Romanes (Sprache)

Romanes (Sprache)
Romani, Romanes

Gesprochen in

zahlreichen Ländern
Sprecher fast 6 Millionen weltweit

davon 4,6 Millionen in Europa

Linguistische
Klassifikation
Offizieller Status
Amtssprache von keinem Staat oder Region
Sprachcodes
ISO 639-1:

-

ISO 639-2:

rom

ISO 639-3:

rom

Romani (auch Romanes genannt) ist die Sprache der Roma, einschließlich der Sinti. Sie gehört gemeinsam mit Sprachen wie Urdu und Hindi zur indoarischen Sprachfamilie.

In mehreren europäischen Staaten (darunter auch Deutschland und Österreich) ist Romani eine offiziell anerkannte Minderheitensprache.


Inhaltsverzeichnis

Das Wort Romani

Romani ist ein nominalisiertes Adjektiv und kommt von romani čhib, „Roma-Sprache“. Es ist die international übliche Sprachbezeichnung. In Deutschland gebräuchlich ist daneben die Bezeichnung Romanes, die vom Adverb abgeleitet ist (Džanes romanes? – „Sprichst Du Romani?“). Im Deutschen sagt man: „auf Romani“ (oder „auf Romanes“) für „in der Sprache der Roma“. Ein eigenes Adjektiv, um die Zugehörigkeit zur Sprache Romani oder zu den Roma auszudrücken, ist im Deutschen nicht etabliert; das in diesem Sinn manchmal gebrauchte, aus romanes abgeleitete Adjektiv „romanesisch“ ist eine Verlegenheitsbildung geblieben, während das herkömmliche Adjektiv „zigeunerisch, zigeunersprachlich“ wegen seines abwertenden Charakters vermieden wird.

Dem Wortstamm und der Sprachfamilie nach besteht kein Zusammenhang zwischen Romani einerseits und Romanisch oder Rumänisch andererseits. Romanisch und Rumänisch kommen beide von dem vulgärlateinischen Wort romanicus, das im Frühen Mittelalter als Bezeichnung derjenigen Sprachen entstand, die sich aus dem gesprochenen Latein der Römer entwickelten, und zu denen neben dem Französischen, Italienischen und anderen „romanischen“ Sprachen auch das Rumänische gehört. Demgegenüber ist Romani abgeleitet aus der Selbstbezeichnung Řom („Mann“ oder „Ehemann“ für einen Angehörigen der Roma), die indischen Ursprungs ist, entstanden möglicherweise aus Ḍom (auch Ḍum oder Ḍōmba), dem Namen einer Kaste von Wanderarbeitern, die sich typischerweise als Musiker, Gaukler, Korbmacher, Metallhandwerker oder in ähnlichen innerhalb des indischen Kastensystems als niedrig eingestuften Gewerben betätigten.

Ursprünge und Dialekte

Romani ist verwandt mit Sanskrit und weist Gemeinsamkeiten sowohl mit zentralindischen wie auch mit nordwestindischen Sprachen auf. Der sprachliche Befund legt nahe, dass Romani zunächst an einer frühen Entwicklung der zentralindischen Sprachen teilhatte und sich dann über einen längeren Zeitraum der Entwicklung der nordwestindischen Sprachen wie Sindhi anschloss. Man nimmt deshalb an, dass die Sprecher des Romani aus Zentralindien kamen und ihre Siedlungsgebiete seit dem 3. Jahrhundert v. Chr. nach Nordwestindien verlegten. Über den Zeitpunkt der weiteren Migration nach Westen besteht keine Einigkeit, man kann ihn jedoch zwischen dem 5. und 10. Jahrhundert ansetzen und muss innerhalb dieser Zeit wahrscheinlich auch von mehreren Migrationsbewegungen ausgehen.

Romani hat sich somit seit mehr als 800 Jahren unabhängig von anderen indischen Sprachen entwickelt, davon seit mindestens 700 Jahren in Europa. Es unterlag in der Anfangszeit in Wortschatz und auch Syntax besonders dem Einfluss der Balkansprachen, und zwar hauptsächlich des Mittelgriechischen der byzantinischen Periode, das sich auf alle Untergruppen des Romani ausgewirkt hat.

