Rheinbach

Rheinbach
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Rheinbach
Rheinbach
Deutschlandkarte, Position der Stadt Rheinbach hervorgehoben
50.6333333333336.95173
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Köln
Kreis:
Höhe: 173 m ü. NN
Fläche: 69,74 km²
Einwohner:

27.392 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 393 Einwohner je km²
Postleitzahl: 53359
Vorwahl: 02226
Kfz-Kennzeichen: SU
Gemeindeschlüssel: 05 3 82 048
Adresse der
Stadtverwaltung:
Schweigelstr. 23
53359 Rheinbach
Webpräsenz: www.rheinbach.de
Bürgermeister: Stefan Raetz (CDU)
Lage der Stadt Rheinbach im Rhein-Sieg-Kreis
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Über dieses Bild

Rheinbach ist eine Stadt im Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen mit den Beinamen „Stadt des Glases“ und „Stadt der Schulen“. Rheinbach besitzt den SonderstatusMittlere kreisangehörige Stadt“. Der Name Rheinbach ist aus Reginbach entstanden. Der erste Teil des Namens leitet sich vermutlich von dem althochdeutschen Wort „regan“ = Regen ab, so dass mit dem späteren Ortsnamen wohl zunächst ein Bach bezeichnet wurde, der nur bei Regen ausreichend Wasser führte.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Rheinbach liegt im linksrheinischen Teil des Rheinlandes 18 km westlich der Innenstadt von Bonn und etwa 50 km südlich von Köln. Die Stadt selbst liegt in der Voreifel, größtenteils noch in der Ebene der Kölner Bucht, das Stadtgebiet umfasst aber auch einige Dörfer des Ahrgebirges, das sich südlich anschließt.

Höchster Punkt Rheinbachs ist der bei Todenfeld gelegene Vermessungspunkt 406 Meter ü. NN, welcher eine sehr gute Aussicht in die Eifel und in Richtung Vorgebirge und Ville bietet. Auch von der Ruine Tomburg oberhalb von Wormersdorf hat man eine Aussicht bis weit in die Kölner Bucht.

Typische Landschaft der Voreifel oberhalb von Rheinbach: Wälder und Wiesen auf dem Hochkopf (376 m ü. NN)

Stadtgliederung

Neben der Kernstadt mit etwa 18.000 Einwohnern bilden die „Ortschaften“ und „Wohnplätze“ die Ortsteile von Rheinbach.

Ortschaften
Wohnplätze
  • Irlenbusch
  • Klein Schlebach
  • Groß Schlebach
  • Loch
  • Merzbach
  • Berscheid
  • Eichen
  • Gut Waldau
  • Hardt-Sürst
  • Haus Winterburg
  • Klein Altendorf
  • Krahforst

Nachbargemeinden

Geschichte

Blick über Rheinbach
Pfarrkirche Sankt Martin in Rheinbach
Fachwerkhäuser an der Hauptstrasse

Die Römische Wasserleitung aus der Eifel nach Köln, auch Römerkanal genannt und etwa ab 80 n. Chr. gebaut, führte durch das heutige Stadtgebiet Rheinbachs. Einige geborgene Teilstücke sind in der Stadt aufgestellt, z. B. an der Pützstraße. Die Wasserleitung verlief in Rheinbach unter der heutigen Münstereifeler Straße und der Bahnhofstraße.

Die erste Erwähnung der Ansiedlung erfolgte im Jahr 762, als der fränkische König Pippin und seine Frau Bertrada der Abtei Prüm Ländereien im Umfeld der heutigen Stadt Rheinbach schenkten. Als die Abtei Prüm 892 von marodierenden Wikingern überfallen, ausgeraubt und alle Unterlagen angezündet wurden, ließ der Abt im Folgejahr ein Verzeichnis der Güter der Abtei erstellen. Dieses Prümer Urbar führt für Rheinbach fast fünfzig Bauernstellen im Besitz der Abtei auf und weist sie damit als größten Grundherrn der Region aus.

