Phantastische Literatur


Phantastische Literatur

Phantastik bzw. Fantastik ist ein literarischer Genrebegriff, über dessen genaue Definition in Fachkreisen noch keine Einigkeit erzielt werden konnte. Außerwissenschaftlich bezeichnet der Begriff „fantastisch“ alles, was abgehoben, unrealistisch, unglaublich, versponnen oder wunderbar ist. Der Ursprung des Begriffs 'phantastische Literatur' ist ein Übersetzungsfehler: E. T. A. Hoffmanns „Fantasiestücke in Callots Manier“ wurden 1814 als „Contes fantastiques“ ins Französische übersetzt, statt richtigerweise als „contes de la fantasie“.

Inhaltsverzeichnis

Definitionen der Phantastik

Die vielen von Literaturwissenschaftlern vorgeschlagenen Definitionen des Phantastischen lassen sich nach Uwe Durst grob in zwei Kategorien einteilen:

Die maximalistische Definitionsweise umfasst alle erzählenden Texte, in deren fiktiver Welt die Naturgesetze verletzt werden. Durst differenziert weiter in eine historische Variante maximalistischer Genredefinition, wonach Texte als phantastisch anzusehen sind, in denen das Übernatürliche in eine zeitgenössische Wirklichkeit einbricht (z.B. Unterseeboot in den Romanen Jules Vernes). Demgegenüber geht eine ahistorische Variante maximalistischer Genredefinition allein von der heute gültigen naturwissenschaftlichen Sicht aus (z.B. Magie in Zaubermärchen oder Vampire in Bram StokersDracula“). Zu den bekanntesten Vertretern der maximalistischen Definitionsweise zählen u.a. Louis Vax, Roger Caillois, Andrzej Zgorzelski und Stanisław Lem. Auch wenn es Durst selbst ist, der eine Vielzahl heterogener Erklärungsmodelle anhand eines einzigen Kriteriums zusammenfasst, kritisiert er an der maximalistischen Genredefinition insbesondere deren geringe Präzision und terminologische Ungenauigkeit.

Die minimalistische Definitionsweise geht auf den Strukturalisten Tzvetan Todorov zurück. Nach Todorov ist das Phantastische bestimmt durch die Unschlüssigkeit, die ein Mensch empfindet, der nur die natürlichen Gesetze kennt und sich einem Ereignis gegenübersieht, das den Anschein des Übernatürlichen hat. Auf Grund divergierender, im Text gegebener Informationen ist der Leser bis zuletzt nicht imstande zu entscheiden, ob das beschriebene Wunderbare intratextuell tatsächlich existiert oder beispielsweise auf einer Täuschung des Helden, auf einer Inszenierung durch Betrüger, Drogenkonsum, Wahnsinn usw. beruht. Neben Todorov zählen u.a. Thomas Wörtche und Uwe Durst zu den Vertretern der minimalistischen Genredefinition. Deren Vorteil sieht Durst vor allem in ihrer terminologischen Präzisierung, die auch eine exakte Beschreibung von Texten erlaube, die nur bei einer maximalistischen Definitionsweise dem Genre zugehören. Demgegenüber wird jedoch eine Vielzahl nicht-minimalistischer, einem vorwissenschaftlichen Sprachgebrauch folgend jedoch schlechthin "phantastischer" Texte (wie z.B. Fantasy oder Märchen) ausgegrenzt - ein Aspekt, auf den u.a. bereits Stanisław Lem und Gerhard Haas hingewiesen haben.

Wichtige Begriffe in der Phantastikdiskussion

  • Riss

Das Bild des Risses geht auf die vielzitierte Phantastikdefinition Roger Caillois' zurück. Demnach offenbare sich im Phantastischen das "Übernatürliche wie ein Riss in dem universellen Zusammenhang. Das Wunder wird dort zu einer verbotenen Aggression, die bedrohlich wirkt und die Sicherheit der Welt zerbricht, in der man bis dahin die Gesetze für allgültig und unverrückbar gehalten hat. Es ist das Unmögliche, das unerwartet in einer Welt auftaucht, aus der das Unmögliche per definitionem verbannt worden ist". Das hier von Caillois ebenfalls angeführte Angstkriterium wurde in der literaturwissenschaftlichen Auseinandersetzung oft kontrovers diskutiert.

