Peugeot Type


Peugeot Type
Peugeot
Unternehmensform Teil von PSA Peugeot Citroën
Gründung 1896
Unternehmenssitz Paris
Branche Automobile
Website

www.peugeot.com

Peugeot [pøˈʒo] ist ein französischer Fahrzeughersteller und eine der ältesten noch existierenden Automarken (Serienproduktion seit 1891); zusammen mit Citroën ist Peugeot Teil der PSA-Gruppe. Neben Kraftfahrzeugen stellt Peugeot auch Fahrräder, Motorroller, Heimwerkermaschinen, Mahlwerke für die Bauindustrie und Gewürzmühlen her.

Peugeot-Stammwerk ist die 1912 eröffnete Fabrik in Sochaux. Weitere französische Standorte sind Aulnay-sous-Bois, Mulhouse, Poissy und Rennes. Im Ausland ist Peugeot in Portugal (Mangualde), Spanien (Madrid und Vigo), der Slowakei (Trnava), Tschechien (Kolín) sowie Argentinien (El Palomar bei Buenos Aires und gemeinsam mit Fiat in Córdoba) tätig.

Das 1978 von Chrysler übernommene englische Werk Ryton bei Coventry, wo Peugeot ab 1998 den Typ 206 baute, wurde Anfang 2007 geschlossen und in Trnava (Slowakei) die Produktion des Nachfolgetyps 207 weitergeführt.

Die deutsche Peugeot-Zentrale hat seit 1936 ihren Sitz in Saarbrücken.[1] 1967 wurde die Peugeot Deutschland GmbH gegründet.

Seit Beginn der Serienproduktion 1891 wurden weltweit über 50 Millionen Fahrzeuge hergestellt. Der 50 Millionste Peugeot war ein 308 SW. Europaweit gehören Modelle von Peugeot zu den meistverkauften PKW. Im Jahr 2007 wurden 1.786.000 Fahrzeuge verkauft, was einem Zuwachs von 3,7 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht.[2]

Inhaltsverzeichnis

Firmengeschichte

Peugeot Kaffeemühlen und Werbung für Nähmaschinen
Ein Peugeot der 20er Jahre im Werksmuseum in Sochaux
Peugeot 403 aus dem Jahr 1963 (als Cabrio bekannt aus der Fernsehserie Columbo)
Peugeot 204
Peugeot Klapprad

Ursprünge

Die namensgebende Gründer-Familie Peugeot stammte aus der ehemaligen württembergischen Grafschaft Montbéliard (deutsch: Mömpelgard).

Als Unternehmer treten die Peugeots erstmals Ende des 18. Jahrhunderts mit einer Ölmühle, Gerberei und Färberei in Hérimoncourt in Erscheinung. Hinzu kam später eine Spinnerei, eine zweite wurde in Audincourt am Doubs eröffnet.

1810 bauten die Brüder Jean-Frédéric und Jean-Pierre Peugeot angesichts sich wandelnder wirtschaftlicher Gegebenheiten auf dem Gelände der Ölmühle in Herimoncourt eine Eisengießerei auf. Ab 1819 wurden dort Walzeisen, Sägeblätter, Uhrenfedern und Korsettstäbe aus Stahlbändern gefertigt. Weitere Fabriken für Werkzeuge und Eisenwaren wurden in Valentigney und ab 1857 in Beaulieu - jetzt Mandeure - eingerichtet.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war die Peugeot-Produktpalette, die auch mechanische Schermaschinen, Federn für Phonographen, landwirtschaftliche Geräte, Rasierklingen, Kaffeemühlen und Bügeleisen umfasste, aufgrund ihrer Qualität weit über die Grenzen Frankreichs hinaus bekannt. Bis heute produziert Peugeot neben Fahrzeugen übrigens immer noch Werkzeuge, Pfeffer- und Kaffeemühlen.

Die gute Ertragslage kam ab der Jahrhundertmitte auch der Belegschaft zugute. Bemerkenswert für jene Zeit sind soziale Einrichtungen wie Hilfskasse auf Gegenseitigkeit (1853), Gründung eines Arbeiter-Spitals (1870), Zehn Stunden-Arbeitstag (1871), Jahrespension für Werksangehörige (1876). Schließlich wurden auch Wohnungen für das Personal gebaut.

Im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts erkennt man bei Peugeot die Zeichen der Zeit und wendet sich verstärkt dem Fahrzeugbau zu, der bis heute der Schwerpunkt der Unternehmensaktivität bildet.

Fahrradbau

1881 beginnt Peugeot mit der Fertigung von Fahrrädern, deren Bedeutung Armand Peugeot bei einem Aufenthalt in England erkannt hatte. Unter dem Namen „Le Francais“ stellten die „Fils de Peugeot fréres“ 1882 ein Hochrad vor.

1888 hatte sich Peugeot mit seinen Fahrradmodellen am Markt etabliert. Nun beginnt auch das Werk in Beaulieu bei Valentigney mit der Herstellung von Fahrrädern. Als Markenname wurde in Anlehnung an das Firmensymbol die Bezeichnung Lion gewählt.

Peugeot setzte im Fahrradsegment nach alter Gewohnheit, aber auch aus genauer Marktbeobachtung auf ein breites Produktangebot. In zeitgenössischen Katalogen tauchen Tandems auf, Vierer und Fünfer sogar. 1899 wurde ein Vierrad mit zwei Sitzplätzen als „Bicyclette sans chaine“ (Fahrrad ohne Kette) vorgestellt. Ein wartungsarmer Kardanantrieb übernahm die Kraftübertragung zum Hinterrad, eine Technik, die sich selbst bei Motorrädern erst Jahrzehnte später etablieren sollte.