Im 12. Jahrhundert wird ein Edelmann namens Emelricus als Herr von Rheinbach genannt. Das Geschlecht der Ritter von Rheinbach, die zunächst „Angestellte“ Prüms waren, lebten auf der Rheinbacher Burg und wurden in der Folgezeit immer mächtiger. Im Jahre 1246 übertrug Graf Friedrich von Hochstaden, der damals Prümer Vogt u.a. in Rheinbach war, die Vogteirechte an seinen Bruder Konrad, Erzbischof von Köln. Nach der Bestätigung durch den Prümer Abt war nun der Kölner Erzbischof Landesherr in Rheinbach. Als aber das Erzstift 1288 in der Schlacht von Worringen eine schwere Niederlage erlitt und dadurch stark geschwächt wurde, nahmen die Herren von Rheinbach das Heft in die Hand. Sie befestigten den Ort mit Mauern, Türmen und Halbtürmen. Widerrechtlich ohne Genehmigung des Landesherrn erbauten die Ritter von Rheinbach eine Stadt. 1298 wird der Ort erstmals als „oppidum“ bezeichnet. 1343, als ein Aussterben des Geschlechts von Rheinbach abzusehen war, erwarb der Kölner Bischof alle Rechte an Burg und Stadt Rheinbach zurück und die Stadt blieb bis zum Jahr 1789 Teil des Erzstifts Köln und so unter Kurkölner Kontrolle.

In der Folgezeit entwickelte sich Rheinbach auch zum Verwaltungsmittelpunkt für die kurkölnischen Einnahmen aus der Grafschaft Neuenahr. Nach dem Verlust Neuenahrs an Jülich sank die Bedeutung Rheinbachs für den Erzbischof enorm und er verpfändete die Stadt häufig an größere oder kleinere Herren. So wurde ein weiterer Ausbau der Stadt gehemmt. Das zunächst blühende Tuchhandwerk und das regional bedeutende Gerbereiwesen verloren zunehmend an Bedeutung.

An die Hexenprozesse in Rheinbach, die zwischen 1631 und 1636 wüteten, erinnert der Hexenturm, der damals als Gefängnis diente und Teil der Rheinbacher Burg ist, die von den Herren von Rheinbach gegen Ende des 12. Jahrhunderts errichtet wurde und heute noch in Teilen vorhanden ist.

Unter den Hexenkomissaren Franz Buirmann und Jan Möden wurden etwa 130 Menschen aus Rheinbach, Flerzheim und Meckenheim als Hexen angeklagt, gefoltert und verbrannt.

In Rheinbach entpuppten sich die Hexenverfolgungen als mörderischer Machtkampf innerhalb der städtischen Führungsschicht. Fünf der sieben Schöffen mussten fliehen oder wurden ermordet. Hermann Löher, ehemaliger Bürgermeister und Chronist dieser Ereignisse, rettete sich nach Amsterdam. Den Vogt Schwegeler verbrannten die Hexenrichter vor den Stadttoren.

Im Jahre 1673 stand der Prinz von Oranien mit vier Regimentern vor der Stadt. Nachdem sich Bürgermeister Averdunck geweigert hatte, Rheinbach freiwillig zu übergeben, plünderten die Truppen des Prinzen die Stadt und steckten sie in Brand. Nur 20 der ca. 150 Häuser bleiben vom Feuer verschont. 25 Rheinbacher Bürger und 23 Bauern aus den umliegenden Ortschaften kommen um.

Nach dem Einmarsch französischer Truppen 1794 ins Rheinland wurde Rheinbach Teil eines neu gebildeten Departements Rhin-et-Moselle. Ab 1802, als die deutschen Gebiete westlich des Rhein in den französischen Staat integriert wurden, waren auch die Rheinbacher französische Staatsbürger. Durch diese Eingliederung in den französischen Staat blieb die zuvor erfolgte Ausrufung der Republik „Freies Land Rheinbach“ durch den Publizisten Johann Baptist Geich nur eine Fußnote der Geschichte. Geich und seine Mitstreiter hatten beabsichtigt, eine eigenständige Rheinische Republik nach französischem Vorbild zu errichten. In dieser Zeit wurden auch die noch heute zu Rheinbach gehörenden Ortschaften verwaltungsmäßig mit der Kernstadt verbunden.

