Pyschma


Pyschma
Pyschma
Пышма
Am Oberlauf der Pyschma (frühes Farbfoto von Prokudin-Gorski, 1912)

Am Oberlauf der Pyschma (frühes Farbfoto von Prokudin-Gorski, 1912)Vorlage:Infobox Fluss/KARTE_fehlt

DatenVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehlt
Lage Oblast Swerdlowsk, Oblast Tjumen (Russland)
Flusssystem ObVorlage:Infobox Fluss/FLUSSSYSTEM_falsch
Abfluss über Tura → Tobol → Irtysch → Ob → Arktischer Ozean
Quelle Mittlerer Ural
56° 57′ 25″ N, 60° 32′ 31″ O56.95694444444460.541944444444290
Quellhöhe 290 mVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mündung Tura
57.11694444444466.34138888888946

57° 7′ 1″ N, 66° 20′ 29″ O57.11694444444466.34138888888946
Mündungshöhe 46 mVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Höhenunterschied ca. 244 m
Länge 603 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Einzugsgebiet 19.700 km²[1]
Abflussmenge[1] MNQ: 2 m³/s
MQ: 34 m³/s
MHQ: 1.300 m³/s
Rechte Nebenflüsse Kunara, Bolschaja Kalinowka
Linke Nebenflüsse Reft
Durchflossene Stauseen Belojarskoje-Stausee
Mittelstädte Werchnjaja Pyschma, Berjosowski, Saretschny, Suchoi Log, Kamyschlow
Schiffbar nicht schiffbar

Die Pyschma (russisch Пышма) ist ein 603 km langer rechter Nebenfluss der Tura in Sibirien (Russland, Asien).

Die Pyschma entspringt in etwa 290 m Höhe an der Ostflanke des Mittleren Ural bei Werchnjaja Pyschma, unmittelbar nördlich von Jekaterinburg. Der Fluss durchfließt den westlichen Teil des Westsibirischen Tieflandes, zunächst auf dem Territorium der Oblast Swerdlowsk, später der Oblast Tjumen und mündet schließlich beim Dorf Sosonowo, etwa 40 Kilometer östlich von Tjumen in die Tura (bei 46 m Höhe). Im Unterlauf mäandriert der Fluss stark. Er ist hier etwa 50 Meter breit, drei Meter tief, und die Fließgeschwindigkeit beträgt 0,2 m/s.

Das Einzugsgebiet der Pyschma umfasst 19.700 km². Die mittlere monatliche Wasserführung beträgt 34 m³/s (Maximum 1300 m³/s, Minimum 2 m³/s). Die wichtigsten Nebenflüsse sind von rechts Kunara und Bolschaja Kalinowka, von links der Reft.

Bei Saretschny ist die Pyschma zum Belojarskoje-Stausee aufgestaut, welcher zur Wasserversorgung des Kernkraftwerkes Belojarsk dient.

Die Pyschma gefriert von der ersten Novemberhälfte bis zur zweiten Aprilhälfte.

Die Transsibirische Eisenbahn folgt zwischen Jekaterinburg und Tjumen ungefähr dem Verlauf der Pyschma und überquert sie zweimal (bei Streckenkilometer 1944 und 2166 ab Moskau).

Weblinks

 Commons: Pyschma – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen

  1. a b Pyschma in der Großen Sowjetischen Enzyklopädie (russ.)

Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Pyschma — Pyschmạ   die, rechter Nebenfluss der Tura im Westsibirischen Tiefland, Russland, 603 km lang, entspringt auf der Ostabdachung des Nördlichen Urals und mündet unterhalb von Tjumen. Die Pyschma wird dreimal gestaut und für die Flößerei genutzt …   Universal-Lexikon

  • Pyschmá — (Pyshma), r. Nebenfluß der Tura (Obgebiet) in den russ. Gouv. Perm und Tobolsk, 550 km lg …   Kleines Konversations-Lexikon

  • Pyschma (Begriffsklärung) — Pyschma ist der Name oder Namensbestandteil mehrerer geographischer Objekte in Russland: eines Nebenflusses der Tura, siehe Pyschma einer Stadt in der Oblast Swerdlowsk, siehe Werchnjaja Pyschma einer Siedlung städtischen Typs in der Oblast… …   Deutsch Wikipedia

  • Pyschma (Ort) — Siedlung städtischen Typs Pyschma Пышма Flagge …   Deutsch Wikipedia

  • Werchnjaja Pyschma — Stadt Werchnjaja Pyschma Верхняя Пышма Flagge Wappen …   Deutsch Wikipedia

  • Kamyshlov — Stadt Kamyschlow Камышлов Flagge Wappen …   Deutsch Wikipedia

  • Suchoj Log — Stadt Suchoi Log Сухой Лог Flagge Wappen …   Deutsch Wikipedia

  • Kudelka — Stadt Asbest Асбест Flagge Wappen …   Deutsch Wikipedia

  • Reftinskij — Siedlung städtischen Typs Reftinski Рефтинский Flagge Wappen …   Deutsch Wikipedia

  • Bojarskich — Klawdija Sergejewna Bojarskich (russisch Клавдия Сергеевна Боярских; * 11. November 1939 in Werchnjaja Pyschma, Oblast Swerdlowsk) ist eine ehemalige russische Skilangläuferin, die in den 1960er Jahren für die Sowjetunion startete. Sie dominierte …   Deutsch Wikipedia