Innovativ war auch ein Klapprad, das zur Diebstahlvorbeugung zusammengelegt mit in die Wohnung genommen werden konnte. Die Rahmenkonstruktion gestattete außerdem ein stufenloses Anpassen an verschiedene Körpergrößen. Dabei konnte sowohl der Achsabstand als auch die Distanz des Sattels von Pedalen und Lenkern variiert werden. Zwei unabhängige Bremsen garantierten aktive Sicherheit, und ein Hufnagelauszieher sollte vor Reifenpannen schützen.

Im Jahr 1906 wurde bei Peugeot-Fahrrädern erstmals eine Zwei-Gang-Nabenschaltung verbaut.

Pfeffermühlen

Pfeffermühlen mit dem berühmten Peugeot-Mahlwerk sind ein bewährtes Peugeot Produkt. Seit 1842 werden sie hergestellt und sind damit die ältesten Produkte des Konzerns.

Automobilbau

1889 ließ Armand Peugeot das erste Fahrzeug, das sogenannte Serpollet-Dreirad bauen; ein mit Dampf angetriebenes Fahrzeug, das man heute als "Prototyp" bezeichnen würde. Erst mit dem Wechsel zu Typ 2 wurde der Wechsel auf Benzinmotoren vollzogen, die allerdings von der Daimler-Motoren-Gesellschaft kamen. Im Jahre 1896 gründete er das Unternehmen Société Anonyme des Automobiles Peugeot. Dieses Unternehmen hatte zwei Firmensitze, einen in Audincourt und einen in Lille. Bereits 1900 wurden 500 Fahrzeuge und 20.000 Fahrräder hergestellt. Bis zum Jahr 1910 gab es noch zwei konkurrierende Peugeot-Marken: Automobiles Peugeot mit den Werken in Audincourt und Lille sowie Lion-Peugeot in Beaulieu. Beide Unternehmen schlossen sich dann zur Société des Automobiles et Cycles Peugeot zusammen.

Im Jahr 1912 wurde in Sochaux ein weiteres Werk gebaut. Ursprünglich wurden hier LKW produziert; 1925 wurde das Werk Sochaux zum Hauptsitz der PKW-Produktion. Durch den Ersten Weltkrieg und die allgemeine Mobilmachung wurden viele Fabriken, so auch Peugeot, gezwungen, ihre Einrichtungen für Kriegszwecke einzusetzen, was dazu führte, dass keine neuen Projekte mehr durchgeführt wurden.

1929 wurde auf der Messe in Paris das Modell 201 vorgestellt. Dieses Modell, welches bis 1936 insgesamt 140.000 mal produziert wurde, erwies sich als besonders erfolgreich, bescherte Peugeot eine bessere Finanzlage und trug wesentlich zum guten Ruf als Autohersteller bei. Der 201 war übrigens das erste Fahrzeug mit der später patentierten mittleren Null in der Modellbezeichnung, die bis heute erhalten geblieben ist.

Nach dem Zweiten Weltkrieg begann der Wiederaufbau, indem man die technische Ausrüstung und maschinelle Anlagen neu strukturierte. Das neue Modell 203 wurde ab 1948 sofort zum Erfolgsmodell. 1955 wurde mit dem 403 der erste massenproduzierte Peugeot vorgestellt, der mit einem Dieselmotor ausgerüstet war. Gleichzeitig war der 403 das erste vom italienischen Designer Pininfarina entworfene Fahrzeug.

Das im Jahr 1960 eingeführte Modell 404 war in ganz Europa wie auch im französischsprachigen Teil Afrikas ein großer Erfolg. Der 404 war vor allem als Taxifahrzeug in diesen Ländern sehr verbreitet. Die stetige Expansion von Peugeot führte 1965 dazu, dass die Holding Peugeot S.A. gegründet wurde, welche die verschiedenen Gesellschaften der Firmengruppe kontrolliert. Im selben Jahr wurde der Industriestandort Mulhouse errichtet.

1974 wurde Peugeot Mehrheitsaktionär bei Citroën. Zwei Jahre später war die Fusion perfekt und die PSA-Gruppe entstand. Im Jahre 1978 kaufte PSA dann die europäischen Tochtergesellschaften von Chrysler mit den Marken Chrysler-Simca, Simca, Sunbeam und Matra-Simca auf. Da man den Chrysler-Namen nicht länger benutzen durfte, wollte man der neuen Tochtergesellschaft zuerst wieder den Namen Simca zurückgeben, aber Marketingexperten rieten davon ab, da die Marke zu sehr an Chrysler haftet. Man fand in der sogenannten Schublade den Markennamen Talbot, die von Simca 1959 aufgekauft wurde, und ab 1979 hieß die neue Tochter dann Talbot.

Da sich die Übernahme von Talbot als sehr schwierig erwies und mit sehr hohen Kosten verbunden war, legte man den Vertrieb und die Verwaltung von Peugeot und Talbot 1980 zusammen. Bis zum Erscheinen des Peugeot 205 1983 schrieb der PSA-Konzern weiter rote Zahlen, die durch Streiks vor allem bei Talbot und Citröen begünstigt wurden. Mit Erscheinen des Peugeot 205 ging es bei Peugeot dann wieder bergauf, nur bei Talbot ging es weiter bergab und schließlich gab man dann die Marke 1986 ganz auf. Der bereits fertige Nachfolger des Talbot Horizon, ursprünglich geplant als Talbot Arizona, wurde dann 1985 außerplanmäßig als Peugeot 309 auf den Markt gebracht.

Motorradbau

Peugeot war nach Stückzahlen der bedeutendste französische Motorradhersteller.

