Palast der Republik


Palast der Republik

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Palast der Republik, 1977
Signet des Palastes der Republik

Der Palast der Republik war ein Gebäude am Schloßplatz (von 1951 bis 1994 Marx-Engels-Platz) auf der Spreeinsel im Berliner Ortsteil Mitte des gleichnamigen Bezirks. Er wurde zwischen 1973 und 1976 nach Plänen von Heinz Graffunder u. a. auf einem 15.300 m² großen Teil des Geländes des ehemaligen Berliner Stadtschlosses gegenüber dem Außenministerium der DDR in Nachbarschaft zum Berliner Dom und zum Staatsratsgebäude errichtet. Er beherbergte neben einer großen Zahl von Veranstaltungsräumen eines öffentlichen Kulturhauses auch den Sitz der Volkskammer, des Parlamentes der DDR. Als solches sollte und konnte er als ein Symbol dieses Staates gelten. Von Anfang Februar 2006 bis Anfang Dezember 2008 wurde das Bauwerk schrittweise abgerissen.[1]

DDR-Briefmarkenblock mit Abbildung des Palastes der Republik, 1976

Inhaltsverzeichnis

Entstehung

Der Palast der Republik wurde am 23. April 1976 nach 32-monatiger Bauzeit feierlich eröffnet. Ab 25. April war er für die Öffentlichkeit zugänglich. Chefarchitekt war Heinz Graffunder, der zusammen mit Karl-Ernst Swora, Wolf-Rüdiger Eisentraut, Günter Kunert, Manfred Prasser und Heinz Aust arbeitete.

Die genaue Höhe der Baukosten ist nicht geklärt. Offiziell wurden 485 Millionen Mark angegeben, nach einer internen Aufstellung des Ministers für Bauwesen, Wolfgang Junker, waren es rund 800 Millionen Mark und nach anderen Schätzungen sollen es eine Milliarde Mark gewesen sein.[2]

Bis zu 5000 Tonnen Spritzasbest – dies entspricht rund 720 Tonnen Rohasbest – wurden beim Bau aufgebracht. Zum Zeitpunkt der Errichtung war dies ein international übliches Verfahren, um der tragenden Stahlkonstruktion des Gebäudes den bautechnisch vorgeschriebenen Hitzeschutz zu geben.[3]

Westfront in den 1980er Jahren

Der Palast wurde auf einem Teil des Geländes des im Zweiten Weltkrieg ausgebrannten und schwer beschädigten Berliner Stadtschlosses gebaut, dessen Ruine 1950 auf Weisung der DDR-Führung trotz internationaler Proteste zugunsten eines Aufmarschgeländes mit Tribüne gesprengt wurde. Danach wurde das Areal, das am 1. Mai 1951 gemeinsam mit dem ehemaligen Lustgarten in Marx-Engels-Platz umbenannt wurde, 23 Jahre lang als Fest- und Aufmarschplatz (insbesondere Militärparaden am 1. Mai), Politikertribüne und Parkplatz genutzt. Um den Platz für Aufmärsche zu erhalten, wurde für den Bau des Palasts der Republik nur die Ostseite des Schlossareals genutzt, sodass zwischen Palast und Spreearm (Kupfergraben) eine große Freifläche verblieb. Da allerdings durch die Erschütterungen der Militärparaden die Glasfassade des Palastes der Republik gefährdet war, wurden die Paraden schließlich in die Karl-Marx-Allee verlegt und die Fläche vor dem Palast der Republik hauptsächlich als Parkplatz genutzt.

In der Mitte seiner Hauptfassade war als Schmuck das mehrere Meter hohe – farblich angepasste – DDR-Staatswappen angebracht. Es wurde nach der Wiedervereinigung demontiert.

