die Universitäten gebührenpflichtig sind, ist dies insbesondere für sozial benachteiligte Schüler eine Chance auf einen höheren Bildungsabschluss an einer renommierten Universität.

Rennsport (NASCAR)

Sprint Cup 2008, Talladega

North Carolina ist ein Zentrum des amerikanischen Motorsports, mehr als 80 % aller NASCAR-Rennteams und verwandter Industrien haben ihren Sitz in der Piedmont Region North Carolinas. Entstanden ist das Stockcar-Rennen aus dem Schmuggel von selbstgebranntem Schnaps, des sogenannten „Moonshine“, der in North Carolina eine lange Tradition genießt und der während der Prohibition mit frisierten Autos über die Landstraßen transportiert wurde.

Der größte Ovalkurs North Carolinas, der Lowe’s Motor Speedway, befindet sich in Concord, dort finden jährlich drei wichtige Rennen für die höchste Motorsportliga, den Sprint Cup statt. Die zukünftige NASCAR Hall of Fame wird ihren Sitz in Charlotte haben, die Eröffnung ist für 2010 geplant. Rund um Charlotte leben auch viele der bekanntesten Fahrerdynastien der NASCAR, beispielsweise die Familien Petty, Earnhardt, Allison, Jarrett und Waltrip.

Breitensport

Das sportliche Angebot des Staates umfasst eine Vielzahl verschiedener Sportarten. Einer der Schwerpunkte des Breitensports liegt dabei ganzjährig auf den Outdoorsportarten, wie Wandern, Klettern, Mountainbiken, Schwimmen, Golf und Skifahren, aber auch Jagdsport und Angeln haben eine lange Tradition. Der Breitensport wird in North Carolina überwiegend durch den gemeinnützigen Verband der North Carolina Amateur Sports (NCAS) gefördert. Für Amateure finden jährlich die von der NCAS veranstalteten, multidisziplinären Wettbewerbe im Rahmen der State Games of North Carolina[48] statt. Außerdem finden verschiedene allgemeine Fitness- und Radwettbewerbe, wie beispielsweise die Cycle North Carolina[49], statt. Die NCAS stellt darüber hinaus durch einen Fonds auch Mittel für den Betrieb öffentlich zugängliche Sportstätten, wie Schwimmbädern oder Eislaufhallen, zur Verfügung.

Wirtschaft

Wirtschaftliche Entwicklung

Skyline von Charlotte

North Carolina war in seiner Geschichte ein stark landwirtschaftlich geprägter Staat, vielfach wurde auf Plantagen Reis, Baumwolle und Tabak angebaut. Die Forstwirtschaft, die vor allem Teer und Terpentin produzierte, war ebenfalls von Bedeutung. Wie in den meisten Südstaaten begann nach dem Sezessionskrieg erst sehr langsam eine Umstrukturierung hin zu einer industrialisierten Gesellschaft; ein Schwerpunkt der Wirtschaft liegt bis heute in der Landwirtschaft und in der Verarbeitung land- und forstwirtschaftlicher Produkte. Nach Verlust vieler Arbeitsplätze im produzierenden Gewerbe im Zuge der Globalisierung hat North Carolina vielfache Anstrengungen unternommen, um Forschungs- und Entwicklungsunternehmen anzusiedeln. Neben der überaus positiven Entwicklung im Finanzsektor gehören heute High-Tech-Unternehmen zu den wichtigsten Arbeitgebern in der ehemaligen Niedriglohnregion. Das reale Bruttoinlandsprodukt pro Kopf lag im Jahre 2006 bei 36.489 US-Dollar. Damit rangiert der Staat im nationalen Vergleich im Mittelfeld, auf Platz 20 von 50 US-Bundesstaaten. Der nationale Durchschnitt beträgt US-Dollar 37.714.[50]

Land- und Forstwirtschaft

Tabakfeld

Der Anbau von Tabak ist seit 1633 nachgewiesen, die sandigen und trockenen Böden der Küstenregion sind dafür besonders geeignet. Heute ist North Carolina der größte Tabak produzierende und verarbeitende Bundesstaat der USA. 2005 waren 15,5 % der gesamten landwirtschaftlichen Produktion Tabak, der Umsatz erreichte 2006 einen Wert von 506,2 Millionen Dollar.[51] Große tabakverarbeitende Betriebe wie beispielsweise R.J. Reynolds Tobacco Company und Phillip Morris haben ihren Sitz oder wesentliche Unternehmensteile im Bundesstaat und zählen zu den wichtigsten Arbeitgebern.