Ab 1899 produzierte man motorisierte Zweiräder mit 1,5 PS starken Zedel-Motoren aus der Schweiz, die noch ohne Kupplung und Getriebe auskommen mussten.

Ab 1902 baute Peugeot vollwertige Motorräder, anfänglich mit 2 PS-Motoren von Zedel, ab 1903 mit selbst entwickelten 2,5 bzw. 2,75 PS starken Viertaktmotoren mit 238 bzw. 333 ccm Hubraum. Gegen Aufpreis war eine gefederte Vorderradgabel erhältlich.

Ab 1905 waren bei Peugeot außerdem unterschiedlich starke Zweizylindermotoren im Angebot, die bei Hubräumen von 350 bis 1000 ccm Leistungen von 2,75 bis 7 PS abgaben.

Noch vor dem Ersten Weltkrieg entwickelte sich Peugeot zu einem in ganz Europa erfolgreichen Zulieferer von Einbaumotoren, auch für englische Motorradhersteller wie z.B. Norton.

1907 gewann Rem Fowler bei der ersten Tourist Trophy auf der Isle of Man in der Zweizylinderklasse auf einer mit Peugeot-Motor ausgerüsteten Norton.

1909 trat Peugeot zur Tourist Trophy mit eigenen Rennmaschinen an und errang in der Folge zahlreiche Siege bei großen europäischen und amerikanischen Rennen.

1913 machte Peugeot mit einem Zweizylinder-Rennmotor auf der Fernfahrt Paris-Nizza von sich reden, der bei einem Hubraum von 500 ccm über zwei obenliegende Nockenwellen und vier Ventile pro Zylinder verfügte. Damit waren Geschwindigkeiten von über 120 km/h möglich, allerdings war das Triebwerk thermisch instabil, weshalb die Konstruktion nicht weiterentwickelt wurde.

Der Erste Weltkrieg brachte die zivile Motorradproduktion von Peugeot zum Erliegen. Gebaut wurden nun insbesondere Militärmaschinen mit seitengesteuertem Zweizylindermotor und 750 ccm Hubraum. Nach dem Krieg knüpfte man an alte Traditionen an und wandte sich auch wieder dem prestigeträchtigen Rennsport zu.

1923 leisteten die Peugeot-Rennmaschinen mit einem von Ingenieur Lessman Antoinesco neu entwickelten Zweizylindermotor bei einem Hubraum von 500 cm bis zu 27 PS und erreichten Spitzengeschwindigkeiten von über 160 km/h.

Die 20er Jahre waren daneben von der Produktion alltagstauglicher leichter Maschinen geprägt, die mit einem 250 ccm-Zweitaktmotor ausgestattet waren, der 3,5 PS leistete, ein Zweiganggetriebe und eine gefederte Vorderradgabel aufwies. Ein Kuriosum blieb das Cyclo-Moto, das über einen in der Vorderradnabe integrierten Motor verfügte.

1925 wurde erstmals ein 175 ccm–Zweitakt-Blockmotor vorgestellt, ein Triebwerk also, dessen Getriebe nicht mehr separat angebracht war, sondern in einem gemeinsamen Gehäuse mit dem eigentlichen Antrieb saß. Eingeführt wurde gleichzeitig ein Mittelständer, der zusammen mit Trapezvorderradgabel und Trommelbremsen das fortschrittliche Konzept abrundete.

1926 trennte sich bei Peugeot die Automobil- und die Motorradabteilung und der offizielle Renneinsatz wurde aufgegeben. Im gleichen Jahr wurde das Blockmotorkonzept auf die Viertakter übertragen, die damit ausgestatteten Maschinen begründeten die Typenreihe „P“, die bis in die 50er Jahre fortgeführt werden sollte. Auf die Modelle P 101, 102, 103 und 104 folgten ab 1927 das kopfgesteuerte Spitzenmodell P 105 mit 350ccm und ihre seitengesteuerten kleinen Schwestermodelle P 107, 108, 109 und 110. Daneben wurden weiterhin anspruchslose Zweitakter mit bis zu 175 ccm gebaut. Das Modell P 50 mit 98 ccm-Motor durfte ohne Führerschein gefahren waren.

1930 erlebte Peugeot mit der aus Kostengründen mit einer Press-Stahlgabel ausgerüstete P 111 ein Fiasko. Die Konstruktion war nicht verwindungssteif, sorgte für ein unsicheres Fahrverhalten und wurde rasch wieder fallengelassen.

1933 stellte Peugeot eine neue Generation von Blockmotoren vor, die über Hubräume von 350 bis 500 ccm und seiten- bzw. kopfgesteuerte Ventile verfügten. Mit dem Spitzenmodell P 515 waren Geschwindigkeiten bis 140 km/h möglich.

Ab 1938 hatte Peugeot - wie viele andere Motorradhersteller auch - trotz auf vielfältige Kundenbedürfnisse abgestimmter Produktpalette mit Absatzproblemen zu kämpfen. Fortan – bis zum Ende der Motorradproduktion im Jahr 1959 - konzentrierte man sich auf die Herstellung relativ einfacher, für die Massenmotorisierung geeigneter Maschinen mit Hubräumen zwischen 98 und 175 ccm.

1939 wurde die P53 vorgestellt, die über einen 100ccm-Zweitaktmotor mit Dreigang-Schaltung verfügte und in verschiedenen Ausstattungsvarianten erhältlich war. Mit ihr legte man den Grundstein für eine bis Ende der 50er Jahre gebaute Reihe unkomplizierter und zuverlässiger Zweiräder, die bei bescheidener Leistung die Anmutung vollwertiger Motorräder hatten und sich im Heimatland großer Beliebtheit erfreuten. Sie konnten allerdings auf dem deutschen Markt nie Fuß fassen, der auch in den unteren Hubraumklassen von starken Marken (Adler, DKW, NSU, Zündapp) beherrscht wurde.