Ältere Klassifizierungen nahmen an, dass Romani sich noch vor der Ankunft in Europa in drei Hauptvarianten geteilt habe: in das im 13. Jahrhundert nach Europa gekommene Romani, das Domari im Nahen Osten und Nordafrika sowie das Lomavren in Armenien. Heute nimmt man demgegenüber an, dass Romani und Lomavren lediglich entfernt miteinander verwandt sind, und dass Domari eine selbständige Sprache ist, die schon im 7. Jahrhundert aus Indien nach Westasien gelangte.

Bedingt durch die soziokulturelle Entwicklung der verschiedenen Sprechergruppen und den Einfluss der jeweiligen Kontaktsprachen haben sich in Europa zahlreiche Dialekte des Romani herausgebildet. Diese werden heute zumeist in vier Hauptgruppen oder Zweige gegliedert:

  • Einen sogenannten nördlichen Zweig von Dialekten, die im nördlichen, westlichen und südlichen Europa, im größeren Teil Polens, in Russland und in den baltischen Ländern gesprochen werden:
    • Nordwestlich:
      • Sinte Romani (Sintitikes), die besonders durch Sprachkontakt mit dem Deutschen geprägte Sprache der Sinti-Manouches in den deutschsprachigen Ländern (früher auch Böhmen), Holland, Belgien, Frankreich und Italien
      • Welsh Romani (Kååle): Walisisches Romani in Großbritannien, seit Mitte des 20. Jh. ausgestorben
    • Nordöstlich:
      • Balto-Slawische Dialekte im Baltikum:
        • Lettisches Romani (Čuxny, Lotfiko, Loftiko) in Lettland und Litauen
        • Litauisches Romani in Litauen und dem baltischen Russland
      • Finnisches Romani
  • Eine sogenannte zentrale Gruppe im Gebiet vom südlichen Polen bis Ungarn und vom östlichen Österreich bis zur Ukraine:
    • Nördlicher Zweig:
      • Ostslowakisches Romani (Cervika Romani) in der Slowakei, heute auch vorherrschend in Tschechien
    • Südlicher Zweig:
      • Romungro-Romani in der Slowakei, weniger in Ungarn selbst
      • Vend-Romani:
        • Ungarisches Vend-Romani
        • Prekmurje in Nordslowenien
        • Burgenland-Romani im österreichischen Burgenland
  • Die sogenannten Balkan-Dialekte:
    • Nördlicher Zweig:
      • Bugurdži Romani in Mazedonien und Kosovo
    • Südlicher Zweig:
      • Arli-Romani im südlichen Serbien und Montenegro, Kosovo, Mazedonien und nördlichen Griechenland
      • Sepečides-Romani der Korbflechter in Nordgriechenland (Volos) und Türkei (Izmir)
      • Erli-Romani in Sofia, Bulgarien
      • Krim-Bulgarien im nördlichen Kaukasus (Kuban) und Georgien
      • Ursari-Romani in Rumänien
  • Die sogenannten Vlax-Dialekte:
    • Nördlicher Zweig:
      • Kalderash-Romani in Rumänien
      • Lovara-Romani (Lovari) in Siebenbürgen, heute vorherrschend in Ungarn
    • Südlicher Zweig:
      • Gurbet-Romani im südlichen Balkan (Serbien und Montenegro, Bosnien und Herzegowina, Mazedonien, Albanien)
      • Sremski Gurbet-Romani in der Wojwodina

Hinzu kommt das isolierte Dolenjski-Romani, das durch Kontakt mit dem Kroatischen geprägt ist und in Istrien, Italien und Slowenien vorkommt.

Von Romani zu unterscheiden sind die sogenannten Para-Romani-Sprachen wie das englische Angloromani, das skandinavische Romani rakripa, das spanische Caló oder das baskische Errumantxela, bei denen außer dem Wortschatz auch die Syntax und Morphologie bereits von einer der Kontaktsprachen dominiert sind, und die darum als Variante dieser Kontaktsprache einzustufen sind.

