Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe

Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe
Filmdaten
Deutscher Titel Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2008
Länge 102 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Leander Haußmann
Drehbuch Gernot Gricksch
Produktion Claus Boje
Detlev Buck
Sonja Schmitt
Jeanette Würl
Musik Element of Crime
Kamera Jana Marsik
Schnitt Mona Bräuer
Besetzung

Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe ist ein deutscher Film von Leander Haußmann aus dem Jahr 2008. Er entstand nach dem gleichnamigen Roman von Gernot Gricksch, der auch das Drehbuch verfasste.

Inhaltsverzeichnis

Handlung

Der 26-jährige Videospieldesigner Robert Zimmermann ist mit seiner Kollegin Lorna liiert. Robert denkt, dass er sein Leben im Griff hat, bis ihm eines Tages ein Kollege aus Versehen Ketchup über sein Hemd schüttet. In der Reinigung begegnet er der 20 Jahre älteren, allein erziehenden Monika, die dort angestellt ist. Für ihn ist es Liebe auf den ersten Blick und er ist fest entschlossen, ihr Herz zu erobern. Doch dies gestaltet sich als schwierig. Bisher war er daran gewöhnt, jede Frau zu bekommen, die er wollte.

Zeitgleich findet Robert heraus, dass auch in seiner Familie Veränderungen vor sich gehen: So entdeckt etwa seine Mutter ihre poetische Gabe und seine lesbische Schwester ihren Kinderwunsch. Dazu kommt noch sein Vater, der seine Frau in einer tiefen Phase der Midlife Crisis verlässt.

Kritiken

Für den film-dienst ist der Film eine „verharmlosende Verfilmung eines harmlosen Romans“, die sich alle Mühe gebe, als Komödie zu funktionieren, wobei ein „notorischer Erzählzwang“ fast alle Pointen zu Tode reite und das Tempo verschleppe. Das Ergebnis sei ein Konstrukt aus Klischees und Überzeichnungen, in dem auch die guten Hauptdarsteller kaum eine Chance zur Entfaltung hätten.[1]

Cinema bezeichnet Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe als einen Film, der „in seiner konfusen Überdrehtheit“ sicher nicht jedermanns Sache sei, wer ihn dagegen aber möge, „mag ihn sehr“.[2]

Bei dieser „Chaostruppe“ dominieren laut Margret Köhler vom Bayerischen Fernsehen nicht unbedingt „sensible Figurenzeichnung“ oder „subtiler Witz“ – der „deutsche Humorarbeiter“ Haußmann ziehe die „einfache Form von Komik vor“ und den „Grobianismus im Lachen“. Dies müsse nicht unbedingt gefallen und langweile streckenweise, aber manchmal nötige die Anreihung wirklich amüsanter Sketche und verrückter Slapsticks doch zum Schmunzeln.[3]

Auszeichnungen

2007 erhielt der Film den Drehbuchpreis auf den Nordischen Filmtagen Lübeck. Autor Gernot Gricksch erhielt 2008 den Bayerischen Filmpreis für das Beste Drehbuch. Die Filmmusik der Berliner Band Element of Crime wurde 2009 für den Deutschen Filmpreis nominiert.[4]

Literatur

als Hörbuch:

Weblinks

Einzelnachweise

  1. http://film-dienst.kim-info.de/kritiken.php?pos=Kurz&nr=9580
  2. http://www.cinema.de/film_aktuell/neuimkino/film?typ=inhalt&film_id=812966
  3. http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/kino-kino/robert-zimmermann-wundert-sich-ueber-die-liebe-film-leander-haussmann-ID1216375927738.xml
  4. vgl. Deutscher Filmpreis: Die Nominierungen im Überblick bei welt.de, 13. März 2009

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