Der Zweite Weltkrieg und die Besetzung Frankreichs durch die deutsche Wehrmacht unterbrachen die Entwicklung und Produktion ziviler Motorräder bei Peugeot.

Ende 1944 kündigte Peugeot die im Folgejahr anlaufende Produktion der P 54 an, eines verbesserten Nachfolgers der vor dem Krieg entwickelten P53. Die P54 verfügte weiterhin über einen 100ccm-Zweitatktmotor mit 3-Gang-Schaltung, bot nun aber einen Gepäckträger, eine aufwendigere Sattelfederung und einen stärker an Motorräder erinnernden Tank. Das Vorderrad war nach wie vor über eine Trapezgabel gefedert, auf eine Hinterradfederung musste man weiter verzichten.

1946 erschien die P 55, deren Grundkonstruktion der P54 entsprach, die jedoch mit einem 125 ccm Zweitakt-Motor ausgestattet war.

Aus der P55 entstanden in den Jahren bis zum Ende der Motorradproduktion 1959 eine Vielzahl von Ausstattungs- und Leistungsvarianten. Die P 56 wies im Unterschied zur P55 bei gleichem Hubraum eine Viergangschaltung auf, die P155 verfügte über einen 150ccm-Motor (mit Viergang-Getriebe: P156), die P255 über ein Triebwerk mit 250 ccm (mit Vierganggetriebe P256) und die 1957 erschienene P356 über einen 350 ccm-Motor mit zwei Zylindern und Viergangschaltung. Daneben gab es Versionen mit Teleskopgabel, Hinterradfederung, aufwendiger Verchromung, zusätzlichen Verkleidungsteilen und weiteren Besonderheiten. Die klassische Ausstrahlung der Ursprungskonstruktion P55 ging dabei allerdings nach und nach verloren. Im Vergleich zu deutschen Konkurrenten fallen vor allem die frühen 125 ccm-Maschinen des Typs 55 durch besonders gelungene Proportionen und elegante Farbgebung (verschiedene Beige-, Grau- und Brauntöne, teils mit Mehrfarblackierung, teils mit Linierung) auf. Sie sind für den Sammler klassischer französischer Motorräder sicher die attraktivsten Nachkriegsmodelle aus dem Hause Peugeot.

Noch einmal gab es übrigens ein Sportmotorrad im Nachkriegs-Programm von Peugeot, die 176 GS, die auf der 1951 erschienen 176 TC4 basierte. Dieses Modell schlug sich ausgezeichnet im Amateursport der Saison 1952, weshalb sich Peugeot zu einem Werkseinsatz beim Bol d’Or entschloss. André Bouin holte einen souveränen Klassensieg und Platz fünf im Gesamtklassement. Daher nennen Peugeot-Fans die Ende 1952 vorgestellte 176 GS stets nur „Bol d’Or“.

1959 wurde der Motorradbau bei Peugeot aufgegeben. Seither werden unter der traditionsreichen Marke nur noch Mofas und Roller hergestellt.

Logo

Peugeot Kühlerfigur
Der Löwe an einem Peugeot 205

Da die Sägezähne der Peugeot-Sägeblatt-Produktion (ab 1819) an den Rachen eines Löwen erinnerten, wurde der Löwe zum Kennzeichen Peugeots. 1858 wurde der Löwe als Markenzeichen registriert, welcher von einem lokalen Goldschmied namens Justin Blazer entworfen wurde. Der Löwe als Logo versinnbildlicht dabei die drei Qualitäten der Sägeblätter: ihre Robustheit, die Elastizität der Klingen und den schnellen Schnitt. Seit 1906 ziert das Löwensymbol die Kühlergrille; bis 1958 wurde es als Kühlerfigur verwendet. Im Laufe der Jahre wurde das Logo mehrfach modifiziert.

Die Haltung bzw. Stellung des Löwen auf den verschiedenen Logos variiert. Auf den Pfeffermühlen steht er auf vier Beinen, auf den Fahrrädern sitzt er aufrecht, und auf den Autos steht er auf den Hinterbeinen wie abgebildet. Diese drei Logos werden auch noch aktuell verwendet. (Abbildungen fehlen hier leider zum Teil.)

Motorsport

Ein Peugeot 206 WRC bei der Rallye Schweden 2003 auf Schnee

Peugeot engagiert sich vor allem im Rallye-Sport. Dort konnten beispielsweise der 306, 307 und der 206 Erfolge feiern.

Schon in den 60er-Jahren gewann Peugeot mit dem 404 verschiedenste Rallyes, darunter mehrmals die "East African Safari".[3][4] 1984, im Jahr der ersten Beteiligung an der Rallye-Weltmeisterschaft mit dem Peugeot 205 T16, demonstrierte der Finne Ari Vatanen auf Korsika das Potential mit seiner zeitweiligen Führung. Knapp drei Monate später gelang der erste Sieg einer Wertungsprüfung bei der 1000-Seen Rallye in Finnland, nach dem weitere Erfolge bei den Rallyes Sardinien und Wales anstanden.

In den folgenden beiden Jahren dominierte Peugeot trotz sehr starker Gegner die Rallye-Weltmeisterschaft souverän. Die beiden Finnen Timo Salonen und Juha Kankkunen wurden in Folge auf Peugeot Weltmeister der Jahre 1985 und 1986, die Titel in der Marken-WM ging ebenfalls nach Paris. Damit wurde Audi vom Siegerpodest verdrängt.

