Pinus hartwegii


Pinus hartwegii
Pinus hartwegii
Pinus hartwegii in der Sierra Madre

Pinus hartwegii in der Sierra Madre

Systematik
Klasse: Coniferopsida
Ordnung: Koniferen (Coniferales)
Familie: Kieferngewächse (Pinaceae)
Unterfamilie: Pinoideae
Gattung: Kiefern (Pinus)
Art: Pinus hartwegii
Wissenschaftlicher Name
Pinus hartwegii
Lindl.

Pinus hartwegii ist eine in Mexiko und Guatemala heimische Art der Kiefern (Pinus). Sie ist nach dem deutschen Pflanzensammler Karl Theodor Hartweg (1812–1871) benannt.

Inhaltsverzeichnis

Merkmale

Pinus hartwegii ist ein Baum, der Wuchshöhen von 20 bis 30 Metern und Stammdurchmesser von bis zu 100 cm erreicht. Bei alten Bäumen sind die unteren Äste groß, dick und abwärts geneigt, die höheren Äste waagrecht bis leicht aufsteigend. Die Äste bilden eine dicke, runde Krone. Junge Bäume haben eine dichte, pyramidenförmige Krone. Die Borke ist bei alten Bäumen rotbraun, dick und durch schmale, senkrechte und waagrechte Risse in große, flache, schuppige Platten geteilt. Bei jungen Blättern ist die Borke rau und gefurcht, jedoch nicht in Platten geteilt. Die Zweige sind dick, steif, aufrecht, rau und braun.

Die Nadelblätter stehen in Bündeln an Kurztrieben zu dritt, häufig auch zu vier und fünf. Die Scheiden sind bleibend, braun und 10 bis 15 mm lang. Sie sind dick, steif, aufrecht, 8 bis 16 cm lang und stehen oft in Gruppen am Ende von Zweigen. Der Rand ist fein gesägt. Es sind drei bis zwölf Harzkanäle vorhanden, häufig sechs oder sieben. Es gibt zwei Leitbündel, die sehr nah beieinander stehen.

Die Blütenzapfen sind länglich-eiförmig, dunkel-purpurn. Sie stehen in Gruppen von zwei bis fünf an schuppigen, kurzen Stielen.

Die Zapfen sind lang-eiförmig und fast symmetrisch, leicht gekrümmt. Sie sind 8 bis 10 cm lang, selten bis 17 cm. Sie stehen zu zwei bis fünf an sehr kurzen Stielen. Die Farbe ist dunkel-purpur bis schwarz. Die Zapfen öffnen sich zur Reife im Winter und sind halb-ausdauernd. Wenn sie abfallen, bleiben der Stiel und einige der untersten Schuppen am Zweig. Die Zapfenschuppen sind dünn, biegsam. Die Apophyse ist flach, quer gekielt, der Umbo sitzt dorsal, ist flach, sehr dunkel und mit einem kleinen Dorn bewehrt.

Die Samen sind rund 5 mm lang, fast schwarz. Der Samenflügel ist 10 bis 11 mm lang, hellbraun. Die Zahl der Keimblätter beträgt meist fünf (selten sechs).

Das Holz ist hart, schwer, harzig. Das Splintholz ist gelblichweiß, das Kernholz hellbraun. Das Holz wird als Bau- und Schnittholz verwendet.

Vorkommen

Pinus hartwegii kommt sehr verstreut in Mexiko und Guatemala vor. In Mexiko ist die Art aus den Bundesstaaten Nuevo León, Tamaulipas, Hidalgo, Puebla, Veracruz, Tlaxcala, Mexiko, Stadt Mexiko im Distrito Federal, Morelos, Colima, Michoacán, Jalisco, Oaxaca und Chiapas bekannt. In Guatemala kommt sie in den südlichen Landesteilen vor. Es gibt Berichte über Vorkommen in Honduras und El Salvador, deren Zugehörigkeit zur Art aber fraglich ist.

Diese Art wächst in großen Höhenlagen und bildet häufig in 3000 bis 3700 Meter artenreine Bestände. In den schneebedeckten Bergen von Mexiko ist sie die einzige Kiefernart, die die Baumgrenze bildet. Neben Schnee und Frost durch das ganze Jahr ist auch der Wind ein wichtiger Faktor auf diesen Berggipfeln.

Belege

Jesse P. Perry: The Pines of Mexico and Central America. Timber Press, Portland 1991, S. 126ff. ISBN 0-88192-174-2

Weblinks

 Commons: Pinus hartwegii – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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