Rajasthan

Rajasthan
Rajasthan - राजस्थान
Status: Bundesstaat
Hauptstadt: Jaipur
Fläche: 342.239 km²
Einwohner: 68.621.012 (2011)
Bevölkerungsdichte: 201 Einwohner je km²
Amtssprache: Hindi
Gouverneur: Shivraj Patil
Chief Minister: Ashok Gehlot (INC)
Website: www.rajasthan.gov.in
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Rajasthan (Hindi: राजस्थान Rājasthān [ˈrɑːʤʌstʰɑːn] „Land der Könige“) ist ein indischer Bundesstaat mit einer Fläche von 342.239 km² und 68,6 Millionen Einwohnern (Volkszählung 2011). Die Hauptstadt Rajasthans ist Jaipur, und die Amtssprache ist Hindi.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Die Stadt Pushkar am Rand der Wüste Thar

Rajasthan grenzt an die Bundesstaaten Punjab, Haryana, Uttar Pradesh, Madhya Pradesh und Gujarat (im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden), sowie an die pakistanischen Provinzen Sindh und Punjab.

Der Bundesstaat wird aus der frühen Region Rajputana (Land der Rajputen) gebildet.

Der Nordwesten Rajasthans ist durch die Thar-Wüste gekennzeichnet, die in die Cholistan in Pakistan übergeht. Zwischen der Wüste und den fruchtbareren Ebenen im Osten und Südosten liegt das Aravalligebirge, das als Klima- und Wasserscheide fungiert. Der Südosten Rajasthans geht allmählich in das Hochland von Dekkan über.

Größte Städte

(Stand: Volkszählung 2011)[1]

Stadt Einwohner Stadt Einwohner
1 Jaipur 3.073.350 8 Alwar 315.310
2 Jodhpur 1.033.918 9 Bharatpur 252.109
3 Kota 1.001.365 10 Sikar 237.579
4 Bikaner 647.804 11 Pali 229.956
5 Ajmer 542.580 12 Ganganagar 224.773
6 Udaipur 451.735 13 Tonk 165.363
7 Bhilwara 360.009 14 Kishangarh 155.019

Bevölkerung

Demografie

Eine Gruppe von Rajasthani-Frauen

Nach der indischen Volkszählung 2011 hat Rajasthan 68.621.012 Einwohner. Gemessen an der Einwohnerzahl ist Rajasthan Indiens achtgrößter Bundesstaat. Die Bevölkerungsentwicklung ist stark ansteigend: Zwischen 2001 und 2011 wuchs die Einwohnerzahl um 21,4 Prozent und damit schneller als im Landesmittel (17,4 Prozent). Verglichen mit dem Rest Indiens ist Rajasthan wegen der ausgedehnten Wüstenflächen relativ dünn besiedelt: Die Bevölkerungsdichte liegt mit 201 Einwohnern pro Quadratkilometer deutlich unter dem Landesdurchschnitt (382 Einwohner pro Quadratkilometer), entspricht aber immer noch der Bevölkerungsdichte Deutschlands.[2] Ein großer Teil der Bevölkerung konzentriert sich auf die ländlichen Gebiete: Nur 24,9 Prozent der Einwohner Rajasthans leben in Städten. Der Urbanisierungsgrad liegt damit unter dem gesamtindischen Durchschnitt von 31,2 Prozent.[3]

67,1 Prozent der Einwohner Rajasthans können lesen und schreiben (Männer 80,5 Prozent, Frauen 52,7 Prozent). Die Alphabetisierungsrate gehört sie zu den niedrigsten Indiens und liegt deutlich unter dem Landesdurchschnitt von 74,0 Prozent (Stand jeweils Volkszählung 2011).[2]

Die Einwohner Rajasthans bezeichnen sich als Rajasthani. Außerhalb Rajasthans wird häufig der Begriff Marwari, der eigentlich für die Bewohner der Marwar-Region steht, kollektiv für alle Rajasthanis benutzt. Eine Minderheit unter den Bevölkerung des Bundesstaates stellen die Adivasi (Angehörige der indigenen Stammesbevölkerung). Die indische Volkszählung 2001 klassifiziert 12,6 Prozent der Einwohner Rajasthans als Angehörige der Stammesbevölkerung (scheduled tribes). Die Adivasi-Bevölkerung konzentriert sich auf die Berggegenden des Aravalligebirges. In den Distrikten Banswara und Dungarpur stellen sie die Bevölkerungsmehrheit. Die beiden mit Abstand größten Adivasi-Gruppen Rajasthans sind die Mina und die Bhil mit 3,8 bzw. 2,8 Millionen Angehörigen.[4]