Peugeot 905 B
Peugeot 908, # 7 während der Aufgabe bei Le Mans 2007 in der Box

Bei der RAC Rallye Ende 1985 wurde die zweite Auflage des Peugeot 205 T16 mit der Werksbezeichnung "Evolution 2" präsentiert. Ihm wurde, um gegen die wachsende Konkurrenz durch Audi, Lancia und Ford die Nase vorn zu haben, ein ausgeklügeltes Flügelprogramm verpasst und der Turboladedruck auf 2,5 bar erhöht. Nun hatte man eine Leistung von 430 PS bei 7500 U/min. erreicht.

Nach dem Verbot der Gruppe B Mitte der 1980er Jahre setzte Peugeot die Rallye-Erfahrungen nicht nur beim Bergrennen am Pikes Peak, sondern vor allem auch bei der Rallye Raid Dakar in Form der beiden Modelle 205 und 405 weiter erfolgreich ein. Auch hier konnte sich der Finne Ari Vatanen in die Annalen der Peugeot-Motorsportgeschichte eintragen. Peugeot gewann die Rallye Dakar in den Jahren 1987-1990.

Eine Rückkehr an die Spitze des Rallyesports erlebte Peugeot ab dem Jahr 1999 mit der Einführung des 206 WRC. Mit dem finnischen Fahrer Marcus Grönholm wurde 2000 und 2002 die Fahrer-WM gewonnen, von 2000 bis 2002 auch drei Mal in Folge der Titel für den besten Konstrukteur. Aktuell befindet sich der Peugeot 307 WRC (auf Grundlage der Coupé Cabriolet-Version) im Rallye-Einsatz.

Ende der 80er Jahre konnte sich Peugeot auch mit dem 905 im Bereich der Sportwagenrennen etablieren. Dabei wurden 1992 und 1993 die 24 Stunden von Le Mans gewonnen sowie die Sportwagen-Weltmeisterschaft des Jahres 1992. Nach der Einstellung der Sportwagen-WM ab dem Jahr 1993 zog sich Peugeot allerdings aus diesem Segment zurück. Im Jahr 2007 ist die Marke mit dem Peugeot 908 HDI-Dieselrennwagen erneut bei den 24 Stunden von Le Mans angetreten.

Daneben gab es Einsätze im Tourenwagensport, wo ebenfalls viele Erfolge gefeiert werden konnten. Des Weiteren war Peugeot als Motorenlieferant für verschiedene Formel 1-Teams (Jordan, McLaren und Prost) tätig.

Automobile

Nomenklatur

Peugeot Händler

Peugeot nummerierte bis in die 1930er Jahre alle seine Modelle einfach unter der Bezeichnung Type durch. Begonnen mit Type 1 bis etwa Type 192. Hervorzuheben ist der Peugeot Bébé (Type 69), der von 1905 bis 1912 in großen Stückzahlen gebaut wurde, da er der erste echte Kleinwagen von Peugeot war.

1929 begann Robert Peugeot, der Nachfolger von Armand Peugeot, mit dem 201, die Fahrzeuge mit einem Nummerierungssystem mit einer Mittel-Null zu versehen. Zudem führte er den Dieselmotor und das Sonnendach ein. Die Zahlenfolge 201 entsprang zunächst dem Zufall. Diese Baureihe war das zweihundertste Projekt der Entwicklungsabteilung von Peugeot. Die Einfachheit und Klarheit des Nummerierungssystems führte dazu, dass man nach diesem Muster alle sechs Fahrzeugklassen bezeichnete. Die Null in der Mitte wurde damit typisch für Peugeot und ist auch markenrechtlich geschützt. Dies führte im Jahr 1963 dazu, dass Porsche im Namensstreit um den Porsche 901 unterlag und ihn daraufhin 911 genannt hat.

Ab 2004 werden für Sondermodelle auch vierstellige Doppelnullnummern benutzt.

Zeitleisten

Zeitleiste der Peugeot-Modelle von 1889 bis 1944
Typ 1880er 1890er 1900er 1910er 1920er 1930er 1940er
9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4
Kleinwagen 1 2 3 / 4 5 / 6 / 7 / 8 21 / 24 / 30 / 31 37 54 57 69 „Bébé“ B P1/ B3/P1 „Bébé“[1] 161/172 „Quadrilette“ 190
26 / 27 / 28 48 126 201 202
Kompaktklasse 14 / 15 / 25 56 58 68 VA/VC/VY[1] V2C/V2Y[1] VD/VD2[1] 159 163 / 163 BS 301 302
33 / 36 63 99 108 118 125 173 / 177/ 181/ 183
Mittelklasse 9 / 10 / 11 / 12 16 / 17 / 19 / 32 49/50 65/67 77 78 88 127 143 153 153 B/BR 176 401 402
18 39 61 71 81 96 106 116 126 138 175
Obere Mittelklasse 23 42/43/44 62 72 82 92 104 112/117/ 122/130/134 139 145/146/148 174 / 184 601
66 76 83 93 135 156
Oberklasse 80 103 113 141 147/150
85 95 105
Cabrio/Spider 91 101/120 133 / 111/129/131 136 144
Kastenwagen 13 22 34/35
Kleinbus 20 / 29 107

[1] als „Lion-Peugeot“ vermarktet

Zeitleiste der Peugeot-Modelle von 1945 bis heute
Typ 40er 50er 60er 70er 80er 90er 2000er
5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9
Kleinstwagen 104 106 107
Kleinwagen 205 206 / 206+
202 204 207
Kompaktklasse 203 304 305 309 306 307 308
Mittelklasse 403 404 405 406 407
Obere Mittelklasse 504 505
605 607
Oberklasse 604
Coupé 404 Coupé 504 Coupé 406 Coupé 407 Coupé
Minivan 1007
Kompaktvan 3008
SUV 4007
Van 806 807
Geländewagen P4
Kastenwagen 205 Multi /Fourgonette
Hochdachkombi Partner Partner II
Transporter Bipper
D3A D4A J7 J7 Expert I Expert II
J5 Boxer I Boxer II

Modellgeschichte

Alle seit 1. Juli 1998 gebauten Modelle mit Ottomotor vertragen die zukünftige Ethanol-Beimischung von 10% (E10)[5].

