Schöndorf bei Presseck


Schöndorf bei Presseck
Wappen Deutschlandkarte
Wappen von Presseck
Presseck
Deutschlandkarte, Position von Presseck hervorgehoben
50.21666666666711.55642Koordinaten: 50° 13′ N, 11° 33′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Kulmbach
Höhe: 642 m ü. NN
Fläche: 54,96 km²
Einwohner: 2041 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 37 Einwohner je km²
Postleitzahl: 95355
Vorwahl: 09222
Kfz-Kennzeichen: KU
Gemeindeschlüssel: 09 4 77 148
Marktgliederung: 43 Ortsteile
Adresse der Marktverwaltung: Marktplatz 8
95355 Presseck
Webpräsenz:
Bürgermeister: Siegfried Beyer (CSU)

Presseck ist ein Markt im Landkreis Kulmbach (Regierungsbezirk Oberfranken).

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Ortsteile

  • Altenreuth
  • Birken
  • Braunersreuth
  • Breiteneben
  • Elbersreuth
  • Elbersreuthermühle
  • Eulenburg
  • Fels
  • Haid
  • Heinersreuth
  • Katzengraben
  • Köstenberg
  • Kreuzknock
  • Kunreuth
  • Neumühle
  • Oberehesberg
  • Ochsengarten
  • Papiermühle
  • Petersmühle
  • Pinzenhof
  • Premeusel
  • Presseck
  • Reichenbach
  • Rützenreuth
  • Schafhaus
  • Schafhof
  • Schlackenmühle
  • Schlackenreuth
  • Schlopp
  • Schmölz
  • Schnebes
  • Schöndorf
  • Schübelsmühle
  • Seubetenreuth
  • Spitzberg
  • Teichmühle
  • Trottenreuth
  • Unterehesberg
  • Waffenhammer
  • Wahl
  • Wartenfels
  • Wildenstein
  • Wustuben

Geografische Lage

Presseck liegt auf einer Hochfläche zwischen den Tälern der Steinach und der Wilden Rodach am Fuß des 690 m hohen Pressecker Knocks im Naturpark Frankenwald.

Geschichte

Erstmalige urkundliche Erwähnung fand der Pressecker Ortsteil Schlopp im Jahre 1024. Presseck selbst wurde 1362 in einem Wegerechtsvertrag zwischen Fürstbischof Lupold von Bamberg und dem Ritter Hans von Waldenfels erstmals erwähnt. Der Markt Presseck gehörte von 1697 bis 1823 den Voit von Rieneck und war der Gerichtssitz der Herrschaft Wildenstein. Mit der Rheinbundakte 1806 kam der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Bis zu dessen Auflösung 1972 durch die Gebietsreform gehörte der Ort zum Landkreis Stadtsteinach.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Schloss Heinersreuth
Ministerhaus neben dem Schloss Heinersreuth
  • Aussichtsturm Knock
    am östlichen Ortsrand (Richtung Helmbrechts) gelegen.
  • Evangelische Kirche "Zur Heiligen Dreifaltigkeit"
    neben dem Marktplatz. Gehört zu den ältesten Kirchen der Gegend. Fresken von 1517. Schöne Bemalung des Holztonnengewölbes von 1650.
  • Schloss Heinersreuth
    im Privatbesitz von Ludwig Freiherr von Lerchenfeld. Erbaut um 1500 von den Freiherrn von Wildenstein. 1697 Besitzübergang an Carl Friedrich Freiherr Voit von Rieneck zu Trun- und Traustadt, der daraufhin in den Grafenstand erhoben wurde. Sitz des Patrimonialgerichts. 1823 Lehensverleihung an Freiherrn von Lerchenfeld, königlich bayerischer Minister, durch König Maximilian I. Joseph. 1827 Bau des Ministerhauses neben dem Schloss.[1]
  • Till Eulenspiegel Museum
    Im Waffenhammer direkt an der Steinachklamm bei Wildenstein.

Wirtschaft und Infrastruktur

Ansässige Unternehmen

  • BOSCHAGROUP, Hersteller von Taschen und Lederwaren

Politik

Erster Bürgermeister ist seit Mai 2008 Siegfried Beyer (CSU). Zweiter Bürgermeister ist Stefan Sigmund von den Freien Wählern. Dritter Bürgermeister ist Christian Ruppert(CSU).

Der Gemeinderat hat 14 Mitglieder.

Einzelnachweise

  1. Schautafel vor dem Schloss

Weblinks


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