Sprachen

Sprachen in Rajasthan
Sprache Prozent
Hindi
  
91,1%
Bhili
  
4,6%
Panjabi
  
2,0%
Urdu
  
1,2%
Andere
  
1,1%
Verteilung der Sprachen (Volkszählung 2001)[5]

Die Amtssprache Rajasthans ist Hindi. Nach der indischen Volkszählung 2001 ist es die Sprache von 91,1 Prozent der Bevölkerung des Bundesstaates. Die meisten Menschen in Rajasthan sprechen im Alltag aber einen der Dialekte, die unter dem Oberbegriff Rajasthani zusammengefasst werden. Die Beziehung zwischen dem Rajasthani und dem Hindi ist komplex: Das Rajasthani unterscheidet sich sprachlich hinreichend stark vom Standard-Hindi, dass es als eigenständige Sprache klassifiziert werden könnte, und verfügt auch über eine eigenständige Literaturtradition. Gleichzeitig gewinnt das Standard-Hindi in Rajasthan als Amts- und Bildungssprache an Raum und entwickelt sich mehr und mehr zur Dachsprache für die Rajasthani-Dialekte. In offiziellen Statistiken wird das Rajasthani zum Hindi gezählt. Von den 91,1 Prozent, die bei der Volkszählung als Hindi-Sprecher gezählt wurden, hatten 31,6 Prozent Rajasthani als Muttersprache angegeben, 26,7 Prozent Hindi, die restlichen 32,8 Prozent einen spezifischen Rajasthani-Dialekt (darunter 11,1 Prozent Marwari, 8,9 Prozent Mewari, 4,4 Prozent Harauti, 3,3 Prozent Dhundhari und 2,5 Prozent Bagri).[6]

Weitere in Rajasthan gesprochene Sprachen sind das Bhili (4,6 Prozent), das in Form des Wagdi-Dialektes unter dem Adivasi-Volk der Bhil verbreitet ist, das Panjabi (2,0 Prozent) sowie unter den Muslimen das Urdu (1,2 Prozent). Englisch ist wie in ganz Indien als Verkehrs- und Bildungssprache allgegenwärtig.

Religionen

Religionen in Rajasthan
Religion Prozent
Hinduismus
  
88,8%
Islam
  
8,5%
Sikhismus
  
1,4%
Jainismus
  
1,2%
Andere
  
0,1%
Verteilung der Religionen (Volkszählung 2001)[7]

Die große Mehrheit der Einwohner Rajasthans sind Hindus. Nach der Volkszählung 2001 stellen sie 88,8 Prozent der Bevölkerung. Zum Islam bekennen sich 8,5 Prozent der Bevölkerung. Kleinere Minderheiten stellen die Sikhs mit 1,4 Prozent, die sich vor allem auf die Distrikte an der Grenze zum Punjab konzentrieren, sowie die Jainas mit 1,2 Prozent, die trotz ihres geringen Bevölkerungsanteils wichtige Beiträge zur Kulturgeschichte Rajasthans geleistet haben.

Politik

Der amtierende Chief Minister ist seit 13. Dezember 2008 Ashok Gehlot vom Indian National Congress.

siehe auch: Liste der Chief Minister von Rajasthan

Politische Gliederung

Rajasthan ist administrativ in sieben Divisionen eingeteilt; diese bestehen aus insgesamt 32 Distrikten.

Wirtschaft

Die Wirtschaft Rajasthans basiert auf dem Anbau von Baumwolle, Hirse, Mais, Weizen, Hülsenfrüchten und Gerste. In den Wüstengebieten leben Viehzüchter, die Schafe, Ziegen und Kamele züchten. Außerdem werden in Rajasthan Blei-Zink-Erze, Marmor, Glimmer und Gips abgebaut. Gut ausgebaut ist die Wollindustrie sowie die Teppichweberei.

Geschichte

Rajasthan zur Zeit der britischen Herrschaft
Verwaltungsgliederung Rajasthans

In der britischen Kolonialzeit wurde Rajasthan Rajputana (Land der Rajputen) genannt. In den Jahren 1899 bis 1902 gehörte es zu den am stärksten von einer großen Hungersnot betroffenen Gebieten.

In der Region Rajputana bestanden 1947 neben der im Zentrum gelegenen kleinen britischen Provinz Ajmer-Merwara folgende 19 Fürstenstaaten (Einwohnerzahl 1942 in Klammern):

Jaipur (3.026.000), Marwar (2.454.000), Mewar (1.852.000), Bikaner (1.076.000), Alwar (861.000), Kota (788.000), Bharatpur (559.000), Tonk (365.000), Dholpur (292.000), Dungarpur (261.000), Banswara (259.000), Sirohi (254.000), Bundi (24.000), Karauli (161.000), Jhalawar (123.000), Kishangarh (100.000), Jaisalmer (80.000), Pratapgarh (80.000), Shahpura (55.000).