Weitere wichtige landwirtschaftliche Erzeugnisse sind Mais, Sojabohnen, Baumwolle und Erdnüsse. Auch die Viehwirtschaft, insbesondere die Hühner- und die traditionell verankerte Schweinezucht[52], sowie Fischereibetriebe sind für den ländlichen Raum von Bedeutung. Mittlerweile gehört der Weinbau in North Carolina ebenfalls zu den wichtigen landwirtschaftlichen Zweigen; North Carolina zählt zu den 10 bedeutendsten Weinbau treibenden Bundesstaaten der Vereinigten Staaten.

Technologie und Forschung

Levine Science Research Center in Chapel Hill

Die wichtigsten Industriezweige sind Maschinenbau, Textilindustrie und Elektrotechnik. Durch die Schaffung sehr guter Rahmenbedingungen ist es dem Staat in den Jahren seit 2000 gelungen, besonders in den sogenannten High-Tech-Branchen wie Biotechnologie und die Informationstechnologie, starke Wachstumsraten von bis zu 15 % zu erzielen.[53] Begünstigende Faktoren, beispielsweise für die Entwicklung des „Research Triangle“ (Forschungsdreieck) um Raleigh, Durham und Chapel Hill zu einer der dynamischsten High-Tech-Regionen der USA, sind unter anderem die Bereitstellung gut ausgebildeter Fachkräfte, unterstützender Infrastruktur und die Bemühungen der Universitäten, sich an der Forschung und Entwicklung neuer Technologien zu beteiligen.

Industrie

Möbelverkauf in Durham

Die wichtigsten Branchen des produzierenden Gewerbes sind die Möbel- und Textilproduktion, beide sind traditionell in North Carolina angesiedelt. Die Möbelherstellung ist vor allem im Piedmont Triad ansässig, dort arbeiten mehr als 60 % aller in der Möbelindustrie des Staates beschäftigten Menschen. Beide Branchen haben, insbesondere durch die Globalisierung und die Verlagerung der arbeitsintensiven verarbeitenden Betriebe in Billiglohnländer, stark an Bedeutung verloren. Beispielsweise wurden 40 % aller textilherstellenden Betriebe geschlossen, die Anzahl der Arbeitnehmer in der Textilbranche fiel von über 233.000 um mehr als 60 % auf etwas über 80.000 im Jahr 2006.[54] Daneben sind im produzierenden Bereich auch Autohersteller, beziehungsweise deren Zulieferbetriebe relevant, in Greensboro ist beispielsweise die USA Zentrale für den Ulmer Bushersteller Setra.

Finanz- und Bankwesen

Gebäude der Bank of America in Charlotte (rechts)

Das Finanz- und Bankenwesen ist maßgeblich am Wirtschaftswachstum North Carolinas in der letzten Dekade des 20. Jahrhunderts und in den ersten Jahren des 21. Jahrhunderts beteiligt. Seit 1997 wurden kontinuierliche Wachstumsraten von 9 % und in den Jahren nach 2002 von über 25 % verzeichnet.[55] Im Jahr 2007 war der Finanzsektor nach der öffentlichen Verwaltung und dem produzierenden Gewerbe der drittstärkste Wirtschaftsfaktor im Staat. Die Zahl der in diesem Sektor verfügbaren Stellen ist von knapp 75.000 im Jahre 1998 auf etwa 104.000 gewachsen, während sich die Löhne mehr als verdoppelt haben. Dies sind Indikatoren für eine höhere Qualifizierung und eine höhere Leistungsfähigkeit der Branche.[56] Auf bundesstaatlicher Ebene hat North Carolina im Bankensektor zunehmend an Einfluss gewonnen, einige nationale und regionale Großbanken wie die Bank of America, Wachovia oder die in Wilson gegründete Branch Banking & Trust, haben ihren Sitz in einer der Metropolregionen des Staates. Charlotte gilt heute nach New York als das zweitgrößte Finanzzentrum der Vereinigten Staaten.

