Provisional IRA


Provisional IRA

Die Provisional Irish Republican Army (dt.: Provisorische irisch-republikanische Armee; irisch: Óglaigh na hÉireann) (IRA; auch bekannt als PIRA, Provos oder von manchen ihrer Anhänger als the Army oder the 'RA bezeichnet[1]) ist eine irisch-republikanische, linke[2] paramilitärische Organisation, die aus der Spaltung der IRA im Dezember 1969 hervorging. Vor dem Karfreitagsabkommen strebte sie danach, den Status Nordirlands als Teil des Vereinigten Königreichs zu beenden und ein vereinigtes Irland mit Hilfe von Waffengewalt und politischen Mitteln zu errichten. Seit ihrer Entstehung im Jahr 1969, bezeichnete sie demnach die Abschaffung Nordirlands sowie der Republik Irland und deren Ersetzung durch einen sozialistisch-föderalistischen gesamtirischen Staat namens Irische Republik als ihr Hauptziel.[3] Als Gegner und somit potentielle Ziele von Gewalt oder Terror galten all diejenigen, die ihnen bei diesem Ziel im Wege standen, speziell die britische Armee sowie die nordirische Polizei RUC. Gewalt gegen die Armee und Polizei der Republik Irland werden im Green Book, dem Manifest der IRA, ausdrücklich untersagt. Trotzdem kam es auch hier zu Opfern. Die Organisation ist aus diesen Gründen im Vereinigten Königreich[4] sowie auch in der Republik Irland als eine illegale terroristische Gruppe eingestuft und somit verboten.[5] Sie ist des Weiteren traditionell eng mit der Partei Sinn Féin verbunden.

Die IRA versteht sich als eine direkte Fortsetzung der Irish Republican Army (die Armee der Irischen Republik — 1919–1921), die im Anglo-Irischen Krieg für die Unabhängigkeit Irlands kämpfte. Wie alle anderen Organisationen, die sich selbst als die IRA bezeichnen, weisen sich die Provisionals in öffentlichen Bekanntmachungen und intern als Óglaigh na hÉireann („Freiwillige Irlands“) aus, diesen irischen Titel tragen jedoch auch die Irish Defence Forces (die irische Armee).

Am 28. Juli 2005 erklärte der IRA-Armeerat das Ende der bewaffneten Kampagne. Verlesen wurde diese historische Erklärung von Séanna Breathnach (englisch: Séanna Walsh), einem engen Freund des im Hungerstreik gestorbenen Bobby Sands und langjähriges Führungsmitglied der IRA: „Alle IRA-Einheiten wurden angewiesen, ihre Waffen abzugeben. Alle IRA-Aktivisten wurden instruiert, die Entwicklung von rein politischen und demokratischen Initiativen durch ausschließlich friedliche Mittel zu unterstützen. IRA-Aktivisten dürfen sich an keinen andersgearteten Aktionen beteiligen“.[6] Damit war Breathnach das erste IRA-Mitglied seit 1972, das die Organisation in der Öffentlichkeit repräsentierte, ohne dabei maskiert zu sein.[7]

Ein internes Dokument der britischen Armee, das im Jahr 2007 veröffentlicht wurde, beinhaltete ein Gutachten, das feststellte, dass die britische Armee es zwar nicht schaffte, die IRA mit militärischen Mitteln zu besiegen, doch sie 'zeigte der IRA auf, dass sie ihre Ziele nicht durch Gewalt erreichen kann'. Die militärische Bewertung beschreibt die IRA als 'professionell, engagiert, hoch qualifiziert und widerstandsfähig'.[8]

Inhaltsverzeichnis

Gründung

Die ursprüngliche IRA versuchte sich nach der erfolglosen Border Campaign der 50er Jahre neu zu orientieren. Dabei gewannen linksorientierte Kräfte innerhalb der Organisation an Einfluss, die der IRA eine marxistische Prägung geben und vom bewaffneten Kampf wegführen wollten. Vielmehr sahen sie die Zukunft in der politischen Auseinandersetzung. Die auf dramatische Weise eskalierenden Unruhen der 60er Jahre in Nordirland überraschten die IRA; als bewaffnete Bewegung war sie kaum mehr existent. Sie stand vor dem Scheideweg: sollte man sich der Bürgerrechtsbewegung anschließen und auf politischen Wege für die Gleichberechtigung der Katholiken in Nordirland eintreten oder den bewaffneten Kampf gegen die britische Vorherrschaft aufnehmen. Viele drängten auf gewaltsame Aktionen im Stil eines Guerillakrieges; insbesondere Mitgliedern mit traditionell katholisch-nationalistischen Hintergrund war die marxistische Ideologie der Befürworter einer politischen Lösung zutiefst suspekt. Zum Bruch führte letztendlich formell die Frage, ob sich Sinn Féin als politische Organisation den Parteiensystemen in Nordirland und in der irischen Republik enthalten sollte (abstentionism), die von linientreuen Republikanern gleichermaßen als illegitim angesehen wurden. Der wirkliche Grund war jedoch die passive Haltung der Dubliner Führung während der nordirischen Unruhen von 1969. Viele Republikaner in Nordirland waren der Meinung, dass die IRA die katholische und nationalistische Gemeinschaft im Stich gelassen hätte, da sie die Angriffe auf katholische Straßen und das Abbrennen deren Häuser durch Loyalisten nicht verhinderte. Die Traditionalisten und Militaristen beschuldigten die IRA-Führung in Dublin, sie hätte aufgrund ihrer rein politischen Strategie versäumt Waffen, Planungen oder Personal herbeizuschaffen, um die katholischen Straßen zu verteidigen. Im Dezember dieses Jahres spaltete sich die IRA. Der eher nationalistisch gesinnte und gewaltbereitere Flügel gründete die Provisional IRA (in Anspielung auf die Erklärung der provisorischen Regierung des Osteraufstandes 1916), der eher politisch orientierte linke Flügel etablierte die Official IRA. Die Marxisten innerhalb des linken Flügels argumentierten, dass die Spannungen zwischen Protestanten und Katholiken vor allem deshalb provoziert wurden, um Arbeiter beider Konfessionen gegeneinander auszuspielen. Gewalt wäre zur Lösung des Nordirlandkonfliktes deshalb nur kontraproduktiv. Obwohl es auf der politischen Ebene ebenfalls zu einer Spaltung in Provisional Sinn Féin und Official Sinn Féin (später Sinn Féin Workers Party bzw. nur Workers Party) kam, spielte die Politik in den Aufbaujahren der Provos keine Rolle.

