Severin (Mecklenburg)


Severin (Mecklenburg)
Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Severin führt kein Wappen
Severin (Mecklenburg)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Severin hervorgehoben
53.511.76666666666759
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Ludwigslust-Parchim
Amt: Parchimer Umland
Höhe: 59 m ü. NN
Fläche: 11,16 km²
Einwohner:

297 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 27 Einwohner je km²
Postleitzahl: 19374
Vorwahl: 038728
Kfz-Kennzeichen: PCH
Gemeindeschlüssel: 13 0 76 124
Adresse der Amtsverwaltung: Walter-Hase-Straße 42
19370 Parchim
Webpräsenz: www.amt-parchimer-umland.de
Bürgermeisterin: Annerose Schwarz
Lage der Gemeinde Severin im Landkreis Ludwigslust-Parchim
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Über dieses Bild

Severin ist eine Gemeinde im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie wird vom Amt Parchimer Umland mit Sitz in Parchim verwaltet.

Inhaltsverzeichnis

Geografie und Verkehr

Severin liegt in einer flachen Ebene, welche nach Osten leicht ansteigt. Hier befinden sich auch die höchsten Punkte der Gemeinde mit knapp 76 m ü. NHN. Im Ostteil befindet sich auch ein größeres Waldgebiet. Der Rest der Gemeinde wird landwirtschaftlich genutzt. Größere Fließgewässer und Seen existieren nicht. Im Westen liegt an der Bahnstrecke Schwerin-Parchim ein größeres Feuchtgebiet.

Severin liegt 17 Kilometer nordwestlich von Parchim und 13 Kilometer südöstlich von Crivitz. Die Bundesstraße 321 verläuft durch die Gemeinde. Die Bundesautobahn 24 ist über die Anschlussstelle Parchim erreichbar (22 km). Die Gemeinde liegt an der Bahnstrecke Schwerin–Parchim. Südöstlich befindet sich der Flughafen Schwerin-Parchim.

Geschichte

Der Ort Severin wird im Jahr 1265 erstmals als Ceberin urkundlich erwähnt. Der Ortsname leitet sich wahrscheinlich vom altslawischen Wort sebrŭ für Bauer ab. Der Ort bedeutet also einfach Bauerndorf oder wurde nach dem Lokator Sebor Ort des Sebor benannt.[2]

Sehenswürdigkeiten

  • Neorenaissanceschloss (Herrenhaus) aus den 1880er Jahren. Der letzte Besitzer vor 1945 war Günther Quandt. Seine Ex-Gattin Magda ehelichte am 19. Dezember 1931 in der Severiner Dorfkirche Joseph Goebbels und zelebrierte anschließend in dem Herrenhaus ihre Hochzeitsfeier. Nach dem Zweiten Weltkrieg war das Herrenhaus erst Unterkunft für Flüchtlinge, dann Wohnhaus und schließlich eine Bildungseinrichtung der DDR. Nach der politischen Wende hatte die Akademie Schwerin bis 1996 hier eine Zweigstelle. Seit 2002 befindet sich das Herrenhaus Severin in Privateigentum. 2009 ließen es ihre neuen Eigentümer umfassend sanieren.
  • neogotische Backsteinkirche aus dem 19. Jahrhundert
  • Gedenkstein aus dem Jahre 1946 an den Todesmarsch von 6000 Häftlingen des KZ Sachsenhausen im April 1945, dazu seit 1976 eine Informationstafel

Einzelnachweise

  1. Mecklenburg-Vorpommern Statistisches Amt – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2010 (PDF; 522 KB) (Hilfe dazu)
  2. Die slavischen Ortsnamen in Meklenburg in Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde. - Bd. 46 (1881), S. 133

Weblinks

 Commons: Severin (Mecklenburg) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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