Militär

Unterkünfte der 1st Brigade in Fort Bragg

Das Militär ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor im Staat. North Carolina hat eine lange Tradition als Militärstützpunkt sowie Standort von Zulieferbetrieben der Rüstungsindustrie und steht dem Militär und seinen Einrichtungen sehr positiv gegenüber.[57] Der größte und umfassendste militärische Stützpunkt der Vereinigten Staaten, Fort Bragg, der zugleich das Hauptquartier der XVIII. US-Luftlandekorps, der 82. US-Luftlandedivision und der United States Special Operations Command ist, liegt unweit der Küstenstadt Fayetteville. Ebenfalls in der Nähe der Kleinstadt liegt die Pope Air Force Base, die als Flughafen für Fort Bragg dient. Die US Air Force unterhält das 4th Fighter Wing und des 916th Air Refueling Wing auf der Seymour Johnson Air Force Base in Goldsboro. Die United States Coast Guard unterhält eine ihrer größeren Luftbasen mit Trainingscamp, die Coast Guard Air Station in Elizabeth City, gleichzeitig sind dort fünf Coast Guard Commands angesiedelt. Die zentrale Basis für die Schiffseinheiten des Sektors North Carolina, der zu dem District Five der US Coast Guard gehört, ist Fort Macon in Atlantic Beach. Zusätzlich sind einzelne Einheiten in Southport, Wilmington, Wrightsville Beach, Morehead City und Cape Hatteras stationiert.[58]

Die weltweit größte Konzentration an militärischen Häfen und Marineinfanterie und -Soldaten befindet sich in dem Gebiet um Jacksonville. Dort sind die Marinebasen MCB Camp Lejeune, MCAS Cherry Point (in Havelock), MCAS New River, MCB Camp Geiger und die MCB Camp Johnson angesiedelt.[59] MCAS Cherry Point ist der Stützpunkt der II. Marine Expeditionary Force, einem von nur drei amphibischen Großverbänden auf Korps-Ebene des US Marine Corps weltweit.

Verkehr

Straßen

Highway 1

Die Infrastruktur North Carolinas ist, wie in die meisten Regionen Amerikas, auf die Nutzung von Kraftfahrzeugen ausgelegt. Daher ist neben dem gut ausgebauten innerstaatlichen Straßennetz eine sehr gute Anbindung an das landesweite Netz der Fernverkehrsstraßen vorhanden. Durch den Staat führen mehrere Interstates, darunter die 26, 74, 85 sowie die 95, außerdem mehrere U.S. Highways. Unter diesen ist auch eine der wichtigen Nord-Süd-Verbindung des Landes, die U.S. Highway 1, die auf ihrem Weg von Key West, Florida an die kanadische Grenze entlang der Ostküste durch North Carolina führt. Das Highwaynetz ist insgesamt 126.500 Kilometer lang[60], North Carolina unterhält damit das größte durch einen Bundesstaat finanzierte Autobahnnetz der Vereinigten Staaten.[61] Der Staat unterhält insgesamt 18.540 Brücken mit einer Gesamtlänge von knapp über 606 Kilometern, die mit 8,4 Kilometern längste der Brücken verbindet Roanoke Island mit Manns Harbor.[60]

Schienen- und öffentlicher Personennahverkehr

EMD GP7 der lokalen Bahngesellschaft Aberdeen and Rockfish Railroad
Der Piedmont – City of Asheville

Die erste Eisenbahn fuhr 1833, ein Jahr später wurde mit der Wilmington and Raleigh Railroad die erste Bahngesellschaft gegründet. Die 1848 gegründete staatseigene North Carolina Railroad, die heute an die Norfolk Southern verpachtet ist, verband Charlotte mit dem Atlantik und diente als Rückgrat für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Im Jahr 2006 hat North Carolina ein Schienennetz von rund 5200 Kilometer, welches durch 23 Güterbahngesellschaften betrieben wird. Das Streckennetz besteht aus Nord-Süd-Routen, die die Ballungszentren New York City, Philadelphia und Washington mit New Orleans und Florida verbinden und Ost-West-Strecken, die aus dem Bereich Chicago und Detroit zum Atlantik führen. Aufgrund der Lage des Bundesstaates werden die Bahnstrecken vor allem im Transit genutzt. Die zwei größten Gesellschaften sind die CSX Transportation und Norfolk Southern. Daneben existieren 13 lokale und acht Rangiereisenbahngesellschaften.[62] Außerdem werden in North Carolina vier touristisch genutzte Bahnen betrieben.[63] In der Projektphase befindet sich eine Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Washington und Charlotte, die bis 2020 realisiert werden soll. [64]