Lage und Größe

Der Palast der Republik stand zwischen der Karl-Liebknecht- und der Rathausstraße neben dem Neuen Marstall, gegenüber dem Lustgarten und dem Berliner Dom, direkt am Spreeufer. Ganz in der Nähe befindet sich das ehemalige Staatsratsgebäude der DDR, in das 2006 die European School of Management and Technology sowie die Hertie School of Governance einzogen.

Sicht von Westen, 1979

Hinter dem Palast der Republik befinden sich jenseits der Spree das inzwischen veränderte Marx-Engels-Forum und der Berliner Fernsehturm. In der Nähe befindet sich auch das Rote Rathaus, heute Sitz des Berliner Senats, und das Forum des Alexanderplatzes.

Das Gebäude bestand aus zwei massiven Außenblöcken und einem dazwischen eingefügten Mittelstück, die dem Gebäude zusammen die Form eines Quaders mit einer Länge von 180 Metern, einer Breite von 85 Metern und einer Höhe von 32 Metern gaben. Die Höhe orientierte sich an der des benachbarten Marstalls und des Staatsratsgebäudes. Es stand in der Sichtachse von Unter den Linden (Abb. rechts).

Nutzung

Lutz Heßlich und Katarina Witt mit Margot und Erich Honecker sowie Willi Stoph auf dem Weg zum Sportlerball, 1984
Eröffnung des XI. Parteitages der SED, 1986

Dem Bau des Palastes der Republik lag das Konzept eines Volksheimes oder Volkshauses zugrunde, das im 19. Jahrhundert vor allem von der sozialistischen Arbeiterbewegung verfochten und etwa in Belgien, Frankreich (Centre Georges Pompidou), den Niederlanden oder Schweden (Kulturhuset in Stockholm) zu umfangreichen Bauten führte. Vor allem in der frühen Sowjetunion wurden Kulturhäuser zu Symbolen der neuen Staatsmacht. In Deutschland bauten bis 1933 (Machtergreifung der Nationalsozialisten) vor allem die Gewerkschaften solche Anlagen. In der DDR wurde die Aufgabe des Kulturhauses oder Kulturpalastes zu einer eigenständigen Richtung der Architekturtheorie. Die oft zu lesende Behauptung, der klassizistische Architekt Karl Friedrich Schinkel habe bereits solche Bauten geplant, ist hingegen nicht korrekt.

Der Palast der Republik zeigte sich vor allem mit seinen umfangreichen Foyers, den Restaurants, der Bowlingbahn, aber auch mit dem Großen Saal für Veranstaltungen als Kulturpalast. Auf Grund des weitgehenden Fehlens ähnlicher Anlagen im Zentrum Ost-Berlins war ihm die Publikumsgunst sicher. Auftritte nationaler und internationaler Künstler wie beispielsweise Udo Lindenberg, Harry Belafonte, Mireille Mathieu, Katja Ebstein, Miriam Makeba u. v. a., ein eigenes kleines Theater im Palast (TiP) mit einer mobilen Studioregieanlage für Ton, Licht und Regie (Design: Jürgen Frenkel), Ausstellungen, Restaurants mit bevorzugter Belieferung, ein Eiscafé, eine Milchbar, eine Diskothek, ein auch sonntags geöffnetes Postamt, Bowlingbahnen, großformatige Gemälde von 16 prominenten DDR-Künstlern im Foyer (Willi Sitte, Walter Womacka, Wolfgang Mattheuer und andere unter dem Motto „Wenn Kommunisten träumen“), zahlreiche weitere Kunstwerke (wie zum Beispiel die oft gezeigte „Gläserne Blume“ der Magdeburger Künstler Reginald Richter und Richard Wilhelm) und aus Schweden importierter weißer Marmor machten aus diesem Bau etwas Einzigartiges.