Von Anfang an gab es eine andauernde Fehde zwischen den Provos und der Official IRA, da beide Fraktionen um die Kontrolle der nationalistischen Gebiete wetteiferten (vor allem in Belfast). Allerdings gewannen die Provisionals schnell die Oberhand, aufgrund ihrer Profilierung als die zuverlässigeren Verteidiger der katholischen Gemeinde.[9]

Organisation

Die IRA ist hierarchisch organisiert. An der Spitze der Organisation steht der IRA-Armeerat (Army Council), dessen Vorsitzender der IRA-Stabschef (Chief of Staff) ist.

Führung

Alle Einheiten der IRA sind berechtigt Delegierte zur IRA General Army Convention (GAC) zu entsenden. Dieses Gremium ist die oberste Autorität der Organisation. Vor 1969 trafen sich die GACs regelmäßig. Seit 1969 gab es insgesamt nur zwei Treffen (1970 und 1986), wegen der Schwierigkeiten einer illegalen Organisation ein Treffen so vieler Mitglieder geheim zu halten.[10][11]

Die GAC wählt die aus zwölf Personen bestehende sogenannte IRA Executive — nominell die Regierung der Irischen Republik von 1916. Die Exekutive wiederum wählt die sieben Mitglieder, welche den IRA Armeerat bilden.[10] Dieser ist die eigentliche Machtzentrale der Organisation, der das politische Vorgehen und die strategischen Grundsatzentscheidungen vorgibt, sowie den obersten Kommandanten, den Chief-of-Staff, aus seinen Reihen oder auch von außerhalb des Armeerates ernennt.[12]

Der Chief-of-Staff bestimmt dann seinen Stellvertreter, den IRA Adjutant General und besetzt ein Hauptquartier (IRA General Headquarters; auch GHQ), das aus einer Reihe von einzelnen Departments besteht. Diese Departments sind:

  • IRA Quartermaster General (Quartiermeister)
  • IRA Director of Finance (Finanzen)
  • IRA Director of Engineering (technische Entwicklung)
  • IRA Director of Training (Ausbildung)
  • IRA Director of Intelligence (Aufklärung)
  • IRA Director of Publicity (Öffentlichkeitsarbeit)
  • IRA Director of Operations (Einsatzleiter)
  • IRA Director of Security (interne Sicherheit)
Siehe auch Internal Security Unit

Regionale Kommandostrukturen

Auf regionaler Ebene ist die IRA geteilt in ein Northern Command, das in den neun Grafschaften von Ulster sowie im County Leitrim und County Louth operiert, und ein Southern Command, welches im Rest von Irland operiert. Die Provisional IRA wurde anfangs von einem Armeerat in Dublin kommandiert. Jedoch hat man im Jahr 1977, parallel zur Einführung der Zellenstruktur auf lokaler Ebene, das Kommando über die „War-Zone“ (Kriegszone) dem Northern Command übertragen. Diese Reorganisation war, nach dem Journalisten und Autor Ed Moloney, die Idee von Ivor Bell, Gerry Adams und Brian Keenan.[13]

Das IRA Southern Command bestand aus der Dublin Brigade und einer Anzahl kleinerer Einheiten in ländlichen Gegenden. Diese waren hauptsächlich mit der Einfuhr und Lagerung von Waffen für die nördlichen Einheiten beauftragt, sowie mit dem Auftreiben von Geld durch Bankraub und ähnliches.[14] Es gab auch organisierte Einheiten in Großbritannien, Westeuropa und den Vereinigten Staaten.

Brigaden

Die IRA bezeichnet ihre gewöhnlichen Mitglieder als Volunteers oder auf irisch als óglaigh (Freiwillige). Bis in die späten 1970er waren IRA Volunteers in Einheiten organisiert, die auf konventionellen militärischen Strukturen basierten. Volunteers, die in einer Gegend lebten, formierten eine Kompanie, welche in der Regel Teil eines Bataillones war, dieses konnte wiederum Teil einer Brigade sein, obwohl viele Bataillone keiner Brigade zugeteilt waren.