Der Personenverkehr wird durch die staatliche Bahngesellschaft Amtrak durchgeführt. Einmal täglich verbindet der „Carolinian“ Charlotte mit New York City. Andere überregionale Züge halten auf der Durchfahrt nach Florida, (Silver Meteor, Silver Star), New Orleans (Crescent) und Savannah (Palmetto). Die „Piedmont“ genannte Intercity-Verbindung verkehrt täglich zwischen Raleigh und Charlotte. Die Gesamtfahrzeit auf der knapp 300 Kilometer langen Strecke beträgt reichlich drei Stunden. Die Anbindung an die wenigen Bahnhöfe erfolgt durch Omnibusse, einer der bekanntesten ist ein von Amtrak betriebener Thruway Motorcoach, der Winston-Salem mit High Point verbindet.

Ein LYNX-Wagen des Charlotte Area Transit Systems

North Carolinas Städte verfügen zunehmend über öffentliche Verkehrsverbände, die Verkehrsdienstleistungen anbieten und öffentliche Verkehrsmittel zur Verfügung stellen. Darunter sind städtische Transportsysteme wie das Charlotte Area Transit System (CATS), das sowohl Straßenbahnen als auch moderne Nahverkehrszüge (Light Rail) für entfernter gelegene Vorstädte betreibt. Die Hauptstadt Raleigh unterhält mit ihrem Capital Area Transit System nur Busse, nachdem Versuche, ein Stadtbahnsystem zur Verbindung von Durham und Raleigh zu installieren, scheiterten. Ein weiteres großes Bustransportsystem ist die überwiegend staatlich organisierte Triangle Transit Authority, die die Städte der Metropolregion Durham-Raleigh-Cary verbindet. Chapel Hill, die als einzige Stadt einen kostenlosen Busservice anbietet, ist ebenfalls an dieses Netz angeschlossen.

Die größeren Städte, insbesondere in den Metropolregionen, bemühen sich mehr und mehr um die Förderung des öffentlichen Personennahverkehrs, Winston-Salem beispielsweise hat seine Busbahnhöfe komplett neu strukturiert und plant gleichzeitig die Einrichtung einer Straßenbahn, während die zehn regionalen Transportunternehmen in der Triad-Region versuchen, die Verbindungen zwischen den einzelnen städtischen Systemen zu vereinheitlichen und zu optimieren.

Flugverkehr

Landung eines Southwest-Flugzeuges auf der Landebahn 23R in Raleigh-Durham

Internationale Anbindung an den Flugverkehr erhält North Carolina durch die Flughäfen

Flughäfen für den nationalen und regionalen Flugverkehr sind neben anderen

Für den privaten Flugverkehr stehen einige kleinere Flughäfen zur Verfügung, darunter der Albert J. Ellis Airport in Jacksonville und der für Golftouristen konzipierte Moore County Airport in Pinehurst.

Bildung

Die öffentlichen Einrichtungen der elementaren und sekundären Bildung, von der Grundschule bis zur Highschool, werden durch das North Carolina Department of Public Instruction und dessen Vorsitzenden, den North Carolina Superintendent of Public Instruction, überwacht. Der Superindendant ist zugleich auch der Sekretär des North Carolina State Board of Education, in dem die öffentliche Bildungspolitik entschieden wird.[65]. Das öffentliche Schulsystem des Staates ist in 115 lokale Einheiten unterteilt[66], jede wird durch eine örtliche Schulkommission, das School Board, überwacht. Insgesamt gibt es in North Carolina 2338 öffentliche Schulen.[66]

