P.S. Ich liebe dich (Film)


P.S. Ich liebe dich (Film)
Filmdaten
Deutscher Titel: P.S. Ich liebe Dich
Originaltitel: P.S. I Love You
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 2007
Länge: ca. 126 Minuten
Originalsprache: Englisch
Altersfreigabe: FSK 12
Stab
Regie: Richard LaGravenese
Drehbuch: Richard LaGravenese,
Steven Rogers
Produktion: Wendy Finerman,
Andrew A. Kosove,
Molly Smith
Musik: John Powell
Kamera: Terry Stacey
Schnitt: David Moritz
Besetzung

P.S. Ich liebe Dich (P.S. I Love You) ist ein US-amerikanisches Filmdrama aus dem Jahr 2007. Regie führte Richard LaGravenese, der auch gemeinsam mit Steven Rogers das Drehbuch anhand des Romans P.S. Ich liebe Dich von Cecelia Ahern aus dem Jahr 2004 schrieb.

Inhaltsverzeichnis

Handlung

Der Film beginnt mit einer Szene des Ehestreits von Gerry und Holly Kennedy. Sie streiten über eine Nichtigkeit, versöhnen sich jedoch schnell wieder. Der todkranke Gerry stirbt etwas später an einem Hirntumor. Er hinterlässt Holly zwölf Briefe, die ihr auf unterschiedlichen Wegen zugestellt werden. Sie soll monatlich einen Brief lesen. Die Briefe enthalten Aufgaben, die Holly zu bewältigen hat; am Ende steht stets P.S. Ich liebe Dich. Dem ersten Brief, den Holly an ihrem 30. Geburtstag erhält, legte Gerry eine Tonbandaufnahme bei, auf der er seiner Frau seinen Plan erklärt. Hollys erste Aufgabe besteht darin, noch am selben Abend mit ihren Freundinnen Denise Hennessey und Sharon McCarthy auszugehen und mit ihnen ihren Geburtstag zu feiern. Andere Aufgaben beinhalten, dass sich Holly eine Nachttischlampe und etwas neues zum Anziehen kauft, Karaoke singt und Gerrys Sachen – bis auf seine Lederjacke – aussortiert. Holly schickt seine Sachen an dessen Eltern nach Irland.

Hollys Freundinnen sowie ihre Mutter Patricia sind besorgt, da sie der Meinung sind, die Lektüre der Briefe würde Holly in ihrem Kummer halten. Holly selbst ist jedoch überzeugt, die Briefe würden ihr helfen, den Verlust zu verarbeiten und neue Perspektiven zu sehen.

Zu den Aufgaben gehört außerdem ein Urlaub in Irland mit Denise und Sharon, den Gerry für die drei gebucht hat. In ihrem Ferienhaus in Irland finden die Freundinnen zwei Briefe, der eine an Denise, der andere an Sharon gerichtet. Auch sie bekommen Aufgaben von ihm; sie sollen mit Holly angeln und in Gerrys Lieblingspub gehen. Beim Angeln erzählt Sharon, dass sie schwanger ist und Denise berichtet, dass sie verlobt ist. In dem Pub lernt Holly William kennen, der an diesem Abend dort als Sänger tätig ist. Sie kommen sich näher und schlafen schließlich miteinander. Danach bittet Holly William, sie am nächsten Tag in ein naheliegendes Dorf zu fahren, wo sie ihre Schwiegereltern besuchen möchte. Durch diese Unterhaltung erkennen die beiden, dass sie sich bereits kennen - William war Gerrys bester Freund. Als Holly schließlich bei ihren Schwiegereltern ist, bekommt sie auch von ihnen einen Brief, indem Gerry noch einmal ihre erste Begegnung Revue passieren lässt.

Gegen Ende stellt sich heraus, dass Gerry die Briefe vor seinem Tod Hollys Mutter übergab, die ihm zwar sagte, dass sie sein Vorhaben nicht befürwortet, ihm aber dennoch versprach, sie abzuliefern. Den letzten Brief erhält Holly von ihrer Mutter. In diesem Brief sagt Gerry, Holly wäre sein Leben gewesen, er in ihrem aber nur ein Kapitel.

In der letzten Szene des Filmes kehrt Holly mit ihrer Mutter nach Irland zurück, um erneut Gerrys Eltern zu besuchen. Als sie auf deren Hof kommen, begegnen sie erneut William, diesmal in Begleitung von dessen Vater. William bringt Holly mit seinem Charme das erste Mal seit langem wieder zum Lachen und Williams Vater hat die gleiche Wirkung auf Patricia.

Damit ist der Film in vielen Dingen völlig anders als das Buch.

Kritiken

James Berardinelli bezeichnete den Film auf ReelViews als „plump manipulativ“ und eine „frustrierende Mischung des Guten und des Schlechten“. Die Ausführung sei „nachlässig“. Nur einzelne Szenen würden funktionieren; fast alle Szenen mit Holly und derer Freundinnen würden falsch wirken. Die Darstellung von Hilary Swank sei enttäuschend.[1]

Emanuel Levy schrieb auf emanuellevy.com, der Film thematisiere die „andauernde Kraft der Liebe“ und beinhalte eine hoffnungsvolle Botschaft („hopeful message about the enduring power of love“). LaGravenese – dessen enger Freund Ted Demme kürzlich gestorben sei – habe sich besonders bemüht zu zeigen, wie der mit Gerry befreundete John McCarthy den Verlust empfinde. Der Charakter Williams komme in der Romanvorlage nicht vor. Die Filmautoren hätten das Geschehen von Irland nach Manhattan verlegt, aber sie hätten sich als Hommage an die Romanautorin bemüht, irische Spuren zu hinterlassen.[2]

Der Film wurde auf www.filmz.de als das „wohl intensivste Lebewohl der Filmgeschichte“ bezeichnet. Der Film sei „anrührend, humorvoll und im besten Sinne sentimental“.[3]

Hintergründe

Der Film wurde in New York City und in Irland gedreht.[4] Die breite Veröffentlichung startete in Ungarn und in den Niederlanden am 20. Dezember 2007 sowie in den USA am 21. Dezember 2007. Der deutsche Kinostart folgte am 17. Januar 2008.[5] Der Film spielte bei der Kinoauswertung weltweit 147,7 Millionen US-Dollar ein.[6]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Filmkritik von James Berardinelli, abgerufen am 19. Dezember 2007
  2. Besprechung von Emanuel Levy, abgerufen am 12. Dezember 2007
  3. www.filmz.de, abgerufen am 12. Dezember 2007
  4. Filming locations für P.S. I Love You, abgerufen am 12. Dezember 2007
  5. Premierendaten für P.S. I Love You, abgerufen am 17. Januar 2008
  6. boxofficemojo.com: Einspielergebnisse für P. S. I Love You, abgerufen am 25. Oktober 2008

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