Bauzeit
Produktion seit
Baureihe Anmerkung Bild

Aktuelle Modellpalette (PKW)

2005 107 Kleinstwagen, der mit Toyota Aygo und Citroen C1 fast baugleich ist und in Tschechien gefertigt wird
2005 1007 Microvan mit Schiebe- statt konventioneller Türen
1998-2010
Std. Ende 2007: ca. 6.300.000 Stück
206 Die Limousine wird seit März 2009 als 206+ weiter bis 2010 produziert. Der Kombi wurde bis 2006, das Cabrio 206 CC bis 2007 verkauft. Lange Zeit war dieser Peugeot Europas meistverkauftes Auto und im Motorsport sehr erfolgreich.
2006 207 Nachfolger des erfolgreichen 206, ab 2007 war auch er als Cabrio sowie Kombi (SW) erhältlich.
2007 207cc Cabrio-Version des 207 und Nachfolger des 206 CC.
2007 308 Kompaktklasse-Fahrzeug und Nachfolger des 307, der ebenfalls wieder als Drei-/Fünftürer, SW und seit 2009 auch wieder als CC erhältlich ist.
2004 407 Der 407 ist ein Mittelklassewagen und ersetzt seit 2004 den 406. Er teilt sich viele Komponenten mit dem Konzernbruder Citroen C5.
2004 407 SW Kombiversion des 407 mit großem Glasdach und extravagantem Design, jedoch weniger Laderaum.
2005 407 Coupé Anders als der Vorgänger nicht mehr von Pininfarina sondern im Centre Style Peugeot gestaltet.
2000 607 Obere Mittelklasse. Das Flaggschiff der Modellreihe war 2000 das erste Fahrzeug mit Dieselrußpartikelfilter.
2002 807 Dieser Van, der so genannte "Euro-Van", ist eine gemeinsame Entwicklung zwischen PSA und dem Fiat-Konzern. Seit 2002 ersetzt er den 806.
2007 4007 Erster SUV im Peugeot-Programm. Schwestermodell zum C-Crosser von Citroën auf der Basis des Mitsubishi Outlanders.

Neben diesen Fahrzeugen werden in einigen außereuropäischen Ländern auch seit vielen Jahren Fahrzeuge der Baureihen 405 und 505 verkauft.

Bauzeit
Produzierte Fahrzeuge
Baureihe Anmerkung Bild

Nutzfahrzeuge

seit 1996 Peugeot Partner Hochdachkombi; baugleich mit dem Citroën Berlingo. Als Lieferwagen oder Pkw. wird seit 2008 als Partner Origin verkauft
seit 2008 Peugeot Partner III Hochdachkombi; baugleich mit dem Citroën Berlingo III. Als Lieferwagen oder Pkw (Tepee).
1995–2007 Peugeot Expert I Nutzfahrzeugvariante des 806 mit bis zu 9 Sitzplätzen, als geschlossener Kombi oder Fahrgestell (also ohne Aufbauten), zwei Radstände; baugleich mit Citroën Jumpy und Fiat Scudo.
2007 Peugeot Expert II 2.Generation des gemeinsamen Nutzfahrzeugvariants; wieder baugleich mit Citroën Jumpy und Fiat Scudo.
1952–1957 Peugeot D3A Kleintransporter, ähnlich dem "VW Bulli"  
1956–1968 Peugeot D4A Nachfolger des D3A, Vorgänger des J7  
1968–1980 Peugeot J7 Kleintransporter  
1980–1987 Peugeot J9 Kleintransporter
1981–1993 Peugeot J5 Größerer Kleintransporter; von Seval gebaut; baugleich mit Citroën C25 und Fiat Ducato I.
1993–2006 Peugeot Boxer I Kleintransporter mit vier verschiedenen Radständen und drei Dachhöhen, als Kasten, Kombi oder Fahrgestell mit/ohne Führerhaus, diverse Sonderbauformen; baugleich mit Citroën Jumper I und Fiat Ducato II; Nachfolger des J5.
seit 2008 Peugeot Bipper Kleintransporter; baugleich mit dem Citroën Nemo und dem Fiat Fiorino. Als Lieferwagen oder Pkw.
Bauzeit
Produzierte Fahrzeuge
Baureihe Anmerkung Bild

Sportwagen

1989–1993 Peugeot 905 Sportwagen; gewann 1992 die Sportwagen-Weltmeisterschaft sowie 1992 und 1993 die 24 Stunden von Le Mans.
seit 2006 Peugeot 908 Sportwagen
Bauzeit
Produzierte Fahrzeuge
Baureihe Anmerkung Bild

Historische PKW bis 1929 (alte Typ-Bezeichnung)