Morehead Planetarium und Science Center, UNC-Chapel Hill

1795 eröffnete North Carolina die erste staatliche Universität der Vereinigten Staaten, die University of North Carolina at Chapel Hill, die heute zu den besten staatlichen Universitäten des Landes, der Gruppe der Public Ivies, gerechnet wird.[67] Mehr als 200 Jahre nach der Gründung der ersten Universität umfasst der tertiäre Bildungsbereich mit der University of North Carolina 16 staatliche Universitäten, darunter auch die fünf größten des Staates: Die North Carolina State University, die University of North Carolina at Chapel Hill, die East Carolina University, die University of North Carolina at Charlotte und die Appalachian State University. Zum staatlichen Universitätssystem gehören außerdem einige der historischen afroamerikanischen Bildungseinrichtungen, die als Historically Black Colleges and Universities bezeichnet werden und die während der Segregation entstanden sind. Beispiele hierfür sind die North Carolina Agricultural and Technical State University, die North Carolina Central University und die Fayetteville State University. North Carolina verfügt darüber hinaus über 58 staatliche Colleges, die im North Carolina Community College System zusammengefasst werden.

Die bekanntesten privaten Hochschulen sind die Wake Forest University und die 1924 gegründete Duke University, die zu den führenden Universitäten des Landes gehört. Die Duke gehört nicht zur Ivy League, wird aber als die südlichste der amerikanischen Eliteuniversitäten an der Ostküste auch "Harvard of the South" (engl. für Harvard des Südens) genannt. Die Universität ist, ebenso wie die University of North Carolina at Chapel Hill, Mitglied der Association of American Universities, einem seit 1900 bestehenden Verbund führender forschungsintensiver nordamerikanischer Universitäten. Weitere Hochschulen sind in der Liste der Universitäten in North Carolina verzeichnet.

Weiterführende Informationen

Dokumentarfilme

Otto Deppe, Kerstin Woldt, Martin Brinkmann: North Carolina – Vom Atlantik zu den Great Smoky Mountains, Real-Film Medien-Vertriebs GmbH, Erstausstrahlung 12. Januar 1997, ASIN: 3791906771

Interne Verweise

Literatur

  • William S. Powell, Jay Mazzocchi (Hrsg.): Encyclopedia of North Carolina, The University of North Carolina Press, 25. Oktober 2006, ISBN 0807830712
  • Douglas Orr, Al Stuart (Hrsg.): The North Carolina Atlas: Portrait for a New Century, The University of North Carolina Press, März 2000, ISBN 0807825077
  • Sarah Rafle: North Carolina: The Tar Heel State, Gareth Stevens Publishing, 2002, ISBN 0836852893
  • Milton Ready: The Tar Heel State: A History of North Carolina, University of South Carolina Press, Oktober 2005, ISBN 1570035911
  • Val Atkinson: Southern Racial Politics & North Carolina's Black Vote, Trafford Publishing, 18.Januar 2007, ISBN 1412093244
  • Rob Christensen: The Paradox of Tar Heel Politics: The Personalities, Elections, and Events That Shaped Modern North Carolina, The University of North Carolina Press, 27. März 2008, ISBN 0807831891
  • Pamela Grundy: Learning to Win: Sports, Education, and Social Change in Twentieth-Century North Carolina, The University of North Carolina Press, 4. Dezember 2000, ISBN 0807849340
  • W. Buck Yearns: North Carolina Civil War Documentary, The University of North Carolina Press, 2. Dezember 2001, ISBN 0807853585
  • Michael L. Walden:North Carolina in the Connected Age: Challenges and Opportunities in a Globalizing Economy, The University of North Carolina Press, September 2008, ISBN 0807832219