Der kleine Saal des Palastes diente als Sitz der Volkskammer. Der große Saal diente als Ort für große Kulturveranstaltungen. Er hatte die Form eines symmetrischen Sechsecks mit 67 Meter Breite und 18 Meter Höhe. Hubeinrichtungen ermöglichten verschiedene Höhen der Bühne für verschiedene Kongress- oder Konzertzwecke. Die Aktionsfläche war somit von 170 bis 1000 m² wandelbar. Sechs schwenkbare Parkettteile, absenkbare Deckenplafonds und flexible Trennwände ermöglichten eine äußerst variable Einrichtung und Bestuhlungen zwischen etwa 1.000 und 4.500 Plätzen. Wichtige repräsentative Nutzungen waren die 1976, 1981 und 1986 stattfindenden SED-Parteitage, auf deren Delegiertenzahl die Größe des Saals abgestimmt war, und viele Fernsehaufzeichnungen der DDR-Unterhaltungssendung Ein Kessel Buntes.

Im Oktober 1983 wurde überraschend dem westdeutschen Rocksänger Udo Lindenberg ein Konzert im Palast der Republik vor ausgewähltem FDJ-Publikum erlaubt, nachdem er in seinem Lied Sonderzug nach Pankow darüber geklagt hatte, dass ihm Auftritte in der DDR versagt blieben. Die in Aussicht gestellte DDR-Tournee wurde dann aber doch nicht genehmigt.

Entwicklung ab 1990

Ostseite (vom Fernsehturm aus), 2003

1990 wurde der Palast wegen Asbestverseuchung geschlossen. Bereits zu seiner Bauzeit war davor gewarnt worden, die Stahlkonstruktion mit Spritzasbest gegen Feuer zu isolieren. Als nach der Wende absehbar war, dass europäische und bundesdeutsche Arbeitsschutz- und Gesundheitsnormen auch für die DDR Geltung haben würden, wurde der Palast am 19. September 1990 auf Anweisung der Volkskammer geschlossen. Eine Sanierung wurde aus verschiedenen Gründen zu diesem Zeitpunkt nicht geplant.

Zwischen 1998 und 2003 wurde der im Baukörper vorhandene Asbest entsorgt. Der Auftrag dafür wurde für eine Pauschalsumme von 35 Mio. Euro vergeben. Während der Asbest-Entsorgung musste die gesamte Inneneinrichtung entfernt werden; danach befand sich der Baukörper im Rohbau-Zustand. Die Entsorgung wurde jedoch so ausgeführt, dass danach sowohl ein Abriss als auch eine Sanierung möglich waren.[3]

Proteste gegen den Abriss, 2006

Die stadtplanerische Entwicklung des Berliner Schloßplatzes ist aufgrund der zentralen Lage des Platzes und der geschichtlichen Bedeutung von Schloss und Palast seit der deutschen Wiedervereinigung Gegenstand intensiver Diskussionen. Als einziges Mitglied der Expertenkommission Historische Mitte Berlin gab Bruno Flierl ein Votum gegen den Schlossneubau und für den Erhalt des Palast der Republik ab.

Nach mehreren Architekturwettbewerben zum Umgang mit dem historischen Schloss-Gelände beschloss der Bundestag 2003 den Abriss des Palastes sowie die zwischenzeitliche Anlage einer Grünfläche, bis einmal das sogenannte ‚Humboldt-Forum‘ errichtet wird. Dieses soll die Museen außereuropäischer Kulturen (derzeit in Berlin-Dahlem), die Berliner Zentral- und Landesbibliothek und die wissenschaftshistorischen Sammlungen der Humboldt-Universität fassen.

Deren nicht der Spree zugewandte Fassaden sollen nach dem Vorbild der barocken Fassaden des 1950 gesprengten Berliner Schlosses rekonstruiert werden. Im Frühjahr 2004 begann die sogenannte „Zwischennutzung“ des Palastes der Republik unter der Bezeichnung Volkspalast. Zu den vielfältigen Nutzungen gehörten Kunstausstellungen und Theateraufführungen, die im nur noch als Rohbau bestehenden Innenraum des Palastes mit Hilfe provisorischer Zuschauertribünen stattfanden. Bei dem Projekt Fassadenrepublik konnten die Besucher den teilweise gefluteten Palast im Schlauchboot erkunden.