Nach den erfolgreich geführten Befreiungskriegen – insbesondere aber in Folge des Wiener Kongresses – fiel Rheinbach 1815 an Preußen und wurde zunächst Teil des Großherzogtums Niederrhein und dann bis 1945 Teil der Rheinprovinz. In der Potsdamer Konferenz wurde diese in einen französischen und in einen britischen Sektor geteilt. Rheinbach lag direkt an der Sektorengrenze, jedoch noch im britischen Bereich. Die damalige Sektorengrenze ist identisch mit der Grenze zum Landkreis Ahrweiler, der im Land Rheinland-Pfalz liegt und damit zugleich Landesgrenze ist.

1820 wurde mit dem Abriss der Rheinbacher Stadtbefestigung begonnen. Als preußischer Kreishauptort, später Kreisstadt, entwickelte sich Rheinbach zu einem wichtigen Behördenstandort. Die hiesige Beamtenschaft legte Wert auf gute Schulbildung ihrer Kinder, so dass 1852 bereits eine höhere städtische Lehranstalt errichtet wurde, die 1909 als Vollgymnasium anerkannt wurde. 1862 durfte sich Rheinbach wieder „Stadt“ nennen, nachdem es diese Rechte in der Franzosenzeit in Folge der Gleichstellung von Stadt und Land verloren hatte.

1866 wurde in Rheinbach eine Filiale der Armen Dienstmägde Jesu Christi eröffnet. Die Schwestern widmeten sich der Krankenpflege und richteten eine Kinderbewahrstelle und eine Handarbeitsschule für Mädchen ein. Ab 1869 entwickelte sich daraus das Rheinbacher Krankenhaus, welches 2006 jedoch seine Tore schloss und nun zu einer Pflegestation mit dem angrenzenden Seniorenheim Marienheim umgebaut wurde.

Der Anschluss an das Eisenbahnnetz 1880 ermöglichte in der Folgezeit die Entwicklung einer bedeutenden Keramikindustrie, die um 1960 ihren künstlerischen Höhepunkt fand. Heute arbeiten hier noch zwei Betriebe.

1914 wurde in Rheinbach die Strafanstalt, heute Justizvollzugsanstalt Rheinbach, gegründet. Einige Jahrzehnte lang befand sich dort eine Abteilung für Langzeitgefangene, die der Haftanstalt aufgrund einiger spektakulärer Ausbrüche, aber auch aufgrund prominenter Insassen wie dem „Kanzlerspion“ Günter Guillaume zu einer Bekanntheit über die Grenzen Rheinbachs hinaus verhalfen. Die JVA wurde von 2003 bis 2005 modernisiert und vergrößert.

Von 1918 bis 1929 wurde die Stadt zunächst von Briten, dann von Franzosen besetzt.

Seit 1345 sind Menschen jüdischen Glaubens in der Stadt nachgewiesen. 1901 lebten hier 113 Juden, die auch eine Synagoge, einen eigenen Friedhof und eine eigene Schule unterhielten. 1942 wurden die letzten jüdischen Bürger Rheinbachs nach Osteuropa deportiert. 34 davon wurden dort ermordet.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt stark in Mitleidenschaft gezogen. Viele Gebäude, darunter die Pfarrkirche, wurden durch Bombardierungen aus der Luft völlig zerstört. Nahezu 700 Kriegstote hatten Rheinbach und das Amt Rheinbach-Land in diesem Krieg zu beklagen. Die Hälfte davon fiel als Soldaten an der Front, die andere durch Artilleriebeschuss oder Bombenabwürfe in der Heimat. Rheinbach wie auch die Stadt Meckenheim lagen an der Vormarschroute der 9. US-Panzerdivision auf dem Weg zur berühmten Ludendorff-Brücke („Brücke von Remagen“).

Aus dem Sudetenland vertriebene Glasveredler siedelten sich nach dem Zweiten Weltkrieg in Rheinbach an. Bis September 1947 hatten sich acht Glasfachbetriebe aus Böhmen in der Stadt niedergelassen, die den Ruf Rheinbachs als „Glasstadt“ begründeten. Bereits 1948 wurde eine Staatliche Glasfachschule in Rheinbach eröffnet, die heute unter dem Namen „Staatliches Berufskolleg Glas, Keramik, Gestaltung des Landes Nordrhein-Westfalen“ firmiert und internationale Anerkennung gefunden hat.