Weblinks

Einzelnachweise

  1. http://www.census.gov/population/www/censusdata/density.html
  2. US Census Bureau: Annual Population Estimates 2000 to 2006 Letzter Zugriff am 22. Dezember 2006
  3. University of North Carolina General Alumni Association: What is a Tar Heel? Letzter Zugriff am 16. Mai 2008
  4. North Carolina Geological Survey, Übersichtskarte über die einzelnen Regionen und geomorphologische Daten unter North Carolina Geological Survey North Carolina Geology
  5. North Carolina Department of the Secretary of State: North Carolina Climate & Geography Letzter Zugriff am 13. Januar 2008
  6. U.S. Travel Weather: North Carolina Weather Letzter Zugriff am 13. Januar 2008
  7. NOAA National Climatic Data Center: Durchschnittliche Zahl der Tornadoes pro Jahr Letzter Zugriff am 18. Mai 2008
  8. North Carolina Diary: Flora (engl.) Letzter Zugriff am 27. Oktober 2008
  9. [http://ncnatural.com/wildflwr/endangrd.html NCNatural: The Way-Too-Long List of Rare, Endangered and Threatened Vascular Flora of North Carolina] (Liste der gefährdeten Pflanzenarten in North Carolina in engl. Sprache, Stand 2000) Letzter Zugriff am 27. Oktober 2008
  10. North Carolina Census QuickFacts
  11. Presseerklärung des United States Census Bureau vom 22. Dezember 2006: Table 1: Estimates of Population Change for the United States and States, and for Puerto Rico and State Rankings: July 1, 2005 to July 1, 2006Letzter Zugriff am 19. Mai 2008
  12. factfinder.census.gov
  13. Paul Heinegg: Free African Americans of Virginia, North Carolina, South Carolina, Maryland and Delaware
  14. University of North Carolina: Ethnic Groups in North Carolina Letzter Zugriff am 29. Juli 2007
  15. USGenNet: North Carolina Letzter Zugriff am 18. Mai 2008
  16. David Hackett Fischer, Albion's Seed: Four British Folkways in America, Oxford University Press, 1989, Seiten 632-639
  17. Greensboro News and Record vom 17. Dezember 2007: „Amanda Greene: Small Group Fights to Save Historic Church
  18. a b Carolina Journal vom 12. Dezember 2005: Immigration Hits ‘Critical Mass’ in NC Letzter Zugriff am 4. Januar 2007
  19. title=State Rankings U.S. Census Bureau:Statistical Abstract of the United States Letzter Zugriff 17. Dezember 2006
  20. North Carolina Department of Administration: Tribes and Organizations Letzter Zugriff am 23. Februar 2008
  21. Paul Heinegg: Free African Americans of Virginia, North Carolina, South Carolina, Maryland and Delaware
  22. The Graduate Center, City University of New York: American Religious Identification Survey Letzter Zugriff am 15. April 2008
  23. North Carolina Office of State Archaeology: The Prehistory of North Carolina: A Basic Cultural Sequence (engl.) Abgerufen am 4. November 2008
  24. William Henry Hoyt: The Mecklenburg Declaration of Independence, G.P. Putnam's Sons, 1907
  25. a b State Library of N.C. The State Flag of North Carolina Letzter Zugriff am 16. Mai 2008
  26. a b North Carolina General Assembly: State Seal and Motto Letzter Zugriff am 16. Mai 2008
  27. Sons of the American Revolution: Text der Halifax Resolves (englisch) Letzter Zugriff am 16. Mai 2008
  28. a b c Hugh Talmage Lefler, Albert Ray Newsome: North Carolina: The history of a Southern State University of North Carolina Press, 1963
  29. John Hope Franklin: Free Negroes of North Carolina, 1789–1860, University of North Carolina Press, 1941 in der Neuauflage von 1991
  30. US-Census 1860, University of Viginia
  31. W.E.B. Du Bois: Black Reconstruction in America, 1860–1880, Harcourt Brace, 1935. Nachdruck von The Free Press, 1998. Seiten 529-531
  32. Eric Arnesen: Black Protest and the Great Migration: A Brief History with Documents, Bedford/St. Martin's, 2002, ISBN 0-312-39129-3
  33. a b News & Observer vom 14. Juli 2002: Lightner's Election Was News Letzter Zugriff am 18. März 2008
  34. Civil Rights Movement Veterans – First Southern Sit-In in Greensboro, N.C. Letzter Zugriff am 16. Mai 2008
  35. Secretary of the State of N.C.: Biography of Elaine F. Marschall Letzter Zugriff am 16. Mai 2008