Die Fürstenstaaten Alwar, Bharatpur, Dholpur und Kaurauli schlossen sich im März 1948 zur Matsayas Union (Matsya Sangha) zusammen. Banswara, Kushalgarh, Bundi, Kota, Tonk, Jhalawar, Partabgarh, Shahpura, Kishangarh und Dungarpur bildeten die Rajasthan Union (Rajasthan Sangh) mit dem Rajpramukh Maharao von Kota. Im April trat Mewar (Udaipur) diesem Bund bei, der in United State of Rajasthan (Sanyukta Rajasthan Sangha) umbenannt wurde. Rajpramukh war dann Maharana von Udaipur. Im Januar 1949 schloss sich Sirohis Indien formell an.

Jaipur, Marwar (Jodhpur), Jaisalmer und Bikaner, sowie Lawa und Nimrana schlossen sich im März 1949 der Konföderation an, die sich nun Greater Rajasthan nennt und unter dem Rajpramukh Maharaja von Jaipur steht. Am 7. April 1949 schließen sich 15 Rajputenstaaten formell an Indien an. Matsya Sangha und Greater Rajasthan schlossen sich im Mai 1949 zu United Greater Rajasthan zusammen. Im September 1949 schloss sich Banswaras formell an Indien an.

Der größte Teil von Sirohi kam im Januar 1950 zu Rajasthan. Die Provinz Ajmer-Merwara folgte im November 1956.

Literatur

Wasser

Tradition der Wasserverwertung

Jahrhundertelang war der sommerliche Regen in Indien der direkte Wasserlieferant. Die Menschen sammelten das kostbare Nass in großen Becken und Wassertanks, um auch in der trockenen Jahreszeit genug Wasser für ihre Felder zu haben. Dazu legten sie künstliche Seen an, die ihr Wasser aus zuführenden Kanälen erhielten. Die Wüste Thar gilt aus diesem Grund als die bevölkerungsreichste Wüste der Welt.

Überleben in der Wüste

Die Wüstenstadt Jaisalmer im Westen Rajasthans war über Jahrhunderte eine blühende Handelsstadt. Und der „Tanka“ vor den Toren der Stadt hat dabei eine entscheidende Rolle gespielt. Im 14. Jahrhundert wurde dieser künstliche See mit Namen Gadisar angelegt. Jedes Jahr vor der Regenzeit wurden das Seebett und alle Zuflüsse gereinigt. Die Menschen hielten ihren See sauber. Er sollte das ganze Jahr Trinkwasser liefern. Sogar Waschen und Baden im See waren verboten. In der Regel überstand der See sogar die Trockenzeit. Wenn das Wasser doch verdunstete, betrieben die Menschen im feuchten Bett Ackerbau.

Trinkwasser lieferten dann die zahlreichen Brunnen in der Stadt rund um den See. Das im See angestaute Regenwasser hatte Zeit, langsam im Boden zu versickern und das Grundwasser anzufüllen. In den trockenen Monaten lieferten die Brunnen dann sogar noch genug Wasser für die Bewässerung der Felder.

Staudämme mit negativen Folgen

In den letzten Jahren hat der See Gadisar extrem leiden müssen. Die traditionellen Regenwassersammelsysteme – nicht nur in Jaisalmer, auch in vielen anderen Orten Rajasthans – sind zusammengebrochen. Die Ursache sehen viele Experten in den modernen Bewässerungssystemen. Die Briten brachten einst das Wasserwirtschafts-Know-how aus Europa nach Indien. Nach der Unabhängigkeit wollte der erste indische Premierminister Jawaharlal Nehru in Indien eine moderne zentrale Wasserversorgung aufbauen. Als „Tempel des Fortschritts“ bezeichnete er die Staudämme. In den letzten 50 Jahren sind in Indien Hunderte riesiger Staudämme gebaut worden. Kilometerlange Kanäle wie der Rajasthankanal versorgen auch trockene Regionen Indiens mit Wasser. Das ganze Jahr über genug Wasser, vor allem zur Bewässerung der Landwirtschaft war das Ziel der staatlichen zentralen Wasserversorgung. Doch die Folgen waren schon nach wenigen Jahren sichtbar. Der Boden versalzte. Die Staudämme gruben den Flüssen das Wasser ab, und es konnte sich kaum Grundwasser neu bilden. In den Trockenperioden können die Stauseen zudem nicht genug Wasser liefern. Besonders die Wüste Thar ist dafür ein typisches Beispiel. So fließt das Wasser im Kanal manchmal nur einmal in der Woche, wenn überhaupt. Trotz staatlich organisierter Bewässerung sind Dürren heute häufiger als vor 40 Jahren. Und den Dürreperioden folgen in der Regel Hungerkatastrophen, weil die Bauern ihre Felder nicht bewässern können. Das Grundwasser ist über Jahre nicht aufgefüllt worden und die Brunnen bleiben leer. Dies seien selbstgemachte Dürren, sagen Umweltaktivisten, denn es gäbe mit dem jährlichen Regen eigentlich genug Wasser, wenn man sich der alten Traditionen besinnen würde.