Für die meiste Zeit ihres Bestehens hatte die IRA für die von ihr so bezeichnete „Kriegszone“ fünf Gegenden in denen es Brigaden gab. Diese Brigaden waren in Belfast, Derry, Tyrone/Monaghan und Armagh „stationiert“.[15] Die Belfast Brigade hatte drei Bataillone, genauer im Westen, Norden und Osten der Stadt. In den frühen Jahren des Nordirlandkonfliktes entwickelte sich die IRA in Belfast rapide. Im August 1969 hatte die Belfast Brigade nur 50 aktive Mitglieder. Am Ende des Jahres 1971 hatte sie 1,200 Mitglieder, diese verliehen ihr eine große, aber auch schwerer zu kontrollierende Struktur.[16] Derry City hatte ein Bataillon und das südliche County Londonderry ein zweites. Das Derry Bataillon wurde im Jahr 1972 zur Derry Brigade, da ein rapider Anstieg der Mitglieder nach dem Bloody Sunday zu verzeichnen war, als britische Fallschirmjäger 14 unbewaffnete Demonstranten während eines Bürgerrechtsmarsches töteten. County Armagh hatte drei Bataillone, zwei sehr aktive in South Armagh und eine wenig wirksame Einheit in North Armagh. Aus diesem Grund bezeichnet man die Armagh IRA Einheit oft einfach nur als die South Armagh Brigade. Ähnlich ist es mit der Tyrone/Monaghan Brigade, welche rund um die Grenze operierte und oft nur East Tyrone Brigade genannt wird. Fermanagh, South Down und North Antrim hatten Einheiten, die zu keiner Brigade zugeteilt waren.[17] Die Kommandostrukturen auf Bataillons- und Kompanieebene waren die gleichen: Beide hatten ihre eigenen Kommandanten, Quartiermeister, sowie Verantwortliche für Sprengstoff und Aufklärung. Manchmal gab es auch Verantwortliche für Ausbildung oder Finanzen.

In den 1980er Jahren stieg die Anzahl von Informanten in der IRA erheblich an. Besonders betroffen waren die Einheiten in Derry und Belfast. Während die Belfast Brigade in den 1970er Jahren die aktivste der vier Brigaden war, änderte sich dies in den 1980er und 1990er Jahren. Somit bekamen die ländlichen IRA-Einheiten aus East Tyrone und South Armagh eine immer größere Bedeutung innerhalb der Organisation.

Active Service Units

Im Jahr 1977 schaffte die IRA das große konventionelle militärische Organisationsprinzip ab, da sie dessen Verwundbarkeit erkannte. Anstelle der Bataillonsstrukturen schuf man ein System mit zwei parallelen Typen von Einheiten in einer IRA Brigade. Die alten Kompaniestrukturen wurden für Aufgaben, wie den Schutz von nationalistischen Gegenden, Aufklärung und zum Verstecken von Waffen eingesetzt. Dieses waren essentielle Hilfstätigkeiten. Der Hauptteil der eigentlichen Attacken wurde jedoch von einem zweiten Typ von Einheit durchgeführt, der Active Service Unit (ASU). Um die Geheimhaltung zu gewährleisten, waren die ASUs kleine Zellen mit üblicherweise 5-8 Mitgliedern, die dann bewaffnete Attacken durchführten. Die Waffen der ASUs wurden von einem Quartiermeister kontrolliert, der unter direkter Kontrolle der IRA Führung stand.[18] In den späten 1980er und frühen 1990er schätzte man, dass die IRA ungefähr 300 Mitglieder in ASUs hatte und ca. 450 weitere in Versorgungseinheiten.[19]

Die Ausnahme von dieser Reorganisation war die South Armagh Brigade, die ihre traditionelle Hierarchie und Bataillonsstruktur beibehielt und relativ große Anzahlen von Volunteers in ihren Aktionen einsetzte.[20]

Strategie von 1969–1998

„Eskalation, Eskalation, Eskalation“

Die Strategie der IRA bestand am Anfang des Konflikts aus drei Phasen. In der ersten Phase (1970) konzentrierten sich die Provos auf die Verteidigung der nationalistischen Viertel in Nordirland, dann kam 1971 die Phase der Vergeltung, in der Polizei und Armee zu „legitimen Zielen“ erklärt wurden. In der dritten Phase gingen die Republikaner, in der Hoffnung auf ein schnelles Ende, auf allen Ebenen in die Offensive. Hier war es die Strategie der IRA, so viel Gewalt wie möglich einzusetzen, damit es zum Zusammenbruch der nordirischen Verwaltung kommt und gleichzeitig den britischen Streitkräften so hohe Verluste zuzufügen, dass die britische Regierung durch die öffentliche Meinung gezwungen wäre, sich aus Irland zurückzuziehen. Eine Politik, die von Sean MacStiofain mit den Worten „Eskalation, Eskalation und Eskalation“ beschrieben wurde. Das Vorbild dieser Strategie war der Erfolg der Irish Republican Army im irischen Unabhängigkeitskrieg von 1919-1922. „Victory 72“ hieß die Parole. Optimismus herrschte auch noch im folgenden Jahr („Victory 73“) und im nächsten („Victory 74“). Allerdings hat diese Politik nicht den starken Willen der Unionisten berücksichtigt innerhalb des Vereinigten Königreichs zu verbleiben und sie riskierte die Gefahr, dass eine bewaffnete Kampagne nicht zu einen vereinten Irland führt, sondern in einen sektiererischen Bürgerkrieg endet.