Wortschatz

Der Wortschatz des Romani ist von der Migration seiner Sprecher geprägt. Geht man aus von dem Wörterbuch Romani-Deutsch-Englisch für den südosteuropäischen Raum von Norbert Boretzky und Birgit Igla (1994), dann haben sich nur noch rund 700 Lexeme indischen Ursprungs erhalten, ferner aus der Anfangszeit der Migration rund 70 aus dem Persischen - dort noch weitgehend ohne arabischen Einfluss -, 40 aus dem Armenischen und 230 aus dem Mittelgriechischen der byzantinischen Periode, dessen Lehngut noch vor der Turkisierung angeeignet wurde und damit einen Anhaltspunkt für die Datierung der weiteren Migrationsbewegung nach Westen bietet. Auch der Einfluss der europäischen Kontaktsprachen übersteigt in allen Romani-Dialekten jeweils den Anteil des ursprünglich indischen Wortgutes.

Dieser Einfluss betrifft auch den Kernbestand des Wortschatzes, so u.a. die Zahlwörter. Der Zahlwortschatz umfasst einerseits indische Erbwörter (jek = 1, dui = 2, trin = 3, schtar = 4, pansch = 5, schob = 6, desch = 10, deschdejek = 10+1, deschdedui = 10+2, usw., bisch = 20, schel = 100), andererseits Entlehnungen aus dem Griechischen (efta = 7, ochto = 8, enja = 9, trianda = 30, saranda = 40, penda = 50), Türkischen (doxan = 90) und Ungarischen (seria, izero = 1000). Hinzu kommen aber bei einigen Zahlwörtern alternative Entlehnungen aus anderen Sprachen, so aus dem Schwedischen (enslo statt jek = 1), Lettischen (letteri statt schtar = 4), Estnischen (kuus statt schob = 6, seize statt efta = 7), Rumänischen (mija = 1000), Tschechischen (tisitsos = 1000) oder Deutschen (tausento = 1000).

Romani hat seinerseits auch seine Kontaktsprachen beeinflusst, so in Deutschland besonders den Wortschatz des Rotwelschen und einige regionale Soziolekte wie das Gießener Manisch (als Variante des Deutschen nicht zu verwechseln mit dem Manischen Romani der Manouches), das westfälische Masematte und das pfälzische Lotegorisch. Es gibt einige wenige Wörter, die ins Umgangsdeutsche übergegangen sind: Bock im Sinne von "Lust, etwas zu tun" von bokh "Hunger", Zaster "Geld" von saster "Eisen, Metall", Kaschemme "heruntergekommene oder übel beleumundete Gastwirtschaft" von kačima (wertfrei) "Gastwirtschaft", Schund "wertloses, verachtenswertes Zeug" von skånt oder skunt "Kot, Dreck, Schmutz" sowie - was in der Etymologie allerdings umstritten ist - Kaff von gab "Dorf".

Forschungsgeschichte

Über die Herkunft der Roma und ihrer Sprache bestanden in Europa zunächst mehr oder minder phantastische Vorstellungen, die diese mit Juden, Ägyptern und anderen "exotischen" Völkern in Zusammenhang brachten (siehe dazu Zigeuner). Eine unvoreingenommene wissenschaftliche Beschäftigung setzte erst in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhundert ein, als der Sprachwissenschaftler Johann Christian Christoph Rüdiger (1751-1822) mit seiner Schrift Von der Sprache und Herkunft der Zigeuner aus Indien (1782) den Nachweis der Abstammung von Sanskrit und damit der Herkunft aus Indien führte, bald darauf gefolgt von dem Königsberger Philosophen Christian Jakob Kraus, der sein sprachliches Material durch systematische Befragung von Roma im Königsberger Gefängnis zusammenstellte. Kraus hat seine Erkenntnisse zwar nicht im Zusammenhang publiziert, mit seiner Materialsammlung aber eine Grundlage geschaffen, auf die in der Folge auch noch andere Gelehrte und insbesondere dann August Friedrich Pott in seiner grundlegenden Darstellung Die Zigeuner in Europa und Asien (Halle 1844-1845) zurückgreifen konnte. Die Erforschung der sprachlichen Aufgliederung der Romani-Dialekte wurde initiiert durch den Slawisten Franc Miklošič, dessen Aufsätze zu diesem Thema seit 1872 erschienen. Grundlegend für die Einordnung von Romani in die interne Entwicklungsgeschichte der indischen Sprachen wurde Ralph L. Turner, dessen Aufsatz The Position of Romani in Indo-Aryan 1926 erschien.