Umweltorganisationen fördern traditionelles Sammeln von Regenwasser

Umweltorganisationen in Indien wie das Center for Science and Environment (CSE) haben vor über 20 Jahren damit begonnen, die alten traditionellen Methoden des Regenwassersammelns zu dokumentieren und Pilotprojekte aufzubauen. In Rajasthan heißen die einfachsten Lösungen für die Bauern Johads.

Ein Johad ist ein halbmondförmiger Teich, der so in der Landschaft liegt, dass er in der Regenzeit viele kleine Bäche und Quellen aus einer größeren Umgebung auffangen kann. Jeder Johad ist anders in Größe und Form, je nach Bodenbeschaffenheit oder Topographie. Dieser kleine See entsteht durch Anhäufen von Erdwällen. Ihre Funktion ist, Wasser zu stauen, das die Menschen nach der Regenzeit nutzen. Noch wichtiger sind sie allerdings für das Grundwasser. Denn die enormen Niederschläge würden sonst weggespült werden und zu Landerosionen führen. Durch das Anstauen hat das Wasser aber genug Zeit, um langsam im Boden zu versickern und zu Grundwasser zu werden. Seit die Farmer wieder Johads bauen, ist der Grundwasserpegel angestiegen. Es lohnt sich auch wieder, Brunnen zu bauen. Schon nach wenigen Jahren machen sich die Johads für die Dorfgemeinschaften bezahlt. Sie können jetzt auch ihre Felder wieder bewässern und haben das ganze Jahr über genug zu essen sowie Futter für ihr Vieh.

In anderen Landesteilen Indiens gibt es noch weitere traditionelle Sammeltechniken. CSE hat sie alle dokumentiert und durch moderne Systeme, die großstadttauglich sind, erweitert. Seit dem vergangenen Jahr werden im ganzen Land sogenannte Regencenter aufgebaut, in denen das traditionelle und moderne Regenwasser-Wissen vermittelt wird.

Die Menschen werden jetzt wieder verstärkt in die Wasserversorgung einbezogen. Das gehört zum Konzept des CSE und anderer Hilfsorganisationen in Indien. Die Menschen sollen die Verantwortung für ihr Wasser wieder selbst tragen.

Ergebnisse

Früher war der größte Teil des Alwar-Distrikts auf der Landkarte als „dunkle Zone“ aufgeführt, als Gebiet, in dem es kaum noch Grundwasser gibt. Heute, 15 Jahre und viele Johads später, ist es wieder eine „weiße Zone“ mit viel Wasser. Seit 1985 wurden in mehr als 850 Dörfern über 5.000 Johads gebaut. Diese Gegenden sind heute wieder grün, eine moderate Landwirtschaft ist möglich, und die Leute kehren aus den Städten in ihre Dörfer zurück. Jedes Jahr werden 400 neue Johads gebaut und viele kahle Hügelketten neu aufgeforstet. Experten sind überzeugt, dass sich diese Methode der Wassergewinnung auch in anderen Teilen der Welt anwenden ließe, zum Beispiel in den Dürregebieten im Süden Indiens oder in der Sahelzone von Afrika.

Einzelnachweise

  1. Census of India 2011: Cities Having Population 1 Lakh and Above.
  2. a b Census of India 2011: Provisional Population Tables and Annexures.
  3. Census of India 2011: Provisional Population Totals - India - Rural-Urban Distribution.
  4. Census of India 2001: Rajasthan Data Highlights: The Scheduled Tribes.
  5. Census of India 2001: Distribution of 10,000 Persons by Language - India, States and Union Territories.
  6. Linguistic Survey of India. Rajasthan: Part-I, S. 9.
  7. Census of India 2001: Population by Religious Communities.

Literatur

  • Hans-Joachim Aubert: Rajasthan, Delhi, Agra. DuMont, Köln 2001, ISBN 3-7701-5221-2
  • Martin u. Thomas Barkemeier: Rajasthan. Reise-Know-How, Bielefeld 2005, ISBN 3-8317-1068-6
  • Robert Strasser: Rajasthan – Das Land der Könige. 1989
  • Pauline van Lynden: Rajasthan. Coll. Rolf Heyne, München 2006, ISBN 3-89910-286-X (Bildband)

Weblinks

 Commons: Rajasthan – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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  • Rajasthan — [rä΄jäs tän′] state of NW India, on the Pakistani border: 132,139 sq mi (342,239 sq km); pop. 44,006,000; cap. Jaipur …   English World dictionary


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