Zum Zeitpunkt des irischen Unabhängigkeitskrieges in den 1920er Jahren erwiderten die Loyalisten IRA-Aktionen im Norden mit Angriffen auf katholische Nationalisten. Um diese Vergeltungsmaßnahmen auf die katholische / nationalistische Gemeinschaft in Zukunft zu vermeiden, führte die IRA während der Border Campaign in den 1950er Jahren keine Maßnahmen in städtischen Zentren von Nordirland durch. Die Provisional IRA zeigte jedoch keine Hemmungen eine solche Kampagne durchzuführen und nahm die Gefahr der Eskalation und der sektiererischen Gewalt billigend in Kauf. Dies war einer der wichtigsten Unterschiede zwischen den Provisionals und der Official IRA.

Im Jahr 1972 hielt die britische Regierung geheime Gespräche mit der IRA Führung ab, um zu versuchen, einen Waffenstillstand auf der Grundlage eines Kompromisses in Nordirland durchzusetzen, da nach den Ereignissen des Bloody Sunday die Unterstützung für die IRA und die daraus folgenden Rekrutierungen stark zu nahmen. Die IRA vereinbarte eine vorübergehende Waffenruhe vom 26. Juni bis 9. Juli. Im Juli 1972 trafen sich die IRA Führer Seán Mac Stíofáin, Dáithí Ó Conaill, Ivor Bell, Seamus Twomey, Gerry Adams und Martin McGuinness mit einer britischen Delegation unter der Leitung von William Whitelaw. Die Führer der IRA weigerten sich einer friedliche Lösung zuzustimmen, die keine Verpflichtung zum britischen Rückzug (erst in die Kasernen, dann aus Irland) und eine Freilassung von republikanischen Gefangenen vorsah. Die Briten lehnten diese Forderungen ab und unterbrachen die Gespräche.[21]

Éire Nua und die Waffenruhe von 1975

Das oberstes Ziel der Provisionals in dieser Zeit war die Abschaffung von Nordirland und der Republik Irland, sowie deren Ersetzung durch eine neue föderale gesamtirische Republik, mit dezentralen Regierungen und Parlamenten für jede der vier historischen Provinzen von Irland. Dieses Programm wurde bekannt als Éire Nua - „Neues Irland“. In den frühen 1980er Jahren wurde das Éire Nua Programm durch die Provisionals unter der Führung von Gerry Adams, für das Ziel einer zentralistischen gesamtirischen Republik, wieder verworfen.

Ab Mitte der 1970er Jahre, war es klar, dass die Hoffnungen der IRA-Führung auf einen schnellen militärischen Sieg immer unbegründeter wurden. Darüber hinaus war das britische Militär ebenso unsicher, wann es endlich einen durchschlagenden Erfolg gegen die IRA verzeichnen konnte. Bei geheimen Treffen zwischen den IRA Führern Ruairí Ó Brádaigh und Billy McKee mit dem britischen Staatssekretär für Nordirland, Merlyn Rees, versicherte die IRA einen Waffenstillstand von Februar 1975 bis Januar des nächsten Jahres. Die IRA glaubte zunächst, dies sei der Beginn eines langfristigen Prozesses, der am Ende zum britischen Rückzug führen würde, doch kam sie schnell zu dem Schluss, dass Rees versuchte die Bewegung auszuspielen und die Provos zu friedlichen Mitteln drängen will, ohne ihnen irgendwelche Garantien zu geben.[22] Kritiker der IRA-Führung, insbesondere Gerry Adams, waren der Auffassung, dass die Folgen der Waffenruhe für die IRA katastrophal waren. Sie beklagten vor allem die Infiltration durch britische Informanten, die Festnahmen von vielen Aktivisten und der Zusammenbruch der Disziplin - letzteres führte zu sektiererischen Morden und einer Fehde mit anderen Republikanern der Official IRA. Die Waffenruhe brach im Januar 1976.[23]

Der „Lange Krieg“

Danach entwarf die IRA, unter der Führung von Adams und seinen Anhängern, eine neue Strategie des so genannten „Langen Krieges“, welche sie für den Rest des Nordirlandkonfliktes verfolgte. Es handelte sich dabei zum Einen um eine Reorganisation der IRA in kleine Zellen, dies war ein Eingeständnis, dass ihre Kampagne noch viele Jahre andauern würde, bevor sie zum Erfolg führt, und zum Anderen um eine verstärkte Betonung der politischen Tätigkeit durch die Partei Sinn Féin. Ein republikanisches Dokument der frühen 1980er bemerkte dazu, „Beide, Sinn Féin und die IRA, spielen unterschiedliche, aber konvergierende Rollen in diesem Krieg der nationalen Befreiung. Die Irish Republican Army führt eine bewaffnete Kampagne ... Sinn Féin unterhält die Kriegspropaganda und ist die öffentliche und politische Stimme der Bewegung.“ [24] Die 1977er Ausgabe des Greenbooks, ein Handbuch, das zur Einführung und Ausbildung neuer Rekruten diente, nennt die wichtigsten Punkte des „Langen Krieges“:

  1. Ein Zermürbungskrieg gegen feindliche Truppen British Army basierend darauf, so viele Todesfälle wie möglich zu verursachen, um dadurch einen öffentlichen Druck bei der [britischen] Bevölkerung in der Heimat zu erzeugen, so dass die Regierung einen Rückzug in Erwägung zieht.
  2. Eine Bombenkampagne die darauf abzielt, dem Feind sein finanzielles Interesse an unserem Land unrentabel zu gestalten.
  3. Die sechs Grafschaften ... unregierbar zu machen, so dass der Feind nur durch eine repressive kolonial-militärische Herrschaft regieren kann.
  4. Den Krieg aufrechtzuerhalten und Unterstützung für seine Ziele durch nationale und internationale Propaganda sowie Öffentlichkeitsarbeit zu erreichen.
  5. Die Verteidigung des Befreiungskrieges durch die Bestrafung von Straftätern, Kollaborateuren und Informanten.[25]

Hungerstreik und Wahlen

Die IRA-Gefangenen, die nach März 1976 verurteilt wurden, genossen keinen Sonderstatus mehr und wurden im Gefängnis wie “normale” Kriminelle behandelt. Als Reaktion weigerten sich über 500 Häftlinge sich zu waschen oder Gefängniskleidung zu tragen (“schmutziger” Protest und Decken-Protest). Diese Proteste gipfelten 1981 in den zweiten Hungerstreik, sieben IRA und drei INLA Mitglieder hungerten sich für die Anerkennung des politischen Status zu Tode. Ein Hungerstreikender (Bobby Sands) und der Anti H-Block Aktivist Owen Carron wurden ins britische Parlament gewählt und zwei andere Gefangene im Hungerstreik in den irischen Dáil. Darüber hinaus gab es in ganz Irland Arbeitniederlegungen und große Demonstrationen, um Mitgefühl mit den Hungerstreikenden zu bekunden. Mehr als 100000 Menschen nahmen in Belfast an der Beerdigung von Sands, dem ersten Hungerstreikenden der starb, teil.

Nach dem Erfolg des IRA-Hungerstreiks bei der Mobilisierung von Unterstützung und den gewonnenen Parlamentssitzen, investierten die Republikaner nach 1981 zunehmend mehr Zeit und Ressourcen für die Wahlen, dadurch gewann die Partei Sinn Féin immer mehr an Bedeutung innerhalb der republikanischen Bewegung. Danny Morrison fasste diese Politik auf einem Sinn Féin Ard Fheis (jährliches Treffen) im gleichen Jahr so zusammen: „mit dem Stimmzettel in der einen und der Armalite in der anderen Hand“[26]

„TUAS“ - Friedensstrategie

In den 1980er Jahren unternahm die IRA einen Versuch, den Konflikt mit der so genannten „Tet Offensive“ eskalieren zu lassen. Als dies nicht gelang, suchten die republikanischen Führer zunehmend nach einem politischen Kompromiss zur Beendigung des Konflikts. Ab 1988 traf sich Gerry Adams regelmäßig zu Geheimgesprächen mit John Hume, dem Parteichef der gemäßigten Social Democratic and Labour Party (SDLP), und darüber hinaus wurden auch geheime Gespräche mit britischen Beamten geführt. Danach versuchte Adams immer stärker Sinn Féin von der IRA zu distanzieren, indem er behauptete sie seien eigenständige Organisationen und weigerte sich IRA-Aktionen zu kommentieren. Innerhalb der republikanischen Bewegung (IRA und Sinn Féin), wurde die neue Strategie mit dem Abkürzung TUAS beschrieben (dh. entweder „Tactical Use of Armed Struggle“ (offiziell) oder „Totally Unarmed Strategy“).[27]

Die IRA verkündete letztlich 1994 eine unbefristete Waffenruhe unter der Bedingung, dass Sinn Féin in die politischen Gespräche für eine Lösung mit einbezogen wird. Als dies nicht geschah, kündigt die IRA ihre Waffenruhe vom Februar 1996 bis Juli 1997 auf. In dieser Zeit unternahm sie mehrere Bombenattentate und Schießereien. Nach einer erneuten Waffenruhe wurde Sinn Féin wieder in den „Friedensprozess“ mit einbezogen, der schließlich in das Karfreitagsabkommen von 1998 mündete.

Anschläge

Von 1970 bis 1997 (unvollständige Auswahl):