  • Realitätssystem

Der Begriff des Realitätssystems wurde von Uwe Durst in die Phantastikdiskussion eingebracht und bezeichnet die Organisation der Gesetze, die innerhalb einer fiktiven Welt gelten. Damit soll vor allem eine Abgrenzung zum außerliterarischen Begriff der Wirklichkeit hergestellt und ein innerliterarisch-eigengesetzlicher Begriff geschaffen werden. Nach Durst ist das Reguläre / Realistische Realitätssystem dasjenige System, das seine Verfahrensbedingtheit verbirgt, und so tut, als wäre es so wie die außerliterarische Wirklichkeit. Wunderbares wird konventionsbedingt verdeckt (z. B. der allwissende Erzähler oder Pandeterminismus). Das Wunderbare Realitätssystem hingegen erlaubt das Auftauchen (und die Bloßlegung) von wunderbaren Ereignissen, Sequenzen und Figuren. Diese sind beispielsweise Zauberwesen, Hexerei, Unsichtbarkeit, Unsterblichkeit, Zaubertränke, etc. Diese Wunderbarkeit ist entweder intratextuell (im Text selbst, also durch den Erzähler oder handelnde Figuren) oder intertextuell markiert (d. h. andere Texte legen die Wunderbarkeit fest). In Durst's Modell befindet sich die Phantastik strukturell zwischen diesen beiden Realitätssystemen (= Nichtsystem). Da der Leser das problematische Ereignis weder dem Wunderbaren, noch dem Realistischen System zurechnen kann, muss er unschlüssig zwischen beiden Systemen verbleiben, ohne eine Lösung des realitätssytemischen Rätsels zu erhalten.

  • Systemsprung

Auch der Begriff des Systemsprungs geht auf die Arbeiten Uwe Dursts zurück. Er bezeichnet damit den Wechsel des Realitätssystems innerhalb eines literarischen Textes von einer Spektrumsseite zur anderen. Derartige Texte bezeichnet Durst als systemspringend, wohingegen er Texte ohne Systemsprung immobil nennt. Als Beispiel führt er Lewis Carrolls Erzählung Alice im Wunderland an. Der Text wechselt von einem regulären (Alice & Cecilia beim Picknick) über ein wunderbares (Alice folgt dem weißen Kaninchen ins Wunderland) wieder zurück in ein reguläres Realitätssystem (Alice erwacht aus ihrem Traum). Zur Illustration entwickelt Durst eine formelhafte Schreibweise, in der er das endgültig etablierte Realitätssystem der entsprechenden zeitlichen Abfolge innerhalb eines Textes gegenüberstellt (im genannten Beispiel: R = R + W + R). Das Konzept des Systemsprungs eröffnet u.a. Fragestellungen zur gattungsgerechten Einordnung systemspringender Texte, die letztlich ein reguläres Realitätsystem etablieren.

Phantastik nach minimalistischer Definition

Verfahren

Um die Unschlüssigkeit des Lesers zu erreichen, werden im Text einige Verfahren angewandt, die die Erzählinstanz destabilisieren (also den Erzähler anzweifelbar machen). Dies wird zum Beispiel erreicht durch die Schachtelung mehrerer Erzähler, die sich gegenseitig widersprechen, der Lüge oder der Unzurechnungsfähigkeit verdächtig machen (z. B. Theodor StormsDer Schimmelreiter“), oder auch, indem ein einzelner Erzähler unglaubwürdig wird (indem erwähnt wird, dass er Drogen genommen hat, müde, verrückt oder krank war oder vielleicht alles nur geträumt hat (z. B. Nathaniel HawthorneDer junge Nachbar Brown“)). Auch durch grammatische Zerrüttung wird dieser Effekt erzielt. Jemand, der seine eigene Sprache nicht vollständig unter Kontrolle hat, hat vielleicht auch die Kontrolle über seinen Geist verloren. In diesem Zusammenhang sind auch Beteuerungen, nicht verrückt zu sein, zu nennen. (Edgar Allan PoeDas verräterische Herz“)