Standardisierung und Literatursprache

Romani war bis in die jüngere Zeit eine überwiegend nur gesprochene und mündliche überlieferte Sprache, aus der seit dem 16. Jahrhundert Sprachproben meist nur von Sprechern anderer Sprachen aufgezeichnet wurden. Versuche, Romani als Schriftsprache zu standardisieren, begannen erst im 20. Jahrhundert. Federführend ist dabei heute die Sprachkommission der Internationalen Romani Union (Romano Internacionalno Jekhetani Union), die seit den 1980er Jahren eine standardisierte Orthographie auf der Basis der lateinischen Schrift und eine sprachlich standardisierte Schriftsprache auf der Basis des Vlax-Romani propagiert. Solange es jedoch kein erfolgreich standardisiertes Romani gibt, müssen die regionalen Varianten weiterhin als dachlose Dialekte angesehen werden.

Romani wird mit mehreren Alphabeten geschrieben: Lateinisch, Kyrillisch und Devanagari.

Obwohl die Roma bedeutende literarische Werke und autobiographische Zeugnisse in anderen Sprachen hervorgebracht haben, wurde der Gebrauch des Romani als Literatursprache lange Zeit durch die soziale und kulturelle Stigmatisierung dieser Sprache verhindert. Eine der Ersten, die sich schreibend zu ihrer Herkunft und Sprache bekannten, war die in Serbien lebende Schriftstellerin Gina Ranjičić (1831-1890). In jüngerer Zeit haben Autoren wie Slobodan Berberski (1919–1989), Rajko Đurić, Leksa Manus, Nedjo Osman und Sejdo Jasarov der Romani-Literatur zunehmend Geltung verschafft. Begünstigt durch die Emigration von Romani schreibenden Autoren aus Südosteuropa, insbesondere aus dem früheren Jugoslawien, ist auch in Deutschland eine rege Kulturszene entstanden, in der Romani als Literatur- und Bühnensprache gepflegt wird. Institutionell wird die Entwicklung der Romani-Literatur gefördert durch die 2002 in Finnland gegründete International Romani Writers' Association.

Literatur

  • Dieter W. Halwachs: Burgenland-Romani. LINCOM Europa, München 2002, ISBN 3-89586-020-4
  • Daniel Holzinger: Das Rómanes - Grammatik und Diskursanalyse der Sprache der Sinte. Institut für Sprachwissenschaften der Universität Innsbruck, 1993, ISBN 3-85124-166-5
  • Yaron Matras: Romani - A Linguistic Introduction. Cambridge University Press 2002, ISBN 0-521-63165-3
  • Norbert Boretzky, Birgit Igla: Kommentierter Dialektatlas des Romani. Harrassowitz (2. Bde.), Wiesbaden 2004, ISBN 3-447-05073-X
  • Norbert Boretzky: Die Verwandtschaftsbeziehungen zwischen den südbalkanischen Romani-Dialekten. Lang, Frankfurt am Main 1999, ISBN 3-631-35070-8
  • Norbert Boretzky, Birgit Igla: Wörterbuch Romani-Deutsch-Englisch für den südosteuropäischen Raum. Harrassowitz, Wiesbaden 1994, ISBN 3-447-03459-9
  • Siegmund A. Wolf: Großes Wörterbuch der Zigeunersprache. Buske Verlag, Hamburg 1987 (Nachdruck 1993), ISBN 3-87548-085-6
  • Rajko Djuric: Die Literatur der Sinti und Roma. Edition Parabolis, Berlin 2002, ISBN 3-88402-307-1

Weblinks

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