  36. www.270towin.com
  37. Die Daten der einzelnen Karten können auf der Karte North Carolinas ausgewählt werden, die von U.S. Census Bureau: North Carolina QuickFacts zur Verfügug gestellt wird und beziehen sich auf das Jahr 2000.
  38. Visit N.C.: What to do
  39. North Carolina Museums Council: Museums: Alphabetical Listing by County Liste der Museen in North Carolina nach County, aufgerufen am 31. Oktober 2008 (engl.)
  40. Offizieller Webauftritt und Ausstellungsverzeichnis des North Carolina Museum of Natural Sciences Aufgerufen am 31. Oktober 2008 (engl.)
  41. Eine Liste der Fernsehsender, ihrer Standorte und der Kooperationspartern ist online verfügbar unter Mondotimes: North Carolina TV Stations
  42. Eine Liste der Radiosender, ihrer Standorte und der Kooperationspartern ist online verfügbar unter Mondotimes: North Carolina Radio Stations
  43. [http://www.fayobserver.com/help/about Fayetteville Observer: About us
  44. Rang 56, BurellesLuce: Top Newspapers, Blogs & Consumer Magazines 2008
  45. [http://www.csmonitor.com/2004/1222/p14s01-lifo.html Timothy C. Davis: North Carolina goes hog wild over livermush In: Christian Science Monitor vom 22. Dezember 2004
  46. The Food Timeline: Sweet Moravian traditions
  47. Offizieller Webauftritt der North Carolina Sports Hall of Fame. Letzter Zugriff am 6. Juli 2008
  48. Offizieller Webauftritt: States Games of NC (engl.) Letzter Zugriff am 6. Juni 2008
  49. Offizieller Webauftritt der Cycle North Carolina (engl.) Aufgerufen am 25. Oktober 2008
  50. U.S. Bureau of Economic Analysis: Regional Economic Accounts
  51. Duke University, Soziology Department: North Carolina in the Global Economy: Tobacco Aufgerufen am 17. Oktober 2008
  52. Duke University, Soziology Department: North Carolina in the Global Economy: Hog Farming Aufgerufen am 17. Oktober 2008
  53. Duke University, Soziology Department: North Carolina: 6 % of US Biotech Sales Abgerufen am 17. Oktober 2008
  54. Alle statistischen Werte von Duke University, Soziology Department: North Carolina in the Global Economy Abgerufen am 17. Oktober 2008
  55. U.S. Department of Commerce, Bureau of Economic Analysis: Regional Economic Accounts. Gross Domestic Product by state: Federal Reserve, credit intermediation, 1997–2007
  56. Employment Security Commission of North Carolina:Employment and Wages by North American Industry Classification System (NAICS) Interaktive Tabellen der Beschäftigungsverteiluung und der Lohnentwicklung in den Jahren 1990 bis 2007
  57. Governor Easley sagte in einer Presseerklärung vom 13. Mai 2006 North Carolina sei der „militärfreundlichste Staat der gesamten Nation“ („most military friendly state in the nation.“) Press Release of the State of North Carolina - Office of the Governor: GOV. EASLEY VOWS TO KEEP N.C. MOST MILITARY FRIENDLY STATE IN THE NATION
  58. Stefan Terzibaschitsch, Seemacht USA, Band 1, Bernard&Graefe, Koblenz 1982, S. 264–266, ISBN 3-8033-0327-3
  59. Übersichtskarte der Marinebasen in den USA bei Stefan Terzibaschitsch, Seemacht USA, Band 1, Bernard&Graefe, Koblenz 1982, S.108/109, nähere Daten zu den Einrichtungen des Marine Corps in North Carolina: S.246, ISBN 3-8033-0327-3
  60. a b North Carolina Department of Transportation: Quick Facts Informationsbroschüre. Verfügbar als PDF (engl.)
  61. Reason Foundation: „David T. Hartgen und Ravi K. Karanam: 16th Annual Report on the Performance of State Highway Systems“, 2007. Verfügbar als PDF (engl.)
  62. http://www.aar.org/PubCommon/Documents/AboutTheIndustry/RRState_NC.pdf
  63. Ride this train! 2008 Edition. In: Trains. Kalmbach Publishing Co., Waukesha Mai 2008, ISSN 0041-0934, S. R-13. 
  64. http://www.sehsr.org/
  65. North Carolina Department of Public Instruction
  66. a b North Carolina Public Schools Quick Facts
  67. Richard Moll: The Public Ivies: A Guide to America's Best Public Undergraduate Colleges and Universities. New York, Viking, 1985, ISBN 0670582050
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