Beispieltexte

Politische Aspekte

Rabbi Löw und der Golem, Illustration von Mikoláš Aleš 1899

Unter dem Alfred Kubin entlehntem programmatischen Titel, "Ja, mein Lieber, wir sind konservativ" verweist Peter Cersowsky auf vielfältige Bezüge und Parallelen zwischen phantastischer Literatur und politisch konservativen wie rechten Positionen[1] wie grundsätzlicher Politikferne und Schicksalsgläubigkeit. Als frühes Beispiel nennt er Edmund Burke, der Begründer des Konservatismus, der über seine ästhetischen Betrachtungen zentral für die Gothic Novel und Schauergeschichten des 18. und 19. Jahrhunderts wirkte; genauso die 1904 erfolgte Herausgabe und Übersetzung der Werke von Edgar Allan Poe in Deutschland durch Arthur Moeller van den Bruck (einem zentralen Vertreter der Konservativen Revolution) als Auftakt zu einer vorher nie gesehenen Fülle an Fantastischer Literatur in Deutschland. Eine parallel laufende Vielzahl technischer Utopien, vom Roboter über das Atlantropa-Projekt oder die Raumfahrtbücher Hermann Oberths sind mit der technisch orientierten Phantastik bzw. früher Science Fiction eng verbunden.

Cersowsky sieht eine Kontinuität über die 20er Jahre hinaus; humorig "als die Revolution ausblieb, legten die 68er ihren Lukács beiseite und vertrieben sich die Zeit mit Lovecraft"[1].

Edmund Burke [2] sah die Phantastik am Beispiel Lovecrafts als grundlegend reaktionär und Hochzeiten von Phantastik (und Esoterik) verbunden mit gesellschaftlichem Rückschritt, Lothar Baier [3] wie Peter Cersowsky [4] widersprechen dieser These und nennen demgegenüber das Element der Grenzüberschreitung, des Riss wie der Utopie als potentiell emanzipatorisch und Vehikel von gesellschaftlicher wie technischer Innovation.

