Polaschegg


Polaschegg

Andrea Polaschegg (* 1972 in Wesel) ist eine deutsche Literatur- und Kulturwissenschaftlerin.

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Leben

Polaschegg wurde 1972 in Wesel geboren und studierte von 1991 bis 1999 Neuere Deutsche Literatur, Germanistische Linguistik, Orientalistik und Islamwissenschaft in Bochum, Kairo und Berlin. Von 2000 bis 2007 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin (Lehrstuhl Prof. Dr. Ernst Osterkamp), seit 2007 ist sie nach Rufen an die Universität Konstanz und Berlin Juniorprofessorin für Literatur und Wissen im religionsgeschichtlichen Kontext an der Humboldt-Universität zu Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen neben der Kulturgeschichte des deutschen Orientalismus unter anderem Theorien der Alterität, Zusammenhänge von Bibel und Literatur sowie die Medien- und Gattungspoetik des Textanfangs.

Veröffentlichungen

Monografie
  • Der andere Orientalismus. Regeln deutsch-morgenländischer Imagination im 19. Jahrhundert. Berlin/ New York 2005. (Rezensionen in der Zeitschrift für Deutsche Philologie, der Zeitschrift für Germanistik, der SZ[1] und Geschichte Transnational[2])
Sammelbände
  • Das Buch der Bücher – gelesen. Lesarten der Bibel in den Wissenschaften und Künsten. Hrsg. v. Steffen Martus u. Andrea Polaschegg. Bern/ Berlin u.a. 2006 (= Publikationen zur Zeitschrift für Germanistik 13).
  • Wilhelm Hauff oder die Virtuosität der Einbildungskraft. In Verbindung mit der Deutschen Schillergesellschaft herausgegeben von Ernst Osterkamp, Andrea Polaschegg und Erhard Schütz. Göttingen 2005.
Ausgewählte Aufsätze
  • Die Regeln der Imagination. Faszinationsgeschichte des deutschen Orientalismus zwischen 1770 und 1850. In: Charis Goer/ Michael Hofmann (Hrsg.): Der Deutschen Morgenland. Bilder des Orients in der deutschen Literatur und Kultur von 1770 bis 1850. München 2008.
  • Literarisches Bibelwissen als Herausforderung für die Intertextualitätstheorie. Zum Beispiel: Maria Magdalena. In: Scientia Poetica 11 (2007).
  • Tigersprünge in den hermeneutischen Zirkel oder Gedichte nicht verstehen. Gattungspoetische Überlegungen (lange) nach Emil Staiger. In: Joachim Rickes/ Volker Ladenthin/ Michael Baum (Hrsg.): 1955–2005: Emil Staiger und "Die Kunst der Interpretation" heute. Frankfurt a.M. 2006 (= Publikationen zur Zeitschrift für Germanistik 16), S. 87-109.
  • „diese geistig technischen Bemühungen…“ Zum Verhältnis von Gestalt und Sinnversprechen der Schrift: Goethes arabische Schreibübungen und E.T.A. Hoffmanns „Der goldene Topf“. In: Gernot Grube/ Werner Kogge/ Sybille Krämer (Hrsg.): Schrift. Kulturtechnik zwischen Auge, Hand und Maschine. München 2005, S. 279-304.
  • Der Flug in die Fremde – der Flug in die Dichtung. Zu einer poetischen und hermeneutischen Denkbewegung um 1800. In: Hartmut Böhme (Hrsg.): Topographien der Literatur. DFG-Symposion 2004. Stuttgart/ Weimar 2005, S.648-672.

Einzelnachweise

  1. Rezensionsnotiz zu W. Schwanitz/Süddeutschen Zeitung vom 17. Juli 2006 auf perlentaucher.de
  2. Rezension auf Geschichte Transational

Weblinks


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