1889
1 Stück
Typ 1 "Serpollet-Dreirad"; erstes Fahrzeug von Peugeot, als einziges mit Dampfantrieb  
1891–1893
64 Stück
Typ 3
1894–1896
87 Stück
Typ 9  
1897–1901
400 Stück
Typ 15 Erster eigener Peugeot-Motor (vorher meist Motoren von Daimler)
1901–1902
111 Stück
Typ 36 Erster Peugeot mit Front-Motor
1902
100 Stück
Typ 39 Erster Peugeot mit 4-Zylinder-Motor  
1902–1909
131 Stück
Typ 48  
1905–1912
400 Stück
Typ 69 "Bébé"; erster echter Kleinwagen mit wassergekühltem 1-Zylinder-Motor  
1908–1909
23 Stück
Typ 105 Größter Peugeot-Motor: 11,2 Liter Hubraum, 6-Zylinder
1910–1912
1226 Stück
Typ 127
1912–1913
300 Stück
Typ 143 Erster 4-Zylinder-Motor mit 4 Ventilen pro Zylinder und 4 obenliegenden Nockenwellen  
1921–1922
3500 Stück
Typ 161 "Quadrilette" (Typ 161 / 161 E); Neupreis 1921 inkl. Steuern ohne Dach, Lampen und Reserverad 9400 alte Französische Franc; mit Lampen, Dach und Reserverad 9900 alte Französische Franc, Durchschnittseinkommen eines Arbeiters zu dieser Zeit: 540 alte Französische Franc.  
1922–1926
42908 Stück
Typ 172 "Quadrilette" (Typ 172: 8.705 Stück; Typ 172 BC: 7.084 Stück; Typ 172 BS/R/S: 27.119 Stück)  
1923–1928
1018 Stück
Typ 174 Mittelklassemodell zwischen den beiden Weltkriegen
1928–1932
2998 Stück
Typ 183 Erster Serien-Peugeot mit Diesel-Motor (6-Zylinder)  
1929–1931
33677 Stück
Typ 190 Letzter Peugeot nach alten Typnummern, Vorgänger des Peugeot 201  

Historische PKW ab 1929 (neue Typ-Bezeichnung)

1929–1933
72.349 Stück
201 Erstes Auto weltweit mit Einzelradaufhängung; Mit dem 201 wurde die neue Nomenklatur (Typ-Bezeichnung) eingeführt. Die Modelle wurden von nun an nur noch ohne den Zusatz Typ, also 201 bezeichnet.
1932–1937 301 Mittelklassemodell, etwas größer als der 201
1934–1935 401 Davon 79 Stück als Cabriolet "Eclipse", erstes Auto mit vollversenkbarem Stahldach
1934–1936
3999 Stück
601 Mit 2,1 Liter Hubraum, letzter Sechszylinder-Motor von Peugeot für 40 Jahre
1936–1942
70.469 Stück
402 Erstes Fahrzeug, das auch als Klappdach-Cabriolet zu haben war.
1937–1938 302 Kleiner Bruder des 402, auch als Cabriolet
1937–1938
104 Stück
302/402 Darl'mat Sportwagen auf Basis des 302 bzw. 402
1938–1949
104.126 Stück
202 Kleinwagen in der Optik des 402
1941–1944
377 Stück
Peugeot VLV Kleines Elektrofahrzeug  
1948–1960
685.628 Stück
203 Erster Peugeot nach dem 2. Weltkrieg
1955–1967
1.214.100 Stück
403 Erster von Pininfarina gezeichneter Peugeot, der auch als Kombi, Cabriolet und Pick-Up Camion (alle ab 1956) mit 1,3 bis 1,8 Liter Motor lieferbar war. Das Cabrio war der Dienstwagen des amerikanischen Film-Inspektors Columbo
1960–1975
2.885.267 Stück
404 Wieder von Pininfarina gezeichnete Mittelklasse-Limousine. Weitere Varianten: Break, Cabriolet, Coupé und Pick-up. Lange parallel zum 403 produziert, da etwas gehobenere Ausstattung und stärkere Motoren (1,6 bis 1,9 Liter) als dieser. Daher oft auch als "obere Mittelklasse" bezeichnet. Bis 1989 wurde er noch in einer Transporter-Version in Afrika produziert.
1965–1977
1.604.290 Stück
204 Erster Peugeot mit Frontantrieb; durchaus erfolgreicher Konkurrent des Renault 16
1968–1983
3.689.166 Stück
504 Einer der erfolgreichsten Peugeot, besonders in Afrika, im Nahen Osten und in Südamerika, wo er noch bis 1999 gebaut wurde. Basierend auf der Limousine wurden ab 1969 auch Coupé (hier im Bild) und Cabriolet hergestellt.
1969–1980
1.178.422 Stück
304 Ein für die 70er Jahre aufgemöbelter 204.
1972–1988
1.624.990 Stück
104 Der "Spatz von Paris", auch als Citroën LN und LNA und Talbot Samba vertrieben.
1975–1986
153.252 Stück
604 Oberklasse-Limousine, teilweise mit V6-Motor. Neben den französischen Präsidenten fuhren ihn auch der DDR-Politführer Erich Honecker und der polnische Diktator Wojciech Jaruzelski.
1977–1988 305 Diese Modell gab es nur als viertürige Limousine und ab 1980 als Kombi ("Break").
1979–1992 505 Wie die Vorgänger (ab 403/404) besonders solide, deshalb auch "Mercedes Frankreichs" genannt. Ab 1982 auch als Kombi ("Break").
1983–1998 205 Rallyeweltmeister 1985 und zeitweise meistgekauftes Auto Europas, von 1986 bis 1995 auch als Cabriolet.
1986–1993 309 Nach der Entscheidung, die traditionsreiche, aber mittlerweile imageschwache Marke Talbot einzustellen, wurde der bereits fertig entwickelte Talbot Arizona in Peugeot 309 umbenannt.
1987–1996 405 Der Peugeot 205 für die Mittelklasse, als Limousine und Kombi ("Break")
1989–1999 605 Einer der Dienstwagen der französischen Staatspräsidenten François Mitterrand und Jacques Chirac.
1991–2003
2.798.200 Stück
106 Erfolgreiches Schwestermodell des Citroën Saxo.
1993–2001 306 Nachfolger des 309, gebaut als drei-/fünftüriges Fließheck, viertüriges Stufenheck, Kombi ("Break") und Cabriolet.
1994–2002 806 Erster Minivan aus Kooperation mit Citroën, Fiat und Lancia.
1995–2004
ca. 1.500.000 Stück
406 Den 405-Nachfolger gab es zuerst als Limousine, ein Jahr später folgte der Kombi (Break). Zusätzlich gab es vom 406 wieder ein Coupé von Pininfarina. Das Auto war auch aus dem Kinofilm Taxi Taxi bekannt.
2001–2007 307 Ein erfolgreicher Vertreter der Kompaktklasse, der in vielen Karosserievarianten (Schrägheck, Kombi und Coupé-Cabrio) erhältlich war.
2002–2008 307 Break / SW Kombivarianten des 307 mit fünf Sitzen (Break) oder mit Glasdach und zwei Einzelsitzen in der zweiten Sitzreihe (SW).
2003–2008 307cc Coupé-Cabrio mit elektro-hydraulischem Metalldach
Bauzeit
Produzierte Fahrzeuge
Baureihe Anmerkung Bild