Siehe auch

Sekundärliteratur

  • Lucie Armitt: Fantasy fiction: an introduction. New York: Continuum 2005. ISBN 0-8264-1685-3
  • Neil Cornwell: The literary fantastic: from Gothic to postmodernism. New York: Harvester Wheatsheaf, 1990. ISBN 0-7108-1376-7
  • Uwe Durst: Theorie der phantastischen Literatur. Aktualis., korr. u. erw. Neuausg. Berlin: Lit, 2007. ISBN 3-7720-2766-0
  • Manfred Engel: Geburt der phantastischen Literatur aus dem Geiste des Traumes? Traum und Phantastik in der romantischen Literatur. In: Christine Ivanović/Jürgen Lehmann/Markus May (Hg.), Phantastik – Kult oder Kultur? Aspekte eines Phänomens in Kunst, Literatur und Film. Stuttgart, Weimar: Metzler 2003, S. 153-170. ISBN 3-476-45277-8.
  • Jens Malte Fischer: Literatur zwischen Traum und Wirklichkeit. Wetzlar 1998
  • Gerhard Haas: Struktur und Funktion der phantastischen Literatur. In: Wirkendes Wort, 1978, Heft 5, 340-356.
  • Martin Horstkotte: The postmodern fantastic in contemporary British fiction. Trier: WVT, 2004. (=Horizonte; 34) ISBN 3-88476-679-1
  • W.R. Irwin: The game of the impossible: a rhetoric of fantasy. Urbana: University of Illinois Press, 1976. ISBN 0-252-00587-2
  • Rosemary Jackson: Fantasy: the literature of subversion. London: Methuen, 1981. ISBN 0-416-71170-7
  • S. T. Joshi, Stefan Dziemianowicz: Supernatural Literature of the World An Encyclopedia (Drei Bände), Greenwood Press, 2005, ISBN 978-0-313-32774-2
  • Schenkel, E., Schwarz, W. F. u.a. (Hrsg.): Die magische Schreibmaschine. Aufsätze zur Tradition des Phantastischen in der Literatur. Frankf./M.: Vervuert 1998, S. 327-385, ISBN 3-8935-4268-X.
  • Stanisław Lem: Tzvetan Todorovs Theorie des Phantastischen. In: Zondergeld, R.A. (Hg.), Phaicon: Almanach der phantastischen Literatur I, Frankfurt a.M., 1974, 92-122. ISBN 3-458-01769-0
  • Florian Marzin: Die phantastische Literatur: eine Gattungsstudie. Frankfurt a. M.: Lang, 1982. ISBN 3-8204-7156-1
  • Dieter Petzold: Fantasy in Film und Literatur. Heidelberg: Winter, 1996. ISBN 3-8253-0414-0
  • Sanna Pohlmann: Phantastisches und Phantastik in der Literatur. Zu phantastischen Kinderromanen von Astrid Lindgren. Wettenberg: Johannes Herrmann J&J-Verlag, 2004. ISBN 978-3-937983-00-4
  • Eric S. Rabkin: The fantastic in literature. Princeton: Princeton University Press, 1976. ISBN 0-691-06301-X
  • Annette Simonis: Grenzüberschreitungen in der phantastischen Literatur: Einführung in die Theorie und Geschichte eines narrativen Genres. Heidelberg: Winter, 2005. ISBN 3-8253-5021-5
  • Christian W. Thomsen/Jens Malte Fischer (Hg.): Phantastik in Literatur und Kunst. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 1985. ISBN 3-534-08293-1
  • Tzvetan Todorov: Einführung in die fantastische Literatur. Übers. aus dem Französischen von Karin Kersten/Senta Metz/Caroline Neubaur. Frankfurt a. M.: S. Fischer, 1992. (Original: Introduction à la littérature fantastique. Paris 1970) ISBN 3-548-03191-9
  • Thomas Wörtche: Phantastik und Unschlüssigkeit: Zum strukturellen Kriterium eines Genres. Untersuchungen an Texten von Hanns Heinz Ewers und Gustav Meyrink. Meitingen: Corian, 1987. (=Studien zur phantastischen Literatur; 4) ISBN 3-89048-113-2
  • Marianne Wünsch: Die Fantastische Literatur der Frühen Moderne (1890– 1930). Definition, denkgeschichtlicher Kontext, Strukturen. München: Fink, 1991. ISBN 3-7705-2643-0
  • Rein A. Zondergeld (Hg.): Phaïcon. Almanach der phantastischen Literatur. 5 Bände, Frankfurt a.M. 1974, 1975, 1978, 1980, 1982.
  • Rein A. Zondergeld: Lexikon der phantastischen Literatur, Frankfurt a.M. 1983; erweiterte Neufassung (zusammen mit Holger E. Wiedenstried), Stuttgart 1998.
  • Rein A. Zondergeld (Hg.): Schattenspiel. Phantastische Erzählungen aus dem Dritten Reich. Wien: Karolinger Verlag, 2008 [darin vor allem das Nachwort des Hg.]. ISBN 9-783854-181293

Weblinks

Einzelverweise

  1. a b Ja, mein Lieber, wir sind konservativ. Politische Aspekte bei deutschsprachigen Phantastik-Autoren des 20.Jahrhunderts bis zum Nationalsozialismus, (2008), von Peter, Cersowsky, in: Rottensteiner, Franz, Hrsg. Die dunkle Seite der Wirklichkeit: Aufsätze zur Phantastik. Frankfurt-am-Main: Suhrkamp, 1987. S. 33-59.
  2. zitiert bei Cersowsky, in Rottensteiner, a.a.O. 1987
  3. Lothar Baier: "Ist phantastische Literatur reaktionär? Zu den Thesen Lars Gustafssons" in: Akzente 16, 1969, 276-287
  4. Peter Cersowsky: Phantastische Literatur im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts. Untersuchungen zum Strukturwandel des Genres, seinen geistesgeschichtlichen Voraussetzungen und zur Tradition der 'schwarzen Romantik' insbesondere bei Gustav Meyrink, Alfred Kubin und Franz Kafka, Fink, München 1989, ISBN 978-3-7705-2133-3

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