Am 26. Januar 2005 installierte der norwegische Künstler Lars Ramberg auf dem Dach des Palastes mehr als sechs Meter hohe neonbeleuchtete Buchstaben, die das Wort „ZWEIFEL“ bilden. Der Schriftzug dient als Logo für das Projekt Palast des Zweifels. Ramberg wollte mit diesem Projekt die Diskussionen um den Palast fördern und mit dem Diskurs um verloren gegangene Utopien, dem Suchen nach neuen Perspektiven und Identitäten verbinden. Die Aktion lief bis zum 10. Mai 2005. Auf Betreiben des Künstlers wurde eine Abbildung des Palastes mit dem Schriftzug „ZWEIFEL“ mit der Begründung, es liege eine Urheberrechtsverletzung vor, aus der Ausstellung „ZeitSchichten – Erkennen und Erhalten – Denkmalpflege in Deutschland“ in Dresden (Juni bis November 2005) genommen.

Mit der Ausstellung Fraktale entstand genau in der Mitte des Palastes ein großer weißer Raum, der zum Leitbild der neuen künstlerischen Nutzung des Palastes hätte werden können. Die Ausstellung White Cube Berlin (bis Dezember 2005) versuchte, anhand dieses Raumes mit international renommierten Künstlern die neue Nutzung den Abrissplänen entgegenzustellen. Diese letzte Zwischennutzung des Baus und den Prozess des Aufbaus des White Cube hat der Dokumentarfilm AltlastPalast dokumentiert. Im Dezember 2005 wurde in Berlin eine Stiftung für den Erhalt des Palastes der Republik gegründet.

Der Palast der Republik war kein eingetragenes Denkmal – beim Fall der Mauer kaum 14 Jahre alt, war er für solche Überlegungen zu jung. Dennoch war im Berliner Denkmalamt 1991/1992 ein unveröffentlichtes, stark umstrittenes Gutachten entstanden, das seinen Denkmalwert analysierte, ihn als Zeitdokument würdigte, seine Bedeutung für das Stadtbild und ein Interesse der Öffentlichkeit an seiner Erhaltung betonte. In der Diskussion um Erhalt oder Abriss des Palasts spielten Denkmalaspekte letztlich jedoch keine Rolle, zumal das Gebäude durch die Asbestbeseitigung bis auf den Rohbau abgetragen werden musste.[4].

Abriss

Abrissarbeiten, 2008
Abrissarbeiten, 2008
Baugrube, 2009
Freifläche nach Ende der Abrissarbeiten, September 2009
Freifläche, 2009

Der Abriss des Palastes der Republik verschob sich immer wieder. Am 19. Januar 2006 lehnte der Deutsche Bundestag Anträge von Bündnis 90/Die Grünen und der Linkspartei zur Verschiebung des Abrisses bzw. zur Erhaltung des Bauwerks ab. Proteste aus dem In- und Ausland gegen den Abriss und für den Erhalt des Palastes blieben ohne Erfolg. Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages behandelte 880 Einwände gegen den Abriss, die allesamt abgelehnt wurden.[5]

Nach Terminen im Frühjahr 2005 und im Oktober 2005 wurde das Gebäude ab dem 6. Februar 2006 mithilfe von fünf Kränen behutsam zurückgebaut. Von einer Sprengung des Gebäudes wurde abgesehen, weil Beschädigungen umliegender Gebäude durch den Auftrieb der Bodenwanne und das dadurch bedingte Absinken des Grundwasserspiegels befürchtet wurden. Stattdessen wurde das abgetragene Material gewogen und sofort das gleiche Gewicht an mit Wasser versetztem Sand in die Bodenwanne geleitet. Die Kellergeschosse des Palastes der Republik blieben vollständig erhalten und sollen bei einer Neubebauung genutzt werden.