Konzeptautos

1980-82 Peugeot Vera Studie zur Reduzierung des Benzinverbrauchs auf Basis eines Peugeot 305  
1984 Peugeot Quasar Sportwagen
1986 Peugeot Proxima Sportwagen
1989 Peugeot Oxia Supersportwagen mit Designelementen des 405
1994 Peugeot Ion Kleinwagenstudie  
1995 Peugeot Tulip Kleinstwagenstudie mit Ähnlichkeiten zum Smart  
1996 Peugeot Toscana Offene Studie zum 406  
1996 Peugeot Asphalte Kleiner Roadster mit Scheinwerferoptik des 206  
1996 Peugeot Touareg Kleiner Buggy-Offroader
1997 Peugeot 806 Runabout Kleinwagen-Showcar mit Yachtoptik
1998 Peugeot 20cœur Offene Studie zum 206CC  
2000 Peugeot VrooMster Funcar
2000 Peugeot Bobslid Kleinwagen-Showcar
2000 Peugeot E-doll Designstudie
2000 Peugeot Kart'up Designstudie
2000 Peugeot Promethee Kleinwagen-Studie mit Front des 307  
2000 Peugeot 607 Feline Roadster-Studie
2001 Peugeot Moonster Designstudie
2002 Peugeot RC Sportwagen
2002 Peugeot H2O Showcar
2002 Peugeot Sesame Seriennahe Studie zum 1007  
2003 Peugeot 407 Elixir Kompakt-Coupé Studie zum 407  
2003 Peugeot Hoggar Wüsten-Buggy mit zwei Dieselmotoren (181 PS pro Motor)
2003 Peugeot 407 Silhouette Tourensport-Studie zum 407  
2004 Peugeot Quark Quad-Studie
2004 Peugeot 907 Super-Coupé
2004 Peugeot 4002 Design-Studie
2004 Peugeot Moovie Prämierter und 1:1 gebauter Siegerentwurf eines Design-Wettbewerb
2005 Peugeot 407 Prologue Seriennahe Version des 407 Coupé
2005 Peugeot 20Cup Dreirädrige Mischung aus 207 und Motorrad
2006 Peugeot 207 RCup Tourenwagen-Studie zum 207
2006 Peugeot 908 RC Luxuslimousine mit Motor des Peugeot 908
2006 Peugeot 307 Diesel Hybrid Konzeptauto  
2007 Peugeot Flux Designstudie
2008 Peugeot RC HYmotion4 Conceptcar  

Motorräder und -roller

Aktuelle Modellpalette

Peugeot Satelis 125 Compressor

Siehe Hauptartikel: Peugeot Motocycles Zur Zeit bietet Peugeot folgende Motorroller an:

  • TKR 50 cm³
  • Elystar 50, 125, 150 cm³
  • Elystar Advantage (Vergaser) 50 cm³
  • Speedfight2, 50, 100 cm³
  • Vivacity, 50, 100 cm³
  • Looxor
  • JetForce C-Tech (Vergaser) (wassergekühlt) 50 cm³
  • JetForce 125 cm³ EFI
  • JetForce 125 cm³ EFI K15 Kompressor (15 PS)
  • Ludix One, Snake, Trend, Classic, Elegance (luftgekühlt) und Blaster (wassergekühlt; Motor vom JetForce C-Tech)
  • Satelis 125
  • Satelis 125 Kompressor
  • Satelis 250, 400 und 500ccm (jeweils mit und ohne ABS)
  • Geopolis 125, 250, 400 und 500ccm, Ausstattungsvarianten RS, Premium und Executive. (Executive mit ABS).
  • XPS Enduro 50
  • XPS SuperMoto 50
  • XPS Street EVO2 50
  • XPS CT 125
  • XR6 50
  • Vogue SX 50
  • Vogue VSX 50
  • Vogue XSX 125
  • XP6 Enduro
  • XP6 SuperMoto

Einzelnachweise

  1. 49° 12′ 0″ N, 7° 1′ 8″ O49.27.01888888888897
  2. PSA Peugeot Citroën: a range of automotive expertise, 2007
  3. Martins Peugeot 404 Seite
  4. Article by Mike Tippett
  5. Kann ich meinen PEUGEOT mit Bioethanol betanken?

Weblinks


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