Organstrukturmodell

Organstrukturmodell

Durch das Organstrukturmodell ist es möglich, Teilsystemen eines technischen Sachsystems zu strukturieren und in Funktionsorgane einzuteilen.

Bei den technischen Systemen die heute existieren sind diese die Bearbeitungs-, Führungs-, Übertragungs-, Positionierungs-, Antriebs-, Steuerungs-, Optimierungs-, und Stützfunktion.

Aus diesen Funktionen ergeben sich die einzelnen Funktionsorgane der Organstruktur.

  • Arbeitsorgan: Das Arbeitsorgan realisiert den technologischen Grundvorgang. Das Arbeitsorgan und der Arbeitsgegenstand treten in Wechselwirkung. Das Arbeitsorgan ist somit verantwortlich für die Veränderung des Arbeitsgegenstandes.
  • Führungsorgan: Durch das Führungsorgan wird der Freiheitsgrad des Arbeitsorgans eingeschränkt.
  • Übertragungsorgan: Die Übertragungsorgane sind für die Energie des technischen Systems zuständig. Sie umfasst alle Teilsysteme, die Operationsenergie leiten, umwandeln oder anpassen.
  • Positionierungsorgan: Dieses Teilsystem fixiert oder führt den Arbeitsgegenstand
  • Antriebsorgan: Wenn die Operationsenergie nicht von außen dem System zugeführt wird, liefert das Antriebsorgan diese.
  • Steuerungsorgan: Durch das Steuerungsorgan kann die Wirkung des Arbeitsorgans eingestellt werden. Eine Einstellung kann manuell, durch erfassen von Messwerten, oder durch das Abrufen von gespeicherten Informationen vorgenommen werden.
  • Optimierungsorgan: Das Optimierungsorgan optimiert jeden Prozesses individuell, indem Informationen des aktuellen Prozesses ausgewertet werden und dem Steuerungsorgan optimale Befehle übermittelt.
  • Stützorgan: Stützorgane verbinden die einzelnen Funktionsorgane des technischen Systems.

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