Die Abrissarbeiten sollten ursprünglich Mitte 2007 abgeschlossen sein. Im Laufe der Arbeiten wurde an mehreren Stellen zusätzlich asbesthaltiges Material festgestellt. Der Abriss verlangsamte sich dadurch deutlich. Am 2. Dezember 2008 wurde der letzte Gebäudeteil des Palastes abgerissen.[6] Die Zusatzkosten in Höhe von bislang 9,9 Mio. Euro muss der Bund übernehmen.[7] Den Zuschlag für den Abriss erhielt die Arbeitsgemeinschaft Rückbau "Palast der Republik", bestehend aus den Unternehmen Ludwig Freytag GmbH & Co. KG, Bunte Bauunternehmung GmbH & Co. und Jaeger Umwelttechnik GmbH & Co. KG.[8]

Nach Abschluss der Abrissarbeiten ist nun das Kellerbecken des Palastes mit 20.000 m³ Sand aufgefüllt. Die Fläche wurde als Zwischenlösung bis zum Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses als Humboldt-Forum begrünt. Dieser wurde 2010 verschoben und soll nun 2014 beginnen. Auf dem direkt anschließenden Areal der ehemaligen Schlossfreiheit war von September 2008 bis August 2010 die ‚Temporäre Kunsthalle Berlin‘ öffentlich zugänglich.

Insgesamt wurden 78.000 t Baumaterialien abgetragen. Davon waren:

  • 56.600 t Beton
  • 19.300 t Stahl und Eisen
  • 00 500 t Glas (rund 8.200 m²)
  • 00 600 t Ziegel und Holz
  • 01.000 t Bitumengemische, Kunststoffe und Dämmstoffe
  • 00 200 t besonders überwachungsbedürftige Stoffe, die wegen der Asbestanteile getrennt entsorgt werden mussten.[9]

Der hochwertige schwedische Stahl der Grundkonstruktion wurde gesondert eingeschmolzen. Der neuerschmolzene Stahl wurde für den Bau des Burdsch Chalifa nach Dubai verkauft, dem bei seiner Fertigstellung im Jahr 2009 höchsten Gebäude der Welt.[10] Des Weiteren wurde der Stahl auch von Volkswagen für den Bau von Motorenblöcken im Golf VI verwendet.[11]

Dokumentarfilm

Altlastpalast ist ein Dokumentarfilm aus dem Jahr 2006 von Irina Enders. Er dokumentiert die letzten sechs Monate der Existenz des Palastes der Republik, die Diskussion um den Abriss in Berlin, die Entstehung der Fraktale-Ausstellung zum Thema „Tod“ im Palast und die Debatte zum Schlosswiederaufbau. Der kontroverse Film wirft vor allem die Frage auf, wie man hierzulande insgesamt mit der jungen deutschen Geschichte umgeht. Er beinhaltet auch die letzten Innen- und Luftaufnahmen vom Palast vor seinem Abriss, der im Februar 2006 begonnen hat und im Dezember 2008 abgeschlossen wurde.

Spitznamen

Veranstaltung im Palast
(„Erichs Lampenladen“), 1976

Für den Palast der Republik gab es verschiedene satirische Bezeichnungen wie „Palazzo prozzo“, „Ballast der Republik“ oder „Erichs Lampenladen“. Letzterer spielte auf die zahllosen Leuchten der Foyerdeckenbeleuchtung und den Staats- und Parteichef Erich Honecker an. Diese niemals offiziell gebrauchten Bezeichnungen waren unter den Berlinern bekannt, gehörten aber nicht zum häufigen Sprachgebrauch. Ihre Herkunft ist umstritten und nicht belegt; Mutmaßungen dazu reichen vom Berliner Volksmund bis zur West-Berliner Boulevardpresse.

