Pfahlbronn


Pfahlbronn

Pfahlbronn ist ein Ortsteil der Gemeinde Alfdorf im Rems-Murr-Kreis. Das Dorf liegt 498 m ü. NN.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Der Ort ist zur Zeit der Merowinger entstanden und wurde am 22. Juli 1293 erstmals urkundlich erwähnt. Der Name leitet sich von der Palisade des obergermanisch-raetischen Limes ab, an dem der Ort liegt. Der größte Teil des Orts kam als Stiftung der Staufer an das Kloster Lorch und Pfahlbronn zum Sitz eines Amts. Zusammen mit dem Kloster Lorch kam Pfahlbronn in Folge der Reformation zu Württemberg. Der Ort gehörte dann zum Klosteramt Lorch bis dieses 1806 im Oberamt Welzheim aufging. Nach dessen Auflösung 1938 kam Pfahlbronn zum Landkreis Gmünd (ab 1941 Landkreis Schwäbisch Gmünd) und mit der Kreisreform Baden-Württemberg 1973 zum Rems-Murr-Kreis.

Pfahlbronn war bis zur Vereinigung mit den Gemeinden Alfdorf und Vordersteinenberg am 1. Januar 1972 eine selbstständige Gemeinde mit einer Fläche von 39,05 km² und 2047 Einwohnern (Stand 1970). Zur Gemeinde Pfahlbronn gehörten das Dorf Pfahlbronn, die Weiler Adelstetten, Brech, Brend, Buchengehren, Burgholz, Enderbach, Haghof, Haselhof, Höldis, Mannholz, Mittelweiler, Rienharz, Schmidhof, Tannhof und Voggenberg, die Höfe Burgholzhof, Döllenhof, Fritzhof, Hagmühle, Leinecksmühle, Niederheckenhof, Schenkhöfle und Schmidhöfle sowie die Häuser Buchengehrener Sägmühle, Burgholzer Sägmühle, Gehäuhaus, Haghofer Ölmühle, Haldenhof, Mannholzer Ölmühle, Pfahlbronner Mühle, Rienharzer Sägmühle, Voggenberger Sägmühle und Voggenbergmühle.[1]

Wappen

Das ehemalige Gemeindewappen

Die Blasonierung des ehemaligen Gemeindewappens lautet: „In Gold eine bewurzelte grüne Tanne vor einem durchgehenden schwarzen Zaun.“

Einzelnachweise

  1. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band III: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverband Mittlerer Neckar. Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004758-2, S. 493–497.

Literatur

Weblinks

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