Seckmauern


Seckmauern
Seckmauern
Gemeinde Lützelbach
Koordinaten: 49° 47′ N, 9° 7′ O49.7896239.121895Koordinaten: 49° 47′ 23″ N, 9° 7′ 19″ O
Fläche: 5,98 km²
Einwohner: 1.699 (30. Juni 2010)
Eingemeindung: 1. Feb. 1971
Eingemeindet nach: Steinbachtal
Postleitzahl: 64750
Vorwahl: 09372

Seckmauern ist mit rund 1.700 Einwohnern der zweitgrößte Ortsteil der Gemeinde Lützelbach im Odenwaldkreis in Hessen.

Der Ort liegt im Odenwald an der hessisch-bayerischen Landesgrenze. Durch Seckmauern fließt der Steinbach, im örtlichen Dialekt auch Bäsch genannt. Daneben gibt es noch einen Spielplatz, einen Boule-Platz, zwei katholische[1] und eine evangelische Kirche.[2]

Geschichte

Der Überlieferung nach soll Seckmauern aus einem Römischen Kastell des 2. Jahrhunderts hervorgegangen sein. Tatsächlich befand sich das Kastell Seckmauern (ORL 46) etwas über einen Kilometer nördlich des heutigen Ortskerns auf einer Anhöhe.

Die erste erhalten gebliebene urkundliche Erwähnung im sog. Koppelfutterregister als Sickinmuren weist in das Jahr 1247. 1366 gehörte das Dorf als Teil der Herrschaft Breuberg den Grafen von Wertheim. 1806 kam der Ort mit der Breubergischen Zent Lützelbach an das Großherzogtum Hessen.

Am 1. Februar 1971 erfolgte der freiwillige Zusammenschluss mit Haingrund zur Gemeinde Steinbachtal, die ihrerseits am 1. August 1972 in der Gemeinde Lützelwiebelsbach, seit 1. Juli 1973 Lützelbach, aufging. Für Seckmauern wurde wie für jeden Ortsteil der neugeschaffenen Gemeinde ein Ortsbezirk gebildet mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher.

Einzelnachweise

  1. denkmalpflege-hessen: Ehemalige katholische Pfarrkirche St. Margarethe und Bonifatius
  2. denkmalpflege-hessen: Evangelische Pfarrkirche

Weblinks


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