Prinzenparkstadion


Prinzenparkstadion
Prinzenparkstadion
Parc des Princes
„Le Parc“
Prinzenparkstadion in Paris
Prinzenparkstadion in Paris
Daten
Ort FrankreichFrankreich Paris, Frankreich
Koordinaten 48° 50′ 29″ N, 2° 15′ 11″ O48.8413888888892.2530555555556Koordinaten: 48° 50′ 29″ N, 2° 15′ 11″ O
Klassifikation Elitestadion
Eigentümer Stadt Paris
Eröffnung 18. Juli 1897
Renovierungen 1932, 1972
Oberfläche Naturrasen
Architekt Roger Taillibert
Kapazität 49.000
Kapazität (internat.) 44.283
Verein(e)

Paris Saint-Germain (seit 1974)

Veranstaltungen
Außenansicht
Atmosphäre im Prinzenpark
Ankunft von Romain Maes im Prinzenparkstadion, Gewinner der Etappe Caen-Paris bei der Tour de France 1935

Das Prinzenparkstadion (französisch: Parc des Princes) ist eine traditionelle Wettkampfstätte in der französischen Hauptstadt Paris (16. Arrondissement), die heute überwiegend vom Fußballklub Paris Saint-Germain genutzt wird und bei Ligaspielen Platz für rund 49.000 Zuschauer bietet. Die UEFA verlieh der Sportstätte vier Sterne. Seit dem Bau des Stade de France hat der Prinzenpark jedoch seinen Status als Nationalstadion verloren.

Das ursprüngliche Stadion hieß Stade vélodrome du Parc des Princes und wurde im Juli 1897 als Radrennbahn mit einer 666 Meter langen Betonpiste eröffnet. Direktor war zeitweise Henri Desgrange, Herausgeber der Zeitung L'Auto und Begründer der Tour de France. Im Jahr 1900 wurden dort die Bahn-Radweltmeisterschaften ausgetragen. Von 1903 bis 1967 endete die Tour de France im Prinzenpark-Velodrom. Im Juli 1967 wurde die Radrennbahn abgerissen.

Seit 1899 fanden dort auch Fußballspiele statt, ab 1919 zudem zahlreiche Endspiele um den französischen Pokal. 1932 wurde es auf ein Fassungsvermögen von 45.000 Zuschauern erweitert. Einige der großen Pariser Klubs wie Racing Club (seit 1932) und Stade Français (ab 1945) trugen hier bis in die 1960er Jahre ihre Heimspiele aus.

Nach einem kompletten Umbau unter Federführung des französischen Architekten Roger Taillibert, wurde das Stadion 1972 wiedereröffnet.

Während der Fußball-Weltmeisterschaft 1998 wurden in diesem Stadion sechs Begegnungen ausgetragen, darunter der 2:0-Vorrunden-Sieg der deutschen Nationalmannschaft gegen die USA sowie das Spiel um den dritten Platz (kleines Finale).

Das Stadion war bereits zur Fußball-Weltmeisterschaft 1938 Schauplatz für drei Begegnungen, u.a. das Halbfinale Ungarn gegen Schweden (5:1).

Der Prinzenpark war sechs Mal Austragungsort von Europapokal-Endspielen. Im Jahr 1956 fand hier das Finale des erstmals durchgeführten Europacup der Landesmeister, dem Vorläufer der heutigen UEFA Champions League, statt.

Das 80 Meter hohe Stadion gehört der Stadt Paris und ist langfristig an eine Betriebsgesellschaft verpachtet, die zum Konzern des Fernsehsenders Canal Plus gehört. Das von der UEFA für das Prinzenparkstadion zugelassene Fassungsvermögen beträgt 44.283 Zuschauerplätze.

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