  • August 1970: Die IRA tötet zwei Polizisten der Royal Ulster Constabulary (RUC).
  • Februar 1971: Die IRA tötet den ersten britischen Soldaten seit dem Irischen Unabhängigkeitskrieg.
  • Juli 1972: Neun Unbeteiligte kommen bei neunzehn Anschlägen in ganz Belfast ums Leben, während 130 Menschen verletzt werden (Bloody Friday).
  • September 1973: Die IRA intensiviert ihre Angriffe auf britische Einrichtungen inklusive der Londoner Börse, der Bank of England und des House of Commons. Außerdem wurden Angriffe auf ein Flughafenterminal, die Londoner U-Bahn und mehrerer Einkaufszentren durchgeführt.
  • Februar 1974: In Manchester, England wird durch die IRA eine Bombe gezündet, wodurch ein vorbeifahrender britischer Militärbus explodiert. Zwölf Soldaten kommen ums Leben.
  • November 1974: In Birmingham werden 21 Pub-Besucher von einem IRA-Sprengsatz getötet.
  • November 1975: Der Herausgeber des Guinness Book of Records in London, Ross McWhirter wird durch Mitglieder der IRA ermordet. McWhirter hatte eine Belohnung von 100.000$ für die Ergreifung eines Terroristen ausgesetzt, der für eine Bombenserie in London verantwortlich sein sollte. Die vier Verantwortlichen werden 1977 für diesen und mehrere andere Morde zu lebenslänglichen Gefängnisstrafen verurteilt.
  • Juli 1976: Die IRA tötet Christopher Ewart-Briggs, den britischen Botschafter in der Republik Irland, mit einer Landmine.
  • Februar 1977: Der britische Niederlassungsleiter der amerikanischen Firma DuPont wird durch ein Kommando der IRA in Derry erschossen.
  • 27. August 1979: Ein Kommando der IRA zündet zeitgleich zwei Bomben in Warrenpoint, Nordirland, wobei achtzehn britische Soldaten und ein Zivilist ums Leben kommen.
  • 27. August 1979: Die IRA tötet Louis Mountbatten den 1. Earl of Burma und Cousin von Königin Elisabeth II. mit einem ferngezündeten Sprengsatz, den sie auf seinem Boot versteckt hatten. Neben dem von vielen respektierten Helden des zweiten Weltkrieges stirbt auch sein Enkel während drei Mitglieder der Mannschaft verletzt werden.
  • Februar 1980: Ein britischer Armeeoberst wird von IRA-Kräften in Bielefeld, Westdeutschland getötet.
  • Oktober 1981: die IRA lässt eine ferngezündete Nagelbombe vor einer britischen Militärkaserne in Zentrallondon detonieren. Zwei Soldaten sterben, vierzig werden verletzt.
  • November 1981: Der protestantische Reverend Robert Bradford, Mitglied des britischen Parlaments und Sympathisant der ULF aus Belfast wird von Unbekannten ermordet. Die PIRA übernimmt später die Verantwortung.
  • 12. Oktober 1984: Bombenanschlag auf das Grand Hotel in Brighton, in dem sich zu dieser Zeit die Premierministerin Margaret Thatcher mit ihrem Kabinett aufhält. Die Bombe tötet ein Kabinettsmitglied und drei Sicherheitskräfte. 32 weitere Anwesende werden verletzt.
  • März 1987: Siebenundzwanzig deutsche und vier britische Personen werden bei einem Bombenanschlag auf das britische Offizierskasino im JHQ Rheindahlen in Westdeutschland verwundet. Der Stützpunkt Rheindahlen ist ein Hauptquartier der NATO in Westdeutschland und heute Standort der schnellen Eingreiftruppe Allied Rapid Reaction Corps (ARRC).
  • 19. Juni 1989: Anschlag auf die Quebec Barracks Kaserne in Osnabrück. Hierbei wurden von einem Kleinlaster aus drei Mörsergranaten abgefeuert, es zündete nur eine. Verletzt wurde niemand, es entstand erheblicher Sachschaden.
  • 24. April 1993: Bishopsgate Bombe in London, 1 Toter und 50 Verletzte.
  • 1996: Am 15. Juni 1996 um 11.20 Uhr explodierten 1.500 kg Sprengstoff im Zentrum Manchesters. Die IRA hatte diese Bombe in einem Lieferwagen in der Corporation Street nahe der Einkaufsstraße Market Street platziert. Dies war die größte IRA-Bombe, die bisher in England detonierte. Trotz dieser Größe und der zentralen Lage des Anschlags wurde niemand getötet, es gab jedoch 206 Verletzte. Gut eineinhalb Stunden vor der Zündung erfolgte um 9.53 Uhr eine Warnung, die Schlimmeres verhinderte. Der Anschlag zerstörte 50.000 m² Einkaufsfläche und 25.000 m² Bürofläche. Seit dem Anschlag wurde die gesamte Umgebung komplett wiederbelebt, was das Stadtbild allgemein verbesserte. Ein Briefkasten außerhalb Marks & Spencer in der Corporation Street überstand den Anschlag beinahe unversehrt und wurde mit einer kleinen Gedenktafel versehen.

Weitere Aktivitäten

Mit Waffen und Geldmitteln wurde die IRA hauptsächlich von einer Organisation aus den USA namens Irish Northern Aid (NORAID) unterstützt. Außerdem erhielt sie Hilfe von der PLO in Form von Waffen und Training aus Libyen.

Getrennt von ihrer bewaffneten Kampagne war die Provisional IRA auch anderweitig aktiv, wie z.B. beim „Schutz“ der nationalistischen Gebiete, in denen sie (insbesondere in Teilen von Belfast, Derry und dem ländlichen South Armagh) „Steuern“ erhob. Von ihren Gegnern wird diese Praxis als Schutzgelderpressung bezeichnet. Sie ist aber auch legal im Baugewerbe und der Gastronomie tätig.

Angriffe gegen andere republikanische Paramilitärs

Die IRA hatte auch diverse Fehden mit anderen republikanischen paramilitärischen Gruppen, wie der Official IRA in den 1970ern und der Irish People's Liberation Organisation (IPLO) in den 1990ern.

Joseph O'Connor (26) wurde am 11. Oktober 2000 in Ballymurphy, Westbelfast erschossen. Er war ein führendes Mitglied der Real Irish Republican Army (RIRA). O'Connors Familie und Leute, die mit der RIRA in Verbindung gebracht werden behaupten, dass er von den Provisionals aufgrund einer Fehde der beiden Organisationen ermordet wurde,[28] doch Sinn Féin dementierte die Anschuldigungen.[29] Bis heute wurde niemand für diesen Mord verurteilt oder auch nur angeklagt.

