Rene Weller

Rene Weller
René Weller
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Daten
Geburtsname René Weller
Kampfname(n) {{{ringname}}}
Gewichtsklasse Leichtgewicht
Nationalität Deutsch
Geburtstag 21. November 1953
Geburtsort Pforzheim
Todestag
Todesort
Stil Linksauslage
Größe 1,77 m
Reichweite
Kampfstatistik
Kämpfe 55
Siege 52
K.-o.-Siege 24
Niederlagen 1
Unentschieden 2
Keine Wertung

René Weller (* 21. November 1953 in Pforzheim) ist ein ehemaliger deutscher Europameister im Boxsport und Titelträger der World Athletic Association.

Inhaltsverzeichnis

Karriere als Boxer

Der gelernte Heizungsmonteur, Goldschmied und Sohn eines Boxsportlers begann früh mit dem Boxen und war von 1971 bis 1980 Amateurmeister im Leichtgewicht. Bis zum Anfang seiner Boxkarriere war Weller als Gelegenheitsarbeiter, unter anderem als Reinigungskraft und Zeitungsausträger tätig.

1981 wechselte er ins Profilager und wurde im selben Jahr Deutscher Meister im Leichtgewicht. 1984 wurde er Europameister im Leichtgewicht, später dann auch „Weltmeister“ (Titelträger des unbedeutenden Verbands WAA) im Superfedergewicht. Anfang der 1990er Jahre begann der sportliche Abstieg Wellers, 1996 bestritt er seinen letzten Profikampf.

Neben und nach dem Boxsport

Wellers playboyhaftes Auftreten brachte ihm Anfang der 1980er Jahre den Beinamen „der schöne René“ ein. 1985 spielte er die Hauptrolle in dem Kinofilm Macho Man, sowie 1993 eine Rolle in Ebbies Bluff von Claude-Oliver Rudolph. Im Jahre 1991 erwirkte Weller eine Unterlassungsklage gegen die Produktionsfirma, die darauf hin alle Sexszenen mit ihm aus dem Film entfernen musste. Ab 1996 vertrieb er eine Gürtel- und Goldschmuckkollektion unter dem Label „Rewell“.

Am 16. Juli 1999 wurde Weller wegen Kokainhandels, Hehlerei, Anstiftung zur Urkundenfälschung und unerlaubten Waffenbesitzes zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt. Am 31. Januar 2003 wurde er wegen guter Führung vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen.

2002 spielte er in dem Musikvideo zu „Hell In Hell“ der Berliner Musikband Surrogat mit. Er hatte dort einen Gastauftritt als Stripper. Im Juli 2004 sah man ihn in der, vom Privatsender ProSieben ausgestrahlten, Reality-Show Die Alm. Am 21. Januar 2005 eröffnete er seine neue Action-Show in einer Karlsruher Diskothek. Unter dem plakativen Titel Die Rückkehr der harten Jungs wurde eine Unterhaltungsshow rund um Kampfsport und Nervenkitzel geboten. Weller trat gemeinsam mit dem Aktionskünstler Marko König und dem 10-fachen Weltmeister der Fakire Benji le Fakir auf.

Vom 18. September bis zum 25. September 2005 verbrachte er eine Woche im Big Brother Dorf, musste es aber wegen einiger Differenzen und Eklats verlassen. Unter anderem entledigte er sich nach übermäßigem Alkoholgenuss seiner Hose und präsentierte den Bewohnern seinen nackten Hintern.

Weller hat sich auch als Sänger versucht. Im Januar 2003 erschien seine CD Ich bin wieder hier und am 10. Mai 2006 stellte er seine zweite CD Wach auf im Online-Bordell Big Sister vor[1].

Am 24. Mai 2006 gewann er in der Rhein-Mosel-Halle in Koblenz einen Kampf gegen den 9Live-Moderator Jürgen Milski. Eine im März 2006 angekündigte Klage auf Schadensersatz und Schmerzensgeld gegen Günther Jauch begann am 7. September in Potsdam. Jauch hatte in der Sendung Wer wird Millionär? im Zusammenhang mit einer Frage zum Boxsport über Weller gesagt: „Der sitzt ja dauernd im Knast“. Das Landgericht Potsdam hat die Klage abge­wiesen[2]. Weller ging daraufhin in Berufung, doch auch das Oberlandesgericht Brandenburg wies die Klage Wellers ab.

2007 lud er den Fernsehsender ProSieben unter dem Motto We are Family! – Das Promi Spezial zu sich nach Hause in Dillweißenstein ein. Am 2. November 2008 war Weller in der Sendung Das perfekte Promi-Dinner des Privatsenders VOX zu sehen.

Schriften

  • René Weller & Max Herfert: Boxen mit René Weller – In drei Runden zum Sieg. 160 Seiten. Motorbuch Verlag Pietsch. Stuttgart 2003. ISBN 3-613-50435-9.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Artikel von radio.cz
  2. Urteil des LG Brandenburg

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