Im Rahmen des Bonn-Berlin-Ausgleichs wurde in Rheinbach 1995 eine Abteilung der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg eingerichtet. 1968 eröffnete der Förderverein „Freunde des edlen Glases“ das Glasmuseum Rheinbach mit dem Ausstellungsschwerpunkt „Böhmisches Hohlglas“, das seit 1989 im Himmeroder Hof etabliert ist.

1957 wurde Rheinbach Bundeswehrstandort. Zuerst wurde eine so genannte Führungsfernmeldekompanie untergebracht. Am 17. Januar 2002 wurde in der Tomburgkaserne, die nach der beim Ortsteil Wormersdorf gelegenen Tomburg benannt ist, das Kommando Strategische Aufklärung in Dienst gestellt, das 2007/2008 nach Grafschaft-Gelsdorf umzog. Heute ist Rheinbach Standort unter anderem der verbliebenen Teile des Kommandos, des Streitkräfteunterstützungskommandos und eines Betriebskompetenzzentrums der BWI Informationstechnik. Die Bundeswehr unterhält ein 100 ha großes Gelände mit einem Munitionslager.

Am 1. August 1969 wurden die Stadt Rheinbach und die bisher selbständigen und zum Amt Rheinbach-Land gehörenden Gemeinden Flerzheim, Hilberath, Neukirchen, Niederdrees, Oberdrees, Queckenberg, Ramershoven, Todenfeld und Wormersdorf zu der neuen amtsfreien Stadt Rheinbach zusammengeschlossen.[2]

1975 wurde das damalige Rheinbacher Hallenbad eingeweiht. 2002 – nach fast zweijährigem Um- und teilweisem Neubau – wurde das Bad als „monte mare“ wiedereröffnet. Unmittelbar daneben befindet sich seit 1979 der Freizeitpark Rheinbach, der auf 15 ha zahlreiche Spiel- und Erholungsmöglichkeiten bietet.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Delta
1960
1970
1980
1990
1995
Jahr Einwohner Delta
1996 25.381 +418
1997 25.846 +465
1998 25.579 -267
1999 25.688 +109
2000 25.943 +255
Jahr Einwohner Delta
2001 25.986 +43
2002 26.044 +58
2003 26.149 +105
2004 26.273 +124
2005 26.533 +260
Jahr Einwohner Delta
2006 26.345 -188
2007 26.779 +434
2008 26.924 +145
2009 27.098 +174
2010 28.372 +1.274
Jahr Einwohner Delta
2011
2012
2013
2014
2015

Einwohner ab 1995 (24.963) jeweils zum 31. Dezember mit Haupt- und Nebenwohnung

Religionen

Katholische Gemeinden

  • Kath. Kirchengemeinde St. Martin, Wormersdorf im Seelsorgebereich Meckenheim (Dekanat Meckenheim/Rheinbach)

Evangelische Gemeinden

  • Ev. Gemeinde Rheinbach, Gnadenkirche
  • Freie Ev. Kirchengemeinde, FEG

Politik

Stadtrat

Von 21.187 wahlberechtigten Bürgern und Bürgerinnen wurden am 30. August 2009 12.014 gültige Stimmen abgegeben. Im Folgenden die Stimmenverteilung und die Anzahl der auf die Parteien fallenden Mandate von insgesamt 36 zu vergebenden Ratssitzen:

Partei Prozent Sitze
CDU 47,0 17
SPD 21,2 8
UWG 12,0 4
FDP 10,7 4
Grüne 7,7 3
Volksabstimmung 1,4 0

Wappen

Blasonierung: „Im geteilten Felde, oben in Silber ein durchgehendes schwarzes Kreuz, unten gespalten, links in Silber ein mit dem Barte linkshin gewendeter blauer Schlüssel, rechts in Rot ein halber silberner Adler am Spalt.“

Das schwarze Kreuz auf silbernem Grund steht für das Erzstift Köln. Der Schlüssel deutet auf den hl. Petrus als Patron der Kirche oder des Erzstiftes. Der Adler aus dem Wappen der Grafen von Are-Hochstaden knüpft an die Übertragung von 1246/47 an und ignoriert die widerrechtliche Aneignung des Besitzes durch die Ritter von Rheinbach. Schon das zweite Schöffensiegel von 1344 zeigt dieses Motiv.