Geldbeschaffung durch organisierte Kriminalität

Die IRA führte während ihrer über 30 jährigen Geschichte viele Entführungen, sowie Überfälle auf Bank- und Postfilialen nördlich und südlich der irischen Grenze durch. Dabei tötete die IRA sechs Gardaí und einen irischen Soldaten während dieser Aktionen.

Laut dem irischen Verteidigungsminister von 2002 bis 2007, Michael McDowell, war die IRA am organisierten Verbrechen auf beiden Seiten der irischen Grenze beteiligt. Dies beinhaltet das Schmuggeln von gefälschter Ware, Zigaretten und Öl.[30]

Numerische Stärke

Republikanisches Mural, Derry 1986, mit Spuren von Vandalismus.

In den frühen bis mittleren 1970er könnte die Anzahl der Rekrutierungen der Provisional IRA bei mehreren tausend gelegen haben, doch sie wurde stark reduziert, als die IRA sich 1977 reorganisierte. Ein RUC Report von 1986 schätzte, dass die IRA ca. 300 Volunteers in Active Service Units hatte und bis zu 750 aktive Mitglieder in ganz Nordirland.[31] Diese Schätzung beinhaltete jedoch nicht die IRA Einheiten in der Republik Irland oder die in Britannien, kontinental Europa und der ganzen Welt. Im Jahr 2005 sagte der damalige irische Justizminister Michael McDowell dem Dáil, dass die Organisation „zwischen 1,000 und 1,500“ aktive Mitglieder hatte.[32] Laut dem Buch The Provisional IRA (Eamon Mallie und Patrick Bishop), sind in den ersten 20 Jahren ihres Bestehens ungefähr 8,000 Leute der IRA beigetreten, viele von ihnen verließen sie nach einer Haftstrafe, gingen in den „Ruhestand“ oder waren desillusioniert.[33] Die genaue Zahl derer, die der Organisation beigetreten sind, muss demnach noch höher sein, wenn man diejenigen mitzählt, die seit 1988 rekrutiert wurden. In neuerer Zeit wurde die Stärke der IRA etwas geschwächt, da immer wieder Mitglieder die Organisation verließen, um bei radikalen Splittergruppen wie der Continuity IRA und der Real IRA einzutreten. Nach dem ehemaligen irischen Justizminister Michael McDowell, hat jede dieser beiden Organisationen wenig mehr als 150 Mitglieder.[34] Ungeachtet vieler Erfolge der britischen und irischen Sicherheitsdienste der Armee und Polizei, bei der Infiltration der IRA, insbesondere ab dem Jahr 2001, glauben die britischen, irischen und amerikanischen Regierungen, dass die IRA eine extrem starke und fähige terroristische Organisation bleibt.

P. O'Neill

Die IRA benutzt traditionell eine mysteriöse Unterschrift in ihren öffentlichen Bekanntmachungen, die alle unter dem Pseudonym „P. O'Neill“ vom „Irish Republican Publicity Bureau, Dublin“, herausgegeben werden.[35]

Laut Ruairí Ó Brádaigh war es Seán Mac Stiofáin als Chief-of-staff der IRA, der den Namen ersann. Der Name wurde so geschrieben bzw. gesprochen, wie es die irische Orthographie und Aussprache vorsieht, also „P. Ó Néill“. Ó Brádaigh behauptet auch, dass der Name keine besondere Bedeutung hat, damit widerspricht er Behauptungen, die den Namen als Referenz an Sir Phelim O'Neill, dem exekutierten Anführer der Irischen Rebellion von 1641 ansehen. Nach Danny Morrison wurde das Pseudonym „S. O'Neill“ während der IRA-Kampagne der 1940er benutzt.[35]

Opferzahlen

Die IRA hat seit Beginn des Nordirlandkonfliktes mehr Menschen getötet als jede andere Organisation, die an ihm beteiligt war. Sie hat mehr Katholiken, Protestanten, Zivilisten und Ausländer als jede andere Organisation getötet. Jedoch haben Mitglieder der IRA häufig bestritten, dass die Organisationen, die während 'der Troubles' in Opposition zur IRA standen, separat und unterschiedlich waren. In den republikanischen Analysen des Konfliktes repräsentierten Organisationen wie die UDR und British Army, zusammen mit der UVF und UDA eine Allianz aus Staat und Paramilitärs. Somit müsse man deren Anzahl von „Morden“ miteinander addieren. [36]

Zwei sehr detaillierte Studien von Todesfällen im Nordirlandkonflikt, das CAIN Projekt von der University of Ulster und Lost Lives,[37] weichen bei der Anzahl der Getöteten durch die Provisional IRA leicht voneinander ab, doch ergeben sie beide ca. 1.800 Todesopfern. Von diesen waren ca. 1.100 Mitglieder der Sicherheitskräfte - British Army, Royal Ulster Constabulary und Ulster Defence Regiment. Zwischen 600 und 650 waren Zivilisten und der Rest sind entweder loyalistische oder republikanische Paramilitärs (einschließlich über 100 IRA Mitglieder, die sich aus Versehen mit ihren eigenen Bomben in die Luft sprengten).