Literatur

  • Thomas Beutelschmidt, Julia M. Novak (Hrsg.): Ein Palast und seine Republik. Ort, Architektur, Programm. Verlag Bauwesen, Berlin 2001, ISBN 3-345-00765-7.
  • Tim Birkholz: Schloss mit der Debatte? Die Zwischennutzungen im Palast der Republik im Kontext der Schlossplatzdebatte. Institut für Stadt- und Regionalplanung, TU Berlin, 2008, ISBN 978-3-7983-2092-5, (ISR Graue Reihe Heft 14), (Volltext).
  • Bruno Flierl: Gebaute DDR. Über Stadtplaner, Architekten und die Macht. Verlag für Bauwesen Berlin, Berlin 1998, ISBN 3-345-00655-3.
  • Heinz Graffunder, Martin Beerbaum, Gerhard Murza (Fotos): Der Palast der Republik. Seemann Verlag, Leipzig 1977.
  • Moritz Holfelder: Palast der Republik. Aufstieg und Fall eines symbolischen Gebäudes. Christoph Links Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-86153-491-4, Dokumentation der Palast-Jahre in Berlin Mitte.
  • Thorsten Klapsch: Palast der Republik. Verlag Edition Panorama, Mannheim 2010, ISBN 978-3-89823-429-0 (Fotoband mit Aufnahmen von 1993; Bebilderte Rezension von Katja Iken bei einestages.spiegel.de, 2010).
  • Anke Kuhrmann: Der Palast der Republik. Geschichte und Bedeutung des Ost-Berliner Parlaments- und Kulturhauses. Imhof-Verlag, Petersberg 2006, ISBN 3-86568-143-3 (Studien zur internationalen Architektur- und Kunstgeschichte 49) (aktualisierte und überarbeitete Dissertation November 2003 am Kunsthistorischen Institut der Ruhr-Universität Bochum).
  • Philipp Misselwitz, Hans Ulrich Obrist, Philipp Oswalt (Hrsg.): Fun Palace 200X. Der Berliner Schlossplatz. Abriss, Neubau oder grüne Wiese? Martin Schmitz Verlag, Berlin 2005, ISBN 3-927795-35-6.
  • Alexander Schug (Hrsg.): Palast der Republik. Politischer Diskurs und private Erinnerung. Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2007, ISBN 978-3-8305-1373-5.
  • Conrad Tenner (Hrsg.): Der Palast der Republik. Bilder und Geschichte. Das Neue Berlin, Berlin 2009, ISBN 978-3-360-01979-0.
  • Zwischennutzung des Palast der Republik, Bilanz einer Transformation 2003. Hrsg.: ZwischenPalastNutzung, Bündnis für den Palast. Urban Catalyst, Berlin 2005.
  • Christian von Steffelin: Der Palast der Republik. Hatje Cantz Verlag, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-7757-2721-1.

Weblinks

 Commons: Palast der Republik – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Palast der Republik vollständig abgerissen. Bei: N24 am 2. Dezember 2008
  2. Deutscher Bundestag:Geschichte>Parlamentarische Schauplätze>Palast der Republik.
  3. a b Senatsverwaltung für Stadtentwicklung: Rückbau Palast der Republik – Asbestsanierung, abgerufen am 12. Oktober 2007
  4. Die Kontroverse um den Palast der Republik in seiner Denkmaleigenschaft auf DenkmalDebatten
  5. Aus dem Petitionsalltag. In: General-Anzeiger (Bonn) vom 14. Mai 2009, S. 4
  6. Der Palast der Republik ist platt. In: Berliner Morgenpost vom 2. Dezember 2008
  7. Palast-Abriss dauert länger. In: Berliner Morgenpost vom 10. Dezember 2006
  8. Rückbau des Palastes der Republik - Zuschlag erteilt Pressemitteilung des Berliner Senats vom 6. Januar 2006.
  9. Broschüre: Palast der Republik – Der Rückbau, eine Information der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
  10. Technologie-Presseservice Pressebox.de, 6. August 2008
  11. Spiegel Online: Recycelte Materialien im VW Golf VI – DDR inside
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