Städtepartnerschaften

Kultur und Sehenswürdigkeiten, Freizeit

Museen

  • Glasmuseum Rheinbach
  • Kutschenmuseum Mostert
  • Naturparkzentrum des Naturparks Rheinland im Himmeroder Hof

Bauwerke

Gruss aus Rheinbach (1900)
  • Burgruine Tomburg bei Wormersdorf
  • Hexenturm
  • Wasemer Turm
  • Kallenturm
  • Windmühlenturm
  • Bocksturm
  • Himmeroder Hof
  • Waldhotel Rheinbach
  • Waldkapelle
  • Römische Wasserleitung („Römerkanal“)
  • „Altes Bürgerhaus“ (nicht erhalten, Grundriss im Pflaster des Plätzchens „Am Bürgerhaus“ – Hauptstraße/Ecke Bachstraße – nachempfunden)
  • Haus Am Bürgerhaus 5 (Raths), eines der älteren Gebäude Rheinbachs mit Kellerteilen aus dem 16. Jh., ehemals Gerberei, Lederhandel, Sägewerk/Holzhandel, Stellmacherei, Restaurant
  • ehemalige „Herberge zum Heiligen Geist“, Martinstraße 12

Freizeit

  • Neben dem Freizeitpark mit Kinderspielplatz, Seen und Minigolfanlage und Grillplätzen zählt das Freizeitbad monte mare mit seinem 10 Meter tiefen und europaweit einmaligen Indoor-Tauchbecken zu den beliebten Ausflugszielen.

Infrastruktur und Wirtschaft

Verkehr

Schienenverkehr

Ehemaliges, heute privatisiertes Empfangsgebäude des Bahnhofs Rheinbach

Der Bahnhof Rheinbach liegt an der Voreifelbahn (KBS 475) Bonn Hbf – Rheinbach – Euskirchen (– Bad Münstereifel), auf der im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) die Regional-Bahn 23 verkehrt.

Durchgeführt wird der Schienenpersonennahverkehr von der DB-Regio NRW, die für die Voreifelbahn Diesel-Triebwagen der DB-Baureihe 644 in Ein- bis Zweifachtraktion für Geschwindigkeiten bis zu 100 km/h einsetzt.

Busverkehr

Buslinien der Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) verbinden Rheinbach sternförmig mit Bonn über Witterschlick, Euskirchen, verschiedenen Ortschaften der Gemeinde Swisttal sowie im Schülerverkehr auch mit Meckenheim. Der VRM (Verkehrsverbund Rhein-Mosel) verbindet Rheinbach und seine Höhenorte mit mehreren Ortsteilen von Altenahr sowie mit Ersdorf und Altendorf.

Für den Öffentlichen Personennahverkehr (Bahn und Bus) gilt der Tarif des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS) und Tarifraum überschreitend der NRW-Tarif.

Straßen

Rheinbach liegt an der BAB 61 KölnLudwigshafen. Der zentrale Bereich Rheinbachs und mehrere Ortsteile werden zudem von der Bundesstraße 266 erschlossen.

In Rheinbach sind 17.018 Kraftfahrzeuge zugelassen, davon 14.483 Pkw [4].

Bildung

Die Stadt beherbergt

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

Weitere Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen

Einzelnachweise

  1. Amtliche Bevölkerungszahlen. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 27. Juni 2011. (Hilfe dazu)
  2. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970.
  3. Amtsblatt des Erzbistums Köln, Stück 1, 1. Januar 2010, Nr. 38
  4. Ministerium f. Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr: Mobilität in NRW. Daten und Fakten 2010

Literatur

  • Klaus Fink: Geschichte der Burg, der Stadt und des Amtes Rheinbach: von den Anfängen bis zum Ausgang des 18. Jahrhunderts. Roehrscheid Verlag, Bonn 1965.
  • Klaus Fink: Rheinbach unterm Krummstab. Stadt Rheinbach, Rheinbach 2005, ISBN 978-3-9806176-1-1.

Weblinks

 Commons: Rheinbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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