Es wird außerdem geschätzt, dass die IRA während des Konfliktes 6.000 Mann der British Army, UDR und RUC verletzte sowie bis zu 14,000 Zivilisten.[38]

Die IRA verlor etwas weniger als 300 Volunteers in den Troubles.[39] Dazu kommen noch ungefähr 50-60 getötete Mitglieder von Sinn Féin.[40]

Weit üblicher als die Tötung von IRA-Volunteers, war ihre Festnahme. Die Journalisten Eamonn Mallie und Patrick Bishop schätzen in ihrem Buch The Provisional IRA, dass zwischen acht- und zehntausend Mitglieder der Organisation Mitte der 1980er hinter Gitter waren. Das ist eine Zahl, die sie auch für alle ehemaligen und damaligen IRA-Mitglieder angeben, die bis dahin jemals in der IRA waren.[41]

Verweise

Interne Verweise

Einzelnachweise

  1. Henry McDonald: Grieving sisters square up to IRA. The Observer, 13. Februar 2005. Abgerufen am 2007-07-20.
  2. Tim Pat Coogan: The IRA, S. 681-682, Fontana Books 1987, ISBN 000636943X
  3. Politisches Statement Éire Nua
  4. Home Office - Proscribed Terror GroupsHome Office Website, gefunden am 11. Mai 2007
  5. McDowell insists IRA will remain illegal. RTÉ, 28. August 2005. Abgerufen am 2007-05-18.
  6. Full text: IRA statement. The Guardian, 28. Juli 2005. Abgerufen am 2007-03-17.
  7. Kevin Cullen: Among IRA veterans, quiet acceptance of peace declaration. The Boston Globe, 31. Juli, 2005. Abgerufen am 2007-10-24.
  8. Army paper says IRA not defeated
  9. Provos The IRA & Sinn Féin, S. 77-78
  10. a b Brendan O'Brien: The Long War: The IRA and Sinn Féin, S. 158, O'Brien Press 1999, ISBN 0-86278-606-1
  11. English, S. 114-115
  12. English, S. 43
  13. Moloney, S. 155-160
  14. O'Brien S.158
  15. O'Brien S.158
  16. Moloney, S.103
  17. O'Brien Seite 161
  18. Bowyer Bell Seite 437
  19. O'Brien, S.161
  20. Moloney, S.377
  21. (Taylor S.139)
  22. Peter Taylor: Brits, S. 184-185, Bloomsbury Publishing 2001, ISBN 0-7475-5806-X
  23. (Taylor S.156)
  24. (O'Brien S.128)
  25. (zitiert aus O'Brien S. 23)
  26. (O'Brien S.127)
  27. (Moloney S.432)
  28. Controversy over republican's murder. BBC, 17. Oktober 2000. Abgerufen am 2007-03-17.
  29. IRA denies murdering dissident. BBC, 18. Oktober 2000. Abgerufen am 2007-03-17.
  30. Barry O'Kelly: McDowell takes stock. The Sunday Business Post, 18. Januar 2004. Abgerufen am 2007-03-09.
  31. (O'Brien S.161)
  32. [1]
  33. (Mallie, Bishop S.12)
  34. [2]
  35. a b Who is P O'Neill?BBC News Artikel, 22. September 2005.
  36. Diese Anschuldigungen waren besonders weit verbreitet nach dem Miami Showband Massaker, der Shoot-to-kill-Politik in Nordirland während der 1980er Jahre, der Ermordung von Pat Finucane und der Brian Nelson/Force Research Unit Kontroverse. Nach diesen Episoden behaupteten Republikaner, dass es ein personelles Überlappen zwischen loyalistischen Paramilitärs und Einheiten der britischen Sicherheitsdienste gäbe.
  37. Lost Lives (2004. Ed David McKitrick, Seamus Kelters, Brian Feeney, Chris Thornton, David McVea)
  38. (O'Brien S.135)
  39. (Lost Lives S.1531)
  40. (zitiert aus O'Brien, Long War S. 26)
  41. (Mallie, Bishop S.12)

Literatur

  • Martin Dillon: 25 Years of Terror - the IRA's War against the British,
  • Richard English: Armed Struggle. A History of the IRA. MacMillan, London 2003, ISBN 1-4050-0108-9
  • Peter Taylor: Provos - the IRA and Sinn Féin.
  • Ed Moloney: The Secret History of the IRA. Penguin, London 2002
  • Eamonn Mallie und Patrick Bishop: The Provisional IRA. Corgi, London 1988. ISBN 0-552-13337-X
  • Toby Harnden: Bandit Country -The IRA and South Armagh. Hodder & Stoughton, London 1999, ISBN 0-340-71736-X
  • Brendan O'Brien: The Long War - The IRA and Sinn Féin. O'Brien Press, Dublin 1995, ISBN 0-86278-359-3
  • Tim Pat Coogan: The Troubles.
  • Tim Pat Coogan: The IRA: A History. 1994
  • Tony Geraghty: The Irish War.
  • David McKitrick, Seamus Kelters, Brian Feeney, Chris Thornton, David McVea: Lost Lives.
  • J Bowyer Bell: The Secret Army - The IRA. 3. Auflage, 1997, ISBN 1-85371-813-0
  • Christopher Andrews: The Mitrokhin Archive (auch als The Sword and the Shield veröffentlicht)

Weblinks


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